Songtext: "Someday he will be dead"

von Ray Kamui, 18.03.07.

  1. Ray Kamui

    Ray Kamui Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.03.07   #1
    So, ich habe den Text vor kurzem geschrieben, und wollte so ein Feedback für den Song haben.....
    Man muss wissen, ich kann nicht sehr gut Englisch ^^#
    Deswegen wollte ich wissen ob ich überhaupt grammatikalisch richtig schreibe xD
    Und ausserdem wollte ich auch so ein Feedback über den Text selber.
    "Ergibt er Sinn?"
    "Versteht man überhaupt was ich sagen will?"

    Die Person über die ich im Text schreibe lebt wirklich....... und die Dinge die ich dort sage sind echt.
    Der Text an sich ist eher für mich gedacht etc....... trotzdem interessiert es mich, was wohl andere darüber denken :confused:

    Ausserdem gibt es im Text fast gar keine Reime, das liegt daran, weil ich eher Wert auf den Inhalt gelegt habe.
    Nunja, ich wünsche viel Spaß beim korrigieren und beim "mir die Meinung sagen" xD


    Someday he will be dead

    [Refrain]
    „Don’t worry, Son“
    She said
    "Cause’ he gets well again"
    “But, one thing is clear”
    “That someday he will be dead”

    [Strophe]
    The story I will tell you now
    Is about a boy
    My nephew, who’s become my little brother
    Since he was born, he lived with a sick,
    That someday will get him down
    His parents died,
    Died from this sick already
    And no way to help him,
    We have to gave him to a hostel
    Now 10 years later, this sick get strong
    Like by his parents now

    [Refrain]
    „Don’t worry, Son“
    She said
    “Cause’ he gets well again”
    “But, one thing is clear”
    “That someday he will be dead”

    [Strophe]
    I know him since he was born
    And all that time I want to protect him
    He looks like my sister
    But after all, he don’t really know who she was
    I see the effect of his sick
    And slowly it shows his strength
    It is like,
    I would see my sister died another time again
    We can admire him,
    Cause after all, he won’t to die
    He fight against this sick like a man
    Who knows, that life is a worth thing

    [Refrain]
    „Don’t worry, Son“
    She said
    “Cause’ he gets well again”
    “But, one thing is clear”
    “That someday he will be dead”


    [Bridge]
    I’m quite sure,
    That now you ask yourself
    “What the fuck? Why he tell us this damn story?”
    I want you to hear this to make you realize
    That the life is a present
    We can be glad about that we’re here
    And don’t have the fear to do something
    Because maybe you don’t have this chance again
    Don’t let you get down, from your life
    Fight like my little brother
    Cheer with you’re friends, with the persons you love
    As long as you have time

    [Refrain]
    „Don’t worry, Son“
    She said
    “Cause’ he gets well again”
    “But, one thing is clear”
    “That someday he will be dead”
     
  2. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.03.07   #2
    das ist natürlich immer nich leicht, die berichtigung der fehler wird deinen takt zerstören, das mit dem fehlenden reim kommt dir hier zu gute. ich mach mal hier ein paar vorschläge, wenn es garnicht auf deine melodie passt, merk es an, dann suchen wir alternativen.


    scheint ein sehr sensibles thema zu sein, ich glaube, du lässt dich hier durch dein englisch sehr limitieren. ich würde niemals das wort "fuck" in einem deartigen text vorkommen lassen, das wirkt sehr deplaziert.
    ein solch persönliches thema würde ich auch in meiner eigenen muttersprache textlich verarbeiten, ich denke, da kann ich präzieser sagen, was ich fühle. vielleicht solltest du dir das mal überlegen.

    wenn alle fehler aus dem text raus sind, bleibt von deinem "originalen" text nicht mehr viel....
     
  3. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.03.07   #3
    Ich kann da wilbour nur unterstützen.

    Bzw. - natürlich kannst Du da einen ansehnlichen englischen Text draus machen, wenn Du noch einige Arbeit da reinsteckst.

    Wenn Du aber andererseits schreibst, dass der Text sowieso mehr für Dich ist, würde ich mir überlegen, ob ein englischer songtext da unbedingt das richtige für ist. Auf Deutsch fällt es Dir bestimmt leichter - eigentlich eignet sich das auch gut für eine Kurzgeschichte.

    Du schreibst nicht, ob Du schon eine Musik dafür hast bzw. ob Du es musikalisch umsetzen willst. Wenn, dann wäre das natürlich schon ein Argument für einen songtext.

    Eine Anmerkung zu Deinem Text habe ich noch:
    Ich finde in der Geschichte die Du erzählst steckt so etwas wie die Quintessenz des Lebens - und sie geht mir sehr nahe. Gerade deshalb würde ich diese Quintessenz nicht so dick auftragen - so nach dem Motto: so - und nun erzähle ich Euch, warum ich Euch das erzähle ...

    x-Riff
     
  4. Ray Kamui

    Ray Kamui Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.03.07   #4
    Also, erstmal DANKE an Wilbour für diese ellenlange Korrektur.:great:
    Ich fühle mich nach dieser wie in die Grundschule zurückversetzt, nachdem du mir gezeigt hast WAS für Fehler ich gemacht habe xD

    Danke für den Hinweis :great:
    Es sollte sich so anhören, als wollte sie zu mir sprechen, deswegen sollte es wohl ein "she said to me... " werden^^
    Der Satz im Refrain, den hat mir meine Ma' mal in der Art gesagt aus einem bestimmten Grund....
    Wie ich in meinem Anfangspost gesagt habe gibt es die Personen über die ich die Geschichte erzähle wirklich.
    Es geht um den Text um meinen Neffen, der Aids hat.. ... seit seiner Geburt, weil sich seine Mutter also MEINE Schwester damit infiziert hat.
    Es sind 10 Jahre seit ihrem Tod vergangen und sie ist viel zu früh verstorben als das er sie wirklich "kennenglernt" hat und diese Krankheit an ihm, zeigt sich halt immer stärker.

    Damit wollte ich ausdrücken, das er seine Mutter nie wirklich kennengelernt hat.
    Trotzdem finde ich das er ihr sehr ähnelt, vom äusserlichen, als auch "innerlich".

    Der Satz ist mir sehr wichtig, den so geht's mir wirklich....
    Ich sehe an dem Körper meines Neffens die Auswirkungen dieser Krankheit, welche immer stärker wird.
    So ist das für mich, als würde ich ein 2. Mal meine Schwester sehen.

    Ich habe in der letzten Zeit sehr viel darüber nachgedacht, und ich fand das man ihn nur bewundern kann.
    Er hat mehr als sein halbes Leben im Heim verbracht, weil wir ihn nicht das Deutshcland nehmen konnten, weil es uns finaziell verdammt schlecht geht.
    Ihm ist viel schlimmes widerfahren und trotz alldem hat er mir gesagt, das er nicht "aufgeben" will.
    Das hat mich halt dazu bewogen diesen Text zu schreiben.
    Es heißt ja auch "Wenn Ich es mir selbst nicht sagen kann, dann schreib es dir auf"
    Ich wollte das ganze einfach "verarbeiten"


    Zum anderen.
    Ja, ich habe es mir mal überlegt das mal auf Deutsch aufzuschreiben, wo ich mich dann dagegen entschieden habe.
    Liegt einfach daran, weil ich es musikalisch umsetzen wollte und halt Deutsche Texte nicht so mag (auch wenn ich Englisch auch nciht so gut beherrsche :rolleyes: )
    Musik habe ich schon dazu ich will nur nocht das der Text weiter ausgearbeitet wird.

    Mich interessiert weiterhin was ihr über den Text denkt ,also schreibt bitte weiter :)

    Hier Der korrigierte Text (also nach Wilbours Korrektur) :

    Someday he will be dead

    [Refrain]
    „Don’t worry, Son“
    She said to me
    Cause’ he gets well again
    “But, one thing is clear”
    “That someday he will be dead”

    [Strophe]
    The story I will tell you now
    Is about a boy
    My nephew, who is like a brother to me
    Since he was born, he lived with a disease,
    Which will get him down someday
    His parents died,
    Died from this disease already
    And no way to help him,
    We had to give him to a hostel
    Now, 10 years later, the disease gets stronger
    like at his parents

    [Refrain]
    „Don’t worry, Son“
    She said to me
    “Cause’ he gets well again”
    “But one thing is clear”
    “That someday he will be dead”

    [Strophe]
    I know him since he was born
    And all the time I wanted to protect him
    He looks like my sister
    But after all, he doesn't really know who she was
    I see the effect of his disease
    And slowly it shows his power
    It is like,
    It's like I see my sister dieing again
    We can admire him,
    After all he doesn’t want to die
    He fight against this disease like a man
    Who knows, life is a valuable thing

    [Refrain]
    „Don’t worry, Son“
    She said to me
    “Cause’ he gets well again”
    “But one thing is clear”
    “That someday he will be dead”


    [Bridge]
    I’m quite sure,
    Now you ask yourself
    “What the fuck? Why is he telling us this damn story?”
    I want you to hear this so you are realize
    Life is a present
    We can be glad about that we’re here
    And don’t have the fear to do something
    Because maybe you will never have this chance again
    Don’t let your live getting you down
    Fight like my little brother
    Cheer with you’re friends, with the persons you love
    As long as you have time

    [Refrain]
    „Don’t worry, Son“
    She said to me
    “Cause’ he gets well again”
    “But one thing is clear”
    “That someday he will be dead”


    Ray Kamui
     
  5. TRommelman

    TRommelman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.03.07   #5
    Muss hier
    nicht going to oder want to hin?:confused:
     
  6. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 23.03.07   #6
    hey ray - ich gehe mal nur auf einen Aspekt ein, der aber sehr wichtig ist: Erzählperspektive.
    Ausschlaggebend ist für mich, dass/ob der Hörer mitbekommt, wer gerade aus welcher Perspektive spricht. Das ist für mich allein auf Grund des Textes nicht immer deutlich. Ich tue dabei so, als hätte ich Deine Ausführungen nicht vernommen, denn die meisten Hörer werden den Text auch ohne Deine Ausführungen wahrnehmen.


    Someday he will be dead

    [Refrain]
    "Don't worry, Son"
    She said to me
    Cause' he gets well again
    "But, one thing is clear";
    "That someday he will be dead";
    Es ist klar, dass eine Mutter zu ihrem Sohn spricht (she - son). Es ist nicht klar, wer die Mutter und wer der Sohn ist.
    [Strophe]
    The story I will tell you now
    Es ist klar, dass der Erzähler direkt zum Hörer spricht.
    Is about a boy
    My nephew, who is like a brother to me
    Es wird klar, dass die Person, über die erzählt wird, der Neffe des Erzählers ist.
    Since he was born, he lived with a disease,
    Which will get him down someday
    His parents died,
    Died from this disease already
    And no way to help him,
    We had to give him to a hostel
    Es ist nicht klar, wer "we" ist.
    Now, 10 years later, the disease gets stronger
    like at his parents
    Das würde bedeuten, dass beide Elternteile an dieser Krankheit gestorben sind - nicht nur die Mutter, wie Du in Deinen Ausführungen schreibst.

    [Refrain]
    "Don't worry, Son"
    She said to me
    "Cause' he gets well again";
    "But one thing is clear";
    "That someday he will be dead";
    Es ist weiterhin unklar, wer die Mutter und wer der Sohn ist.
    [Strophe]
    I know him since he was born
    Es ist klar, dass es wieder um die Hauptperson geht - den Neffen des Erzählers
    And all the time I wanted to protect him
    He looks like my sister
    Es ist klar, dass er Dich an seine Schwester erinnert. Es ist nicht klar, dass Deine Schwester seine Mutter ist.
    But after all, he doesn't really know who she was
    Der Satz an dieser Stelle wird vom Hörer/mir nicht verknüpft mit dem Satz weiter oben, dass Ihr (wer?) Ihn in ein Hospital geben musstet, und er deshalb Deine Schwester, von der der Hörer nicht weiß, dass sie die Mutter der Hauptperson ist, nicht kennen kann.
    I see the effect of his disease
    And slowly it shows his power
    Äh - wer zeigt die power? Wenn die Krankheit ihre Kraft zeigt, muss es heißen: shows its power
    It is like,
    It's like I see my sister dieing again
    We can admire him,
    Wer ist we?
    After all he doesn't want to die
    He fights against this disease like a man
    Who knows, life is a valuable thing

    [Refrain]
    "Don't worry, Son"
    She said to me
    "Cause' he gets well again";
    "But one thing is clear";
    "That someday he will be dead";
    Siehe oben

    [Bridge]
    I'm quite sure,
    Now you ask yourself
    "What the fuck? Why is he telling us this damn story?";
    I want you to hear this so you are realize
    so you are realize geht gar nicht. so you (are able) to realize
    Life is a present
    We can be glad about that we're here
    Ich würde eher zu "should" (sollten) tendieren - can meint im Englischen üblicherweise ein physisches Vermögen, can you hear me fragt nach den akustischen Bedingungen bzw. danach ob jemand überhaupt hören kann.
    And don't have the fear to do something
    fear to do something - was soll das heißen? Warum sollte man Angst haben, etwas zu tun?
    Because maybe you will never have this chance again
    Don't let your live getting you down
    life statt live
    Fight like my little brother
    Cheer with you're friends, with the persons you love
    As long as you have time

    [Refrain]
    "Don't worry, Son"
    She said to me
    "Cause' he gets well again";
    "But one thing is clear";
    "That someday he will be dead";


    Schau mal im Workshop lyrics (link in meiner Signatur) unter Erzählperspektive nach und schau mal in der Checkliste nach.

    Aus dem Text wird nicht ersichtlich, wer die Mutter ist und in welchem Verhältnis die Mutter zur Hauptperson oder zur Erzählenden Person steht. Dass die Hauptperson Dein Neffe ist und Du von einer Schwester erzählst heißt nicht automatisch, dass diese Schwester die Mutter Deines Neffen ist (Du kannst ja auch mehrere Schwestern haben).

    Aus erzählerischer Sicht bringt es keine zusätzliche Spannung, über die Verhältnisse der Personen im Unklaren zu sein - im Gegenteil: es verwirrt unnötig meiner Meinung nach.

    Die Dramatik des Textes liegt darin, dass er sich in einem Todeskampf befindet, den Du schon an seiner Mutter (seinen Eltern) sehen mußtest: dass er Dich an seine Mutter/deine Schwester erinnert, er jedoch keine Erinnerung an seine Mutter hat; wie tapfer er mit seiner Krankheit umgeht und dass Dir darüber die Kostbarkeit des Lebens deutlich geworden ist.

    Verzeih mir, dass ich in Bezug auf die Personen etwas pingelig bin - mir ging es darum, Dir zu spiegeln, was ein außer dem Text nichts wissender Hörer erfährt.

    x-Riff
     
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