Solos einbauen ??

von Schille, 22.06.08.

  1. Schille

    Schille Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.06.08
    Zuletzt hier:
    3.05.11
    Beiträge:
    76
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    41
    Erstellt: 22.06.08   #1
    Moin,
    Bin zwar kein wirklicher Anfänger mehr ( würde ich selbst sagen ) und kann auch Solos(wenn auch nicht die ganz schweren Dinger) spielen, aber ich habe extreme Probleme damit Solos einfach im Lied einzubauen.
    Gibt es da spezielle Methoden der Improvisation oder wie Funktioniert das (wie macht ihr das ) ???
    Wäre echt dankbar für alle Tipps die ihr so habt.
    Mfg Schille
     
  2. andieymi

    andieymi Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.11.07
    Zuletzt hier:
    15.04.12
    Beiträge:
    768
    Zustimmungen:
    24
    Kekse:
    405
    Erstellt: 22.06.08   #2
    Wenn ich das jetzt richtig verstehe, dann hast du schon Probleme ein Solo zu schreiben, bevor es überhaupt ans einbauen in ein fertiges Lied geht.

    Dieser Thread könnte dir helfen.
     
  3. reiserso

    reiserso Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.06.04
    Zuletzt hier:
    30.12.09
    Beiträge:
    104
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    113
    Erstellt: 22.06.08   #3
    Hi , wenn ich Dich richtig verstehe, möchtest Du zwischen dem Akkordspiel Solos eibauen oder in der Band Leadgitarre spielen, während der Rest den harmonischen Untergrund liefert ?

    Banal würde ich mal sagen, schau dir die Tonart an, was passt zu dem Song, wieviel Takte soll das Solo sein ? Auf den schweren Taktschlägen sollten Töne des Akkordes sein, kommt natürlich auch draufan, welche Art von Musik du machst, Auf den unbetonten Taktteilen können Durchgangstöne, auch von einer anderen Tonart sein.

    Bei einem Blues Schema hat unser Leadgitarrist absichtlich mal 4 Takte einen Halbton höher oder tiefer gespielt, hörte sich als Durchgang auch ganz gut an.

    Es gibt Cracks, die spielen die Skalen des jeweiligen Akkordes, ich kleiner Geist beschränke mich meist auf die Pentatonik der Tonart oder die Tonleiter und suche da den passenden Mode.

    Einfachstes Beispiel : Dein Rhythmusgitarrist spielt am dm, E, Du spielst ne amoll Penta drüber. Hört sich aber schon anders an ,ob Du bei a oder d anfängst zu spielen. Bei ner amoll Tonleiter musst Du etwas aufpassen ,da sich zb das gis von E dur und das f der amoll Tonleiter beißen könnten.

    Spielst Du allein , kannst Du Zwischen läufe , die von einem Akkord zum nächsten führen einbauen.

    Kann aber auch sein, dass das schon kalter Kaffee für Dich ist, Solos sind ja eine Wissenschaft für sich und der Tummelplatz der misten Gitarristen.
     
  4. berndkiltz

    berndkiltz Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.06.07
    Zuletzt hier:
    15.08.14
    Beiträge:
    63
    Ort:
    Frankfurt am Main
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    82
    Erstellt: 23.06.08   #4
    Nimm Dir mal ein Solo vor, das du kannst, und zerlege es in sinnvolle Stückchen von 5-8 Noten ("Licks") jetzt analysiere die Tonart dieser Licks, verschiebe sie auf dem Griffbrett bis sie zu einem anderen Song passen. So haben viele der "großen" gelernt, denn damals gab es noch kein Internet und auch nicht viele Bücher, und von Platten abhören und Licks klauen war die einzige Möglichkeit.
    Wenn du die Licks länger spielst, wirst du immer wieder ein paar Kleinigkeiten daran verändern, so das es irgendwann mal "Dein" Lick ist.
    Hör Dir z.B. mal Hendrix an und danach Stevie Ray Vaughan, Slash, etc (da könnten jetzt noch ein paar hundert stehen). Hörst du ein paar Licks, die sie beide nehmen?

    Gruß Bernd.
     
  5. Schille

    Schille Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.06.08
    Zuletzt hier:
    3.05.11
    Beiträge:
    76
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    41
    Erstellt: 23.06.08   #5
    Naja wir spielen vorwiegend Metal ausser mal n bissle Jamming und da sind ja meist die schnellen Solos gefragt, beruhen die eigentlich auch meist auf Pentatonik oder ist da anders ???
    Bei Slayer z.B. hört sich das meist an wie sinnloses Geschreddere (obwohl ich das auch gut find):great:
     
  6. andieymi

    andieymi Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.11.07
    Zuletzt hier:
    15.04.12
    Beiträge:
    768
    Zustimmungen:
    24
    Kekse:
    405
    Erstellt: 23.06.08   #6
    Schau dir unbedingt mal 3NPS Skalen an, wenn du auf Geshreddere stehst. Daraus kann man was machen.
     
  7. Gast 2834

    Gast 2834 Gesperrter Benutzer

    Im Board seit:
    14.03.06
    Zuletzt hier:
    8.08.16
    Beiträge:
    107
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 02.07.08   #7
    Falls folgende Frage in diesem Thread jetzt falsch ist, kann's ein Mod ja verschieben.

    Also:
    Ich mag oft so die Art, wie manche "barocken" Klassiksachen klingen. Ich würde sagen, da geht's immer erst ein Teil in Dur (z.B. so das Grundmelodie-Thema in Achteln und Vierteln) und dann wird oft plötzlich irgendwie die Tonart gewechselt (vielleicht zu Moll??) und das Thema nochmal wiederholt, aber mit "vollerem Sound und Spiel", mehr als Akzente in 16teln.

    Hat jemand im Ohr, was ich ungefähr meine? So barock-, etüden-, rondomäßig.

    Was steckt da musiktheoretisch dahinter? Ist das viell. tatsächlich nur ein Wechsel von Dur nach Moll? Und wenn ja was, wie, wo wechselt man da genau hin?
    Das hätte ich gern gewusst, um dann zu probieren, ob man das wohl in ganz normalen Pop/Rock-Liedern mit einbauen könnte... weil so ein toller schneller "Barocksound" ist auch irgendwie toll.
     
Die Seite wird geladen...

mapping