Stratocaster: Kluson ML6LN Mechaniken / Tuner Höhe und Winkel zum Sattel

von Axel.S., 06.09.20.

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  1. Axel.S.

    Axel.S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.20   #1
    Moin. Vielleicht gab es die Frage schonmal, die Google/Musiker-Board Suche hat mich nicht weitergebracht. An einer alten Squier Stratocaster hatte ich mal die Kluson MK6LN Mechaniken angebracht. Die G-Seite muss ich dabei recht weit nach unten wickeln, sonst liegt die im Tuner etwas hoch, es fehlt etwas Winkel zum Sattel und dann scheppert sie ein bisschen im Sattel (Standard-Sattel, da soweit ich weiß nie angepasst worden) rum. Kollege im Gitarrenfachgeschäft meinte, die Höhe der Mechaniken, da wo die Seite ins Loch gewickelt wird, wäre was höher als bei den Original Fender Strats. Und es gäbe wohl auch welche, die etwas weniger aus der Kopfplatte rausstehen.

    Im Vergleich zu den Standard Squier Mechaniken, wo man die Saite vorher kürzen und dann oben reinstecken muss, sieht es echt schon so aus, dass die Seite damit niedriger aufgespannt wird und dann mit einem schärferen Winkel zum Sattel läuft.

    Frage: Stimmt das, habt ihr da ähnliche Erfahrungen und gibt es Tuner, die da eine andere Höhe haben? Auch ein wenig kniffelig, solche Informationen aus den Beiblatt zu bekommen. Oder ist es eine Kombination der verschiedenen Einstellungen der Strat, z.B. Sattel, die das verursachen und hattet ihr da nie Probleme?

    Ziel sollte es sein, bei meiner nächsten Strat-Squier die Mechaniken auszutauschen, so dass ich mir da in Zukunft weniger Gedanken beim Saitenwechsel machen muss.
     
  2. boisdelac

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    Erstellt: 06.09.20   #2
    Wenn eine Saite im Sattel Geräusche macht, ist meist die Saitenkerbe im Sattel zu breit oder die Kerbe ist in Richtung zum Griffbrett niedriger, als in Richtung der Mechaniken. Das führt dann zu Sitarähnlichen Nebengeräuschen.

    Lass den Sattel mal prüfen oder prüfe den selbst. Dazu nimmst du ein dünnes Lineal, legst dieses in die Sattelkerbe. Das Lineal darf nicht in Richtung Griffbrett niederer liegen, wie in Richtung Mechaniken.

    Die Kerbe soll nur so breit sein, dass die Saite nicht darin festgeklemmt wir.

    Wenn die Kerbe ok ist, kannst Du eventuell einen zusätzlichen String-Tree für G und D installieren.
     
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  3. ThisErik

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    Erstellt: 07.09.20   #3
    Bei meinen "alten Squiers" um 86 sind bereits jeweils 2 Niederhalter verbaut, die mehr Winkel/Druck bringen, bei der noch älteren JV nur einer..
    Ich kürze die Saiten bei den Mechaniken mit Schlitz und Loch nie, eine bessere Methode ist die Saite einfach (mit zugabe) in den Schlitz legen,
    danach einmal oben drüber und danach drunter wickeln..
     
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  4. Bassturmator

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    Erstellt: 07.09.20   #4
    Da muss ich natürlich widersprechen: Nach meiner Ansicht sind die klassischen Klusons mit dem Loch die besten Mechaniken überhaupt. Saiten aufziehen geht superschnell und mit Saitenende im Loch steht da nichts pieksiges über. In den Schlitz legen würde ich die Saite nur im Notfall wenn mitten im gig `ne Saite reist und ich keinen Saitenschneider hätte.

    Sowohl bei meiner Tele als auch bei der Strat reicht ein einzelner stringtree.

    Die umsponnenen Saiten haben jeweils eine ganze Wicklung auf der Welle und die blanken drei Wicklungen. Damit ist auch die G-Saite schon absolut unproblematisch im Sattel und die Gitarre sehr stimmstabil.

    Zusätzlicher stringtree oder Locking-Mechaniken sind überflüssig.
     
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  5. ThisErik

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    Erstellt: 07.09.20   #5
    Wahrscheinlich fing ichs früher als Youngster mangels Saitenschneider so an, und bin dabei geblieben trotz mehrerer Knipexe heute..
    Womöglich bin ich einfach zu faul, ich wickel die Enden auch nur zum Kringel auf..das mit den nicht vorhandenen piksenden Enden ist natürlich ein Argument fürs Loch.

    Allerdings funktioniert meine Methode wunderbar. Der Knick nach dem Schlitz plus die oben aufliegende erste Wicklung verhaften die Saite komplett.
    Ein Vorteil ist bei Wartungs- oder Einstellarbeiten wenn also neue Saiten mal kurzfristig im Weg sind. Man bekommt die ziemlich gut wieder drauf..

    Noch ne Info für den TE, ich hab bei der Squier mit dem einen Niederhalter mal die G-Saite- ohne NH - nachgemessen.
    Vom Sattel bis zum Tuner sinds ca. 11 cm, auf die Strecke fällt die Saite bei 5-6 Wicklungen um ca. 8mm ab.
    Ist nicht so viel, reicht aber offenbar aus. Mein Sattel ist allerdings aus Messing und selbstgefertigt, die Saite liegt satt drin.

    Kannst ja mal ein dünnes Papierchen testweise zwischen Saite und Sattel klemmen...
     
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