Tonabnehmer für A-Gitarre

von christophkoeln, 07.09.07.

  1. christophkoeln

    christophkoeln Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.07   #1
    Hallo Leute,

    nehmts mir nicht übel, dass ich mich als Keyboarder in die Gitarristen-Ecke traue ;), aber ich brauche mal Hilfe. Was würdet Ihr mir bzgl. Tonabnehmern für meine Akustik-Gitarre empfehlen - es geht nur um ein wenig "Hintergrund-Gezupfe und -Geschrammel" in einer Band - halt das, was auch ein Keyboarder gerade noch hinkriegt :D
    Welche Arten von Tonabnehmern gibt es überhaupt und welche Vor- und Nachteile haben die einzelnen Techniken ? ... bin diesbezüglich wirklich von Ahnungslosigkeit beseelt.

    C.
     
  2. p0wl

    p0wl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.07   #2
    Hast du denn schon eine Gitarre und brauchst jetzt einen Tonabnehmer dazu, oder willst du dir eine Gitarre zulegen und überlegst was für einen Tonabnehmer sie haben sollte?

    Also es gibt Piezo-Tonabnehmer, da musst du allerdings an der Gitarr rumbasteln und es gibt Schallochtonabnehmer, die klemmst du einfach ins Schalloch, die funktionieren aber nur, wenn deine Gitarre Stahlsaiten hat.
    Gibt glaub ich auch welche, die du einfach auf die Decke klebst.
     
  3. christophkoeln

    christophkoeln Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.07   #3
    ... ich habe eine alte Aria mit Nylon-Seiten - klingt klasse, würde sie aber gerne für Aufnahmen mit einem Tonabnehmer versorgen. Wie funktionieren denn die Piezos und welche Alternativen gibt es ?
     
  4. p0wl

    p0wl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.07   #4
    Hey, zum Piezo-Tonabnehmer hab ich dir mal folgenden Abschnitt kopiert:

    "Meistens wird der Tonabnehmer in den Steg eingebaut oder zwischen Steg und Korpus geklemmt. Er emfpängt dann direkt die Druckunterschiede. Wird er auf den Korpus des Instrumentes geklebt, funktioniert er wie ein Körperschallmikrofon: die Schwingung der Saite, der sich über den Steg auf die Decke überträgt, wird vom Tonabnehmer durch dessen Trägheit in eine Druckschwankung und eine Wechselspannung gewandelt. Wichtig ist nicht nur eine Position, von der möglichst viel Schnelle der Schwingung auf den Abnehmer übertragen wird (nennenswerte elektrische Spannung), sondern auch der gewünschte Klangcharakter, der an verschiedenen Stellen sehr unterschiedlich ist..

    Da das elektrische Signal eine sehr hohe Impedanz hat, gehört zu einem Piezo-Tonabnehmersystem fast immer auch ein batteriebetriebener Vorverstärker, der ins Instrument eingebaut wird und meistens einen Lautstärkeregler sowie eine einfache Klangregelung besitzt.

    Piezo-Tonabnehmer haben den Nachteil, dass sie jegliche Schwingungen des Korpus übertragen (Klopfen/Kratzen auf dem Instrumentkörper, Hintergrundgeräusche) und dass Rückkopplung (Koppeln) auftreten kann, wenn der Korpus Schallsignale des Lautsprechers empfängt."

    Als Alternative gäbs eigentlich nur noch ein Mic, glaube ich.
     
  5. taschentuch

    taschentuch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.10.07   #5
    klar, es gibt ne menge systeme, alle haben vor und nachteile. wenn du basteln musst kommt es nach meiner erfahrung immer zu problemen, gerade wenn es eine "guenstige" klampfe is (grube uneben, schlechter steg usw...). hab da so schon mein leid mit gehabt und am ende blieb mir immer nur der gang zum git-bauer, der es dann richtig macht...

    es geht nur um geschrabbel? nimm nen guenstigen magnetischen zum ins schallloch klemmen

    https://www.thomann.de/de/magnetische_tonabnehmer.html

    das klingt nich genial, aber man kann seine gitarre immerhin verstaerken und sooo schlecht sind die auch net. ich hab den HB, das passt schon im gemenge einer band.

    alles andere waere dann wohl zuviel aufwand.

    gruss, philip
     
  6. coach00

    coach00 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.10.07   #6
    Hallo,

    Ein magnetischer Tonabnehmer bei Nylonsaiten, prima Tipp wenn man nichts als Stille aufnehmen/verstärken will.

    Ich habe schon etliche Fishman-Piezos eingebaut und kann dir die für deine Zwecke wärmstens empfehlen. Du musst allerdings löten und mit einer Bohrmaschine umgehen können, einen 12mm-Holzbohrer brauchst du ebenfalls.

    Grüße
    Coach
     
  7. taschentuch

    taschentuch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.07   #7
    ups....sorry.,..da hatte ich wohl etwas überlesen...
     
  8. schoscho

    schoscho Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.07   #8
    Bei dem von dir beschriebenen Einsatzgebiet wäre es vielleicht ja auch eine Idee, für den Preis eines Fishmans eventuell eher eine komplette mit simplem Piezo bestückte Gitarre zu erwerben? Ab 80 Euro bieten die bekannten Versender durchaus brauchbare Modelle, die für ab und zu mal etwas im Hintergrund klampfen durchaus genügen.
    Schau mal zB hier (clic). Ist nichts Großartiges, aber nur mal so als Idee, dann brauchst du nichts zu basteln sondern hast für diese "Spezialeinsätze" ein extra Gerät.
    Aber wie gesagt, nur so 'ne Idee.
     
  9. coach00

    coach00 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.07   #9
    Hallo,

    wenn er - wie oben geschrieben - eine alte Aria hat, die gut klingt, kann er die bestimmt nicht mit einem 80€-Chinakarton ersetzen. Für den Preis sind mit Sicherheit Holz, Verarbeitung und Pickup billigste Kategorie. Da kostet ja schon alleine der einfachste passive Fishman 5€ mehr!

    Grüße
    coach
     
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