Umstellung von Hardware auf Software

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FireDito

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Hallo,

ich habe bereits einiges gelesen zu diesem Punkt. Bin mir allerdings etwas unschlüssig.

Und zwar folgendes Problem. Ich habe Zuhause ein Korg M 3 stehen, welches ich bisher immer für Gigs genutzt habe. Natürlich die 88 Tasten. Nun bin ich umgezogen, wohne im dritten Stock. Da ist es mir nicht mehr möglich, dass Gerät immer zur Probe mitzuschleppen.

Daher meine Überlegung, mir ein leichteres Gerät mit Hammermechanic zuzulegen (gerne Vorschläge) und praktisch Vstis zu nutzen, bin da relativ gut aufgestellt mitlerweile. Weiterhin meine Überlegung, ggf. Auch noch Sounds aus Hardware zu nutzen und zusätzlich vstis also praktisch gesplittet auf der Tastatur, wenn das geht.

Ich suche außerdem auch eine Softwarelösung zum Songsheets verwalten was Windows und Applekompatibel ist. Also ich möchte meine Songlisten am Pc organisieren und in der Band dann am ipad verfügbar haben. Momentan habe ich am ipad songbook +, bietet aber leider nichts für windows an.

Ich bin da gerne für Vorschläge offen. Auch was günstige, stabile audiointerfaces für diesen zweck angeht. Muss mir da für meine zwei Bandprojekte nun etwas einfallen lassen, weil das M 3 jetzt leider weg fällt, ich aber nicht auf gute Sounds und Möglichkeiten verzichten möchte.

Falls Fehler drin sind, habe den Beitrag vom Handy aus verfasst.

Viele Grüße

Christian
 
Falk

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Hi,
was die Songsheets angeht, schau mal nach BandHelper. Kostet zwar ne Kleinigkeit, aber ist für mich ideal.
 
schamass

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Ich würde aus eigener Erfahrung empfehlen. mal einen Blick auf GigPerformer zu werfen, das auf beiden Plattformen PC/MAC läuft!
www.gigperformer.com

In der aktuellen Version 3 gibt es nun auch eine Setlistverwaltung, man kann sich seine Songs aus einzelnen Songparts zusammenbauen und es wird auch Chord-Pro unterstützt.
Weiterhin ließe sich das Ganze per OSC mit deinem IpAd verzahnen (Quasi als Fernbedienung)... hab ich selbst aber keine Erfahrung damit - es gibt aber einige Leute, die das erfolgreich und ausgiebig nutzen.
Abgesehen davon, finde ich die Software extrem intuitiv und benutzerfreundlich, es geht rel. sparsam mit Computerressourcen um und ist darüber hinaus extrem mächtig (u.a. auch durch die integrierte Skriptsprache, mit der man teilweis das Unmögliche eben doch möglich machen kann). Der Support ist übrigens einer der besten, die ich bis jetzt erlebt hab.
Es gibt eine 14 Tage Testperiode, in der man das Programm vollumfänglich nutzen kann - ich denke, das könnte was für dich sein.
 
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FireDito

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Vielen Dank für die Info. Dann teste ich das doch mal. Eine weitere Frage dazu hätte ich. Bietet das Programm auch eine Playbackfunktion? Ihc möchte demnächst evtl. auch mal anfangen ein paar Effekte, Sounds etc. per Playback abzufeuern.

Wäre ja praktisch eine all in Lösung parat zu haben.
 
schamass

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Bietet das Programm auch eine Playbackfunktion?
Japp, ist auch drin. In der Verdrahtungsansicht einfach mal mit rechts ins Leere klicken und unter "Media Players" den "Audio File Player" auswählen.
Dann bekommst du einen Audioplayer mit acht separaten Spuren und acht separaten Ausgängen, von denen du entweder mehrere Spuren gleichzeitig parallelel laufen lassen kannst oder auch nur eine.
Du kannst das Teil im Loop laufen lassen... da geht einiges (ich hab den selbst aber noch nie benutzt).
Die jeweiligen Funktionen kannst du dir dann mit Widgets auf die Benutzeroberfläche packen, und diese Widgets kannst du dann auch wieder mit einem Hardwarecontroller verknüpfen (="anlernen").
Genaueres sollte aber auch im Manual stehen.

2019-01-31 23_00_36-Window.png 2019-01-31 22_59_52-Window.png
 
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FireDito

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Klingt nicht schlecht, auch wenn ich sicherlich etwas Zeit brauche mich da zurecht zu finden.

Muss ich mich wirklich mal in Ruhe und mit Zeit beschäftigen. Mir erschließt sich die Setlistfunktion z.B. auch noch nicht wirklich. Glaub da muss ich doch mal ins Handbuch schauen.
 
schamass

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Mir erschließt sich die Setlistfunktion z.B. auch noch nicht wirklich.
Im Ganzen betrachtet funktioniert GP so:
- Man baut sich in Form von sog. Rackspaces die gewünschten Sounds/Instrumente (Orgel, Piano, Solo-Synth,....) und die zum Spielen benötigten Bedienelemente (Widgets) zusammen.
- Man kann von einem Rackspace auch mehrere "Variations" ableiten, wobei hier nur die Einstellungen der vorhandenen Widgets gespeichert werden, nicht die Einstellungen am VST direkt - das geht nur per Rackspace (wichtig!).
- Man baut sich in der Setlist einen Song aus einzelnen Songparts (z.B. Intro, Strophe, Chorus, Break, Strophe, Chorus, Ending) zusammen, wobei jedem Songpart einer der vorhandenen Rackspaces (oder Variations) zugewiesen werden kann.
Somit kann man dann auch einfach den gleichen Sound (=rackspace) in mehreren Songs benutzen - wenn gewünscht.
Gleichzeitig, kann jeder Songpart auch eine eigene Programmnummer, sein eigenes Tempo und seine eigene Taktart bekommen, sodass man diesen Songpart auch per ProgramChange von extern aufrufen kann.
Man kann in der Setlist auch einfach vorwärts/rückwärts steppen (auch hier lässt sich alles auf ein entsprechendes MIDI-Signal definieren).
Die Songs landen automatisch in einer Sammlung, sodass man sich aus dem vorhandenen Repertoire auch einfach unterschiedliche Setlisten zusammeklicken kann.
Die Möglichkeiten sind schier unendlich und eigentlich ist das meiste auch ziemlich intuitiv benutzbar und definitiv keine Raketenwissnschaft.
 
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FireDito

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Hi,
was die Songsheets angeht, schau mal nach BandHelper. Kostet zwar ne Kleinigkeit, aber ist für mich ideal.

Hmm ich bin leider kein Freund was Abomodelle angeht. Gibt es da ne gute Alternative? Möchte gerne einmal bezahlen und die Software gehört dann mir. Ansonsten sieht das tool gut aus, aber rentiert sich für mich noch nicht. Spiele eh nicht nach Noten, sondern baue mir einfache sheets. Abgesehen habe ich noch nicht viele Songs zu verwalten.
 
adrachin

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Interessantes Ding der Gig Performer. Man kann irgendwie nie alles....... (;
 
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Interessantes Ding der Gig Performer. Man kann irgendwie nie alles....... (;

Interessant ja, aber ich habe festgestellt, dass ich nach nem halben Tag Arbeit gefühlt kein bisschen weiter bin als zuvor.:D
 
Falk

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Hmm ich bin leider kein Freund was Abomodelle angeht. Gibt es da ne gute Alternative? Möchte gerne einmal bezahlen und die Software gehört dann mir. Ansonsten sieht das tool gut aus, aber rentiert sich für mich noch nicht. Spiele eh nicht nach Noten, sondern baue mir einfache sheets. Abgesehen habe ich noch nicht viele Songs zu verwalten.

Ein anderes in der Qualität und kostenlos kenn ich leider nicht.
Der Vorteil von BandHelper und vergleichbaren? ist dass man nur einmal die Sheets eingeben muss und der gesamten Band stehen sie zur Verfügung. Setlisten kann man gemeinsam besprechen und direkt ändern, alle haben den gleichen Stand. Man sieht direkt, wie lange wird der Auftritt usw. Midi zum umschalten allermöglichen Geräte kein Problem, Backings auch nicht.

Das sind mir die 50 Ocken oder so im Jahr durchaus wert.
 
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FireDito

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Ein anderes in der Qualität und kostenlos kenn ich leider nicht.
Der Vorteil von BandHelper und vergleichbaren? ist dass man nur einmal die Sheets eingeben muss und der gesamten Band stehen sie zur Verfügung. Setlisten kann man gemeinsam besprechen und direkt ändern, alle haben den gleichen Stand. Man sieht direkt, wie lange wird der Auftritt usw. Midi zum umschalten allermöglichen Geräte kein Problem, Backings auch nicht.

Das sind mir die 50 Ocken oder so im Jahr durchaus wert.

Naja meine Bandkollegen sind noch mit Papier unterwegs. ich bin da dann der einzige der das Tab nutzt. Daher lohnen sich für mich die ganzen Bandfeatures noch nicht.

Aber ich schaue es mir mal an, gibt ja glaub ne Testversion.
 
adrachin

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nach nem halben Tag Arbeit gefühlt kein bisschen weiter bin als zuvor.

Hm? Das ist doch straight forward. Ich bin kein Musiker. Brauche sowas aber um Routing Sachen und ähnliches zu machen. Bisher hatte ich da unter Win Cantabile. Das geht ganz gut. Aber jetzt habe ich MAC. Und da geht das nicht. Bluecat Patchwork geht zwar, ist aber ein CPU Fresser. Bei MainStage könnte ich mir die Haare raufen. Finde ich unlogisch von der Bedienung.

Gig Performer erschließt sich da besser:

Bildschirmfoto 2019-02-02 um 11.47.32.png


Das ist für Stereo Ton von Playern. Browser und so ein Zeug. Der Sound geht auf das Interface und von da kommt ein Loopback Kanal zurück. Das ist der Input für das Set. Den Input kann man ein- oder ausschalten, die Sonarworks Calibration kann man ein oder ausschalten. Und die Calibration kann man Bypass schalten.

Im Ausgang hängt noch ein SPL Iron zum anhübschen. Auch der schaltbar und Threshold und Wide regelbar.

So sehen die Elemente aus:

Bildschirmfoto 2019-02-02 um 11.52.26.png


Funktioniert prima. Und ich hatte noch keinen Host, der mit Min Buffer so wenig Last erzeugt. Das spielt problemlos mit 16 Samples Buffer = 0.4 ms Latenz.

Die Last ist relativ bescheiden:

Bildschirmfoto 2019-02-02 um 11.58.31.png


Gig Performer selbst gut, Core Audio hält sich auch in Grenzen. Kann man nicht meckern...... :)
 

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