Ständiges Reißen der tiefen Saiten - Ibanez Darkstone

von hair_energizer, 09.01.17.

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  1. hair_energizer

    hair_energizer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.17   #1
    Ich werd langsam verrückt. Die tiefe E-Saite reißt mir fast bei jedem 2ten bis 3ten Spielen. Ich benutze nur noch alte Saiten! Demnächst kommen aber nigelnagelneue Sätze aus einer Bestellung.

    Was soll ich mit dem verfluchten Saitenreiter machen? Hat jemand diese Brücke und ähnliche Probleme? Kann man die Reiter einzeln nachkaufen?

    Nachfeilen? Feines Sandpapier?

    https://goo.gl/photos/3qsswUZXWc3yEqnn7

    Gibt es bessere Brücken für diese Gitarre?
     
  2. Dr Dulle

    Dr Dulle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.17   #2
    wenn Sandpapier dann sehr feines Nassschleifpapier 320er oder feiner ........:confused:
     
  3. Brocke

    Brocke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.17   #3
    Da muss ja ein fieser Grat dran sein, wenns immer wieder die tiefe E zerreißt. Schlüsselfeile oder zur Not ne Nagelfeile und dann mit Sandpapier drüber und gut is.

    Gruß Jörg
     
  4. Alex75

    Alex75 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.17   #4
    Ist die Saite echt auf Höhe der Brücke gerissen? Nicht eventuell doch ganz am Ende? Ich meine, um die E zu zerreißen/zerschneiden, da gehört schon ordentlich Scherkraft dazu.
    Wie lang ist das abgerissene Ende?
     
  5. Gosh

    Gosh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.17   #5
    Hatte das gleiche Problem mit der A-Saite auf meiner Strat. Um zu prüfen ob es wirklich an der Brücke liegt hatte ich ein kleines Stück Isolierband auf den Saitenreiter der Saite geklebt.
    Hatte bei mir wunderbar funktioniert :D
    Wäre halt ein Workaround,ansonsten wie bereits berichtet,vorsichtig pfeilen.
     
  6. Gast 2356

    Gast 2356 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.17   #6
    Das muß schon ein fieser Grat sein -- vorsichtig feilen und schmirgeln
    Einen Grat müsste man allerdings mit dem Fingernagel aufspüren können.
    Ansonsten mal auf die Anschlagstechnik achten.
     
  7. Dr Dulle

    Dr Dulle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.17   #7
    Genau mein Gedanke. Mir reissen viel weniger Saiten als früher , obwohl ich die gleichen Gitarren und
    dünnere Saiten spiele => meine Anschlagtechnik scheint besser/besser dosiert geworden zu sein ....
     
  8. hair_energizer

    hair_energizer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.17   #8
    Ja, meine Anschlagstechnik ist eben so, dass ich weit vor der Brücke auflege, damit palm mutes so tight wie möglich kommen. Ich habe andere Gitarren, da ist das auch ab und zu mal passiert, aber nicht so, dass man es nicht als gelegentliches Reißen einer Saite abtun könnte. Aber es ist auch ein Grat dran, den versuch ich mal zu beseitigen. Der muss aber durch die Saite selber entstanden sein. Ist das vielleicht zu weiches, billiges Metall?
    Es ist auch ziemlich kalt, dort wo ich spiele. Wahrscheinlich spielt alles mit rein. Werde auch versuchen den Verstärker etwas lauter zu drehen, damit ich weniger aus den Saiten rausholen muss.
     
  9. TheRyhtmGuy

    TheRyhtmGuy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.17   #9
    Mir geht das seit Jahren bei allen Tom-Style Brücken so... Abschleifen und verrunden hilft bei mir max. 2-3 Monate. Ich baller auch relativ feste in die Saiten rein. Was ich schon dachte, was degegen helfen könnte:
    [​IMG]
     
  10. hair_energizer

    hair_energizer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.17   #10
    Boh, 39 Tacken! Aber das waer's mir Wert, weil's ja meine Hauptgitarre ist. Ich habe derweil E und A Sattel mit feinem Sandpapier geschliefen und spiele in nem anderen Raum, der besser zu beheizen ist. Bis jetzt scheint's erstmal zu gehen. D ist zwar ein paar Tage zuvor gerissen, aber da hat ich ja noch nicht gefeilt. Wundere mich schon, ob das nur die Ruhe vor dem Sturm ist, oder ob's nach ner Woche doch wieder los geht!
     
  11. hair_energizer

    hair_energizer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.17   #11
    https://goo.gl/photos/4hgPSNd7pZwj55ea7

    Tja, es ist wieder passiert! Eins weiß ich nun sicher. Bevor ich das Problem nicht gelößt hab, kommen mir da keine neuen Saiten drauf. Ich hoffe ich krieg da die Brücke von meiner Framus Tennessee drauf, um mal gegen zu testen. Man sieht schon wieder ne Riffelung oder einen Grat. Zu weiches Metal?
     
  12. Smoke165

    Smoke165 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.03.17   #12
    Durch den Link im andern Topic hierher gekommen: mal versucht, mit 'ner gerissenen Saite den Reiter zu entgraten? Sattel kriegt man mit den Saiten teils ganz gut bisschen hingeschliffen :D
    Auf einer Gitarre habe ich btw (aber aus anderen Gründen) Graphtechs drauf. Saiten sind Monate alt aber nichts gerissen, und die Gitarre spiele ich von meinen am meisten. Ist aber 'ne PRS-Trem Bridge, nicht so wie bei dir. Aber scheinen empfehlenswert zu sein.
     
  13. GeiGit

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    Erstellt: 24.03.17   #13
    Die Brücke scheint etwas weich zu sein wenn sich die Saite so schnell eingräbt.
    Die Nutlänge ist bei dieser Konstruktion auch nicht sehr lang.
    Nimm eine passende Schlüsselfeile oder die abgerissene Saite, mach eine saubere Nut draus, deren Kanten zum Hals hin leicht verrundet sind.
    Zeig uns wie sie nach der Bearbeitung aussieht.
     
  14. hair_energizer

    hair_energizer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.03.17   #14
    Ihr werdet lachen, ich habe gestern auf meiner 7ner gespielt, hatte aber eher Bock auf diese Frust-Ibanez! Kein Schleifpapier rumliegen gehabt, aber die kaputte 50er Saite. Und nun kommt's: Ohne eure Kommentare gelesen zu haben, hab ich genau dieses Methode des Entgratens mit der gerissenen Saite gewählt! Es scheint, dass die Fräsung eher auf Standardsaitendicke passt und somit die Saite nach ner Zeit kappt. Das ist schwer von oben zu sehen, aber jetzt hab ich es mal von unten angesehen, wie die Saite da aufliegt! Es ist immer noch nicht optimal, aber es ist gut, dass ich jetzt der Ursache näher komme.
    Gestern war sowieso ein Tag der Erleuchtung für mich: Leider hab ich vor über 20 Jahren wohl das falsche Gitarrenlehrbuch aufgemacht und die Art, wie ich das Plek halte immer so beibehalten, wie dort beschrieben (Daumen sehr weit über dem Plek, viel zu steif, mein ganzes System). Also hab ich gestern mal das Plek mehr mit der Daumenspitze gehalten, hab dadurch gleich noch nen halben cm mehr Reichweite gewonnen (kurze Finger). Erst ist es immer wieder in die alte Position gerutscht, aber nach ner halben Stunde hab ich schon gemerkt, dass ich die Saite weniger beanspruch, weil ich etwas weiter weg von der Bridge anschlage. Ausserdem konnte ich viel dynamischer und schneller spielen, ohne dass mir gleich das Hand- und Ellenbogengelenk wehtat. So oft gesehen, dass Profis anders picken, aber nie versucht umzusetzen. Gewohnheit eben!

    Passen die Graphtechs überhaupt auf meine? Wenn alle Stricke reißen, muss ich mal die Bridge gegen ne Roller-Saddle wechseln. Ob das alles passt ist nur die Frage. Is glaub ich nicht Standard Les Paul von den Abmessungen her.
     
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  15. Smoke165

    Smoke165 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.03.17   #15
    Du kannst mal Graphtechs Homepage checken, da sollten alle Reiterarten inkl. genauen Maßen stehen. Und dann halt an der Gitarre nachmessen. Aber vll hältst ja jetzt auch nach dem "nachschleifen" mit der Saite?

    Plekhaltung hab ich mir in letzter Zeit auch Gedanken gemacht, so wie ich mein Plek halte sieht mans nahezu nirgends. Aber naja.....ich komm ja klar :D
     
  16. hair_energizer

    hair_energizer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.09.17   #16
    Yepp! Ich kann es nur allen Leuten empfehlen, die so ein Problem haben. Reißt die Saite, sofort nochmal "durchgrinden", danach neue drauf. Reißt die wieder zu früh, nochmal die gleiche Taktik. Irgendwann passt die Reiterkerbe genau auf diese Saitenstärke und der Spuk ist weg. Ich hau mittlerweile wieder mit meinem härtesten Plek rein und es hält. Klar, bei meiner Spielweise wird die Saite wohl nicht ewig halten, aber es ist auf jeden Fall ein Unterschied.
    THX
     
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  17. Smoke165

    Smoke165 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.09.17   #17
    Geduld hilft auf jeden Fall. An meiner PRS SE rissen früher auch manchmal Saiten, speziell die g-Saite. Ist mit mitlerweile seit Jahren nicht mehr passiert :p
     
  18. Etna

    Etna Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.09.17   #18
    Moin!

    Nichts für ungut, aber liegt es vielleicht an der Spieltechnik?

    Schicken Gruß,
    Etna
     
  19. hair_energizer

    hair_energizer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.09.17   #19
    Es geht um eine Gitarre, die mit der Standard-Saitenstärke 0.46-0.10 ausgeliefert wurde, mit Gibson Mensur. Da ich meistens 2-3 Halbtöne tiefer unterwegs bin, hab ich dickere Saiten aufgezogen. Diese rissen aber ständig. Spieltechnik hatten wir weiter oben schon angesprochen. Ich hab ja mehrere Gitarren. Nur bei der Darkstone war es so heftig. Die Framus hat ja ne Roller-Bridge, da kann dass nicht so leicht passieren. Dann eine mit FR und ne 7-Saiter Schecter Hellraiser, wo anscheinend die Kerben auf der Tuneomatic großzügiger ausgefallen sind. Da hab ich ja auch dickere Saiten drauf.
    Jedenfalls konnte ich deutlich erkennen, dass die Saiten nicht ganz auflagen bei der Darkstone. Das hat dann wahrscheinlich zum Abknippsen der Saite geführt. Ich hatte mich wieder gemeldet, weil es schon lange nicht mehr passiert ist und ich die hier gegebenen Ratschläge verfolgt hatte. Spieltechnik sollte es also nicht primär sein.
     
  20. Etna

    Etna Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.09.17   #20
    Moin!

    Ich habe es nur eingeworfen, da ich seit längerem eine Artist ARZ 700 gespielt habe. Das ist die Gitarre, die ich hier derzeit zum Verkauf anbiete. Die hat eine identisch aufgebaute Brücke. Da ist als tiefste Saite eine 58er drauf und ich hatte bis dato keine Probleme und auch keine Saitenrisse. Daher wundert mich das.

    Aber da du noch eine Gitarre mit Tone-O-Matic hast, ist das schon merkwürdig. Daher dachte ich einfach, dass du vielleicht bei Palm Mutes besonders viel Druck ausübst oder derart, was die Saite schwächen könnte.

    Schicken Gruß,
    Etna
     
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