Stimme und Atmung

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BlueRose
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Hallo zusammen, ich habe praktisch seit immer eine rauhe, leise, heisere ung gepresste Stimme. Aufgrund eines Berufes, den ich erlernen wollte, ging ich zu einer HNo-Ärztin, die mir Logopädie verschrieb. Logopädie brachte sehr wenig und ich ging zu ihrem Kollegen, der mich zu einem Chefarzt überwies. Der Chefarzt war sehr überrascht als er die Stimmbänder sah: sie schlossen perfekt, da war nur eine Vernarbung zu sehen. Sie konnten sich auch nicht erklären, weshalb ich die ganze Luft verliere und diesen gepressten Stimmlkang habe. Er machte dann eine EMG, wobei sich eine 'gering vermehrte Polyphasierate' und eine gerine Atrophie beider Stimmlippen erwies. Er entscloss sich dennoch dazu die Stimmbänder zu unterspritzen (mit Hyaloronsäure) um mir mehr Hilfe zur Logopädie zu verschaffen. Nach der 'OP' konnte ich kaum reden... Die Woche danach fing ich mit der Logopädie im Krankenhaus an, wobei mir gesagt wurde, dass ich zu hoch rede und dass ich lernen müsse mit den Bauch zu atmen. Dann ging ich wieder zur Logopädin aber es brachte nichts, die Stimme klingt weiterhin gepresst, ausser Atem und hoch. Ich will jetzt eine Atemtherapie anfangen, deshalb meine Fragen: könnte ich mit der richtigen Atmung auch einen schöner Klang der Stimme erzeugen? Sind Atmung und Stimmklang so eng miteinander verbunden? Hängt die Höhe/Tonanlage der Stimme eigentlich auch von der Atmung ab? Und noch was: ich bin mittlerweile erwachsen, will aber unbedingt einen besseren Stimmklang bekommen (ich habe schon auf 2 Ausbildungen verzichten müssen), könnte sowas auch noch im erwachsenen Alter klappen?

Ach, noch eine Ergänzung: die Vernarbung stammt aus der Intubation. Nach meiner Geburt, lag ich etwas mehr als 3 Monate im Brutkasten. Dabei kam es auch zu einer Nervenschädigung, aber es war kein relevanter Nerv, die Schliesung ist ja perfekt.
 
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Liebe BlueRose,

leider können wir hier in einem Musiker-Board dir nicht viel zu dem Thema helfen. Besser du wendest dich an ein Forum, das sich mehr mit Logopädie beschäftigt oder Interessen-/Selbsthilfegruppen. Medizinischen/logopädischen Rat können wir hier leider nicht geben, können nur private Meinungen dazu schreiben (mich mit eingeschlossen, ich bin hier 100% privat unterwegs).

Ansonsten hängen Stimme und Atmung sehr eng miteinander zusammen. Mehr dazu erfährst du in diesem Artikel (inkl. Übungen): https://www.musiker-board.de/faq-workshop-voc/238361-atmung-stuetze.html

Bleib auf jeden Fall am Ball! Alles Gute!
 
Ansonsten kannst du natürlich auch einfach Gesangsunterricht oder Sprechtraining nehmen, statt medizinischer Hilfe oder Logopädie.
 
Gesangsunterricht?? Sorry, aber Ärzte und Logopädin haben mir gesagt, dass ich NICHT singen kann. Seit der OP kann ich die Töne schon länger halten, aber mit dem Gesang klappt es überhaupt nicht, ich muss immer wieder Pausen machen, ich schaffe es nicht ein ganzes Lied ohne Pausen zu singen, weil ich ja die ganzaLuft verliere und man versteht nicht warum , deshalb (glaube ich) klingt meine Stimme auch so 'angestrengt', als ob ich gelaufen wäre...
 
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Deswegen können wir dir hier als SängerInnen leider keine Tipps geben... Es ist schließlich eindeutig ein medizinisches und kein sängerisches, ja nicht mal musikalisches Problem.
Hat dir der Link, den ich dir gepostet habe, aber etwas gebracht, zumindest vom Verständnis her?
 
Deswegen können wir dir hier als SängerInnen leider keine Tipps geben... Es ist schließlich eindeutig ein medizinisches und kein sängerisches, ja nicht mal musikalisches Problem.
Hat dir der Link, den ich dir gepostet habe, aber etwas gebracht, zumindest vom Verständnis her?
Ja, hat er, richtige Atmung und enspannte Muskelns sind sehr wichtig. Genau. das ist mein Problem: ich atme mit der Brust und bin nicht entspannt. Na gut, nächste Woche fange ich die Atemtherapie an, hoffen wir das sie mehr als Logopädie bringt...
 
Ich konnte aber auch nicht lange singen, als ich noch über die Brust geatmet habe. (Verflucht seien meine ersten Gesangslehrer >_<)
Geh auf jeden Fall zur Therapie, die sind schließlich Profis und können Dir sicher weiterhelfen ;)
Wenn das dann läuft, kannst Du Dich ja, wenn Du magst, noch mal am Gesang versuchen! :D

Viel Glück!
 
Was man vielleicht sagen kann ist, dass es sehr lange dauern kann, sich eine andere Sprech- oder Singtechnik anzugewöhnen. Setz Dich also nicht unter Druck, indem Du Dir z.B Fristen, Termine oder feste Ziele setzt.
 

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