TenorSax mixen

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Hallo an Alle !

Muss am kommenden Wochenende eine Band mixen, die ein TenorSax an Board hat.
OK - am Ende entscheiden natürlich die Ohren, aber kann mir jemand schon mal vorab einen Tipp geben,
wie ich den EQ vorbereiten kann, damit ich schnell an den richtigen Sound komme?

Ich danke Euch schon mal für Eure Hilfe.

Viele Grüße
 
Eigenschaft
 
Hallo JKG,

viel hängt auch vom verwendeten Mikro ab, aber dies ist hier nicht das Thema.

EQen würde ich wie folgt - Grundeinstellung- weiter dann nach Gehör.

Low cut bei 110 Hz.
Mehr Fülle bekommt man durch eine Anhebung zwischen 200 und 450 Hz
Wenn es hohl klingt bei 500 Hz absenken, klingt es näselnd 1300 - 1500 senken
Mehr Durchsetzungskraft bringt eine Erhöhung zwischen 5 und 6 kHz.
Mehr Brillanz kann eine Erhöhung ab 10 kHz bringen.

Gruß Jürgen
 
Um was für eine Musikrichtung geht es denn? In einer klassischen Soulband klingt das Sax nunmal anders als in einer modernen Hochglanz-Powerpop-Band.

Gruß
Jo
 
Hallo Jürgen, hallo Jo!

Vielen Dank für eure Rückmeldungen. Toll, dass ihr mir weiter helfen konntet.

@jürgen:
Ein Mitglied der Band sagte mir, dass der Sax-Man ein AKG-Mikro nutzt, welches am Schallbecher festgeklemmt ist.
Das genaue Modell kannte er nicht. Er meinte aber, dass per Kabel übertragen wird und nicht per Funk.

@jo:
Die Band geht so in Richtung Big Band. Es sind ca. 30 Personen. Allerdings werden nur Drums, Bass, Piano, Gitarre, Gesang und eben dieser eine
Sax-Bläser abgenommen. Der Rest der Truppe spielt ohne Mikro.

Gruß Jörg
 
In solchen Fällen reserviere ich einen Kompressor für das Sax, denn es könnte sonst sein das das Sax immer wieder aus dem Satz rausfällt. Die Clip-Mikros kann der Saxofonist ja nicht wirklich kontrollieren was die Lautstärke angeht. Eventuell macht es auch Sinn es nur für die Solo-Passagen zu aktivieren. Da muss man halt wissen wann das passiert. Eine einfache und auch dramaturgisch sinnvolle Möglichkeit ist dass der Musiker immer zum Solo aufsteht und sich wieder setzt wenn er in den Satz zurück kehrt.

LowCut ist immer gut, ich zieh aber auch oft die Höhen per Shelf-Filter raus und auch die oberen Mitten um den Ton sanfter zu machen. Das ist auch dem Clip geschuldet weil durch die Platzierung am Trichter viele Signal-Anteile vom Saxofon verloren gehen, dafür aber das Trötige in den Vordergrund kommt. Wenn du die Möglichkeit hast, dann positioner das Clip so dass es nicht in die "Röhre" schaut sondern in Richtung Klappen. Das klingt besser, obwohl ein SM58 auf einem Stativ meist sogar bessere Ergebnisse bringt. Optimal ist der Klassiker RE20. Naja, man kann nicht immer alles haben;-)
Generell ist aber hier wahrscheinlich ein dezentes zumischen die beste Strategie.
 
Hallo Mfk0815,

vielen Dank - das sind für mich weitere wertvolle Tipps - super !
Ich denke auch, dass ich das Sax nur aufmache, wenn er ein Solo hat.

Gruß Jörg
 

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