Synclavier, die Über-Hybridmaschine

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Als Anmerkung dazu und als Antowrt zu Beiträgen oben:

1) Man kann das aliasing NICHT mehr herausfiltern, weil man einer im hörbaren Spektrum auftretenden Frequenz nicht mehr ansehen kann, ob sie Folge von Aliasing oder eines gewollten Anteils in einem Sample war. Das ist ja genau das Problem

Mit "ausfiltern" meine ich auch keinen Lowpass auf dem gesampelten Signal. Ich habe mir dazu - ganz naiver Laie - was Lustiges ausgedacht. Grundlage war eine modifizierte Bandbreitenregel nach Carson, kombiniert mit moderatem Oversampling.

Korrekterweise müsste ich also schreiben, dass die PM über einige zusätzliche Koeffizienten verfügt, die automatisch angepasst werden, so dass kein Aliasing auftritt. Und dass das in einem Frequenzbereich geschieht, der am Ende vom Dezimator ausgefiltert wird, um die Klangfarbenänderung aufgrund der nichtlinearen Entwicklung der Seitenbänder (Stichwort Besselfunktionen) zumindest zu reduzieren. So einen Satz versteht aber keiner und ich kann es - immer noch naiver Laie - nicht schöner ausdrücken. Von der entsprechenden Erzeugung der Quantisierungsartefakte ohne inharmonisches Aliasing in den oberen Lagen will ich also gar nicht anfangen.

Btw. habe ich mein Projekt mittlerweile eingemottet. Aufwand und Nutzen stehen für mich momentan in keinem guten Verhältnis und obwohl meine Lösung "ganz gut" funktioniert, ist auch sie nicht perfekt. Nur: Kompromisse kann ich mittlerweile kaufen, da muss ich wenigstens nicht selber denken... .
 

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