Suche Fußschalter oder Multieffektgerät für Bandprobe mit geliehenem Amp sowie passenden Amp für Auftritte

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Marc72
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Hallo,

ich besitze neben meiner E-Gitarre nur als Übungs-Amp den Mini-Comboverstärker Mighty Air von Nux, mit dem ich gerade meine ersten Modelling-Erfahrungen sammle. Ich spiele in einer (Hard-)Rock-Band und bei unseren Proben nutzen wir das im Proberaum vorhandene Equipment - in meinem Fall einen Gitarrenverstärker von Fender, an dessen Einstellungen ich aber nicht herumfummeln will, da wir uns den Raum mit anderen Bands teilen, die den Verstärker auch nutzen. Die Mitnutzung des Fender-Verstärkers hat für mich auch den Vorteil, dass ich mit dem Rad zu Bandproben fahren kann. Müsste ich neben meiner Gitarre auch noch einen Verstärker mit zur Probe nehmen, würde ich ein Auto benötigen - ziemlich unsinnig, wenn ich den Proberaum per Rad in 5 Minuten erreiche.

Nun suche ich nach einer Möglichkeit, bei der Bandprobe am Fender-Verstärker meine eigenen Sounds nutzen zu können, z. B. beim Gitarrensolo oder eben für verschiedene Songs (clean, unterschiedlich verzerrt usw.). Die Sounds würde ich natürlich auch gerne bei Auftritten einsetzen, wofür ich nach einem Verstärker suche. Ich weiß: Man sollte mit dem Equipment proben, mit dem man auch auftritt, aber aufgrund der geschilderten Umstände siegt hier Komfort über Philosophie. ;)

Ich bin mir nicht sicher, ob ich für die Bandproben ein Multieffektgerät brauche oder ob z. B. ein Fußschalter schon ausreicht. Außerdem stehe ich wie der berühmte Ochs vorm Berge, welcher Verstärker für Auftritte in mein "Setting" passen würde. Daher hoffe ich auf euer Know-how und eure Erfahrung.

Wir sind eine Hobbyband, zwar keine Anfänger mehr, aber auch keine Profis. Da wir (Hard) Rock spielen, hat verzerrter Sound Priorität. Als Amp hat mir ein Freund den Line6 Catalyst 60 vorgeschlagen, allerdings ohne meine hier geschilderten Anforderungen zu kennen. Aber für den Amp würde ich max. 400 Euro investieren wollen. Soll/Müsste es ein Multieffektgerät sein, sollte es nicht über 250 Euro liegen, aber ein Footboard sein, um den Sound während eines Liedes fürs Solo ändern zu können. Ansonsten ist ein Patch-Wechsel nur von Song zu Song notwendig.

Hab heute den ganzen Tag nach einer passenden Lösung gesucht, bin aber nicht fündig geworden, weshalb mir jetzt ziemlich der Kopf raucht. :nix:

Aber vielleicht hat einer von euch eine zündende Idde (insofern mein Anliegen nicht völlig absurd ist).


Viele Grüße

Marc
 
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Was für ein Fender-Amp ist das denn?

Wichtig für die Verwendung mit einem Multieffekt wäre, dass der Amp einen FX loop hat. Damit umgehst du die Vorstufe (welche stark klangfärbend ist) und gehst direkt an die Endstufe des Amps. Damit kannst du einfacher deinne Einstellungen am MultiFX vornehmen. Zusätzlich würdest du in der Regel die gleichen Einstellungen zum direkten Spielen über eine PA nutzen können.

Ich bin immer sehr gut mit Zoom gefahen (G3, G5), da die Bedienoberfläche sehr schlank gehalten ist, und ich fand die Amp Simulationen auch für Band-Kontext immer sehr gut nutzbar.
 
Nachdem das hier an anderer Stelle im Forum schon empfohlen wurde und ich Tests und YT dazu gesehen habe, denke ich daran, mir einen Nux MP 30 zu bestellen.
Vielleicht auch für die das passende ?
 
Was für ein Fender-Amp ist das denn?

Hab mir schon gedacht, dass die Frage kommt. ;)
Muss ich bei der nächsten Probe schauen. Aber vielen Dank schn mal für den Hinweis auf den FX Loop.

Ich bin immer sehr gut mit Zoom gefahen (G3, G5), da die Bedienoberfläche sehr schlank gehalten ist, und ich fand die Amp Simulationen auch für Band-Kontext immer sehr gut nutzbar.

Hatte mir den Zoom 5Gn näher angeschaut. Der sagte mir durchaus zu.

Nachdem das hier an anderer Stelle im Forum schon empfohlen wurde und ich Tests und YT dazu gesehen habe, denke ich daran, mir einen Nux MP 30 zu bestellen.
Vielleicht auch für die das passende ?

Gut möglich. Den hatte ich auch schon auf dem Schirm. Aber verstehe ich das richtig: Für Auftritte bräuchte ich eigentlich keinen Verstärker, wenn ich den Multi FX direkt an die PA anschließe?
 
Für Auftritte bräuchte ich eigentlich keinen Verstärker, wenn ich den Multi FX direkt an die PA anschließe?
Rein theoretisch nicht.
Da du, wie mir scheint, primär im Hobby Sektor unterwegs bist, gebe ich zu bedenken dass du so natürlich sehr von den, unter Umständen beschränkten, technischen Möglichkeiten der Location abhängig bist.

Daher solltest du dort immer im Vorfeld klären.
Sind getrennte Monitorwege vorhanden. Für dich und deine Band.
Ist die PA dafür ausgelegt oder eher als Gesangs/Keyboard/DJ Anlage gedacht?

Es sei denn ihr habt,
- eine eigene PA
- eine eigene Monitorlösung
- die Möglichkeit Equipment auszuleihen.

Ich weiß heute dürfte das in vielen Location kein Problem mehr sein. Nicht zuletzt weil brauchbares Equipment erschwinglicher geworden ist.Doch gerade in kleine Kneipen, bei Festen oder Feiern kann das schon anders aussehen.

Ansonsten ist die von dir erdachte Lösung nicht unüblich und absolut ok.
 
Rein theoretisch nicht.
Da du, wie mir scheint, primär im Hobby Sektor unterwegs bist, gebe ich zu bedenken dass du so natürlich sehr von den, unter Umständen beschränkten, technischen Möglichkeiten der Location abhängig bist.

Da ist natürlich was dran.

Ansonsten ist die von dir erdachte Lösung nicht unüblich und absolut ok.

Also wären das Zoom G5n oder das Nux MG-30 sowie der Line6 Catalyst 60 schon eine gute Wahl?
 
ich besitze neben meiner E-Gitarre nur als Übungs-Amp den Mini-Comboverstärker Mighty Air von Nux...
Du kannst aber erstmal vom Nux in den Fender gehen. Idealerweise natürlich in den Einschleifweg, aber wenn der nicht vorhanden ist, probieren kann man mal, direkt in den Eingang vom Fender zu gehen. Alles was du brauchst ist ein Adapterkabel von Klinke 3,5mm (Nux Headphone) auf Stereo Klinke 6,3mm. Eine Klinke davon dann in den Fender...
 
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Seit wann geht man von Headphone auf nen Amp?
Du gehst vom ganz normalen 6,3mm Mono auf den normalen Eingang vom Amp und stellst ihn schön auf Clean und fertig. Alternativ auf einen Monitor oder direkt in die PA.

Wenn du was kaufst würd ich für so eine Lösung eher einen günstigen aktiven Monitor nehmen statt einen Amp. Einen Monitor bietet bei Minimalstlösungen und wenns einfach und leicht sein soll ettliche Vorteile. Bläst dich direkt an, meist braucht man eh einen Monitormix, wenn du einen mit 2 Eingängen nimmst kannst du zB auch ein Mic zur Not drüberlaufen lassen, oder den 2.ten Eingang als Aux für Playback verwenden ...

Beim Nux bedenken, dass er zwar 3 Taster hat, aber effektiv nur 2 Kanäle pro Bank. Du hast also nur zB Crunch und Solo. Bei mir ist daher das Ampero mein "so klein und leicht wie möglich" immer dabei/Proberaum/Ersatzteil Lösung. Das hat dann 3 Kanäle und auch einen Balanced Out Onboard.
 
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Also wären das Zoom G5n oder das Nux MG-30 sowie der Line6 Catalyst 60 schon eine gute Wahl?
Da gibt es hier andere die auf dem Gebiet mehr Erfahrung haben.
Ich nutze Oldschool einzelne FX Pedale vorm Amp.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Wenn du was kaufst würd ich für so eine Lösung eher einen günstigen aktiven Monitor nehmen statt einen Amp
In Verbindung mit Amp/CabinetSim und MultiFX sicher die beste Idee
 
Auch interessant könnte ein Amp1 oder Laney SLS sein. Die passen ins Gigbag und bei der Probe nimmst du den Fender als Box.

Damit bist du auch bei Gigs mit gewohnten Material unterwegs und kannst immer noch mit dem Rad zur Probe.

Beide Verstärker würden mir problemlos für clean bis hartem Rock reichen.

Gruß
Martin
 
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Auch interessant könnte ein Amp1 oder Laney SLS sein. Die passen ins Gigbag und bei der Probe nimmst du den Fender als Box.

Damit bist du auch bei Gigs mit gewohnten Material unterwegs und kannst immer noch mit dem Rad zur Probe.

Beide Verstärker würden mir problemlos für clean bis hartem Rock reichen.

Gruß
Martin

Würde ich persönlich abraten. Wenn es sich beim Fender um Vollröhre handelt, wäre hier das Risiko groß, dass vorm Verlassen des Raums vergessen wird, die Combo wieder auf Werkszustand zu setzen, und der Besitzer das Ding direkt anmacht und aufdreht und den Ausgangsüberträger brät.
 
@teledeluxe Das es funktioniert ist klar, nur Sinn erschließt sich mir keiner, dafür aber einige Nachteile.
 
Der Sinn ist der, dass der TE nix kaufen muss :opa:
 
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Ich dachte Amp via Fahrrad ist nicht gewollt und ich hab das so verstanden, dass das nicht nur für die Situation sein soll ... da ist ein Minipedal schon geschickter. Das Nux oder ähnliche bekommst ins Zusatzfach ins Gigbag.
Man kann auch mit dem Handy ein Foto machen oder auf einem Zettel die Einstellungen vom Amp der da ist aufzeichnen und beim gehen wieder alles einstellen wies war ... dann braucht man nix tragen UND nix kaufen ...
 
Ich dachte Amp via Fahrrad ist nicht gewollt und ich hab das so verstanden, dass das nicht nur für die Situation sein soll ... da ist ein Minipedal schon geschickter. Das Nux oder ähnliche bekommst ins Zusatzfach ins Gigbag.

So ist es. Zur Probe geht's mit dem Rad, da kann ich keinen Amp oder Monitor mitschleppen. Der soll bei Auftritten zum Zuge kommen.

Was ich mich noch frage: Muss es ein Multieffektgerät sein oder ist das für meine Zwecke vielleicht überdimensioniert? Wir spielen nicht zig verschiedene Sounds. Ginge daher für meine Zwecke (Clean, Rock, Heavy Metal, spezieller Sound für Soli) auch ein Preamp wie dieses Beispiel oder ein Fußschalter, der dann wahrscheinlich für den Fender im Proberaum und den Amp, den ich mir für Auftritte zulegen will, passen muss? Hab mit solchem Equipment keine Erfahrung... :unsure:
 
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Müssen tust du gar nix. Gibt auch sowas wie das Boss ME-80, Tech21 Fly Rig, Qualitativ besser Strymon Iridium oder Amp1 ...

Vorteil Multis ist halt, dass du für alle Eventualitäten gerüstet bist. Du musst ja nicht alles verwenden.
Ich hab auch nur normale Amp Setups für 4 verschiedene Styles of Music als Presets. Keine Fancy Sounds, keine speziellen Song Presets, ...
Aber wenn ich doch mal Wahen oder Muffen möchte, ist alles da ohne das ich noch was brauch oder das Setup größer wird.
 
Müssen tust du gar nix. Gibt auch sowas wie das Boss ME-80, Tech21 Fly Rig, Qualitativ besser Strymon Iridium oder Amp1 ...

Die liegen alle etwas über meinem Budget. Wenn, dann höchsten als gebrauchte Ware...

Ich schau mich mal hier im Forum um, was an Multi FX für unter 250 Euro empfohlen wird.

Jedenfalls vielen Dank für eure Tipps!! Die haben mir schon sehr weitergeholfen. :great:
 
Multi FX direkt an PA geht schon, wenn Du mit dem Sound zufrieden bist. Du brauchst dann natürlich einen verlässlichen Monitormix von der PA. Nicht, dass Dir mittendrin der Ton weggedreht wird.
 
Ich dachte Amp via Fahrrad ist nicht gewollt
So ist es. Zur Probe geht's mit dem Rad, da kann ich keinen Amp oder Monitor mitschleppen.

Amp1 - 1,2 KG ... 245X192X68 MM (Also weniger als ein DIN A4)

Laney SLS - 3,5 kg ... 320x235x70 (in mein Gigbag passt er)

Was ich mich noch frage: Muss es ein Multieffektgerät sein oder ist das für meine Zwecke vielleicht überdimensioniert?

Beide Verstärker haben mehrere Sounds (Fußschaltbar) an Board und zumindest mit dem Laney (den habe ich) spiele ich komplette Gigs ohne weitere Pedale. Beide haben ein gut nutzbares Reverb in Chip Form mit im Paket.

Laney - Clean - Rhythmus (Rock) - Lead (singende Zerre) + Boost + Reverb
Amp1 - 4 Kanäle - Boost - Reverb

Wenn du im Proberaum "Angst" davor hast am Fender das interne Speakerkabel wieder einzustecken, dann stelle dir dort eine eigene Box hin. Kostet auch nicht die Welt.

Mit der Lösung bist du aber auch sofort "Gig-Ready" und brauchst kein weiteres Equipment anzuschaffen. Du kaufst also nur einmal.

Ich schau mich mal hier im Forum um, was an Multi FX für unter 250 Euro empfohlen wird.

Kannst auch ne Generation früher einsteigen ... Boss ME 70 hatte ich in Benutzung und erfüllt den Zweck auch und ist grundsolide. (Reminder an mich selbst - muss ich mal wieder ausgraben) ...

Es löst aber halt nur eines deiner Probleme ... denn im Gegensatz zu Amp1 oder Laney oder XYZ hast du dann immer noch keinen AMP für Gigs.


Gruß
Martin
 
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