Tremolo für Open Tunings (oder überhaupt)

von dyke, 05.05.07.

  1. dyke

    dyke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.07   #1
    Als Nutzer des Floyd-Rose bin ich von Stimmstabilität, Einsatzumfang und dem ganzen Kram wirklich begeistert....

    Aber mal ehrlich, irgendwann will man mal ne andere Stimmung ausprobieren....oder viele andere Stimmung, und das mehrmals am Tag.

    Floyd Rose bildet ja nun, genau wie die neuen Edge III Tremolos von Ibanez wohl das Ende der Fahnenstange der Technik (nehme ich mal an).
    Wenn da nicht das Problem mit den anderen Tunings wäre....

    Kann mir jemand mal nen Tip geben, welches Tremolosystem meine nächste Axt besser haben sollte, damit ich wild durcheinander tunen kann?

    Die Frage scheint bescheuert, doch wenn man mal auf Wiki liest, das 80% aller Tremolosysteme, die auf Gitarren draufgeschraubt sind, unnütz sind, da sie die Gitarre, nach gebrauch, zu gravierend verstimmen, dann wird man recht nachdenklich.

    Also, ihr Guten, kann mir jemand einen Hersteller empfehlen, der mir ein Tremolosystem liefert, welches die Gitarre nicht aus der Stimmung heraus kickt, wenn man den Jammerhaken auch nur berührt?
     
  2. El Bombero

    El Bombero Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.07   #2
    Hi,
    also wiki sollte man schongarnicht immer trauen. 80% der floyd rose systeme sind garantiert nicht schrott. eher sind 80% der billigen floyd rose systeme schrott. Wenn du dir eine anständige gitarre kaufst, mit einem guten, lizensierten floyd rose, wird sich das auch kaum verstimmen, denn dazu ist es ja erdacht worden, dass man damit die saitenspannung ändern kann, jedoch sich das ganze nicht verstimmt, und wenn alles richtig eingestellt ist, ist das auch so.

    Andere tunings sind da schon eher ein problem, denn da ist die saiten spannung anders, wenn du jetz mal eben von standart auf drop c stimmen willst, musst du erstmal das floyd rose neu einstellen. Ein open tuning wär vll. noch drin, doch dann musst du mit einer schlechten saitenlage usw rechnen, ausser du stellst das tremolo nochmal neu ein.
    Von standart auf drop d geht aber ganz gut, bei der rg die ich mal spielte ging es wunderbar.
    Aber nach einer zeit wirst du eh merken welches tuning du am meisten benutzt, dann erübrigt sich das ganze wahrscheinlcih schon.

    mfG El bombero
     
  3. fetty

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    Erstellt: 05.05.07   #3
    Du könntest dir ein Tremol-No in die Gitarre bauen und es auf "Dive Only" oder "Fixed bridge" einstellen, ich habs zwar selbst nich, aber Reviews sin eigentlich durchweg sehr positiv. Damit sinkt das Tremolo nich mehr nach unten (und/oder kommt auch nich nach oben) wenn du Die Saitenspannung veränderst. Kannst es auch so einstellen dass das Tremolo wie gewohnt in beide richtungen eingesetzt werden kann.

    Ich glaub Thomann hat das, ich bin nur grad zu faul danach zu suchen :o :D
     
  4. dyke

    dyke Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.07   #4
    @el Brombeero: Danke für deine Ausführungen, heb noch einen auf mich...

    @fetty: Das mit dem NoTrem ist ne super Idee. Ich denke das Ding werd ich mir zulegen. Ist aber nur ne Notlösung für meine jetzige Axt.

    Ich suche was solides für meine Zukünftige.

    Petrucci scheint da ein feines System auf seiner Musicman zu haben, obwohl auch der so ziemlich nach jedem Song die Gitarre wechselt...wenn man sich mal die Livevideos ansieht.

    Bis jetzt habe ich nur Erfahrungen mit ner billigen Fender Strat Nachbau-Klampfe (die landete, Aufgrund totaler Verstimmung nach Tremologebrauch, schnell im Müll), und mit meiner Showmaster mit FL-Trem, welches natürlich sahnemäßig in der Stimmung bleibt.

    Daher würde mich interessieren, ob eine Gitarre so ab 700 Euro aufwärts automatisch ein Garant für stimmstabilität ist, auch wenn kein FL drinnin ist.

    Da gibts doch bestimmt hunderte, wenn nicht tausende Poster hier im Board, die sich mit guten Gitarren auskennen und was empfehlen können...oder?
     
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