symphonie in c moll

von meister hubert, 12.02.08.

  1. meister hubert

    meister hubert Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.08   #1
  2. Saxomoe

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    Erstellt: 12.02.08   #2
    also ich finds echt gut,passt soweit alles und is dir gut gelungen,würde bei spielminute 1.15 wenn die melodie in einem anderen satz gespielt wird vielleicht noch etwas schlagwerk drunter setzen (pauken,snare oder sowas) damit es etwas "rummst" und damit die rhythmik noch stärker rüberkommt bzw eine weitere steigerung entsteht,aber man kanns auch so lassen.prima
     
  3. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.02.08   #3
    meinst du symphonie als gattungsbegriff?

    mit welcher software hast du das gemacht?
     
  4. meister hubert

    meister hubert Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.08   #4
    ja also mit dem schlagwerk hatte ich halt erst angefangen, da kommt noch mehr

    gemacht is das mit cubase + colossus

    und das ende gefällt mir persönlich gar nicht xD aber das nehm ich warscheinlich eh raus, da ich das stück noch weiterschreiben möchte.

    ansonsten: kp, für orchesterstücke klingt symphonie immer so schön, gibts da ne definition? ^^
     
  5. Velenore

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    Erstellt: 13.02.08   #5
    Ich find es gesamt auch ganz gut, wie du schon sagtest gesagt, das Ende könnte man bessern. Sonst hab´ ich fast nichts dran ausszusetzen, bloß manchmal fehlt mir an der und der Stelle, das gewisse Etwas, etwas unerwartetes oder schmerzvolles (damit meine ich Dissonanzen, die den emotionalen Schmerz anregen u.a.), da die Symphonie sehr traurig ist, ist es oft hilfreich sowas einzubauen (z.B.: Adiago von Albinoni). Die Harmonie geht immerzu perfekt auf. Natürlich halte ich auch das für kompositorisches Talent von dir, aber es ist auch schwer auszudrücken, was meine... Aber ich finde es trotzdem klasse, mit Rock-Kompositionen hab´ ich es nämlich garnicht! ;)
     
  6. meister hubert

    meister hubert Threadersteller Registrierter Benutzer

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  7. Avantgarde

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    Erstellt: 13.02.08   #7
    hi hubert ^^.

    also der anfang ist wirklich verdammt mechanholisch ^^ ich steh auf so was. gefällt mir deswegen auch recht gut. einziges manko am intro: es fangt mir fast zu plötzlich an also zu viel emotion auf einmal. vielleicht wär ein langezogener tiefer ton ein schöner anfang udn dann eben gleich die melodie drauf.

    die mitte find ich dann nicht mehr ganz so gut wie den anfang. ich hätt mir ne steigerung gewünscht also sprich ein bisschen mehr druck.

    der rest geht dann schön weiter.

    der schluss is dann doch überraschend das es plötzlich relativ "böse" wird.

    tja ich würd sagen doch sehr gelungen. aber ich bin absolut kein spezialist in klassik.

    mfg
     
  8. meister hubert

    meister hubert Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.08   #8
    ja ich finds in der mitte auch irgendwie langweilig. mal schauen ws sich da amchen lässt:)
     
  9. Fastel

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    Erstellt: 15.02.08   #9
    ja aber ich denke das ist wohl egal in dem fall ;)
    ich würde es bei ner veröffentlichung allerdings nicht als symphonie dar stellen ;)
     
  10. meister hubert

    meister hubert Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.08   #10
    "Nach klassischem Verständnis handelt es sich dabei um ein aus mehreren (in der Regel vier) Sätzen bestehendes Stück für Orchester ohne Solisten"
    wikipedia

    naja, soll heißen es sit eine virtel symphonie xD :great:
     
  11. Fastel

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    Erstellt: 16.02.08   #11
    nagut da du diesbezüglich drauf eingestiegen bist will ich es kurz grob sagen:
    eine sinfonie besteht aus 4 sätzen (also 4 musikstücken). der erste und letzte satz sind relativ lebhaft, egal ob moll oder (meist) dur. der 2. satz ist langsam, ruhig und manchmal direkt meditativ. der 3. satz ist tänuerisch gehalten - dadurch meist ein dreiertakt.
    erster (und manchmal der letzte) satz sind in der regel in sonatenhauptsatzform gehalten. dabei gibt es 2 wichtige melodien die in unterschiedlichen tonarten stehen. die beiden melodien sind außerdem gegensätzlichen. zuerst werden beide melodien vorgestellt (exposition) dann wird mit den beiden melodien "herumgespielt" (durchführung) und dann wird der ganze anfang wiederholt - beide melodien stehen in der gleichen tonart und werden so nach der verarbeitung vereint. so ist es so dass in einer sinfonie 2 themen vorgestellt werden, dann in gewisser weise gegeneinander kämpfen um dann wieder als vereinigt aufzutauchen. es ist also ein rein musikalischer prozess, eine geschichte um kontrast und vereinigung die da erklingt. "musik drückt das aus was worte nicht sagen können" - stammt aus der zeit und aus der musik :)

    soll jetzt keine klugscheißerei sein aber vielleicht intressiert es dich ja doch warum beethoven als der größte sinfoniker gilt. das ist halt mehr als nur "irgendwas", was gut klingt schreiben - da gibt es regeln und wer diese kunstvoll umsetzt macht sich unter den klassikern einen namen.
    und wer gegen die regeln mit absicht verstößt gilt nicht selten als wegweisender musiker. beethovens 9. wird überall auf der welt gefeiert. gilt als "welthymne" und ist glaube ich sogar offizielle europahymne und sie verstößt so extrem wie keine andere sinfonie gegen die statuten.

    wenn du es mal testen willst habe ich hier ne schöne einstiegssymphonie:
    Erster Satz die erste melodie ist bei 02:00 min zu hören. damit wird ne weile gespielt und die "gegenmelodie" ist bei 03:10. später wirst du die wiederholung des ganzen ersten teiles hören (grade die 2. melodie ist leicht zu finden)
    Zweiter Satz Teil 1 Zweiter Satz Teil 2 - wunderschön entspannend
    Dritter Satz ich glaube 6/8 takt - in dem fall leider nicht sehr tänzerisch
    Vierter Satz - das große finale da muss man (wie beim ersten und 2. satz die boxen aufdrehen)

    ok eigentlich willt ich nur 2 sätze schreiben und nicht groß belehren aber wenn es um klassik geht teile ich mich gerne mit :) . wenn du fragen hast nur zu. wenn dir die sinfonie gefällt, dann kann ich sie dir auch in besserer qualität schicken.
     
  12. meister hubert

    meister hubert Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.02.08   #12
    hehe da kommt ja wieder was mit exposition und durchführung.. ich glaub das waren die beiden punkte die mir damals zur 1+ gefehlt hatten ;)

    und den beethoven kram-den find ich auch saugeil^^ wir haben mal soon stück analysiert wo der in ner periode 2 sätze hatte in denen wieder sätze drin evrwschachtelt waren und dann hat es der assi auch nioch geschaftwie willde durch alle tonarten rumzufuhrwerken xD also das ansich is ja jetzt nicht so die große kunst, aber es klang dazu auch noch so unglaublich schön:D

    ich höre übrigens grade den 2 satz von dem link und seh mir grade hier ausm fenster den schönen roten sonnenuntergang an:) passt irgendwie:cool:

    ich danke dir viel mals für die symphonieaufklärung^^ mal schauen ob ich sowas auch gebacken bekomme:rolleyes:
     
  13. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 17.02.08   #13
    naja diese regeln gelten natürlich nicht für alle sinfonien, aber du scheinst das ja im unterricht gehabt zu haben.
    die pastorale von beethoven kann man nach dem prinzip auch ganz gut hören - ist relativ übersichtlich.

    ja der 2. satz klingt sehr nach natur. diese sinfonie heißt "aus der neuen welt" und soll die eindrücke des komponisten dar stellen die er hatte als er im 19. jahrhundert in die noch weitgehend unerschlossene amerikanische landschaft fuhr. achte mal darauf wie stark auch grade der erste satz nach country klingt teilweise (ähnlich dem metallica intro ecstasy of gold) :)

    viel spaß in der welt der sinfonien :D
     
  14. TheRisen

    TheRisen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.02.08   #14
    Ein Dvorak-Hörer ^^ Wie toll ;D

    @Hubert: Ich find dein Song gelungen - außer, dass es -wie schon erwähnt- in dem Sinne keine Sinfonie ist ... weß gar nicht, was ich groß an verbesserungsvorschlägen sagen soll ... mir gefällts hat
     
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