Stage Piano gesucht (max 1.500€, 20kg)

von Wowang, 31.12.18.

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Casio
  1. Archivicious

    Archivicious Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.19   #61
    Wenn Du mehr über das Board wissen möchtest: es gibt dazu einen Thread im Orgel-Unterforum.
     
  2. Wowang

    Wowang Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.19   #62
    War Pflichtlektüre für mich, danke:great:
    ...und ist abonniert.
     
  3. Doc Orange

    Doc Orange Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.19   #63
    Jetzt nur noch 1099 inkl. Ständer bei Just Music für die große.
     
  4. Wowang

    Wowang Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.19   #64
    Ich habe nun seit einigen Tagen die Conti 73 hier und befummle sie täglich mehrere Stunden.
    Pianos und Orgeln gefallen mir vom Sound her sehr gut, die Synthsounds mag ich nicht bewerten, keine Ahnung, ist mir auch nicht wichtig.
    EIN Hauptkritikpunkt ist die ( nicht vorhandene ) Steuerung des Rotarys, gefällt mir überhaupt nicht, also nur an/aus. Keine Intensität/Geschwindigkeit einzustellen, keine Hoch/Runterfahrzeit.
    Muß man wohl in der Preisklasse mit leben (obwohl das Teil mal über 2k kostete).

    Jetzt kann ich als Anfänger ntrl nicht einschätzen wie wichtig das für MICH ist oder sein kann im Bandbetrieb. Aber man kann sich da wohl mit einem Expander retten, wenn's denn wirklich mal wichtig werden sollte.

    Eine weitere Unsicherheit ist die Tastatur. Es ist ja keine "richtige" Pianotastatur. Sie ist für mich sehr gut bespielbar, nur, wie ist es, wenn ich mal an einem richtigen Piano sitze, ob ich dann darauf das Erlernte übertragen kann.

    Wie würdet ihr erfahrenen Player das beurteilen?
    Doch lieber zum Lernen auf ein Instrument mit "richtiger" Tastatur wechseln und bei Orgelbedarf ein 2tes (in der Art VR09) Instrument anschaffen?
     
  5. Claus

    Claus Brass/Keys Trompete Moderator HCA

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    Erstellt: 10.01.19   #65
    Mit halbgewichteten Tastaturen hatte ich noch nichts zu tun.
    Aber nach mehreren Jahren allein mit Synthie ging am akustischen Klavier nicht mehr viel, da fehlte mir einfach das motorische Training.

    Gruß Claus
     
  6. Doc Orange

    Doc Orange Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.19   #66
    Ich würde sagen, das Wesentliche am Klavierspielen ist die Dynamik, die Du durch Dein Spiel erzeugen kannst (deswegen heißt es ja Piano[Forte]). Das heißt, wenn Du auf einem Instrument lernst, mit dem Du diese Dynamik umsetzen kannst, dann ist der Wechsel zu einer anderen Tastatur nur eine Umgewöhnung, wie immer von einem Instrument zum anderen. Ich würde also sagen, auf einer Orgel kann man nicht Klavierspielen lernen, weil genau dieser Aspekt fehlt. Auf den meisten Synthtastaturen bekommt man ebenfalls kein Gefühl für den Anschlag (hatte hier nicht jemand ein MODX empfohlen? Grausam...), auch wenn sie anschlagsdynamisch sind. Bei der Vox ist das anders, weil sich die Tastatur eben wunderbar dynamisch spielen läßt mit Klavieren. Ein Klavier ist dann natürlich erst mal ungewohnt schwergängig, wenn Du wechselst, aber ich würde nicht sagen, dass Du deswegen alles neu lernen müsstest.

    Bei mir ist es ja genau umgekehrt. Ich habe auf einem 'richtigen' Klavier gelernt und bei den meisten Keyboards immer Probleme mit den Tastaturen gehabt, weil ein gefühlvolles Spiel nicht so wie auf einem Klavier möglich war. Aber auf der Vox ist das anders. Das ist, wie ich finde, sehr gut gelungen. Ich wechsele hier ja beim Spielen zwischen SV1 und Vox hin und her und kann nicht sagen, dass mich irgendwas stören würde.

    Für den Leslie brauchst Du Dir keinen Expander zu kaufen. Ein externer Leslieeffekt ist vollkommen ausreichend, also, natürlich nur dann, wenn Du eben den Effekt, so wie er ist, absolut nicht ausstehen kannst. Ich vermute aber, da es sich dabei um eine Emulation eines echten Leslies handelt, werden die Herren Ingenieure sich sicher Mühe gegeben haben, die Hochfahrzeit realistisch abzubilden. Und die Intensität zu regeln ist bei einem echten Leslie auch nicht möglich, weil es ja ein Lautsprecher ist, den man nicht häppchenweise zum Sound dazuaddieren kann. Zusammen mit Band funktioniert der Leslie für mich jedenfalls völlig zufriedenstellend.

    Ich würde mir z.B. wünschen, dass das Tremolo auf den Tine-ePianos nicht so beinhart Stereo wäre. Das finde ich über Kopfhörer sehr unangenehm. Aber ich vermiute auch hier, dass sich das bei den echten Rhodes Pianos auch so verhält, weiß es aber nicht sicher.
     
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  7. stuckl

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    Erstellt: 10.01.19   #67
    Wenn man jetzt Klassik lernen wuerde und staendig Toene repetieren muesste und sonstwas waere hammermechanik Pflicht.

    ich spiele quick and dirty, aber mein Spiel hat sich ausdifferenziert, seit ich auch in die chorproben ne hammermechanik mitnehme, mal casio, mal roland fp 90.
     
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  8. Doc Orange

    Doc Orange Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.19   #68
    Vermutlich ist es so. 'Normalerweise' hört man das ePiano ja durch eine Box in einem Raum und das Tremolo wird sicher technisch als Schwingung zwischen zwei Speakern erzeugt worden sein. Man muss also den Raum dazu emulieren. Der Reverb kann das aber nicht, weil das ePiano nicht im Stereopanorama (im emulierten Raum) hin und her geschoben werden kann, sondern ein Speaker vor dem rechten und der andere vor dem linken Ohr steht. Die Wiedergabe über Kopfhörer ist deswegen nicht optimal. Da gibt es bestimmt auch Effektgeräre, mit denen man das Stereo Line Signal in einem emulierten Raum hin und herschieben kann.

    Wäre eigentlich ein cooles Feature :) Ein Button, mit dem das Signal so bearbeitet wird, dass es über Kopfhörer so klingt, als stünde das Instrument vor einem :) (gibt es bestimmt auch schon irgendwo)

    (Der/Das Leslie klingt im Raum auch viel besser als über KH)
     
  9. Claus

    Claus Brass/Keys Trompete Moderator HCA

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    Erstellt: 12.01.19   #69
    Der Problematik Klanglokalisation versucht man bei Kopfhörern schon seit Jahrzehnten Herr zu werden, es beginnt dabei schon bei der Aufnahmetechnik.
    Erstmals habe ich über die (oft dazugehörende) Kunstkopf-Aufnahme schon in den 70ern gelesen, das war damals ein ganz großes Thema.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kunstkopf

    Für unseren Bereich ist das "binaural CFX" in den Yamaha Digitalpianos ab der "6er" Serie ein Lösungsversuch.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Binaurale_Tonaufnahme

    Gruß Claus
     
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  10. McCoy

    McCoy HCA Jazz & Piano Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.01.19   #70
    Bei den echten Rhodes gibt es grundlegend zwei Systeme: Das Stage Piano und das Suitcase Piano. Das Stage ist ohne Verstärker,, d.h. man muß einen Amp mitnehmen und das Rhodesw wie eine E-Gaitarre über den Amp spielen (vorzugsweise Fender Twin oder Roland Jazzchorus). Das Suitcase sitzt direkt auf einem Amp und einer großen Lautsprecherbox obendrauf. Diese Box ist stereo ausgelegt und enthält ab Werk das Stereo-Tremolo. AFAIK sind das im Grunde zwei normale Mono-Tremolos, die um 180° phasenverschoben auf zwei Lautsprechern wiedergegeben werden.

    Hier kann man es am Anfang hören:



    Man versteht das Prinzip, wenn man das über Kopfhörer hört und nur einen Hörer ans Ohr hält. Allerdings wird der Stereoeffekt beim Suitcase nicht so extrem sein, wqeil sich ja beide Lautsprecher nah beieinander und in einer einzigen Box befinden.

    Das Stage Piano hat kein eingebautes Tremolo. Da muß man einen externen Effek nehmen, der dann in Mono wiedergegeben wird, solange man nicht zwei Amps mitschleppt.

    Viele Grüße,
    McCoy
     
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  11. Doc Orange

    Doc Orange Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.19 um 02:48 Uhr   #71
    Weißt Du, ob das ein an/aus Effekt ist, oder ob er sich graduell in den Sound mischen läßt, also beim original Suitcase? Und die zweite Frage wäre, ob das Suitcase auch einen Kopfhörerausgang hat, und ob das Tremolo dann auch auf den Kopfhörern ist?
     
  12. danielw

    danielw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.19 um 08:21 Uhr   #72
    Einen „Dry/Wet“-Mischer für den Tremolo-Effekt gibt es am Suitcase nicht, wohl aber kann man dessen Intensität und das Tempo regeln.
    Einen Kopfhöreranschluss gibt es, könnte aber von Modell zu Modell unterschiedlich sein. Wie das Tremolo auf dem Kopfhörer zu hören ist, weiß ich leider nicht.
     
  13. HammondToby

    HammondToby HCA Live-Keys HCA

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    Erstellt: 13.01.19 um 09:54 Uhr   #73
    Der Intensity-Regler ist ja quasi ein Wet/Dry-Mischer. Das Panning wird auch über die Kopfhörer ausgegeben, zumindest bei einem MK I Suitcase von 1976. Der Effekt wird übrigens über eine Fotozelle erzeugt und verteilt das Signal auf die beiden Amps für links und rechts, es sind also keine synchronisierte Tremolos. ;)

    Im TRamp von Taste und Technik ist das dem Suitcase nachgebaute Panning drin, im angehängten Video der dritte Effekt, der über den unscheinbaren Boss-Schalter aktiviert wird. So hab ich die Möglichkeit, den auch mit einem Stage-Rhodes einzusetzen.



    Viele Grüße vom HammondToby
     
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