Sting & Edin Karamazov / Songs From The Labyrinth / 2006 / CD

von Lucilius, 11.03.07.

  1. Lucilius

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    Erstellt: 11.03.07   #1
    Cover: http://ec1.images-amazon.com/images/P/B000G8OYZS.01._SS500_SCLZZZZZZZ_.jpg

    Deutsche Grammophon (Universal)


    Tracklist:

    1. Walsingham
    2. Can She Excuse My Wrongs?
    3. "Ryght honorable: as I have bin most bounde unto your honor..."
    4. Flow My Tears
    5. Have You Seen The Bright Lily Grow
    6. "...then in time passing on Mr. Johnson died..."
    7. The Most High and Mighty Christianus The Fourth, King of Denmark, His Galliard
    8. The Lowest Trees Have Tops
    9. "...and accordinge as I desired ther cam a letter..."
    10. Fine Knacks For Ladies
    11. "...from thence I went to the Landgrave of Hessen..."
    12. Fantasy
    13. Come, Heavy Sleep
    14. Forlorn Hope Fancy
    15. "...and from thence I had great desire to see Italy..."
    16. Come Again
    17. Wilt Tou Unkind Thus Reave Me
    18. "...after my departure I caled to mynde our conference..."
    19. Weep You No More, Sad Fountains
    20. My Lord Willoughby's Welcome Home
    21. Clear Or Cloudy
    22. "...men say that the Kinge of Spain is making gret preparation..."
    23. In Darkness Let Me Dwell

    Gesamtspielzeit 48'41

    ___________________________________________________________________



    Diese Rezension besteht aus drei Teilen:


    I. Infos über das Album
    II. Kritik
    III. Konzertbericht

    ____________________________________________________________________



    I.

    Was zum Henker bringt einen mit sämtlichen Gliedmaßen tief im Pop-Rock-Geschäft verwurzelten Menschen wie Sting dazu, ein Album mit klassischer Musik zu veröffentlichen? Und dann auch noch ein Album mit Liedern eines vermeintlich tief melancholisch-depressiven, Renaissance- (!) Songwriters wie John Dowland, der noch dazu außerhalb von England eher unbekannt ist?
    Diese Frage kann ich dem geneigten Leser dieses Artikels nicht beantworten; trotzdem bietet sie sich ja als Einstieg in eine Rezension des Albums "Songs From The Labyrinth" an, nicht wahr?

    Trotzdem - einige Erklärungsansätze möchte ich doch liefern.

    Die Verbindung Sting - John Dowland ist gar nicht so neu, wie man vielleicht glauben mag. Schon 1982 trat nach einem Konzert der Schauspieler John Bird an Sting heran und fragte ihn, ob er den barocken Songwriter John Dowland kennte - Sting gab zu, außer dem Namen nichts über Dowland zu wissen. Nachdem er sich ein wenig über Dowland und seine Lieder informiert hatte, ließ Sting die Sache jedoch auf sich beruhen - und stelle sich genau die obige Frage: Was hat das bloß alles mit mir zu tun?

    Etwas mehr als zehn Jahre später allerdings wurde Sting wieder auf Dowland gestoßen, diesmal von seiner Bekannten Katia Labèque, die ihm vorschlug, doch ein paar Dowland-Songs zu singen.
    Und dies tat Sting - zusammen mit Labèque lernte er zunächst "Come, heavy sleep", "Fine knacks for ladies" und "Can she excuse my wrongs". Einer gewissen Faszination konnte sich Sting damals schon nicht erwehren, doch trotzdem widmete er sich weiter seiner Karriere als Popmusiker.

    Es war Stings Gitarrist Dominic Miller, der Dowland wieder ins Bewusstsein zurückbrachte: Er schenkte Sting eine Laute - mit einem Labyrinth-Muster über dem Schallloch.

    Sting begann, das Lautespielen zu lernen - noch ohne Gedanken an Dowland.

    Miller machte Sting ebenfalls mit dem Lautenisten Edin Karamazov bekannt - backstage vor einem Konzert in Frankfurt. Karamazov spielte den beiden, die kurz danach ein Rockkonzert spielen wollten, etwas auf dem Renaissance- Saiteninstrument vor. Im Gespräch fiel der Name Dowland... Karamazov überzeugte Sting mit dem Versprechen, er werde etwas daraus lernen, einige Dowland-Songs zu singen.

    Karamazov besuchte Sting in England. Und das Resultat der sich daraus ergebenden Zusammenarbeit ist dieses Album.

    Dominic Miller ist die tragische Figur in dieser Geschichte; vielleicht auch die Shapespeare-typische Figur des Narren. Schließlich ist er es gewesen, der Sting nun tatsächlich zu Karamazov und damit zu Dowland geführt hat - nun ist er erst einmal für einige Zeit arbeitslos gewesen, immerhin hat das Dowland-Projekt doch eine ziemlich lange Zeit gedauert.

    Auf seiner Homepage stellt Dominic Miller die bittere Frage, wie sich Stings Karriere wohl verändert hätte, hätte er ihm einst anstatt einer Laute eine Mundtrommel geschenkt…


    John Dowland wurde 1563 bei Dublin geboren und starb 1626 bei London. Somit war er Zeitgenosse von Shakespeare und Königin Elisabeth I. Sein ganzes Streben galt dem Erlangen seines Traumberufes: Dowland wollte königlicher Hoflautenist werden. Dieses Ziel war zum greifen nahe, als 1594 der Hoflautenist John Johnson starb - Dowland bewarb sich um dessen Nachfolge, wurde jedoch nicht erhört. Frustriert begab er sich auf eine Auslandsreise, die ihn unter anderem nach Hessen und Italien führte.
    Nachdem er mehrere Jahre am Hof des dänischen Königs gearbeitet hatte, kehrte er nach England zurück und wurde 1612 schließlich doch noch königlicher Hoflautenist.
    Als Dowlands berühmtestes Lied gilt "In darkness let me dwell".


    Sting bedient sich einiger Zitate aus Briefen John Dowlands, die als Leitfaden dienen. Dies sind jeweils nur einige wenige Sätze, die die Person John Dowland hinter den teilweise melancholischen, teilweise auch derben Liedern durchschimmern lassen. Untermalt werden die Zitate von dezenten Hintergrundgeräuschen oder leisem Lautenspiel.

    Neben den Briefen und den Stücken für Stimme und Laute finden sich auf dem Album mit "Walsingham", "The Battle Galliard", "Fantasy", "Forlorn Hope Fancy", und "My Lord Willoughby's Welcome Home" auch fünf instrumentale Stücke, bei denen Sting teilweise auch selbst zur Laute greift.




    II.

    Lassen Sie mich mit der Tür ins Haus fallen: Ich finde, "Songs From The Labyrinth" ist ein gelungenes Album. Natürlich gibt's hier und da ein paar Dinge, die vielleicht nicht unbedingt verbesserungswürdig, aber in ihrer jetzigen Gestaltung fragwürdig sind - dazu später. Insgesamt gesehen kann ich dieses Album ruhigen Gewissens empfehlen - unter gewissen Bedingungen.

    Beim Kauf dieses Albums sollte man sich vor Augen halten, was man nun erwirbt - nämlich eine Platte mit Liedern eines Renaissance- Lautenisten und nur in zweiter Linie ein Sting-Album. Sting hat sich bei der Bearbeitung und dem Arrangieren der Lieder recht streng an die Dowland-Vorgaben gehalten.
    Er besuchte zur Vorbereitung auf die Aufnahmen die Schola Cantorum in Basel und verschaffte sich so einen neuen Zugang zum Singen. Zumindest hat er es versucht.

    Ich bin beileibe kein Klassik-Experte, genauer gesagt ist dies mein zweites Klassik-Album (und das erste, das ich mehr als einmal gehört habe). Ich nehme an, dass ich damit genau in die Zielgruppe falle…
    Was ich aber sagen kann: Sting singt gut. Für diejenigen, die ihn nur von alten Police-Scheiben kennen ("Roooooxanne… " *krächz*): Vergesst alles, was ihr über Sting wisst! Der Mann hat irgendwann in den 90ern tatsächlich auch eine Gesangsausbildung gemacht, was man inzwischen auch wirklich hört. Besonders auf dieser Scheibe.
    Natürlich ist er von den Fähigkeiten eines Countertenors oder sonst irgendeines klassisch ausgebildeten Wesens, das normalerweise die Dowland-Songs singt, meilenweit entfernt. Trotzdem: Dowland selbst war kein ausgebildeter Sänger und seine Lieder bekanntermaßen keine Ausgeburten musikalischer Genialität. Wie mag es wohl geklungen haben, damals, als Dowland selbst seine Lieder gesungen hat, sich selbst auf der Laute begleitend? Wohl eher so wie Sting heute (der glücklicherweise meistens davon absieht, sich selbst auf der Laute zu begleiten) als wie die wohlgesetzten, wohlbetonten, wohlarrangierten Wohlklänge aus dem Munde eines durch eine jahrelange Ausbildung gegangenen Tenors.

    Natürlich dominiert auf dieser Platte besonders eines: Stings Stimme. Wenn man die auf den Tod nicht ausstehen kann, dann sollte man von diesem Album flugs die Finger lassen. Aber: In meiner näheren Umgebung gibt es mehrere Personen, die mit dem Solo-Sting nichts anfangen können, dieses Album aber wirklich toll finden. Klassik-Fans, natürlich.
    Sting hat eine eigene Art zu singen, die er aber für diese Platte weitestgehend abgelegt hat. Er versucht sich ehrlich an einer etwas klassischeren Art des Singens, zieht Töne teilweise erbarmungslos lang. Leider ist und bleibt Vibrato für Sting ein Fremdwort - ein einziges, kleines habe ich gefunden. Im letzten Song.
    So gibt es doch einige Stellen, an denen ich mir eine dezentere Umsetzung des Gesangs gewünscht hätte.
    Ganz besonders in den Stücken, die Dowland für vier Stimmen (und eine Laute) geschrieben hat, zum Beispiel "Can she excuse my wrongs". Auf der CD werden alle vier Stimmen von Sting selbst gesungen, was anfangs äußerst befremdlich klingt. Beim zweiten Stück hat man sich allerdings daran gewöhnt, und beim zweiten Hören der CD habe ich es dann sogar akzeptiert. Trotzdem: Der achtköpfige Chor, mit dem Sting auf der Tour zu diesem Album gearbeitet hat (Konzertbericht siehe unten), hätte diese Parts auf dem Album meiner Meinung nach übernehmen müssen. Zumal der wirklich gut ist. Der Chor.
    Dennoch ist "Can she excuse my wrongs" mein Lieblingslied auf dieser CD und ich habe mich selbst schon beim Nachsingen ertappt...

    "Songs From The Labyrinth" ist ein Album, das man in Gänze hören muss - ich finde, es ist schwierig, sich einzelne Lieder rauszupicken wie bei einem Pop-Rock-Jazz-etc.-Album, wo ich nach einer Weile meist nur noch meine Lieblingslieder höre. "Songs From The Labyrinth" ist mehr eine Art Hörspiel, eine Art Zeitreise in das frühe 17. Jahrhundert. Der Hörspiel-Charakter wird auch durch die Zitate aus Dowland-Briefen betont, die Sting vorliest.
    Komischerweise wird es sogar mir als Nicht-Klassiker, der ich eigentlich eine spezielle Abneigung gegen alte Musik empfinde, niemals langweilig. Und das liegt beileibe nicht nur daran, dass es eben Sting ist, der da singt. Ich finde, dieses Album transportiert eine Menge an Emotionen, und weil das so subjektiv und bei jedem anders ist, lassen Sie mich noch hinterherschieben: Wenn schon nicht Emotionen, dann wenigstens Stimmung.

    Ein perfektes Album zum Abends mal gemütlich mit `nem Weinchen hinsetzen und lauschen. Niemals aufdringlich, aber auch nie beiläufig oder gar langweilig.

    Und nach dieser Dreiviertelstunde Klassik kann man dann auch gut wieder Techno hören. Und merkt auf einmal, wie stimmungsarm dieses Gewummere ist…




    III.

    Die Idee, mit einem Lautenalbum auf Tour zu gehen, ist für einen Popstar noch einen Tick bescheuerter als die Idee, ein solches Album überhaupt aufzunehmen. Aber wer A sagt, muss auch B sagen, und so fand sich Sting von Oktober 2006 bis März 2007 auf Promotiontour und dann auf Konzerttour für ein Renaissance- Lautenalbum wieder.
    Natürlich wurde nur in Europa und da besonders in Deutschland gespielt - es wäre zu zeitaufreibend gewesen, einem amerikanischen Publikum zu erklären, worum es sich bei einer Laute überhaupt handelt, denn obwohl es wie eine Waffe zur Verteidigung des Vaterlandes aussieht, ist es doch ein filigranes Instrument, das eine Menge Fingerspitzengefühl erfordert…

    Am 28. Februar 2007 fanden sich Sting und Edin Karamazov in Begleitung des achtköpfigen Chores Stile Antico in der Hamburger Laeiszhalle ein, die natürlich ausverkauft war.
    Man begann pünktlich um 20.30 Uhr und hatte sich sogar eine Vorgruppe geladen: Edin Karamazov füllte für etwa 20 Minuten den Saal ganz allein mit virtuosen Lautenklängen. Er sorgte dabei durch sein etwas eigenartiges Verhalten für verhaltene Lacher im Publikum: Ganz Künstler, warf er seine Mähne von links nach rechts, schaukelte mit dem Oberkörper hin und her und kroch gelegentlich nahezu komplett in seine übergroße Laute hinein. Ein echter Virtuose.
    Er spielte für das geneigte deutsche Publikum eine Lautenversion eines Bach-Stückes, das sogar ich erkannt habe, das demzufolge also nicht sonderlich unbekannt sein kann.
    Nach 20 Minuten erschien Sting auf der Bühne und erntete erwartungsgemäß Applaus, ohne überhaupt etwas geleistet zu haben, was er mir ironischem Lächeln quittierte. Sting informierte das Publikum ein wenig über seine bescheidenen Deutschkenntnisse (großer Applaus) und über das Leben von John Dowland.
    Was nun folgte, war tatsächlich den unverschämt hohen Ticketpreis wert: Sting und Karamazov spielten das gesamte Dowland-Album, das auch ein Lied des Lautenspielers Robert Johnson (sic!) enthält; die Reihenfolge der Lieder wurde leicht verändert, da der Chor nicht für alle Lieder benötigt wurde - er erschien erst nach etwa einer Viertelstunde und verschwand nach einer Handvoll Liedern wieder durch die übergroße Tür in den Backstage-Bereich.
    Bei einigen instrumentalen Stücken griff Sting auch selbst zur Laute. Zitat Sting nach einem Lautenduett mit Karamazov: "Sie haben hoffentlich gemerkt, dass ich den schwierigen Teil gespielt habe".
    Die Atmosphäre in der Laeiszhalle war wirklich sehr schön: Eine fast schon sakrale Innenausstattung und die angenehm zurückhaltende Lichtregie waren die bestmögliche Begleitung für die Lautenklänge, die von Stings Stimme eindrucksvoll untermalt wurden. Karamazov rückte im Konzert meiner Meinung nach jedoch ein wenig zu sehr in den Hintergrund, und auch der Chor war ein wenig leise, nahezu unverstärkt. Das hätte nicht sein müssen, da standen sooooo schöne Großmembran-Kondensatormikrofone auf der Bühne herum :D.
    Trotzdem: Ein wirklich unvergesslicher Abend.
    Nach dem etwa 75-minütigen Set (incl. Vorgruppe) kam der erwartete frenetische Applaus und holte Sting und Karamazov zur erwarteten Zugabe auf die Bühne zurück: "Fields Of Gold". Das Publikum war nun der Ekstase nahe. Die nächste Zugabe leitete Sting mit den Worten ein: "Another Song by Robert Johnson". Es folgte eine Version von "Hellhound On My Trail" für Stimme und zwei Lauten. Nachdem das Publikum den Gag verstanden hatte (dauerte ein wenig), wurde auch herzhaft gelacht - zumindest so herzhaft, wie es sich ein deutsches Publikum in einem klassischen Konzertsaal zutraut.
    Es war noch eine Zugabe vonnöten; dies war das wohlbekannte "Message In A Bottle" in einer etwas eigentümlichen Lautenversion - das Publikum war mittlerweile zum Mitsingen übergegangen. Der Chor kam für die finalen "sending out an SOS"-Gesänge noch mal auf die Bühne zurück und befand sich erkennbar nicht in seinem Element.
    Nun verlangte das Publikum noch eine Zugabe - "Roxanne"-Rufe wurden laut, woraufhin Karamazov erkennen ließ, er könne dieses Lied tatsächlich spielen, jedoch von Sting ausgebremst wurde, der - inzwischen stehend - noch einmal "Come again" intonierte und daraufhin die Bühne endlich verlassen durfte.
     
  2. IcePrincess

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    Erstellt: 13.03.07   #2
    Ich würde dem Review gerne noch ein paar Details aus der Sicht eines Menschen hinzufügen, für den Renaissance-Musik nichts Neues ist, sondern der selbst schon Madrigale gesungen hat. Und der Sting liebt.
    (...Dowlands Welt war übrigens klar die der elisabethanischen Renaissance, auch seine Musik.)

    Auch für mich ist "Songs from the Labyrinth" ein sehr gelungenes Album. Stings Stimme spiegelt für mich ebenfalls viel ehrlicher die Atmosphäre der Renaissance wieder, als ein hochausgebildeter Kammersänger.
    Hätte es dieses Album schon gegeben, als ich mich sängerisch mit Madrigalen herumschlug, hätte ich mich wohl nicht als "ungenügend" für dieses Fach empfunden.

    An manchen Stellen habe ich fast den Eindruck, als ob ich den jungen Kavalier vor mir sehen kann, der seiner Liebsten ein Ständchen singt. Und das trifft Dowland für mich ins Herz.

    Die von Lucilius vertretene Meinung, dass Sting kein Vibrato hat, kann ich nicht teilen. Es ist ein sehr zartes, weiches, sehr langsames Vibrato, aber in jedem der länger ausgehaltenen höheren Töne klar da, man hört, dass der Mann singen kann.
    Sicher klingt er ganz anders, als die exzellent ausgebildeten Sänger seines Background-Chores ( :D ) aber er sticht in den chorischen Passagen nicht heraus. Auch das Duett mit einem der Bässe klingt.

    Ich bin auch der Ansicht, dass man "Songs from the Labyrinth" nicht in Stückchen hören kann. Für mich ist es eine Platte, die es auch nicht verträgt, im Hintergrund zu verrauschen. Man muss sie wirken lassen, bewußt hören.


    Am 12. März 2007 gab Sting dann sein Konzert in der Stuttgarter Liederhalle.
    Als ob die Örtlichkeit "Liederhalle" Wirkung gezeigt hätte, war das Publikum weitgehend gefasst auf klassische Musik. (...Rock/Pop findet da nicht statt ;) )

    Was das Bach-Stück anbelangt, muss ich meinem lieben Kollegen Lucilius eine leichte Kopfnuss als echten Klassik-Legastheniker verpassen.
    Es handelt sich um DIE Toccata - Toccata und Fuge d-moll, BWV 565, geschrieben für Orgel und schon auf der Orgel alles andere als einfach zu spielen.

    Ich habe mich streckenweise atemlos gefragt, wo Karamazov seine Orgel versteckt hatte, ich kenne und liebe die Toccata seit Jahren. Ab dieser Stelle hatte mich die Faszination dieses ungewöhnlichen Konzerts voll gepackt und der Abend verflog viel zu schnell.

    Den Eindruck, dass Karamazov in den Hingergrund gerückt ist kann ich nicht nachvollziehen. Für mich war die Kommunikation der beiden Musiker sehr fließend und in fast jedem Moment des Konzertes vorhanden. Sicher war er oft genug die begleitende Musik zur Stimme - das aber tat seiner Virtuosität keinen Abbruch, denn die besteht ja auch darin, zu wissen, wann man sich zurückhalten muß. Auch die Kommunikation Stings mit seinem hinter ihm stehenden Chor war vorhanden und gut zu beobachten. So sollte so was aussehen.

    In Stuttgart war der Chor exzellent abgemischt. Zumindest in Reihe 7 ;)
    Zugegeben, die Liederhalle hat einfach eine Akustik, die für acht so gute Sänger keine Verstärkung braucht, selbst wenn die Mikros da waren und in den Mix mit eingingen.

    Fazit für mich: ein unvergesslicher Abend und ein Konzerterlebnis, ohne das "Songs from the Labyrinth" nicht vollständig gewesen wäre.
    Ich kann jedem, der die Konzertreihe verpasst hat nur raten, sich die Live-DVD zu besorgen um wenigstens etwas von der verzauberten Atmosphäre dieser Abende mitzubekommen.
     
  3. Lucilius

    Lucilius Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.07   #3
    Ich glaube auch, dass das eher der wirkliche Dowland ist als der ewig melancholische, depressive Charakter, als der er immer bezeichnet wird.

    Moment! Ich habe nicht gesagt, dass er nicht singen kann, das wäre ja auch falsch. Ich meinte lediglich, dass es an Vibrato fehlt auf der CD - habe, wie gesagt, nur eins gefunden, ein kleines, aber feines.
    Ice, du hast natürlich ganz klar mehr Ahnung von Theorie, ich will mich jetzt auch gar nicht auf eine Diskussion über Vibrato-Technik einlassen. :-) Nur - das, was ich unter Vibrato verstehe, findet sich auf "Songs From The Labyrinth" nicht. Und das muss ja nicht mal wertend gemeint sein - schließlich mag ich alle anderen Sting-Songs auch...

    Ja, ich sagte ja, es ist ein Stück von Bach. Die Toccata ist doch ein Stück von Bach, oder? Lass mir doch meine Freude, dass ich überhaupt erkannt habe, dass es was von Bach war!!! :-)

    Zum Thema Karamazov und Chor:
    Ich hatte in Hamburg das Gefühl, dass die beiden ein wenig in den HIntergrund rückten - Karamazov hielt sich beim Spielen natürlich zurück, denn, wie du schon sagst, ist er ja in dem Moment der Begleitende. Das ist ja auch richtig so - ich hatte halt nur so das subjektive Gefühl, dass er sich ein wenig zu doll zurückgenommen hat.
    Was den Chor angeht, war er zwar leise, aber nicht ZU leise. Es wäre eben schöner gewesen, wenn er einen Tick lauter gewesen wäre, denn man hat zum Beispiel bei "Can she excuse my wrongs" doch recht wenig verstanden (in Reihe 1 ...). Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass die Mikros gar nicht an waren, deswegen hatte ich mich so gewundert, dass die da so Monster-Mikros aufstellen, wenn sie die gar nicht benutzen.
     
  4. SingSangSung

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    Erstellt: 13.03.07   #4
    Hallo Lucilius,

    interessantes Review, vor allem der Konzertteil.

    Aber, wie Ice schon sagte: Dowland ist _kein_ Barockmusiker, er ist definitiv der Renaissance zuzuordnen!

    Dann diese Zeile:
    Dowland war der beste Lautenist seiner Zeit und auch einer der besten Komponisten seiner Zeit. Ich würde seine Lieder definitiv als genial bezeichnen. Es ist natürlich immer die Frage, was nun "genial" ist, aber Dowland war einer der ganz großen.

    Fast alle Lieder waren so arrangiert: Eine Lautenstimme und vier Singstimmen. Die Singstimmen waren so angeordnet, dass man zu viert um das Buch herumstehen konnte und jeder eine Stimme lesen konnte, sozusagen Nord, Süd, Ost und West.

    Man konnte nach Belieben Stimmen singen oder weglassen.

    Mir ist nicht bekannt, ob Dowland die Lieder selbst gesungen hat oder ob er mit einem oder mehreren Sängern zusammen gearbeitet hat. Besonders im Ausland ist Dowland aber sehr gut bezahlt worden, woran man erkennen kann, dass es so sehr schlecht nicht geklungen haben wird.

    Mir persönlich gefällt Stings Gesang auf der CD eher nicht. Den Text versteht man gut, und der Zugang ist ein recht direkter, aber wenn man klassische Interpreten gewohnt ist, dann ist das doch sehr ungewöhnlich. Der Lautenist ist aber super.

    Schade, dass man hier nichts editieren kann, Moderatoren: Ändert das doch bitte mit der Renaissance! Sonst werden wieder Generationen von Schülern diese Seite bei Google finden und glauben, Dowland sei ein Barockkomponist.

    Viele Grüße,

    SingSangSung
     
  5. Lucilius

    Lucilius Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.07   #5
    Ich würd ja glatt versuchen, aus meinem Artikel das "barock" zu streichen, das geht aber nun nich mehr. Ice, du bist doch Mod, kannst du nich einfach das Wort "Barock" in jedweder Form, sei es adjektiviert oder nicht, aus dem Beitrag streichen? Will ja hier nicht zur Desinformation beitragen.
     
  6. Bell

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    Erstellt: 13.03.07   #6
    Hallo !
    Wie verschieden doch die Geschmäcker sind. Ich fand gerade die klassischen (Dowland-)Interpreten oft genug zum Weglaufen, Sting dagegen ist für mich purer Hörgenuss, imho hat er den Dowland-Liedern endlich einmal Leben eingehaucht, jenseit des akademischen Kunstgesangs halt...
    ;)
    Bell
     
  7. SingSangSung

    SingSangSung Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.07   #7
  8. Lucilius

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    Erstellt: 13.03.07   #8
    Das ist gemein, deine Stimme mit Stings Stimme zu vergleichen, vor allen Dingen, wenn man Sting-Fan ist. Trotzdem: Aufnahme gefällt mir, trotz Winz-Unsicherheiten. Könnte ich mir gut ein ganzes Lied lang anhören, deine Stimme! Mit Blick auf der Vocals-Jazzworkshop: Du bist hier eher zu hause als beim Jazz, richtig?

    Juckt mich jetzt glatt, auch mal Dowland zu singen. Flow My Tears ist echt schön, und viele andere Songs auch...

    Bitte nicht falsch verstehen: Reinstellen werd ichs hier sicherlich nischt...
     
  9. Bell

    Bell HCA Gesang HCA

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    Erstellt: 14.03.07   #9
    Hallo Singangsung,
    ich finde es schön, was Du da aufgenommen hast, und es passt gut zu Dir ! Mit Stings Timbre und Interpretation ist es aber gar nicht zu vergleichen, warum wolltest Du überhaupt einen Vergleich ?
    schöne Grüße
    Bell
     
  10. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 14.03.07   #10
    Ich korrigiere das "barock" raus... Mich hat's ja schon in'ne Finger gejuckt, aber so ganz ohne Rücksprache wollte ich nicht.

    btw: Bach ist der Inbegriff des Barock.
     
  11. SingSangSung

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    Erstellt: 14.03.07   #11
    Ja, stimmt schon, das ist eigentlich nicht zu vergleichen.

    Für meinen Geschmack klingt aber so eine klare Stimme viel besser zur Laute und zu Dowland-Liedern als eine raue wie die von Sting. Ich mache mich ja sonst selbst immer gerne schlecht, aber in dem Fall würde mir persönlich meine Version besser gefallen.

    Ich habe in alle Songs von der Sting-CD reingehört, und mir haben nur die Songs, die Sting selbst geschrieben hat, gefallen. Bei allem anderen hatte ich eine derart andere Erwartungshaltung, dass ich es wirklich nicht schön fand.

    Das gleiche gilt aber auch umgekehrt: Wenn jemand mit einer ganz klaren Stimme Sting oder Police singt, dann finde ich das auch furchtbar.

    Die CD hat aber definitiv ihre Berechtigung, denn für viele, die das sonst nicht hören würden, bringt es Stings Stimme in die Nähe ihrer Hörgewohnheiten, so dass dadurch die schönen Lieder (die meiner Meinung nach genial sind ;-) ) zu dieser Hörergruppe transportiert werden.

    Viele Grüße,

    SingSangSung
     
  12. Lucilius

    Lucilius Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.07   #12
    Ice, danke für die Korrektur :o.

    Geschmackssache, logo. Mir persönlich gefällt die ganz klassische Art zu singen nicht so sehr, deswegen ziehe ich Stings Version vor.

    Die Songs von der CD stammen alle von Dowland, mit Ausnahme von "Have you seen the bright lily grow", das ist von Robert Johnson (dem Lauten-Menschen, nicht dem "Hellhound-on-my-trail"-Johnson :D).
     
  13. SingSangSung

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    Erstellt: 14.03.07   #13
    Auf der Special-Edition ist "Fields of Gold" drauf, in einer Lauten-Version. Das hatte ich gemeint. Es war dann aber nur ein Sting-Song.

    Gruß,

    SingSangSung
     
  14. Lucilius

    Lucilius Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.07   #14
    Ach sooooooooooooo du hast die Special-Edition!!! Das erklärt alles.

    Fields Of Gold ist wirklich ausnehmend schön, aber eigentlich ohne Laute fast noch schöner... dafür mit Cello!!!

    (--> all this time-DVD)
     
  15. Bell

    Bell HCA Gesang HCA

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    Erstellt: 14.03.07   #15
    Ich schließe mich Lucilius an; hätte Sting "klassisch" gesungen, dann hätte ich der Cd sicher nicht viel abgewinnen können, zumal es ja nun schon haufenweise klassische Aufnahmen gibt. Es hätte sich lediglich eine weitere eingereiht.
    Und wir wissen nicht, wie Dowland und seine Zeitgenossen geklungen haben ! Trotz historischer Aufführungpraxis usw. - in Ermangelung von Tondokumenten bleibt vieles Spekulation.
    Trotzdem finde ich Deine Aufnahme sehr gelungen, Singsangsung - Du darfst uns gerne mehr davon kredenzen ;)
    schöne Grüße
    Bell
     
  16. Lucilius

    Lucilius Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.07   #16
    Genau, das kommt ja noch dazu:

    Wie hätte das wohl geklungen, wenn Dowland gesungen hätte??
    Und wie sahen die Locations aus, an denen man damals Dowland-Songs gespielt hat?
    Und wie haben sich die Leute zu solchen Gelegenheiten angezogen, wenn sie denn überhaupt was an hatten?
    Durfte man rauchen, als Dowland gespielt hat?
    Zahlte man Eintritt oder in Naturalien?
    usw...

    Worauf ich hinaus will:
    Ich glaube, Klassik ist heutzutage ein wenig over-the-top inszeniert. Da kommt doch so ein "Laie", der Dowland singt, mal richtig erfrischend daher. Und vor allen Dingen hören dann mal ein paar mehr Leute klassische Musik.

    Ja, Singsangsung - du könntest doch mal ein Dowland-Album aufnehmen und es uns schicken, Bell und ich und bestimmt ein paar andere wären dankbare Abnehmer :-)
     
  17. SingSangSung

    SingSangSung Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.07   #17
    Hallo,

    das wäre in der Tat eine Idee. Bei aller Genialität muss man ja sagen, dass die Lieder nicht so sehr schwer sind. Ich kenne auch jemanden, der einen sehr guten Lautenisten hier bei mir in der Gegend kennt. Vielleicht mache ich da wirklich was!

    Viele Grüße,

    SingSangSung
     
  18. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 16.03.07   #18
    Nach Aussage der beiden Dowland-Spezis auf der DVD hat er wohl nicht ;)

    Auf der Musikanten-Empore des Speisesaales eines Renaissance-Schlosses. Wie die Jungs völlig richtig bemerken: Enweder warst Du vom Adel engagiert oder hungrig. Den Briefen nach war Dowland nicht hungrig.

    Na ja, bei adligen Abendessen trug man... der Epoche entsprechende Kleidung. Für GB schau' mal nach Bildern von Nicolas Hillyarde. (Gelegentlich auch Nicholas Hilliard geschrieben).

    Gegenstück wäre eben der dreckige Marktplatz, auf der ein fahrender Musiker in abgerissener Kleidung vor graubraun gekleideten Dienern und Bauern (man ließ einkaufen...) ein paar Liedlein singt. Das kann ich mir aber eben bei Dowland nicht vorstellen.

    ;)

    Genau. Und weil Sting so verdammt viel Erfolg damit hat, werden die typischen klassiker schon mal aus Prinzip grün vor Neid und machen ihn nieder, dass bloß nicht noch so ein Rock-Typ auf die Idee kommt, ihnen die wenigen Brötchen wegzunehmen.
    Das ist jetzt sicher überspitzt, aber meiner Ansicht nach ist schon was dran.
     
  19. Bell

    Bell HCA Gesang HCA

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    Erstellt: 16.03.07   #19
    Ja, Ice, da mag wohl wirklich was dran sein.
    Von den Klassikern hatte ich fast nur hämische Verrisse bezüglich der Sting-sings-Dowland-CD gehört. Ich hab sie mir deshalb eigentlich aus purer Neugierde geholt ;) - wollte wissen, ob er denn wirklich so grottenschlecht singt. Ich bin zwar kein ausgemachter Sting-Fan (abgesehen von den alten Police), aber ich finde die CD absolut klasse. Ein klassischer Sänger kriegt es so aber nie und nimmer hin. Vergleiche und Verrisse sind daher sinnlos.
    schöne Grüße
    Bell
     
  20. SingSangSung

    SingSangSung Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.03.07   #20
    Hallo,

    ich hatte ja auch nur gesagt, dass es mir nicht so gefällt.
    Ich habe jetzt aber bei Youtube etwas gestöbert. Da gibt es z.B. ein Live-Video von "Come Again". Das gefällt mir. Die Stimme ist klarer als auf dem Album, und auch nicht so aggressiv abgemischt (das ist auch so eine Sache, Klassik mit Kompressor ...).

    Viele Grüße,

    SingSangSung
     
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