Suche Synthesizer mit Sequencer

PTPFYL
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Ich suche JD XI / Yamaha MX49 / Roland Juno DS ähnliche Synthesizer mit Sequencer was am wichtigsten ist.
Zudem sollte es 650Euro nicht überschreiten.

Kann man hier ein paar Vorschläge anbringen?

Danke.

MfG
 
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Archivicious
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Sowohl der JD-Xi als auch der Juno DS haben einen (Pattern) Sequencer an Bord - beim JD-Xi ist der eigentlich das zentrale Element...
Wenn du einen vollwertigen Sequencer benötigst, dann musst du bei Workstations gucken. Neu wäre wohl nur der Korg Kross 2 im Budget, gebraucht wirst du z.B. den Roland FA06 ab 600,- € bekommen, das ist gewissermaßen der große Bruder vom Juno.
 
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Die genannten habe ich schon, daher suche ich neue Geräte mit Sequenzer.
Auch gut wären max. 49 normale Tasten, damit sie nicht zu gross ausfallen.

Aber danke bereits für die Vorschläge, hab sie mal gespeichert.
 
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Also ein Pattern Sequencer wie in den Roländern genügt dir? Ne Workstation mit vollwertigem Sequencer unter 61 Tasten wirst du wohl nicht finden (ich kenne zumindest keine).
Hast du schon mal bei den Grooveboxen geschaut? Korg Electribe, Novation Circuit, Synthstrom Deluge (ok, der ist etwas teurer)?

Oder sag vielleicht einfach mal genauer, was du vorhast...
 
Michael Burman
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Ne Workstation mit vollwertigem Sequencer unter 61 Tasten wirst du wohl nicht finden (ich kenne zumindest keine).
Mir fällt momentan auch keine ein, außer z.B. so etwas wie KORG M3-M als Modul ohne Tastatur.
Oder z.B. die älteren E-mu Command Stations. Oder Yamaha RS7000.

Korg Electribe, Novation Circuit
Die Electribe's sind z.B. in der Polyphonie, bei Hüllkurven und bei Effekten ziemlich eingeschränkt.
Novation Circuit kenne ich zwar nicht, besonders viel Polyphonie scheint es dort aber auch nicht zu geben.
Zoom ARQ-Dinger wären z.B. noch zu nennen. Zwar auch ziemlich eingeschränkt, aber auch mit Sequencer und mit Klangerzeugung dadrin.
 
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Martman
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Was für einen Sequencer brauchst du?

Einen mehrspurigen Song-Sequencer à la Workstation oder einen Stepsequencer à la 303?


Martman
 
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Was für einen Sequencer brauchst du?

Einen mehrspurigen Song-Sequencer à la Workstation oder einen Stepsequencer à la 303?


Martman

Beides würde in Frage kommen.
Wie der Korg PA300 oder der Yamaha mox f6.

Circuit und Korg Electribe 2 hab ich schon und der Korg Electribe 2 ist genau das was ich suche,
also innerhalb von 15Min. einen einigermassen hörbaren Electro Track zu machen.

Es geht mir vorallem drum, schnell und ohne grosse Verkabelung (wie bei Aira Geräten)
einen Track zu machen.

Mit was könnte man den Synthstrom Deluge vergleichen ?
Dieser scheint interessant zu sein, in Bezug auf Grooveboxen.
Weiss jemand wo man den noch neu kaufen kann?
 
egoldstein
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Der Synthstrom Deluge wird meines Wissens nach nur über die Herstellerwebseite vertrieben, aber kostet dort deutlich über 650€. Gebraucht wird man wohl auch nicht ins Budget kommen, denn die Dinger werden äußerst selten angeboten. In etwa 2 Stunden läuft eine eBay-Auktion ab, aber aktuell ist man schon bei ~612€.

Ist natürlich etwas anderes, als du ursprünglich gesucht hast. JD-Xi/MX49/Juno DS sind deutlich andere Synths, nicht zuletzt wegen der Tasten, die du ja explizit gewünscht hast. Gerade MX49 und Juno konzentrieren sich deutlich stärker auf Pianos, Streicher, Bläser, Akustiksounds etc.
Einen "Electribe mit Tasten" gibt es nicht wirklich, in der Regel ist das eine Entweder/Oder-Geschichte.

Knapp über dem Budget wäre noch der Elektron Digitone, der mit dem Electribe einige Ähnlichkeiten hat, aber komplett ohne Samples auskommt. Das wäre eine Überlegung wert, vielleicht als B-Ware oder zu einer Rabatt-Aktion auch unter 650€ zu haben.
Vom selben Hersteller ist vor drei Monaten der Model:Samples rausgekommen, der mit 450€ passen würde, aber - wie der Name schon verrät - auf Samples basiert. Da sehe ich dann nicht wirklich genug Unterschied zur Electribe (2), als dass es Sinn machen würde, beide zu besitzen.

Wenn wir ohnehin in der tastenlosen Welt stöbern, würde ich auch noch ein iPad in den Raum werfen. Liegt im Budget, klanglich durchaus auch teureren Grooveboxen und Synths ebenbürtig, sehr flexibel und bestens zum Musikmachen zwischendurch geeignet. Einfach per Touchscreen bedienen, über die internen Lautsprecher oder angeschlossene Kopfhörer abhören, fertig. Je nach DAW-App kann man die Ergebnisse exportieren oder auch 1:1 auf eine Computer-DAW übertragen, um dort dann weiterzuarbeiten. Zur Anbindung in professionellere Setups gibt es auch jede Menge Möglichkeiten.

Was stört dich/fehlt dir denn bei Circuit und Electribe, dass du etwas sehr Ähnliches suchst, was dennoch ein anderes Modell sein soll?
 
Michael Burman
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Wahrscheinlich würde man Techno auch auf einem Korg Kross 2 machen können, selbst wenn er Sample-basiert ist, allerdings ist bei dem die Effekt-Sektion m.E. sehr mager ausgestattet. Effekt-Sektion sehe ich als Problemstelle bei den meisten Geräten, bzw. eigentlich bei allen, wenn man jetzt nicht in Richtung Kurzweil Forte / PC4 oder Kronos schaut, was ja eine ganz andere Kategorie und Preisklasse wäre. Bei einer Computer-basierten Lösung mit einer DAW-Software (könnte auch ein Tablet sein) wäre man da natürlich flexibler.

Ach ja, noch ein m. E. nicht unwichtiger Aspekt:

Korg Electribe 2 und Korg Electribe 2 Sampler befinden sich z.B. immer im Multimode. Man kann dort für bis zu 16 Parts die Sounds einstellen / editieren und zusammen mit jeweiligem Pattern abspeichern. Bzw. so ist das Konzept: Im Pattern werden auf bis zu 16 Parts jeweils die Sounds und Sequenzen mitgespeichert.

Beim Korg Kross 2 wäre ich mir nicht sicher, ob es dort überhaupt möglich ist, im Multimode die Sounds umfangreich zu editieren und mit dem Song mitzuspeichern. Das war bei Korg-Workstations noch nie möglich, bis auf den Kronos (Editieren von Sounds im Multimode), und auch dort nicht von Anfang an, sondern erst nach einem der Updates, bzw. bei aktuellen Versionen schon ab Werk. Der Kronos ist ja schon in der 3. Generation, oder? Aber, wie gesagt, soweit ich weiß, bei keiner anderen Workstations von Korg ist das möglich. Ausgenommen die Electribes.

Wobei bei den Electribes Songs bestehend aus mehreren Patterns nicht wirklich möglich sind, weil die Übergänge zwischen den Patterns meist Klangeinbrüche verursachen. Ein Pattern kann bei Korg Electribe 2 und Korg Electribe 2 Sampler maximal 64 Sequencer-Steps haben. Also z. B. 4 Takte mit je 16 Steps. Man kann aber pro Step auch z.B. Doppelnoten triggern. So gesehen wären auch z.B. 128 Hi-Hat-Noten nacheinander pro Pattern möglich. Diese Verdoppelung der Noten kann man im Laufe der Sequenz zu- und abschalten. Das geht über den Insert-Effekt. Andere Teiler sind auch möglich. Es ist ein "spezieller" Delay-Effekt, der das macht.
 
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Der Synthstrom Deluge wird meines Wissens nach nur über die Herstellerwebseite vertrieben, aber kostet dort deutlich über 650€. Gebraucht wird man wohl auch nicht ins Budget kommen, denn die Dinger werden äußerst selten angeboten. In etwa 2 Stunden läuft eine eBay-Auktion ab, aber aktuell ist man schon bei ~612€
Seitdem ich meinen reingesetzt hatte gab es zwischenzeitlich eine ganze Menge Deluges bei eBay-Kleinanzeigen. Die meisten so um 900,- € annonciert.
Aber keine Ahnung, für wieviel die dann wirklich weggegangen sind.
Neu beim Direktvertrieb in NZ bist du jedenfalls inkl. Zoll und Steuer bei ca. 1050€.
 
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Seitdem ich meinen reingesetzt hatte gab es zwischenzeitlich eine ganze Menge Deluges bei eBay-Kleinanzeigen. Die meisten so um 900,- € annonciert.
Aber keine Ahnung, für wieviel die dann wirklich weggegangen sind.
Neu beim Direktvertrieb in NZ bist du jedenfalls inkl. Zoll und Steuer bei ca. 1050€.

Leider habe ich bisher nur ein Angebot gefunden, für 899Euro.
Ich komme aus der Schweiz und wäre froh wenn ich ihn hier kaufen könnte jemand eine Idee wo es ihn gibt?
Ebay ist mir inzwischen zu unsicher geworden.
 
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Normal zu kaufen ist er nicht, nur im Direktvertrieb beim Hersteller in Neuseeland.
 
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Also ein Keyboard mit Tastaturgröße unterhalb von Workstations, mit einer multitimbralen Klangerzeugung, die als VA zu bezeichnen nicht zu vermessen wäre, und mit im Prinzip dem Roland MRC Pro aus den 90ern in bedienbar. (Oder gibt's noch einen anderen Workstation-Sequencer, der mehrere Patterns problemlos übereinanderschichten kann?)

Das erste Problem, das wir hätten, ist, daß so potente Sequencer in Geräte mit Tastaturen gar nicht mehr eingebaut werden. Die einstigen Workstation-Schmieden bieten entweder kleine Alibi-Sequencer an oder gar keine Workstations mehr. Workstations an sich waren ja immer zumeist recht kostspielig, besonders Multisynthese-Workstations.

Dann kommt dazu, daß die Workstation ihr Leben begann als All-in-one-Produktionsgerät für Songwriters und schnell zur mehr oder weniger reinen Bühnenmaschine wurde. Alles Einsatzgebiete, wo man mindestens 61 Tasten braucht, so daß es meines Wissens nie Workstations mit weniger als 61 Tasten gab. (Rackversionen waren meistens fürchterlich kastriert, nicht selten war die Tastenversion ein potentes Featuremonster mit Sampler, umfangreichem Sequencer und hastenichgesehn und die Rackversion nur ein popliger Rompler.)

Schön wär's ja, wenn der Trend zum DAWless Jammin' endlich VA-Workstations oder Workstations mit großem Fokus auf VA mit sich bringen würde. Gerade Access und Novation haben lange Synthesizer gebaut, die eigentlich nach dem Einbau eines dicken Workstation-Sequencers schrieen. Aber ich glaub, da wird nicht viel passieren, weil auch DAWless Jammin' sich zu sehr auf Sequencing à la "Ableton Live, aber nicht mit Ableton Live, sondern ganz ohne Rechner" konzentriert und Tasten keine große Rolle spielen.


Martman
 

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