Störgeräusche bei angeschlossenem Laptop

von Tastenmeister, 02.04.08.

  1. Tastenmeister

    Tastenmeister Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.08   #1
    Hi Jungs,

    Hab da ´n kleines problem.

    Will meinen Laptop im proberaum und auf der bühne benutzen. Logischerweise mit Ladekabel.

    Ich weiß natürlich das man Stromkabel und audiokabel möglichst weit voneinander trennen soll.......was ja nun auch nicht immer wirklich geht.

    Fakt ist:
    Ich habe ständig störgeräusche im Proberaum, sobald ich das ladekabel vom laptop nehme ist alles ok.

    Wie könnte ich dieses Problem lösen? hat da jemand von euch ne idee?

    Gruß Dennis:great:
     
  2. Localgroover

    Localgroover Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.08   #2
  3. Tastenmeister

    Tastenmeister Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.08   #3
    Wow danke für deine schnelle antwort.

    Ok ne passive DI Box nutze ich auch und das stromkabel des laptops habe ich auch schon "umgedreht" was aber keinen unterschied ergab. :confused:
     
  4. Localgroover

    Localgroover Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.08   #4
    Und die DI Box hängt wo drann (wie ist die Verkabelung?)

    lg
     
  5. mgt

    mgt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.08   #5
    Sofern du die Masseschleife (ein tiefen Brummton) meinst, hiflt da ein NF-Filter. Ist ein kleiner Zylinder (so 7x3cm) mit je zwei Cinch-Anschlüssen, findet man vorrangig bei KfZ-Zubehör (wird normalerweise zwischen Radio und Verstärker im Auto geschaltet). Preis liegt (normalerweise) bei 5 €.
     
  6. Jean-M.B.

    Jean-M.B. HCA Yamaha Keys / InEar HCA

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    Erstellt: 02.04.08   #6
    Ich vermute mal, du hast den Leppi per USB oder Firewire mit dem Keyboard verbunden, der Leppi arbeitet mit einem Schaltnetzteil und du hörst kein reines Brummen, sondern richtige Hoch- bis Mittelfrequente-Störgeräusche vom Leppi (bei jedem Festplattenzugriff, Tastendruck, Mausbewegungen etc.).
    Diese wird auch eine DI-Box nicht filtern können.
    Hier hilft eigentlich nur noch eine Eisenferritkernspule, die am Null-Leiter in die Strom-Zuleitung zum Leppi eingebaut wird (z.B. in die Verteilerdose).

    Ich könnte mit dir wetten das, wenn du den Null-Leiter am Leppi entfernst, die Störgeräusche sofort weg sind. Leider besteht hier Lebensgefahr. Also eine Eisenferritkernspule verwenden.
    Frage mal einen Elektriker, ob er dir eine Verteilerdose dementsprechend modifizieren kann.
     
  7. ukm

    ukm Registrierter Benutzer

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  8. Leef

    Leef Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.08   #8
    Ich habe ein ganz ähnliches Problem, sobald ich eins meiner Geräte z.B. den TR per USB zum PC verbinde hör ich ebenfalls allen möglichen Müll in den Boxen. Es stammt eindeutig vom PC.

    Wenn ich z.B. mit dem Notebook rangehe höre ich ebenfalls das Arbeiten des Rechners, erst wenn ich das Netzteil abstecke sind ALLE aber wirklich ALLE Störgeräusche weg!!

    Aber 80 Euro für so eine Box ist natürlich auch wieder ne Menge Geld. Gibt es keinen anderen Weg?
     
  9. mgt

    mgt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.08   #9
    Wie gesagt, für Brummschleifen reichen diese NF-Filter aus der Car-Hifi-Branche. :) Für 5 € kann mans wohl auf 'nen Versuch ankommen lassen, oder? Habe eigene Erfahrungen damit gemacht beim Anschluss eines Laptops an eine Saalanlage, ohne dem ... geht es einfach nicht.
     
  10. dr_rollo

    dr_rollo Mod Musik-Praxis Moderator HFU

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    Erstellt: 07.04.08   #10
    Also, unser Gitarrist hat mal Elektrotechnik studiert, der hat mir da nen Übertrager in eine Netzzuleitung gebastelt. Funzt super. Kostenpunkt: 0EUR, weil man sowas in jeder Bastelstube liegen hat. :confused:
    Müsste mal fragen, was er in diese Blackbox im Kabel reingetan hat, nur nen Übertrager oder auch noch was anderes...
     
  11. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 07.04.08   #11
    Überträger in die Netzleitung :eek:
     
  12. NightflY

    NightflY Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.04.08   #12
    das ist einfach ein 1:1 trenntransformator, damit entkuppelt man vons netz, soll normal überflüssig sein da in ein schaltnetzteil auch bereits ein 1:1 transformator steckt und in ein traditionelles netzteil selbstverständlich immer auch ein trenntransformator der untertransformiert.
    Viele problemen konnen gelöst werden met ferritringen, es gibt auch welche in 2 teilen die man aufclipsen kann, dann braucht man der kabel nicht ab zu trennen, so welche auf alle verbindungskabel zum netz und zwichen die einzelteilen.
    LG
    NightflY
     
  13. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 07.04.08   #13
    Das ist mir schon klar.
    Wenn man aber sowas in die Netzleitung baut - wohlmöglich noch irgendwo mit nachfolgenden weiteren Steckdosen - dann fehlt der Schutzleiter bzw. dieser ist außer Funktion.

    Sicher ist so ein Vorgehen nicht!
     
  14. dr_rollo

    dr_rollo Mod Musik-Praxis Moderator HFU

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    Erstellt: 07.04.08   #14
    Schutzleiter einem Steckernetzteil?? Jetzt übertreiben wir aber ... :screwy:
     
  15. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 07.04.08   #15
    Hier wurde davon gesprochen, daß der Trenntrafo in die Netzleitung eingebaut wurde. Damit ist die Steckdose an sich schonmal nicht mehr durch den Schutzleiter geschützt. Wer kann dann 100%ig zusichern, daß nicht jemand ein anderes Gerät oder auch einen Mehrfachstecker mit mehreren anderen Geräten anschließt?

    ...funktioniert wunderbar... kein Brumm mehr da... und hat nur 3 Tote gegeben....

    Finger weg von solchen unsicheren Bastellösungen!


    Besser wäre sich ein vernünftiges Netzteil zuzulegen.

    Wer selbst des Lötens mächtig ist, wird vielleicht irgendwann dort fündig: http://www.bas-systems.de/pi20/index.html
     
  16. dr_rollo

    dr_rollo Mod Musik-Praxis Moderator HFU

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    Erstellt: 09.04.08   #16
    @Böhmorgler: Ich weiß ja nicht, wie lange Du schon in Sachen Musik unterwegs bist, und ob Deine Orgel auch mal für das eine oder andere Konzert das Wohnzimmer verlässt...

    Wer erinnert sich nicht an früher und die netten Effekte, z. B. beim Berühren des Mikros eine gewischt zu bekommen, während man Gitarre spielt, oder als Sänger mit einer Hand den Lichtmast umfasst, während man das Mikro küsst...
    Unsere erste Lichtanlage bestand aus kurzen Brettern mit je 2 Strahlern, auf den Brettern war eine Aufputz-Doppelsteckdose montiert, die Verkabelung erfolgte über Netzkabel, die an jedem Ende einen Schukostecker hatten. Dumm wenn man beim Auf- oder Abbau die falsche Reihenfolge befolgte und versehentlich den Stecker anfasste...

    Spaß beiseite...
    Ich behaupte, dass in der Praxis bei deutlich mehr als 50% der Auftritte nicht alle Auflagen der Gewerbeaufsicht erfüllt sind, und das nicht nur hinsichtlich Elektrik.
    Auf wieviel Bühnen habe ich meinen Strom schon aus einer Steckdose gezogen, wo das Gehäuse zerbrochen war. Schutzleiter - ist das nicht das, was man als erstes abklemmt, wenn andauernd die Sicherung rausfliegt? Ist das nicht das, was entweder in den Kabeln selbst abgeklemmt oder in den Steckdosen mit Gaffer-Tape abgeklebt ist, um Brummschleifen zu vermeiden?
    Und wer meint, dass gerade bei Zeltfesten noch eine Zuleitung mit korrekt abgesichertem Schutzleiter gewährleistet werden kann, der ist auf dem Holzweg. Und in der Liga, wo man sich hinstellt, und sagt, "unter diesen Bedingungen spiel ich nicht", befinden sich sicherlich die meisten von uns nicht.

    Vielleicht n nettes Thema für nen neuen Thread...
     
  17. toeti

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    Erstellt: 09.04.08   #17
    Hi,

    nur, weil es nicht gegeben ist, sollte man andere nicht zu so etwas ermutigen.
     
  18. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.08   #18
    @Dr_rollo
    Selbst wenn Du eine Steckdose hast, wo der Schutzleiter entfernt ist, und Du dort an den Strom langst, sollte - sofern es vernünftig abgesichert ist - der Fehlerstromschutzschalter (FI) rausfliegen.

    Hinter einem Trenntrafo sieht das anders aus. Da spricht der FI gar nicht mehr an.
    OK, wenn man einen Trenntrafo hat und einen Pol berührt fliesst natürlich kein Strom zur Erde. Man kann also theoretisch an die 230V ranlangen und es passiert nix. Gefährlich wird es, wenn man irgenwie an beide Pole gleichzeitig fasst...

    Ich persönlich würde auf jeden Fall andere Lösungen bevorzugen.
    Da hat man schon ein Equipment im 4stelligen Bereich (oder mehr) und betreibt es mit einem Brumm-Netzteil, daß man für 5 Euro nachgeschmissen bekommt und wunder sich dann, wenn es quiekt und brummt.
    Und eines ist ja wohl klar: Es gibt Netzteile die absolut saubere Gleichspannung liefern.


    Nochmal gesagt: Spielt nicht leichtfertig am Strom rum!
     
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