ich komme nich weiter brauche tipps !?

von Hurricane1988, 15.09.06.

  1. Hurricane1988

    Hurricane1988 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.06   #1
    hi ich spiele jetzt über ein halbes jahr e-gitarre und komme jetzt nich wirklich weiter , was ich bis jetzt kann sind einige lieder von nirvana , einzelne parts von metallica und ein paar vereinfachte begleitungen von meinem lehrer . andere gitarristen sagen zwar zu mir das ich schon ziehmlich weit bin aber ich finde da fehlt noch was entscheidendes und zwar die improvisation . da wollt ich mal fragen wie das so geht , was macht ihr wenn euch eure freunde sagen " rock mal auf deiner gitarre ab" ? wie macht ihr eure solos macht ihr die nach skalen oder is da wirklich ALLES rein zufällig auf dem griffbrett gefunden worden ?

    denn so wirds hier ja offt gesagt aber das kann ich nich glauben ich glaube eher das die meisten anhand von skalen die richtige ton folge finden .

    nu wollt ich mal fragen was ich machen soll , soll ich skalen lernen ohne ende und wenn ja wo bekomm ich die ? am besten wären dann natürlich skalen die offt im rock gespielt werden .

    oder was würdet ihr mir empfehlen ?

    zum lieder lernen hab ich nich mehr so den nerv denn dadurch lernt man nur die technik aber nicht gut zu improvisieren .

    wäre nett wenn ihr mir nen paar tipps geben könntet .
     
  2. Erlexed

    Erlexed Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.06   #2
    Fang mit der A-Mol Pentatonik an...
    Mit der hab ich angefangen und mit ein bisschen Übung können da auch ziemlich nette Solos rauskommen...
    Das erste Lied, wo ich improvisiert hab war Knocking on Heavens Door... ich hab allerdings in E (also 12. Bund) improvisiert... Aber mit derm gleichen Lauf wie die A-Mol Penta...
     
  3. AC/DC Forever

    AC/DC Forever Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.06   #3
    Also ich habs so gelernt:
    Zuerst hab ich mir alle 5 Fingersätze für die Pentatonik beigebracht. Die muss man wirklich gut beherrschen, damit man nicht mitten im Solo hängen bleibt.
    Dann hab ich einfach verschiedene Töne von den einzelnen 5 Skalen nacheinander gespielt. Mit der Zeit bekommt man schon heraus was sich gut und was sich schlecht anhört. Man kann auch zwei oder drei Töne gleichzeitig anschlagen, das gibt einen kräftigeren Klang für zwischendurch. Ich hab das dann mal so lange gemacht, bis ich ne ganz gute geschwindigkeit drauf hatte und dann immer wieder abgewechselt zwischen schnell und langsam. Zum schluss hab ich noch Hammer On's und Pull Of's, bendings und vibratos reingebracht.
    Naja hört sich einfach an... ist es aber nicht. Einfach immer üben, üben, üben...
     
  4. Quirrel

    Quirrel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.06   #4
    Ich würde auch sagen die Moll Pentatonik is am anfang eigentlich das beste.
    https://www.musiker-board.de/vb/faq...-pentatonik-moll-tonleiter-dur-tonleiter.html
    Da kannste die 5 Patterns nachgucken und lernen. Wichtig is auch immer zu wissen, wo der Grundton ist, am besten beim anfänglichen hoch und runterspielen der Patterns beim Grundton anfangen, damit man es sich merkt.

    Wenn du jemanden hast, der dir die Begleitakkorde spielt, rockst du natürlich um so mehr beim Improvisieren.

    Quirrel
     
  5. Hurricane1988

    Hurricane1988 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.06   #5
    hmm und wie mach ich das genau wenn ich mir zb nen paar griff folgen aufgenommen hab ?

    und dann hab ich da noch ne frage zu den pattern und zwar in welchem bund man die spielt und was genau es mit dem grund ton aufsich hat wozu der wichtig is usw ?

    das was ich bis jetzt kann ist das hier ...

    http://www.klangfarbe-noten.de/JPG/C-Dur-Pentatonik.jpg

    allerdings stehen dort auch die bünde (römische zahl) .

    also wie funzt das alles und wie wende ich das am besten an und welche skala bestet sich am besten für schnelle läufe ung gute tapping techniken ich hab es mal mit der penta dort oben veruscht aber das tappen ist dort ziehmlich panne wie ich finde bzw die töne gefallen mir dort nicht so .
     
  6. -Silence-

    -Silence- Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 15.09.06   #6
    Momentan ensteht bei mir vieles einfach durch Zufall, weil ich durch experimentieren passende Töne gefunden habe und weil mir diese und jene Melodien gefielen, habe ich diese fortgeführt und dadurch sind kleine Stücke entstanden.

    :)
     
  7. Melmoth

    Melmoth Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.06   #7
    Fang an mit den 5 Positionen der Pentatonik, spiele sie nicht nur rauf und runter, sondern auch in Sequenzen und in verschiedenen Tonarten. Spiele dabei immer wieder zu Playbacks oder Songs ohne Tonartwechsel. Lerne ein paar coole Licks von anderen Gitarristen oder aus Büchern, die der Pentatonik entnommen sind und versuche sie einzubauen. Gewinne ein Gefühl für Rhythmus, indem du dich massregelst beim Spielen (z.B. jetzt eine Runde nur Viertel, jetzt nur Achtel etc.). Wenn das gut funzt, kannst du dich irgendwann mal mit anderen Improvisationskonzepten beschäftigen;-)

    PS: die zwei Leitfäden, die mich immer gut begleitet haben: 1. Rhythm first und 2. Improvisation ist spontane Reorganisation bekannten Materials
     
  8. Quirrel

    Quirrel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.06   #8

    Der Grundton ist wichtig, damit du in der selben Tonart wie das Stück oder die Akkordfolge, zu der du Improvisierst passt.
    Bei deinem link isses so das alles eben C-Dur Pentatonik ist. Die geben da die Bünde an, damit die Pattern mit ihrem Grundton auf das C passt. Sonst isses ja nemme in C-Dur....

    Zum Tapping, ich mach das meistens mitm Gehör, also daheim probier ich aus was denn so beim Tappen passt und merk mir das, damit ich beim nächsten Mal net wieder alles ausprobieren muss. Klappt eigentlich ganz gut und man bekommt etwas Gefühl für die ganze Sache finde ich.

    Zu der Frage in welchem Bund man sie spielt. Du musst damit du die Patterns richtig einsetzen willst, in etwa wissen, wo sich die Töne aufm Griffbrett befinden, damit du das mitm Song zu dem du solierst passt.

    Quirrel :great:
     
  9. Hurricane1988

    Hurricane1988 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.06   #9
    hmm so ganz steig ich da nun noch nich so druch aber das wird schon , hoffe ich doch mal ;)

    hmm wenn ich jetzt zb ein paar powerchords habe und dazu solieren will was muss ich da genau machen ?

    is doch richtig das der griff so heisst dessen saite zuerst angeschlagen wird oder ? nich das ich hier jetzt falsche griffe sage ;)

    wenn das stimmt dann habe ich zb diese griffe ...

    C ; E ; F ; G (als powerchords falls das wichtig ist )

    welche tonleiter würde da ganz gut passen ? und warum würde sie passen , wäre nett wenn mir das noch einer genau erklären könnte aber bitte nich nur den quintenzirkel posten bei den steig ich nich ganz durch .

    was mir noch aufgefallen is das die c dur pentatonik meines erachtens nach gut dazu passt aber ich hab halt kein plan warum das würde ich gern mal wissen .


    PS: was kann ich denn mit den tonleitern die dort auch noch auf der page stehen alles machen ? lohnt es sich diese zu lernen ? ( kostenlose Noten für Gitarre, E-Gitarre, Jazzgitarre, E-Bass, Schlagzeug )
     
  10. Quirrel

    Quirrel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.09.06   #10
    C; E; F; G (I - III - IV - V)

    C ist die Tonika, E(moll) die Dominantparallele , F(Dur) die die Subdominante und G(Dur) die Dominante.
    Tonika - Wikipedia
    Kadenz (Musik) - Wikipedia

    Tonika nennt man den Dreiklang auf der ersten Stufe (zu den Stufen mal das erste Bild bei "Hintergrund" von dem Kadenz link angucken, am besten noch den Quintenzirkel haben)
    und zur Tonika kann man eben gut solieren, frag mich net nach ner gescheiten Erklärung... kann ich net erklären, passt eben ^^
    Um zu gucken was die Tonika ist, musste nur den Quintenzirkel benutzen. Quintenzirkel is immer nützlich.

    Quirrel
     
  11. Hans_3

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    Erstellt: 16.09.06   #11
    Passt deshalb, weil alle Deine Akkorde die Töne von C-Dur beinhalten- die Du hoffentlich nennen kannst ;) , (wovon die Penta wiederum ein abgespeckter Ausschnitt ist). Erweitern wir mal die Powerchords zu normalen dreistimmigen-Chords:

    C e g
    E g h
    F a c
    G h d


    Was Du lernen/wissen musst:

    1. Akkordaufbau Dur: Grundton - große Terz - Quinte

    2. Akkordaufbau Moll: Grundton - kleine Terz - Quinte

    3. Stufentheorie: Diese Basis ist absolut unverzichtbar für das Musikmachen. Guckst (und lernst Du hoffentlich ;)) hier: Stufenakkorde

    .
     
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