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myalex
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Hallo liebe ForenGemeinde.

Da ich jetzt endlich mal mit dem Recorden starten möchte, bräuchte ich von euch einige Ratschläge/Tipps.

Also vorerst mein Equipment:

Line6 PodXt live
Ne Gitarre(Epiphone SG, Hägström) und eine Akkustik Gitarre mit Tonabnehmer.
Fender Hot Rod Delux


Ich möchte grundsätzlich Gesang + Egitarre + Akkustikgitarre abnehmen.

Nr1 Soll ich jede Spur (Gitarre, Gesang) einzeln abnehmen? Oder doch alles im einen?

Nr.2 Soll ich Akkustik Gitarre per Tonabnehmer aufnehmen oder doch lieber n Micro davor.

Nr.3 Soll ich die Egitarre mit n Micro vor dem Verstärker abnehmen oder über Line6?


Welches Equipment brauch ich? Also AudioInterface (USB), Micro (GEsang, Instrumente)

Suche auch einen Monitor (also das ich die Aufgenommenen Spuren hören kann, und das was ich aufnehme auch höre) <--- das nennt man ja Monitor oder?
Oder soll ich da lieber mit einen Kopfhörer arbeiten?



Habe ~800€ zu verfügung für das Ganze.

Sorry für die vielen Fragen

lg, alex
 
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Nr1 Soll ich jede Spur (Gitarre, Gesang) einzeln abnehmen? Oder doch alles im einen?

Nr.2 Soll ich Akkustik Gitarre per Tonabnehmer aufnehmen oder doch lieber n Micro davor.

Nr.3 Soll ich die Egitarre mit n Micro vor dem Verstärker abnehmen oder über Line6?

Nr. 1
Also du solltest jedenfalls einzelne Spuren für jedes Instrument erstellen. Ob du nun nacheinander aufnimmst, oder doch zusammen, liegt eigentlich bei dir und wie du am besten zurecht kommst. Die meisten Soundkarten/Audio-Interfaces verfügen ja über 2 oder mehr Eingänge, wo man auch beides zusammen einspielen kann.

Nr. 2
Das liegt ganz am Tonabnehmer und wie du mit dem Sound zufrieden bist. Ich würde es aber erstmal so ausprobieren, denn eine Mikrofonabnahme ist schon wieder stark von der Raumakustik geprägt. Dies Problem hast du beim PU weniger.

Nr. 3
Das ist auch reine Geschmackssache. Generell kann man mit den simulierten Boxen/Amps/Effekte von Line 6 einiges anfangen. Geht es aber um deinen individuellen Sound, dann wäre ein Mikrofon vor der Box schon besser. Problem ist dann nur, dass man einiges bei der Mikrofonierung eines Amps beachten muss.

Welches Equipment brauch ich? Also AudioInterface (USB), Micro (GEsang, Instrumente)

Als Audio-Interface würde ich dir das Tascam US-144 empfehlen. Auch das Alesis IO2 ist brauchbar für deinen Einsatz.

Suche auch einen Monitor (also das ich die Aufgenommenen Spuren hören kann, und das was ich aufnehme auch höre) <--- das nennt man ja Monitor oder?
Oder soll ich da lieber mit einen Kopfhörer arbeiten?

Kommt drauf an. Geht es dir durchaus um das produzieren von Songs, sollte man schon zu Monitorboxen greifen. Hier ist die Tiefen-/Breitenstaffelung um einiges einfacher, als mit Kopfhörern. Auf der anderen Seite hat man mit Kopfhörern nicht so das Problem mit der Raumakustik. Ist also recht schwierig...

Wenn du dir Boxen kaufen willst, solltest du am besten im Fachhandel probehören. Hier sind dann doch die Geschmäcker sehr verschieden, so dass eine Empfehlung schwer möglich ist. Persönlich würde ich dir die Yamaha HS-80 M empfehlen.

Grüße :)
 
Danke für die Schnelle Antwort.


Wen ich jetzt Gitarre und Gesang gleichzeitig abnehme dann müsste ich ja eigentl. in der Gitarrenspur den Gesang haben und in der Gesangsspur die Gitarre?
Oder verstehe ich da was nicht?


Wie weit kann man mit dem Tascam US-144 was anfangen, sprich ist die Qualität sehr gut?
Und wie is das mit der Verzögerung, hab mal über ein Headset aufgenommen und da hab ich voll ne Verzögerung (Das war ein USB Headset)

Was sollte man bei der Mikrofonierung des AMP´s den beachten?

Welches Micro wär da Optimal, für Akustik/Stromgitarre und Gesang?

Könnt ihr mir sagen was gut ist und nicht?

Also sollte im Mittelklassebereich liegen, sprich halt die 800€ Grenze möglichst nicht überschreiten.


Brauch ich einen Equalizer auch? Für was braucht man sowas? (Sorry für die Frage)
danke nochmals
 
Zuletzt bearbeitet:
Wen ich jetzt Gitarre und Gesang gleichzeitig abnehme dann müsste ich ja eigentl. in der Gitarrenspur den Gesang haben und in der Gesangsspur die Gitarre?
Oder verstehe ich da was nicht?

Kommt drauf an, wie du abnimmst.
Wenn du deine Akustikgitarre z.B mit Tonabnehmer abnimmst und deinen Gesang mit einem Mikrofon, dann ist natürlich auf der Gesangsspur auch noch ein wenig vom Gitarrenspiel.
Auf der Gitarrenspur dann natürlich aber kein Gesang.

Ohne Tonabnehmer bräuchtest du zwei Mikrofone.
Auf beiden wäre dann (wenn auch nur leise) der Gesang / die Gitarre vorhanden.

Andere Möglichkeit wäre natürlich, nacheinander aufzunehmen, da hättest du dann nichts im Hintergrund ;) *

Welches Micro wär da Optimal, für Akustik/Stromgitarre und Gesang?

Ich selber habe das Rode NT1-A, wird hier im Forum auch oft empfohlen. Kostet um die 170€.
Meiner Meinung nach ein klasse Mikrofon (für Gitarre, als auch für Gesang).

* Ein geschlossener (!) Kopfhörer für´s Aufnehmen wäre allerdings schon wichtig. Ganz besonders bei der einzelnen Abnahme, ansonsten hast du die Spuren, die du über die Kopfhörer hörst, auch noch auf der neuen Spur drauf.
 
Wen ich jetzt Gitarre und Gesang gleichzeitig abnehme dann müsste ich ja eigentl. in der Gitarrenspur den Gesang haben und in der Gesangsspur die Gitarre?
Oder verstehe ich da was nicht?

Wenn du das machst, wird zu jeden Instrument eine Mono-Spur erstellt. Da die meisten Geräte über 2 und mehr Eingänge verfügen, kann man nun bei jeder Spur den jeweiligen Eingang vom Interface zuweisen.

Beispiel:

1. Spur (Gesang)
- Mono
- Eingang: links
- Ausgang: Stereo OUT

2. Spur (Gitarre)
- Mono
- Eingang: rechts
- Ausgang: Stereo OUT

Somit liegen beide Aufnahmequellen separat auf verschiedenen Spuren. Es kann natürlich zu Übersprechen kommen. Das Mikrofon nimmt dann auch noch was von der Gitarre auf, oder umgekehrt (wenn die A-Gitarre abmikrofoniert wird). Aber das kann man kam vermeiden, wenn man beides zusammen einspielt.

Wie weit kann man mit dem Tascam US-144 was anfangen, sprich ist die Qualität sehr gut?
Und wie is das mit der Verzögerung, hab mal über ein Headset aufgenommen und da hab ich voll ne Verzögerung (Das war ein USB Headset)

Die Qualität ist angemessen für den Preis. Man spricht hier durchaus schon von semi-professioneller Aufnahmequalität. Die Aufnahmen werden rauschfrei, detailliert und linear sein. Mit Verzögerungen (Latenzzeit) solltest du Dank Tascam-Asio-Treiber keine Probleme mehr bekommen. Dieser Treiber sorgt für eine direkte Verbindung zwischen Aufnahme-Software und Hardware. Dadurch entstehen Latenzen im Millisekunden-Bereich (Beispiel: 8-16 ms). Das wäre also nicht mehr hörbar und man kann schön die Spuren einzeln einspielen.

Was sollte man bei der Mikrofonierung des AMP´s den beachten?

Das wichtigste ist der Winkel vom Mikrofon. Man spricht auch vom goldenen Winkel. Der Sound verändert sich also sehr stark, wenn man die Position der Mikrofone vor der Box verändert. Ist man zum Beispiel nahe an der Kalotte, wirkt der Sound sehr scharfkantig und höhenlastig. Hingehend man einen sehr dumpfen und basslastigen Sound bekommt, wenn man immer mehr zum Rand der Membran geht. Nach meiner Meinung erzielt man den besten Sound, wenn man zwischen Kalotte und Membran geht, mit einen leichten Winkel Richtung Mitte.

Dann sind auch die Parameter am Amp/Effektgerät entscheiden. Oftmals wird also im Studio ein ganz anderer Sound gefahren, als im Live-Betrieb. Hier gilt es einen homogenen Sound zu erzeugen, der zwar kraftvoll ist, aber auf keinen Fall matschen darf. Aus diesem Grund doppelt man auch oftmals die Gitarren, um eine fette Gitarren-Wand zu erzeugen, die aber dennoch nicht undifferenziert wirkt. Da sich gerade beim doppelt Gain unschön addieren, sollte man im vornherein schon mal Gain und Bässe reduzieren.

Auch wenn es sich bei der Amp-Abnahme oftmals um "Close-Miking" handelt, wird auch die Raumakustik noch was zum Sound beitragen. Hier ist das Thema aber sehr komplex, so dass ich nicht weiter drauf eingehen werde. Ein möglichst trockener Raum, der über ein breites Frequenzspektrum ähnliche Nachhallzeiten aufweißt, wäre da schon ideal.

Dann spielt natürlich die ganze Peripherie eine Rolle. Jedes Mikrofon, PreAmp, Wandler klingen natürlich auch anders und das prägt selbstverständlich auch den Sound.

Welches Micro wär da Optimal, für Akustik/Stromgitarre und Gesang?

Ein Rode NT-1A würde sich gut machen. Top Gesangsmikrofon, was man auch für A- und E-Gitarre einsetzen kann. Es gibt übrigens von Musik-Service ein Homerecording-Bundle, wo alles dabei ist, was du benötigst (außer Monitorboxen).

Rode NT-1A
Tascam US-144
Pop-Killer
Kabel
Stativ
Tasche

MSA Recording Einsteiger Bundle 3

Brauch ich einen Equalizer auch? Für was braucht man sowas?

Ein EQ brauchst du erstmal nicht. Beim Tascam US-144 ist Cubase LE4 dabei, was eine Recording Software ist, die auch einen EQ bietet. Ein Equalizer wird auch als Entzerrer, Filter oder Klangregler bezeichnet. Über ihn kann man Frequenzen absenken oder anheben. Sind dir zum Beispiel zu viele Bässe in deiner Stimme, nimmst du einfach einen EQ und senkst du Bässe etwas ab. Deine Gitarre klingt recht dumpf? Kein Problem. Nimm einen EQ und hebe die Höhen an. Du hast eine störende Frequenz in deiner Aufnahme? Ok, der EQ kann sie heraus Filtern. Und so weiter...

Grüße :)
 
danke für die schnellen und Hilfreichen Antworten!

Werde das Tascam Bundle nehmen und N Kopfhörer/Monitor.


Aber ich will Torzdem 2 Micros, eins für GEsang, also das Rode und eins für die Instrumente... WElches nehm ich da am besten... Also im mittelklasse bereich,

Das wärs fürs erste mal, poste hier einfach wieder wen sich noch ne frage auftut.



lg und besten Danke, alex
 
Gute Amp-Mikrofone wären Shure Sm57, Sennheiser MD-421 oder Sennheiser e-906. Man kann auch schon mit einer SM57 Kopie gute Ergebnisse erzielen. Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Mikrofone nur wenig. Für eine A-Gitarre sind die Mikrofone aber weniger Empfehlenswert. Da wäre das Rode schon besser.
 

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