Umschulung

von Dreamcatcherin, 13.11.16.

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Casio
  1. Dreamcatcherin

    Dreamcatcherin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.11.16   #1
    Hallo zusammen,

    da ich Logopädin bin möchte ich gerne meine Patienten in der Stimmtherapie ein wenig am Klavier begleiten, in unserer Praxen sind gleich 2 Klaviere vorhanden und ein Keyboard können wir flexibel einsetzen.
    Allerdings habe ich "nur" am Keyboard gelernt, kann entsprechend Noten lesen und das Keyboard so einstellen, dass es die richtige Begleitung spielt, aber das selbst zu machen, klappt einfach nicht.
    Da ich derzeit seit ca. 1 Jahr auch Saxophon lerne, habe ich leider nicht genug Geld, um nun auch noch Klavierunterricht zu nehmen.
    Deswegen meine Frage: wie geht man am besten vor, um die ersten kleinen Stücke begleiten zu können?
    Ich bin da gerne bereit kleine Schritte zu gehen, um gar nicht erst Fehler aufkommen zu lassen. Ab und an kann ich mir vllt auch mal einen Klavierlehrer leisten, damit der mal über die Technik schaut.

    Ich freue mich auf eure Kommentare.

    LG,
    Dreamcatcherin
     
  2. wit

    wit Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.11.16   #2
    Hallo Dreamcatcherin,

    ich kann nur (und lerne gerade wieder) nach Noten spielen, und da mir das zu wenig ist und ich lernen möchte, Lieder auch zu begleiten, wenn ich nur Akkorde habe, stehe ich vor dem gleichen Problem.

    Ich habe mir gerade aus der Bücherei das Buch "Alle Tasten im Schrank - Auf dem Klavier Lieder begleiten" von Angela Lehner-Wieternik und Wilfried Satke ausgeliehen. Ich finde es total nützlich. Es fängt bei Null an und arbeitet sich nach und nach vor. Vielleicht hast du die Möglichkeit, dir das Buch irgendwo anzuschauen oder auszuleihen um zu sehen, ob du damit arbeiten kannst.

    Viel Erfolg und viel Freude!
     
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  3. oskopik

    oskopik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.16   #3
    Also prinzipiell musst zu du zum Begleiten nur zwei dinge lernen. Erstens die Akkorde und zweitens die entsprechenden Rythmen.

    Ich würde ganz einfach anfangen.

    Für 4/4 Takt: In der Linken hand den Grundton immer auf 1 u. 3 und in der rechten Hand den Akkord auf 1,2,3 und 4.

    Für 3/4 Takt grundton auf 1 (linke hand) und die Akkorde auf 1,2 und 3.

    Am besten wäre wenn du von Anfang an die Akkorde und deren Umkehrungen lernst.

    Das ganze kannst du dann immer weiter ausbauen mit komplexeren Rythmen, Akkordbrechungen etc.

    Am besten bischen Musiktheorie gleich dazu lernen. Das hilft dann auch die Songs besser zu verstehen und zu lernen.

    Prinzipiell kannst du all das via Online ressourcen, Youtube, hier im Forum usw. lernen. Google ist dein Freund ;)
     
  4. Dreamcatcherin

    Dreamcatcherin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.16   #4
    Die Akkorde kann ich schon in der linken Hand. Für die rechte Hand muss ich umlernen.
    Wenn ich im 4/4 Takt so vorgehe, wie du beschreibst oskopik, dann klingt das total bescheuert. :rolleyes:
    Ist das normal, dass das erstmal doof klingt?
    Ich werde mir wohl ein Buch kaufen, in dem erklärt wird, wie das mit der Begleitung geht.

    Danke für euren Zuspruch und die Vorschläge!:great:
     
  5. McCoy

    McCoy HCA Jazz & Piano Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 14.11.16   #5
    Wechselbässe spielen:

    [​IMG]

    Die Töne der Akkorde der rechten Hand sollten auf keinen Fall unter dem kleinen c liegen. Die Lage zwischen c und c" klingt am besten.

    Wenn das gut läuft, kann man die rechte Hand figurieren (z.B. Alberti-Bässe) oder rhythmisch variieren, in der linken Bass-Läufe, die zum nächsten Bass-Ton hinführen, einfügen.

    Das ganze ist schwierig zu erklären, wenn man nicht weiss, was für Musik Du spielst.

    Man kann jeden Akkord in der Grundstellung und in zwei Umkehrungen spielen, außerdem in weiten und engen Lagen, 3-stimmig, 4-stimmig, 5-stimmig, arpeggiert, Sexten, Septimen, Nonen, sus-Akkorde einbauen etc. pp. Da gibt es gegenüber dem, was Du bisher auf dem Keyboard kannst, noch ganze Welten zu entdecken und viel zu lernen. :)

    Viele Grüße,
    McCoy
     
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  6. oskopik

    oskopik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.16   #6
    Was heisst doof und bescheuert? Ist halt ne ganz einfache begleitung wie man sie für Kinderlieder und so spielen kann.

    Halt das einfachste was es gibt. Was erwartest du dir davon?

    Wie mccoy schon geschrieben hat solltest du erst mal sagen was für Musik du überhaupt begleiten möchtest.
     
  7. Dreamcatcherin

    Dreamcatcherin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.16   #7
    Also erstmal würde es mir reichen, wenn ich ein paar Einsingeübungen begleiten könnte.
    Später sollen dann auch Stücke aus der Pop-Musik möglich sein. Aber dafür muss ich mir sicher etwas mehr Zeit nehmen. Das geht sicher nicht von jetzt auf gleich.

    Danke euch auf jeden Fall schonmal für die Antworten.
     
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