Tremolo bei Fender Gitarren; Handhabung/Blockbarkeit

Pawlo
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N'abend,
ich besitze eine Ibanez Gitarre ohne Tremolo und habe bis jetzt auch keines vermisst. Mir ist dennoch klar, dass es durchaus brauchbar ist und gute Effekte erzeugen kann.

Ich interessiere mich für Fender Stratocaster Gitarren und habe eventuell bald die Chance eine zu bekommen. Nun haben ja viele der Fender Strats Tremolos. Muss ich mir Sorgen machen? Ich lese hier oft, dass sich der Saitenwechsel mit Tremolo schwierig gestaltet oder die Gitarre sich leicht verstimmt (auch bei teuren Modellen?). Oder ist das Tremolo permanent abnehmebar, so dass sich alles wie bei einer Gitarre ohne Tremolo darstellt?
 
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nairolf76
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Kann wenig zur Frage beisteuern, aber:
das ist mal ein aussagefähiger Titel ! (wir sind ja alle lernfähig :D)

Soweit ich weiß, kann man bei den alten Vintage-Tremolos den Hebel abnehmen,
dann ist das als hätte die Gitte keins :D
Das Saitenstimmen bei den Vintage-Trem's sollte eigentlich kein Problem sein,
schwieriger wirds bei FlloydRose-Tremolos, da hier mit Federn das freischwebende Trem
exakt im "Gleichgwicht" mit den gespannten Saiten sein muss.
(hab selber nie eins gestimmt, aber es wird sicher etwas dauern bis man das draufhat).

Stimmstabil sollten Tremolos aber einer gewissen Preisklasse schon sein, was ich auch oft gelesen habe, ist daß gerade bei manchen Vintage-Tremolos die Fenster der Saitenreiter recht scharfkantig sind (auch bei manchen Fender Modellen) und hier das Reissen der Saite vermehrt vorkommt.
Hier liest man öfter von Wilkinson Termolos welche recht gut sein sollen (hat wohl aber nix mit dem Rasierer zu tun :D)

Vielleicht antworten hier noch ein paar die sich wirklich auskennen (bei mir nur Hörensagen).
Meine alte Stagg hat ein klassisches Trem (eigntlich nur ein Vibrato) und da hatte ich keine Probleme beim Saitenwechsel oder mit Stimmstabilität (und die Gitte ist nun wirklich nicht das Beste :twisted: )

LG,
Flo
 
Broken_Dread
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Selbst WENN es ein Floyd Rose wäre - was es bei ner Strat nicht ist - dann ist der Saitenwechsel auch nicht so dramatisch ... man muss nur ein paar kleine Schrauben lose drehen, die Saiten an der richtigen Stelle einklemmen und Eine nach der Anderen machen. Es sei denn du wechselst die Saitenstärke. In jedem Fall ist ein Tremolo nix, womit man nicht klarkommt ... sofern es vorher richtig eingestellt ist. Meine erste und bis jetzt einzige E-Gitarre hat auch ein Floyd Rose und es ist bei weitem nicht so schlimm, wie es immer dargestellt wird. Außerdem verstimmt die sich so gut wie nie.
 
nairolf76
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beim FR muss nicht unbedingt ein Wechsel der Saitenstärke zur Neujustierung führen:
es reicht schon mit wechselnden Tunings spielen zu wollen (bei mir ist das ab und an der Fall).

Ob's Fender Strats überhaupt mit FR gibt: keine Ahnung :D
 
E
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https://www.musiker-board.de/vb/technik-modifikationen-diy/325121-intonationsproblem-mit-alten-saiten-auch-bei-floyd-rose.html#post3761140

Vielleicht gibt Dir hier meine Antwort etwas Entscheidungshilfe...
Wenn Du den Hebel abnimmst, was immer möglich sein sollte (habs noch nie anders erlebt), dann hast Du bei einer Gitarre mit aufliegendem Vibrato dasselbe Spielgefühl wie bei einer Hardtail. Bei schwebendem Vibrato kannst Du zwar auch gut abdämpfen, aber man muss sich daran gewöhnen, das zu starker Druck mit dem Handballen auf die Bridge dasselbe erzeugt wie ein Zug am Hebel. Abhilfe schafft da eine Pseudoblockierung wie z.B. die vielbesprochene Rockinger Blackbox. Ich komme gut ohne Blackbox klar, verändere aber meine Tunings nicht und benutze immer dieselbe Saitenstärke. Saitenwechsel ist meiner Meinung nach unproblematisch und die Verstimmerei ist absolut handlebar.

@nairolf76: Auch Vintage-Vibratos und 2-Point Standard Vibratos lassen sich freischwebend einstellen, allerdings in engeren Grenzen als Vibratos, die eine Korpusfräsung unter der Grundplatte haben. Nein, bitte nicht falsch verstehen, scheint ja eher selten gemacht zu werden bei "normalen" Vibratokonstruktionen...
 
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