Stimmzug Problem

von umemken, 11.12.16.

  1. umemken

    umemken Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.10.16
    Zuletzt hier:
    15.08.18
    Beiträge:
    80
    Zustimmungen:
    7
    Kekse:
    100
    Erstellt: 11.12.16   #1
    Es tut mir leid dass ich mich schon wieder melde aber ich bin gerade echt in Panik. Bei meinem Stimmzug bleibt ein Teil stecken seht es euch im Bild an. Was soll ich machen oder ist es normal?
     

    Anhänge:

  2. Claus

    Claus MOD Brass&Keys - HCA Tp Moderator HCA

    Im Board seit:
    15.12.09
    Beiträge:
    10.391
    Zustimmungen:
    3.696
    Kekse:
    45.166
    Erstellt: 11.12.16   #2
    Es ist doch gut, wenn Du nachfragst. :great:

    Du weißt sicher, dass man die Züge nicht ungeschmiert zusammenstecken darf? Wenn Du die Posaune regelmäßig wartest, dann bekommst Du auch mehr Sicherheit im Umgang mit dem Teil.


    Für mich sieht alles normal aus, unten sind die Bilder von meiner King.
    Bild 1 zeigt den aufgesteckten Stimmzug und Bild 2 den abgezogenen Stimmzug.
    Die anderen Züge fehlen, weil ich meine Instrumente immer zerlegt aufbewahre, wenn ich sie nur sehr selten benutze und genauso, wenn ich sie nach dem Spielen (oder Reinigen) zu Hause trocknen lasse. Daher habe ich bei etlichen Instrumenten auch noch nie Korrosionsprobleme bekommen, wenn ich sie korrosionsfrei gekauft habe.

    kings1.jpg Kings2.jpg

    Gruß Claus
     
  3. umemken

    umemken Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.10.16
    Zuletzt hier:
    15.08.18
    Beiträge:
    80
    Zustimmungen:
    7
    Kekse:
    100
    Erstellt: 11.12.16   #3
    Danke. Ich hab nämlich Bilder von anderen Posaunen gesehen da sah es mit dem Stimmzug anders aus
     
  4. Claus

    Claus MOD Brass&Keys - HCA Tp Moderator HCA

    Im Board seit:
    15.12.09
    Beiträge:
    10.391
    Zustimmungen:
    3.696
    Kekse:
    45.166
    Erstellt: 11.12.16   #4
    Kann sein. Aber wichtig ist doch nur, dass Du bei deinem Instrument durchblickst.
    Am besten merkst Du dir schon beim Zerlegen, was danach wie zusammengesteckt werden soll.

    Gruß Claus
     
  5. BioMarco

    BioMarco Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    21.12.11
    Zuletzt hier:
    2.10.18
    Beiträge:
    370
    Zustimmungen:
    106
    Kekse:
    2.170
    Erstellt: 11.12.16   #5
    Bei Details zum Design macht jeder Instrumentenbauer was er will, im Zweifelsfall mit identischen Modellen vergleichen.
    Solange sich der Stimmzug wieder aufschieben lässt und die aufeinander gleitenden Flächen (hoffentlich) Rückstände von Fett aufweisen, ist alles gut!

    Viele Grüße
    Marco
     
  6. umemken

    umemken Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.10.16
    Zuletzt hier:
    15.08.18
    Beiträge:
    80
    Zustimmungen:
    7
    Kekse:
    100
    Erstellt: 27.12.16   #6
    Hallo, Kann mir jemand vielleicht erklären wie ich meine Posaune richtig reinige in der Badewanne? Ist das Spühlmittel unbedingt nötig oder geht auch Shampoo?
     
  7. MichaHH

    MichaHH Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    21.12.13
    Beiträge:
    554
    Ort:
    Hamburg
    Zustimmungen:
    577
    Kekse:
    10.746
    Erstellt: 27.12.16   #7
    ... ich hab zwar Null Komma Null Ahnung von Posaune (klingt aber schon klasse, so ein Teil),

    ABER das hier könnte ich für Deine Frage anbieten:

    https://www.musiker-board.de/threads/posaune-baden.648910/

    Micha
     
  8. umemken

    umemken Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.10.16
    Zuletzt hier:
    15.08.18
    Beiträge:
    80
    Zustimmungen:
    7
    Kekse:
    100
    Erstellt: 27.12.16   #8
    Ja. Aber ich brauche das genau geschrieben und wie ich das Quartventil reinige/öle. Ich habe kein bisschen Ahnung wie man die Teile vom Ventil nennt. Ich habs gegoogelt und mit begriffen wie Flügel kann ich rein gar nichts anfangen
     
  9. tromboneslave

    tromboneslave Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    18.10.13
    Zuletzt hier:
    18.10.18
    Beiträge:
    244
    Ort:
    zwischen Heidelberg und Heilbronn
    Zustimmungen:
    59
    Kekse:
    767
    Erstellt: 27.12.16   #9
    Hi

    ääähhh - willst Du etwa das Ventil auseinanderbauen?

    ..also ich würde das lassen und einem Spezialisten überlassen.
    Es gibt zwar Leute die sich das zutrauen, aber ich persönlich würde es beim Einweichen in der Badewanne und
    durchspülen belassen


    LG


    Bernd
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  10. umemken

    umemken Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.10.16
    Zuletzt hier:
    15.08.18
    Beiträge:
    80
    Zustimmungen:
    7
    Kekse:
    100
    Erstellt: 27.12.16   #10
    Und wie öle ich es?
     
  11. Claus

    Claus MOD Brass&Keys - HCA Tp Moderator HCA

    Im Board seit:
    15.12.09
    Beiträge:
    10.391
    Zustimmungen:
    3.696
    Kekse:
    45.166
    Erstellt: 27.12.16   #11
    Man nimmt einen Spritzer vom Handspülmittel für Geschirr, damit das Wasser entspannt und Fett gelöst wird.
    So etwas gibt es in jedem Supermarkt für einen Euro und es hält ewig.

    Der Link vom Kollegen zur Anleitung ist genau richtig, bitte einmal komplett durchlesen und weitere Fragen zur Reinigung dort stellen.
    https://www.musiker-board.de/threads/posaune-baden.648910/

    Wenn Du das Quartventil selbst auseinanderlegst oder jemand dran lässt, der dazu einen schlauen Youtube Clip kennt, dann richtest Du ziemlich wahrscheinlich einen Totalschaden an.
    Das Drehventil zerlegen und vor allem wieder korrekt zusammenbauen - das ist eine fortgeschrittene Arbeit in der Fachwerkstatt. Bei verschiedenen Drehventilen gibt es noch feine Unterschiede für die Arbeitsausführung, die man dann kennen sollte.

    Wenn man es überhaupt ölt, dann über die Zugansätze mit Ventilöl und am Lagerstift mit Spezialöl (Nadel).
    http://www.hetman-eu.com/pdf/Hetman_A4_Deutsch.pdf
    Den Lagerstift sieht man nach Abschrauben des unteren Venitdeckels, mehr würde ich am Quartventil nicht herumschrauben.

    Ich öle normalerweise nur am Lagerstift und den Wechsel nur dann nach einem Durchspülen mit Wasser und dem Durchtrocknen lassen bei nicht zusammen gebauten Instrument, wenn das Instrument für einige Zeit ungespielt eingelagert werden soll.
    Bei meinen ungespielten Instrumenten schaue ich ungefähr einmal im Quartal nach dem Rechten und öle nach.

    Gruß Claus
     
  12. BioMarco

    BioMarco Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    21.12.11
    Zuletzt hier:
    2.10.18
    Beiträge:
    370
    Zustimmungen:
    106
    Kekse:
    2.170
    Erstellt: 27.12.16   #12
    Hi,
    Schau Dir mal meinen Beitrag von vor 2 Jahren zum Thema an. Das enthält eine Komplettbeschreibung, wie ich meine Posaune pflege. Ich kann Claus nur zustimmen: Finger weg vom Ventil auseinander bauen. Das soll wenn überhaupt eine Fachwerkstatt machen. Wenn das Ventil nicht leicht genug läuft, bitte nicht gleich neu einschleifen lassen. Man kann mit viel Geduld (immer hin- und herbewegen) und ausreichend Öl auch ein schwer laufenedes Ventil wieder gut zum laufen bringen. Einschlefen bedeutet immer Materialabtrag und es leidet die Dichtheit darunter...

    Zur Spülmittelfrage: ja, muss Spülmittel sein und zwar nicht solches, das besonders die Haut der fleissigen Hausfrau pflegt, sondern solches mit guten fettlösenden Eigenschaften. Genau aus dem Grund auch kein Shampoo.

    Viele Grüße
    Marco
     
  13. umemken

    umemken Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.10.16
    Zuletzt hier:
    15.08.18
    Beiträge:
    80
    Zustimmungen:
    7
    Kekse:
    100
    Erstellt: 27.12.16   #13
    Kann mir noch einmal jemand erklären (für Dumme) wie ich das Ventil öle. Ich habe keine Ahnung von den begriffen.Einfach was ich machen soll abschrauben von den Abdeckungen an den Seiten und das Hetmann Öl draufhauen oder was?
     
  14. BioMarco

    BioMarco Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    21.12.11
    Zuletzt hier:
    2.10.18
    Beiträge:
    370
    Zustimmungen:
    106
    Kekse:
    2.170
    Erstellt: 27.12.16   #14
    Hi,

    Einfache Suche im Internet ergab für mich folgenden Treffer:
    https://www.music-station.eu/imgserver/News_music-station/PDF/Servicevortrag.pdf

    Es gibt dazu aber viele Anleitungen im Netz, u.a. auch youtube Videos. Ich erkläre das dennoch am obigem, wahllos ausgesuchten Beispiel:
    Auf S. 4 ist ein Drehventil schematisch im Querschntt dargestellt. Die Pfeile von "mittleres Achsenöl" sind die Punkte, an denen ich früher mein Yamaha Ventilöl immer aufgebracht habe. Dazu habe ich rückseitig die Kappe abgeschraubt und auf den "Knubbel" (der Ventilachse) einen dicken Tropfen Ventilöl als "Reservoir" gegeben. An der Seite wo die Ventilmechanik ansetzt kkann man mit der Dosiernadel direkt die Ventilachse Ölen. "Dickes Achsenöl" war für mich das Kreul Ventilmechaniköl. Das "dünne Ventilöl" habe ich nie benötigt, stattdessen auch wieder das Yamaha Öl mit der Nadel wirklich nur selten (z.B. nach längerer Spielpause) zugegeben. Eigentlich baucht man das aber nicht.

    Hoffe das hilft - eigenlich wäre das aber auch ein Thema, das Dir Deine Mitmusiker im Verein zeigen könnten.

    Viele Grüße
    Marco
     
  15. umemken

    umemken Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.10.16
    Zuletzt hier:
    15.08.18
    Beiträge:
    80
    Zustimmungen:
    7
    Kekse:
    100
    Erstellt: 27.12.16   #15
    Ich bin damit etwas überfordert
     
  16. tromboneslave

    tromboneslave Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    18.10.13
    Zuletzt hier:
    18.10.18
    Beiträge:
    244
    Ort:
    zwischen Heidelberg und Heilbronn
    Zustimmungen:
    59
    Kekse:
    767
    Erstellt: 28.12.16   #16
    Hi ..warum überfordert

    ich probiers mal ganz einfach (marco hat das ja auch schon beschrieben.)
    quasi Quarventil-oelen für Dummies

    1.

    .Ventil - Deckel (meist silber mit Knubbel) abschrauben - geht ganz leicht, wenn nicht ist er korridiert - dann braucht es
    Rostlöser und Werkzeug.
    In der Mitte ist eine "Erhebung" in deren Mitte sich ein Stift bei Betätigung des Ventils drehen sollte.
    darauf ein Tropfen Ventil Öl (kann Dir vielleicht ein Trompeter ausleihen) bei weiterer Betätigung des Ventils,
    damit es sich verteilt.
    die glatte Fläche um den Stift kann man bei der Gelegenheit mit einem Tuch säubern, das Gewinde des Deckels
    mit etwas Zugfett fetten.
    Deckel wieder draufschrauben.

    2.
    von oben - da wo der Zug drauf geschraubt wird - kann man ebenfalls 2 - 3 Tropfen Ventilöl in
    das innere des Ventil laufen lassen - und es dabei bewegen.

    Idealerweise gibt es dafür die Extra Ölfläschchen mit der langen Nadel (wurde schon geschrieben), womit man das
    Öl direkt an das Ventil bringen kann- muß nicht unbedingt sein.

    thats all!!!

    Vorsicht - wenn Du nach dem Ölen die Posaune zusammengebaut auf den Ständer stellst kann es passieren
    das das restliche Öl in den Zug läuft - das ist nicht guuuut!!!!!
    der läuft dann meist nicht mehr und muss gründlich gereinigt werden - was aber auch kein größeres Problem ist.

    Und das muss man wirklich nicht oft machen - viel wichtiger ist meiner Ansicht nach das Ventil oft zu
    benutzen damit es gängig bleibt

    LG

    Bernd
     
  17. umemken

    umemken Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.10.16
    Zuletzt hier:
    15.08.18
    Beiträge:
    80
    Zustimmungen:
    7
    Kekse:
    100
    Erstellt: 28.12.16   #17
    Danke. Ich habe aber am Freitag Orchester Probe da frag ich noch mal einen anderen Posaunisten und sonst den Vorbesitzer (meine Großcousine)
    --- Beiträge zusammengefasst, 28.12.16 ---
    Außerdem muss man nicht an beiden Seiten Öl an das Ventil geben.
     

    Anhänge:

  18. Claus

    Claus MOD Brass&Keys - HCA Tp Moderator HCA

    Im Board seit:
    15.12.09
    Beiträge:
    10.391
    Zustimmungen:
    3.696
    Kekse:
    45.166
    Erstellt: 28.12.16   #18
    Liest Du die Beiträge für dich wirklich so sorgfältig, wie sie geschrieben wurden? Ich habe nämlich nicht den Eindruck.

    Unter diesen Umständen sind direkte Anleitungen von erfahrenen Orchesterkollegen wirklich besser als Forenbeiträge, die für die Kollegen Aufwand bedeuten, während Du nicht viel damit anfangen kannst.

    Grundsätzlich wäre es außerdem wünschenswert, wenn Du erst nachdenkst und dann schreibst. Unvollständige Sätze wie der nachgeschobene in deinem vorigen Beitrag sind ohne erkennbaren Bezug und Sinn.

    Gruß Claus
     
  19. umemken

    umemken Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.10.16
    Zuletzt hier:
    15.08.18
    Beiträge:
    80
    Zustimmungen:
    7
    Kekse:
    100
    Erstellt: 28.12.16   #19
    Entschuldigung
     
Die Seite wird geladen...

mapping