Umbau und "Aging" (m) einer HB-TE 20

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Ich habe schon seit einiger Zeit eine schwarze Harley Benton "TE - 20" herum stehen... Die Gitarre ist die günstigste "T-Caster" aus dem HB Sortiment... Das Modell in Sunburst kostet gleich einen 10er mehr.... und witziger Weise sind die "Schwarzen" die besten... so zumindest meine Erfahrung mit diesen Modellen.. Mal von der "günstigen" Hardware abgesehen (die aber tadellos funktioniert), ist diese Gitarre wohl kaum noch zu toppen, was das P/L Verhältnis betrifft... Alle Fräsungen wurden sauber ausgeführt, der Hals passt perfekt in die Halstasche und die Lackierung ist absolut in Ordnung... Den Vergleich mit einer 2,5 x teureren "Squier Affinty" müssen die HB's nicht scheuen... Eigentlich brauchte ich nur einen Body und einen Neck, weil ich noch jede Menge Hardware zu liegen habe.... (von diversen Umbauten)... Aber irgendwie hatte ich sie noch nicht entkernt, weil sie sich auch gut spielen lässt... trotz des günstigen Preises, hat die Dame durchaus Charme...

Sie wird ein PG (in schwarz) von einer TE - 52, in Kombination mit einem "Rockinger Telly Ryth'm" PU. Die einfache (aber durchaus funktionale) Bridge, wird gegen eine "Vintage" Bridge (stammt ebenfalls von einer TE - 52) getauscht und mit einem Wilkinson "MWVT Vintage" mit Alnico Magneten bestückt. Selbiger stammt aus einer frühen "TE - 70" und war schon in einigen Gitarren verbaut... (mir gefällt dieser PU sehr gut)... der "Telly Ryth'm" von Rockinger ist ebenfalls ein PU, der schon in einigen Gitarren seinen Dienst geleistet hat... für mich einer der besten Neck PU, wenn es um einen "sahnigen" Bluessound geht...

Die Elektrik fliegt ansonsten komplett raus... hier werden dann ein Fender 3 Weg Schalter "Japan Made" Potis ihren Dienst verrichten (250K log), außerdem werde ich eine "Greasebucket" Schaltung verlöten... dazu aber später mehr...

Der Neck ist Top, obwohl ich hier noch einen "fetten" Maple Neck (TE - 52 Vingage) hätte, der perfekt passen würde und mit Kluson Vintage Tunern ausgestattet ist.... hm... Sollte ich mir doch für den originalen Neck entscheiden, wird der auf alle Fälle auch Klusons (Roundback) bekommen... Der Sattel ist zwar ordentlich gekerbt, aber das Material ist eher ein weicheres PVC und den würde ich dann auch tauschen...

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Part One: "Die Bridge"....

Mal so eben eine moderne Bridge gegen ein "Vintage" Modell zu tauschen, ist nicht mal eben so gemacht... Oder anders ausgedrückt... es passt gar nichts... Die "Vintage" Bridge hat andere Bohrlöcher, ist kürzer und schmaler und die Postion (PU zu den Reitern) ist kürzer... Ich mach das so, dass ich den Bereich großzügig abklebe, die Position der alten Brücke anzeichne und mich dann mit der neuen Brücke den Maßen annähere ... sie sollte natürlich mittig (in Abhängigkeit zum Hals) sitzen und die Maße zur PU Fräsung und der Mensurlänge müssen natürlich auch exakt ermittelt werden... Gut, ich habe die (auf gezeichnete Position vom "Vorgänger")... mit einem langen Lineal, das an den Außenkanten des Neck angelegt wird, kann ich wieder Linien (im Bereich der Brück.) ziehen... und mich mehr und mehr an die Mitte heran tasten. Die exakte Mensurlänge habe ich natürlich auch markiert... Wenn soweit Alles stimmig ist... ziehe ich die jeweils äußeren Saiten auf, was mitunter etwas fummelig ist und bringe die Bridge in Position... Jetzt muss im Prinzip nur noch Alles gut aussehen.... ;) sprich, sämtliche Markierungen an der Bridge und dem Body sollten übereinstimmen und die Saiten sollten gleichmäßig am Hals entlang laufen... Jetzt noch mit der einen Hand Alles schön in Position halten und die äußeren Löcher der Bridge anzeichnen und vor bohren. Brücke anschrauben, noch mal prüfen ob Alles passt und die letzten beiden Schraubenlöcher bohren... und gut ist... ist doch ganz einfach.... :D

Part Two: "String Trough"

Die TE - 20 hat keine Saitenführung durch den Body und die originale Bridge ist ein reiner Toplader... Da die neue Brücke ja sitzt, ist das anbringen dieser Bohrung nun relativ einfach machbar... wobei "relativ" eben "relativ" ist... Wohl dem, der eine Standbohrmaschine hat... Ich habe eine solche Maschine, nur leider ist die Ausladung ca. 1,5 Cm zu kurz.. also Pustekuchen.. Deshalb hatte ich mir mal eine Bohrhilfe von Wolcraft gekauft... Eigentlich eher fürs Bohren in Wände und Decken gedacht, lässt sich das Teil gut für "String Trough" gebrauchen...

Also... die Brücke sitzt... mit einer Handbohrmaschine (Akkuschrauber) lassen sich die Löcher gut und absolut gerade "an"- bohren... Die Brücke entfernen und mit Hilfe der "Bohrhilfe" und einem langen 4 mm Bohrer - die äußeren Löcher durch den Korpus bohren.... Den Body umdrehen und die Brücke, mit 2 Schrauben (M4) an den Bohrlöchern fixieren... und wieder können wir die restlichen Löcher mit Hilfe der Brücke "an" bohren und dann mit der Bohrhilfe langsam - von beiden Seiten - vertiefen und gut ist... Bisher hatte ich mit dieser Methode keine Probleme... Vorsicht ist natürlich mit dem Lack geboten... Bei der TE - 20 ist die Lackierung zwar ordentlich ausgeführt worden, nur ist sie recht empfindlich gegen mechanische Belastungen, wie etwas das Bohren... trotz "abkleben" ist der Lack an einigen Stellen (leicht) ab geplatzt... OK... die Gitarre wird eh noch auf "alt" geschliffen und wohl irgendwann auch mal neu lackiert.. aber man sollte das bei solchen Arbeiten immer im Auge behalten...

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So, nun bin ich aber wirklich mal wieder dazu gekommen, neben den ganzen anderen Projekten, hier etwas weiter zu machen... Zum Einen habe ich das Loch für die Klinkenbuchse erweitert, damit das Buchsenblech von Kluson passt (in das wiederum am besten die Klinkenbuchse von Kluson passt)....

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... und zum Anderen habe ich die Controlplate etwas modifizieren müssen, damit die Allparts CTS Potis passen und dass sich der 5 Weg Schalter von Fender auch komplett schalten lässt... Den 5 Weg Schalter nehme ich ich a) weil ich den noch herum liegen hatte und b) damit ich die sogenannte "Bill Lawrence 5-way Telecaster" Schaltung realisieren kann....

nähere Infos dazu gibt es hier...

Fest steht, sie wird den Hals einer "TE 52" (mit Kluson Vintage Tunern) bekommen, ebenfalls das Pickguard der "TE 52" und die PU Wahl steht jetzt final fest... Am Neck wird der "Rockinger Telly Rythm" seinen Dienst verrichten (für mich einer der besten Telecaster PU, wenn es um das Thema Blues und Slide geht)... an der Bridge wird ein Willkinson "Vintage Alnico 5" verklöppelt, der ebenfalls von einer "TE 52" stammt.. Das Ganze wird dann ein bisschen auf "Doomsday" Design hinaus laufen... :cool:;)

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Bist Du mit dem Bodyaging schon fertig?
 
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Ich habe spontan noch mal umdisponiert.... Die "Gute" wird jetzt eine "Esquire" werden... Ein passendes PG (in einem schönen vergilbtem Cream) habe ich mir vom Stefan (extramehr.de) anfertigen lassen (sbb Guitars). Die Standard PG's passen eher suboptimal auf die Teile von HB... Dieses hier passt aber wieder wie "A***h auf Eimer"... Die Schaltung wird, im Gegensatz zum Original, modifiziert.

Als Pickup werde ich einen "Broadcaster" Style Bridge PU verbauen (Seymour Duncan STL-1B), den habe ich noch liegen und der sollte recht gut passen...

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sieht schon eher aus wie in die Kreissäge gefallen ;-)

Ich könnte es vermutlich nicht besser - aber nach Aging sieht das nicht aus.... eher nach mutwilliger Zerstörung ;-)
Obwohl - nach 1 Monat Sex Pistols Einsatz sahen die Instrumente wahrscheinlich GENAU SO aus :)
 
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sieht schon eher aus wie in die Kreissäge gefallen ;-)

So in der Art.... Post apokalyptisch, Doomsday, oder tatsächlich 1 Monat Sex Pistols... :D das Kunstwerk ist auch noch nicht fertig... obwohl sie life schon recht "hübsch - häßlich ist... Diese Projekt verlangt nach Reifung und Zeit... immer wenn es mich überkommt, geht das verschandeln weiter... bestimmt werde ich sie zwischendurch auch mal spielen... denn die Hardware ist schon sehr gut und von dem "Rat" Design mal abgesehen ist Alles gerade und wird sich auch gut bespielen lassen...
 
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Gast252951

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So in der Art.... Post apokalyptisch, Doomsday, oder tatsächlich 1 Monat Sex Pistols... :D das Kunstwerk ist auch noch nicht fertig... obwohl sie life schon recht "hübsch - häßlich ist... Diese Projekt verlangt nach Reifung und Zeit... immer wenn es mich überkommt, geht das verschandeln weiter... bestimmt werde ich sie zwischendurch auch mal spielen... denn die Hardware ist schon sehr gut und von dem "Rat" Design mal abgesehen ist Alles gerade und wird sich auch gut bespielen lassen...

Das Griffbrett sieht schon ok aus, aber auf der Kopfplatte wird es im Normalfall nicht zu der Art Aging kommen. Ich finde auch die "Lackabplatzer" am Korpus relativ übertrieben
 
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Für mich sieht das auch nicht nach Aging aus sonder eher nach "hinter dem Auto über 5km Feldweg hergezogen".....
 
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Aging... das rote Tuch hier im Board. Ich finde es gar nicht so schlecht. Wie hast Du den Hals so hinbekommen? Wichtig beim 'Ädschen', irgendwann mal die Reißleine ziehen und nicht immer weiter daran rumdengeln. Sonst wird es zuviel u. sieht wirklich unecht aus ;)!
 
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Aging... das rote Tuch hier im Board

So könnte man das auch ausdrücken.... und wenn ich mir das Werk jetzt mal anschaue... ja, es reicht langsam... Ich werde sie noch ein wenig "pollieren" und die kahlen Stellen noch mit Öl- Wachs behandeln... Die Hardware dümpelt noch vor sich hin......

Ja, der Hals... den finde ich auch gelungen... ich weiß nicht... ich spiele und bastle seit über 30 Jahren an Gitarren und habe auch schon selber welche gebaut... da habe ich so manches Original (real gealtert) in den Fingern gehabt... Ich habe mich dann ein bisschen mit Ziehklingen, (Nass-) Schleifpapier und und Stahlwolle angenähert... bis ich dann tatsächlich die "Reißleine" gezogen haben... weil es mir exakt so gefällt... das Finish ist dann mit etwas Erdal (Schuhcreme), Kaffeepulver und Öl- / Wachs gemacht worden...

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und ich finde, die meisten selbstgemachten Ergebnisse sehen wirklich mehr nach "misshandelt" als nach "gebraucht" aus.

So leider auch diese arme Tele ;) sry, ich will dem TE nicht den Spaß an seiner Arbeit nehmen, aber es musste einfach mal wieder raus :redface:
 
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So leider auch diese arme Tele ;) sry, ich will dem TE nicht den Spaß an seiner Arbeit nehmen, aber es musste einfach mal wieder raus :redface:

Tja, da scheiden sich die Geister... und Jedem seine Meinung.... Es ist ja nicht so, dass ich nicht auch Instrumente hätte, die wie aus dem Ei gepellt sind... aber das Teil hat schon was... Mir gefällt es und das ist auch gut so...

Davon mal ganz ab... wer legt da bitte schön irgendwelche Regeln fest, von wegen "Profi" oder "Hommade"... Ich habe Instrumente gesehen, die sahen aus, als ob die mit nem Bagger überfahren wurden, oder 50 Jahre im Kuhstall standen.... das waren Gitarren, die nicht künstlich geaget wurden, sondern das waren "Player"... Es gibt da keine DIN Norm, wie trashic oder "relic" eine Gitarre auszusehen hat... ;)
 
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Davon mal ganz ab... wer legt da bitte schön irgendwelche Regeln fest, von wegen "Profi" oder "Hommade"... Ich habe Instrumente gesehen, die sahen aus, als ob die mit nem Bagger überfahren wurden, oder 50 Jahre im Kuhstall standen.... das waren Gitarren, die nicht künstlich geaget wurden, sondern das waren "Player"... Es gibt da keine DIN Norm, wie trashic oder "relic" eine Gitarre auszusehen hat... ;)

Ich glaube dass es hier niemandem um strenge Regeln geht, aber ich für meinen Teil finde dass das Ding das Du hier präsentierst eben ein Musterbeispiel für künstliches aging ist, weil es kein bisschen authentisch aussieht.
 
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weil es kein bisschen authentisch aussieht.

OK... deine Meinung in Ehren... aber das ist genau das was ich meine... was ist denn authentisch für dich? Ich habe das nicht einfach mal so eben hingekleistert, da steckt schon ne Menge Arbeit und Überlegung drinnen, so dass ich (Betonung liegt auf "Ich") das eben nicht so Mainstream finde... Na ja, das Thema ist halt polarisierend und es mag wohl sein wie in der Kunst... was dem Einen eine Augenweide, ist dem Anderen ein Graus... ;)
 
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Na was denn nun? Authentisch oder Mainstream oder gar Kunst???

Authentisch ist für mich etwas das der Realität nahe kommt. Beim relicing um das es hier geht bedeutet das, das die Beschädigungen wie echte Spielspuren aussehen, also um es mal auf einen kleinen Bereich einzugrenzen, so als hätte ein verschwitzter Unterarm 20 Jahre über eine Stelle gerubbelt und zwischendurch dabei vielleicht auch mal ein Armband getragen. Bei Deiner Tele sieht man das die Schäden absichtlich mit einem Werkzeug herbeigeführt wurden.

Relicing IST Mainstream und hat mit Kunst nicht das geringste zu tun. Eher mit Künstlichkeit.
 
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