Der Gridstopper am PI bewirkt, dass die Ladezeit des 0.1 uF Kondensators am PI verlängert wird. Das hat dann weniger Blockingdistortion zur Folge und der Amp wird etwas zivilisierter im Overdriveverhalten. Wirkt sich allerdings nur aus, wenn der Amp sehr in die Sättigung getrieben wird.
Das Negative Feedback macht aus dem 5E3 einen etwas vielseitigeren Amp, es wird der cleane Headroom erhöht, das Gainverhalten verändert (viel weniger Gain) und die Pedalfreundlichkeit wird erhöht (manche Pedale überfahren die Vorstufe des 5E3 zu sehr, so dass dann Blockingdistortion entsteht). Das ganze wird schaltbar in einem On-Off-On SPDT realisiert, wobei dann 1: Standard 5E3 mit Kathodenbypass Kondensator an, 2: Kathodenbypass Kondensator aus und 3: Kathodenbypass Kondensator aus und Negative Feedback an.
Es wurden noch ein paar Kleinigkeitgen gemacht, wie die Erhöhung der Kapazitäten der beiden Kondensatoren des Netzteils der Endstufensektion (33 uF und 22 uF) und die Verringerung der Koppelkondensatoren an V1 (etwas mehr Humbuckerfreundlichkeit, weniger Bässe [Trennfrequenz]) auf 0.47 uF.
Grundgedanke war es dem Amp etwas mehr Vielseitigkeit zu geben und/auch etwas mehr cleanem Headroom, aber bei Bedarf auch den Charme des Deluxe' zu behalten.
Ich verweise an der Stelle nochmal auf die Seite von
Rob Robinette, die ich absolut Fantastisch finde und viele Informationen enthält - die meisten kennen sie bestimmt schon.