(Übungs)Equipment für Marching Snare / Pipe Drum

von kahero, 22.02.17.

  1. kahero

    kahero Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.02.17   #1
    Hallo!

    Ich hoffe, dass ich hier im richtigen Unterforum gepostet habe. Wenn nicht, bitte nicht erschlagen. :-) Ich dachte, das Thema passt am besten zu Snaredrum.

    Ich interessiere mich nun schon seit längerem für Marching Snare / Pipe Drumming, sowohl für das Spielen an sich, als auch für die Visuals. :-)

    Nun möchte ich mir Übungsequipment in diese Richtung anschaffen. Natürlich möchte ich mir früher oder später eine echte Marching Snare / Pipe Drum zulegen, allerdings möchte ich erstmal geeignetes Übungsequipment kaufen. Zum Übungsequipment zähle ich Practice Pad und Sticks. Und hier hoffe ich, dass ihr mir Tipps und Anregungen geben könnt.

    Sticks
    • Stockdicke: Warum spielen die meisten Marching Drummer / Pipe Drummer dicke Sticks? Hat das einen Grund? Ich selbst spiele am Drumset eigentlich von VicFirth den Standard: American Hickory 5A. Bringt es bei Marching Snaredrum und Pipe Drum einen Vorteil dickere Sticks zu spielen?
    • Tip: Außerdem stellt sich mir die Frage nach dem richtigen Tip. Es gibt ja viele Kopfformen. Ich habe gesehen, dass manche Marching Drummer und Pipe Drummer runde Tips bevorzugen. Andere wiederum Ovale. Gibt es dort Unterschiede beispielsweise im Rebound oder nur im Klang? Holz oder Nylon?
    • Sondertypen: Mit Sondertypen meine ich beispielsweise den Hersteller AHEAD. Auf deren Homepage habe ich gesehen, dass sie auch spezielle Marching Sticks anbieten. Kennt die jemand? Sind die zu empfehlen? Was ich gelesen habe ist, dass die Sticks 50% weniger Vibrationen haben, was (so wie ich denke) vielleicht wegen "Gelenkschonung" zu überlegen wäre. Also Alu Sticks oder doch eher traditionell mit Holzsticks spielen?
    Practice Pad
    Auch beim Practice Pad stellen sich mir ein paar Fragen. Zwei Pads habe ich in die engere Wahl genommen.
    - AHEAD 14" S-Hoop Marching Pad http://aheaddrumsticks.com/practice-pads-ahshpb.html#.WK3NsxLhBE4
    - Evans HQ RF-12D (welches mit einer weicheren und einer härteren Spielfläche bestückt ist)
    Das Evans Pad hat leider keinen Rand. Mir stellt sich die Frage, ob ein Rand überhaupt nötig zum üben ist. Allerdings sind in so manchen Soli auch Rimshots zu spielen. Somit bin ich mir unschlüssig, ob ich ein Practice Pad mit oder ohne Rand kaufen soll. Das AHEAD ist viel teurer. Außerdem steht auf der AHEAD Homepage, dass sie zwecks längerer Haltbarkeit der Spielfläche Nylon Tips empfehlen. Die Corpsmaster Stick Serie von VicFirth haben alle Holztips.

    Außerdem habe ich noch die Idee, dass ich mir eine alte Snare nehme und diese mit eine Gewebefell zur lautlosen Snare umbaue. Allerdings glaube ich nicht, dass ich dann ein realistisches Rebound Verhalten einer Marching Snare / Pipe Drum bekomme. Oder hat das schon jemand von euch gemacht und kann mir Tipps geben? Ist es evtl. sogar möglich eine Marching Snare / Pipe Drum soweit zu dämpfen, dass sie leise ist (natürlich bei gleich bleibendem Rebound)?

    Nun zur Snare selbst. Ist zwar noch Zukunftsmusik, aber interessieren würde mich die FFXP von Pearl, http://pearldrum.com/products/pipe-band/snare-drums/ffxp-pipe-snare/. Kennt diese jemand?

    Vielen Dank für eure Tipps. :-)


    Viele Grüße,
    kahero
     
  2. Trommler53842

    Trommler53842 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.03.17   #2
    Hallo Kahero!

    Leider kann ich i.S. Marching so gut wie gar nix beisteuern, ausser daß ich mal beim einem solchen "Drummer" mit dem Finger aufs Schlagfell gedrückt habe.
    Dat war knallhart angespannt!!

    Insofern kann man da Rückschlüsse auf Practice Pads ziehen: Weich ist immer noch zu weich, eine Holzplatte wäre hier vielleicht adäquat. :gruebel:
    Macht natürlich auch entsprechend Lärm.

    Phyikalisch werden die unterschiedlichen Köpfe des Sticks Soundunterschiede produzieren.
    Diese werden wahrscheinlich beim Otto-Normalhörer nur marginal sein...und dicke Sticks fühlen sich in der Hand etwas anders an, als 5A-Stöckchen.

    Mitunter kann ich mir vorstellen, dass die für diese Musikrichtung entworfenen Sticks eben genau das bieten, wofür Sie dienen sollen:
    Kontrollierte Haltung beim Laufen mit der zu spielenden Trommel, ein balanciertes Gefühl (Stockspitze nimmt ja glaube ich von Gewicht nach vorne her ab) und dennoch einen gewissen Punch beim Anschlag.

    Nur dass Punch hier nicht Tiefe des Tons bedeutet...

    Ich denke, daß Dir sowas hier vorschwebt, oder?

     
  3. kahero

    kahero Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.03.17   #3
    Danke für die Antwort. Ich habemichbereits für Equipment entschieden.

    Practice Pads habe ich mir zwei gekauft. Einmal das Silent Teil von Sabian (hat eher den Rebound einer Paradesnare) und einmal das S Hoop 14" von AHead.

    Stickseitig spiele ich zur Zeit aus der Serie System Blue von Pro Mark. Werde bei den Sticks allerdings warscheinlich zu den Corpsmaster von VicFirth wechseln.
     
  4. lightsrout

    lightsrout Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.17   #4
    Hi kahero!

    Es klang als ob du eher an den Amerikanischen Drumcorpses interessiert wärst. Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen eine Gruppe zu suchen bei der du einsteigen kannst. Alleine stell ich mir das weiterkommen recht schwer und langweilig vor. Immerhin ist das tolle am Marching ja, dass man gemeinsam viel Lärm macht. ;) Ich bin mir sicher das es in jeder größeren Stadt Vereine gibt.

    Zum Instrument: die Marching Snares sind schon etwas sehr spezielles. Der Rim ist recht hoch und das Fell (deshalb auch der Name: High Tension) super hart gespannt. Die dicken Sticks finde ich persönlich angenehmer beim Traditional Grip spielen. Beim Marching muss man auch andere Lautstärken spielen als auf einem Schlagzeug, da hilft das extra Gewicht bestimmt.

    Bisschen viel durcheinander aber vielleicht konnte ich dir helfen.

    Best regards, lightsrout
     
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