Umstieg auf Cubase oder Luna? Oder doch Logic?

  • Ersteller Ersteller Michael Scratch
  • Erstellt am Erstellt am
Michael Scratch

Michael Scratch

Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
19.05.26
Registriert
29.04.23
Beiträge
2.968
Kekse
20.999
Ort
Kleines Nest nordlich von Nürnberg
Ich arbeite seit langer Zeit mit Ardour bzw. Harrison Mixbus. Ich liebe diese DAW, weil sie einen tollen Workflow mit sich bringt, wie ich es noch als der analogen Steinzeit kenne.

Nun ärgere ich mich gerade über Mixbus, weil ich zuletzt mit Abstürzen zu kämpfen habe. Im Moment komme ich in ein laufendes Projekt nicht mehr rein, werde es mir vermutlich aus dem Backup holen müssen, was mich in der Produktion auch wieder zurück wirft. Ich warte zwar noch aucf die Rückmeldung des Supports. Aber für mich ist der Zustand im Moment nicht tragbar.

Insofern frage ich mich, was eine mögliche Alternative wäre.

- Logic wäre wegen Mac naheliegend.
- Luna würde mich interessieren, da ich viel mit UA-Plugins arbeite. Aber da höre ich auch, dass Luna nicht sonderlich stabil ist, wenn man keine UA-Hardware hat.
- von Cubase heißt es, dass es einen ähnlichen Workflow hat wie Ardour / Mixbus, weil es am klassischen Mischpult orientiert ist.
- Studio One ? Habe ich vorbehalte, fragt mich nicht, warum
- Reaper: Finde ich die Oberfläche schrecklich
- Ableton* - kommt wahrscheinlich auch eher nicht in Frage, weil ich ja mehr klassisch arbeite.

Was meint Ihr so?
 

Ich denke, du wirst so oder so umlernen müssen, aber ein paar Anregungen kann ich dir vielleicht mitgeben:
  • Logic fand ich nett, die Session Player sind ne tolle Möglichkeit, schnell zu etwas zu kommen, mit dem man arbeiten kann, erfordern aber auch Einarbeitung, wenn man spezielle Dinge realisieren will
  • Luna hab ich 2x kurz angetestet (ohne UA-Hardware), hatte nie Probleme mit der Stabilität, habe aber auch nicht wirklich viele Plugins eingesetzt
  • Studio One / Studio Pro war meine erste "richtige" DAW, aber irgendwie bin ich nie wirklich warm damit geworden
  • Cubase war dann meine DAW der Wahl, der Umstieg hat etwas geschmerzt, aber wenn man die Shortcuts und so mal drauf hat, ist es wirklich sehr mächtig. Ist von der Bedienung tatsächlich ähnlich wie Ardour (Mixbus kenne ich nicht).
  • Reaper und Ableton hab ich beide nur ganz kurz angesehen und fand sie seltsam.
Aber der Wechsel von einer vertrauten zu einer neuen DAW bringt immer Aufwand, Neulernen und manchmal auch Frustration mit sich. Letztlich würde ich mich aber von einer DAW, der ich nicht mehr traue (wegen Abstürzen und so) wohl auch verabschieden.....
 
Vielleicht auch ne Preisfrage, Logic Pro Updates sind z.B. kostenlos.

Für´n Mac ist es eigentlich egal was du nimmst, es laufen alle Pro DAW´s zuverlässig, und es gibt heutzutage kein besser oder schlechter.

Luna ist relativ neu, und hat wohl noch Kinderkrankheiten, kenne ich persönlich nicht, deswegen kann ich dazu nix sagen.

Logic / Cubase / Fender* Studio One laufen auf meinen Macs (auch alte Intels) ohne Probs...
 
Zuletzt bearbeitet:

Von Luna (Pro) war ich anfangs sehr begeistert, das hat aber nachgelassen wegen Abstürzen mit ein paar Non-UA-Plugins PC+UAD Volt 2.
Trotzdem würde ich anraten es auszuprobieren. Das Konzept dürfte dir gefallen.

Reaper und Ableton hab ich beide nur ganz kurz angesehen und fand sie seltsam
Reaper mag ich auch nicht so. Aber Aleton Live! Das habe ich bis vor kurzem immer ignoriert, wegen der komischen "Mixer"-Oberfläche (Sessions-Ansicht). Die andere Oberfläche (Arragement-Ansicht) ist aber dafür ganz gefällig. Und die Möglichkeiten, Optionen, Stability usw. der DAW sind einfach Hamma, imho. Die Midibearbeitung ist eine ganz andere Liga als bei Luna, oder sogar Samplitude- falls das für dich wichtig sein sollte.

Was meint Ihr so?
Ausprobieren und Tutorials angucken bis du die passende, oder die passenden, gefunden hast.
 
Habe vor ein paar Jahren mal verschiedenes getestet, weil ich vom Pro Tools wegwollte, weil das bei mir nicht so stabil lief, so ab 100 Stereo-Tracks und einigen Plugins.

- Studio One fand ich eigentlich ganz toll, habe mich dort eingearbeitet, da ich aber mit vielen VIs arbeite, war folgendes ein No Go: Bei VIs sind Arrangement und Mixer nicht synchronisiert d.h. wenn Du ein Instrument-Track im Mixer mutest, mutet er im Arrangement nicht. Es spielt zwar nichts mehr ab, aber es wird nicht mute angezeigt (oder es war umgekehrt: wenn man im Arrangement mutet, wirds im Mixer nicht angezeigt). Wenn Du nur Audio-Tracks hast ist das allerdings kein Problem, die sind synchronisiert. Der Grund warum für VIs Mixer und Arrangement nicht synchronisiert sind, liegt im Signalflow im Studio one. Ich kann so nicht arbeiten. Wenn ich 50 VIs habe und dauernd arrangement und mixer abchecken muss. Bin dann beim Cubase gelandet. Find es toll, grad wenn man viel mit Sidechaining macht, Routing ist sehr übersichtlich.

Ableton* habe ich auch, für Midi Controller ist das super, würde jetzt aber nichts mit 200 Tracks darauf mischen wollen, dafür gefällt mir die Grafik nicht. Vor ein paar Jahren empfand ich auch das Routing nicht so übersichtlich. Hat ev. mittlerweile auch geändert.

Luna kenn ich leider nicht, Mixbus nur vom Namen. Wenn Du einen Eindruck kriegen willst vom Cubase, kannst Du Dir z.B. ein paar Vids von Dom Sigalas anschauen, der Typ ist super kompetent und sehr unterhaltsam.
zB. Zum Mixer (Jeder DAW hat vor und Nachteile, vermisse im Cubase Mixer auch Dinge, die ich in Pro Tools machen konnte):
View: https://www.youtube.com/watch?v=9_BMvSmZaoY

LG
 
es kommt auch noch dazu das jede DAW auch noch ein bisschen ihre Stärken und Schwächen hat.
Luna zb ist relativ schwach mit Midi, Cubase hingegen ist grossartig mit Midi und Virtuellen Instrumenten, dafür hat Luna eine tolle Mixing Engine mit den (aufpreispflichtigen Summing Emulationen (bzw Luna Pro) wenn man sich auf den Analogen Schmatz steht.
Studio-one hat eine total spitzenmässige ARA integration.
Ableton* Live hat wiederum einen komplett anderen Workflow der eben wiederum für viele genau das richtige ist
Logic kenne ich leider nicht, da meine DAW Workstation auf Windows läuft

Ich bin sehr glücklich mit Cubase User und das seit vielen Jahren ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
- Luna würde mich interessieren, da ich viel mit UA-Plugins arbeite. Aber da höre ich auch, dass Luna nicht sonderlich stabil ist, wenn man keine UA-Hardware hat.

Auf Mac kein Problem. Das kann man auch umstellen in Luna von Apollo Hardware auf Core Audio. Das mache ich ab und zu da mir Core Audio alle Core Audio Devices als Quelle und Ziel erscheinen. Das iPhone sofern vorhanden wird dadurch sogar zum Funk Mikrophon. Abstütze hatte ich bisher selten. Dann aber immer ohne Daten Verlust. Wieder aufmachen, geht.

Der Workflow ist durch das Kontext bezogene Verknüpfung genial gelöst. Klick man auf den Ausgang eines Kanals erscheint links der Browser und zeigt alle Ausgänge an. Klickt man in einen Plugin Slot sieht man im Browser dann die Liste der Plugins. Ebenfalls nice, man kann komplette Kanäle aus anderen Luna Projekten importieren. Falls einem Einfall, genau, da war doch dien super Lösung in xyz, das will ich auch hier haben, dann geht das.

Midi Stimmt. Eher gewöhnungsbedürftig. Das ist definitiv keine DAW für Midi Dompteure.

Die zweite DAW die ich verwende ist Presonus Studio One. Nummer zwei wenn es um Workflow geht.

Die anderen kenne ich, benutze sie aber nur ab und zu,

Lund kann man ohne weiteres ausgiebig testen da in der Grundversion Kostenfrei.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
- Reaper: Finde ich die Oberfläche schrecklich
Die kannst du aber nach belieben anpassen...


View: https://www.youtube.com/watch?v=7MDACixLT-E

Wegen der Oberfläche würde ich daher Reaper erstmal nicht ausschließen wenn vielleicht andere Gründe dafür sprechen. Es ist auch nicht viel dabei an Zusätze, da bist du bei Logic besser bedient, kann dir aber egal sein wenn du mit deinen eigenen PlugIns lieber arbeitest. Habe mich aber nur mal kurz damit beschäftigt weil es mich interessiert hat. Ich denke es hat einige Besonderheiten im Workflow die einigen sehr liegen, ich kann das noch garnicht beurteilen. Ein großer Vorteil liegt für mich in der Performance und wenig Anspruch an Speicherplatz, läuft im Prinzip auf jeder Gurke.

Haben tue ich Garageband und Logic und da ich sowieso derzeit zu nix komme in Sachen DAW hatte ich noch nicht den Drive Reaper mal auf Herz und Nieren zu prüfen. Das originale Erscheinungsbild gefällt mir allerdings auch nicht aber siehe verlinktes Video.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Reaper: Finde ich die Oberfläche schrecklich
Es gibt sehr viele Skins zum download um Reaper anderen DAWs ähnlich zu machen, bzw. Dinge ums Optisch netter zu gestalten. ich nutze das zwarnicht wollte es aber mal gesagt haben, da testzeitraum Kostenlos und man kanns ja mal damit versuchen.

An sich ist sowas aber Pauschal schwer zu sagen, ich komme z.b. mit cubase gar nicht mehr zurecht (obwohl ich ursprünglich damit angefangen habe) andere finden es Großartig.

Logic pro hab ich mich mal durchgeklickt, damit würde ich vermutlich auch gut klar kommen da ist das User Interface in jedem Fall ansprechender als Reaper und man hat einfach von start an sehr viele gute Plugins dabei, ich bin aber dann doch lieber bei Reaper geblieben.

Mehr DAWs habe ich nicht wirklich in Augenschein genommen
 
  • #10
Die beste DAW die ich kenne, ist Samplitude, auch sehr klassisch, so wie man es mag und kennt. Läuft aber nur auf Win, auch gab es eine Übernahme, heisst jetzt irgendwie anders....dann die Preispolitik. Wenn der neue Herausgeber Verstand beweist, stellt er es auch für Mac und Linux zur Verfügung. Günstig wird es wohl nicht. Lange Rede.....

Reaper wird hochgelobt, habe mich auch nicht so recht damit anfreunden können. Was ist mit Cakewalk, hab es mal runtergeladen, aber nie benutzt.

Situationsbedingt (erst als OEM, dann als Pro-Version) habe ich Waveform (Tracktion) kennengelernt, aber nicht so recht lieb gewonnen, trotzdem arbeite ich mich gerade ein, schlecht ist es nicht, aber etwas "fitzellig", die Funktionen muss man finden, bzw erkennen, wo was "sitzt". Weshalb ich daran festhalte, es läuft auf allen Systemen, selbst auf Raspberry Pi.

Die Referenz ist wohl weiterhin Pro Tools, läuft auch auf Mac, es gibt eine Freeversion, da kann man reinschnuppern, Funktion ist auch sehr klassisch.
 
  • #11
Ich nutze hauptsächlich Cubase, habe mir wegen Kooperation mit anderen aber auch Logic Pro geholt.

Wenn man bereits nen Mac hat, ist Logic natürlich vom Preis-Leistungs-Verhältnis super. Etliche virtuelle Instrumente, dazu noch die Apple-Loops und die Session-Player und Stem-Separation (wenn man bereits nen Apple-M-Chip nutzt) scheinen ein unschätzbarer Vorteil zu sein.

Aber wenn man etwas länger damit arbeitet, stellt man fest, dass Apple in manchen Bereichen etliche "Insellösungen" anbietet: AU statt VST, Aiff statt Wave, kein OMF, kein DAWproject. In der Zusammenarbeit mit anderen DAWs steht man dann manchmal ziemlich allein da.

Bei Tempo-Detection und Audio-und MIDI-Bearbeitung bin ich in Cubase immer noch wesentlich schneller unterwegs, vor allem die Chord Tracks finde ich in Logic immer noch sehr umständlich.

Es gibt sowohl von Cubase als auch von Studio One, Logic, Reaper und anderen DAW kostenlose Trial-Versionen, die du ggf. vorher testen mal solltest.

Solltest du dich für Cubase entscheiden, da gibt es bei Kleinanzeigen viele, die Cubase stark reduziert verkaufen. Ansonsten sollte es im Laufe des Jahres vergünstigte Angebote geben.

Für Logic gibt's von Martin Wolfinger etliche YT- Tutorials, für Cubase von Paul Marx und von Holger Steinbrink (der auch gute kostenpflichtige Tutorials anbietet) etliches an Material.

Das ist auch ein Vorteil: Cubase und Logic sind online die Platzhirsche, es gibt etliche gute (und auch nicht so gute) Tutorials zu beiden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
  • Ersteller
  • #12
Danke für Euere Antworten. Inzwischen hat sich Nathan von Harrison Audio aus Nashville, TN per Email gemeldet und mir hilfe angeboten: Ich solle ihm die problematische Session senden. Vielleicht habe ich gestern in meinem Frust ein wenig überreagiert und war zu schnell beim Suchen nach Alternativen.
Ich will sagen: Ich hoffe, dass die Jungs von Harrison Audio bzw. Ardour das Problem gelöst bekommen. Denn EIGENTLCH will ich nicht umsteigen. Vom Workflow ist Mixbus wie für mich gemacht: Es ist fast wie Mischen auf einer analogen Konsole - so mag ich das.

Und falls ich doch noch umsteige, werde ich mir nach dem Studium Eurer Beiträge wohl zuerst dann doch mal Luna anschauen. Denn Midi benutze ich zwar, aber eigentlich inzwischen fast nur noch für erste Ideen und für´s Layout (Komposition). Das meiste wird später dann von "echten" Musikern overdubbed. Ich bin eigentlich eher so der Analog-Mixing-Typ.

Und was ich jetzt so gelesen habe bei Euch, stürzen auch andere DAWs gelegentlich ab.


View: https://www.youtube.com/watch?v=-wFLUkvxF2w
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
  • Ersteller
  • #13
So, ich habe mir jetzt trotzdem mal Logic geladen und werde die Testversion von 30 Tagen nutzen und damit zu experimentieren. Warum? Weil es die Resourcen des Rechners meiner Recherche nach besser nutzt. Versuch macht klug. Ich bin gespannt, ob sich damit bei größeren Projekten flüssiger arbeiten lässt als mit Mixbus oder ob ich dann feststelle, dass ich durch den Workflow von Mixbus mehr Vorteile habe.

Und was ich so gesehen habe, kann ich die Mixing-Oberfläche von Logic individuell auf meine Bedürfnisse anpassen.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Die Referenz ist wohl weiterhin Pro Tools, läuft auch auf Mac, es gibt eine Freeversion, da kann man reinschnuppern, Funktion ist auch sehr klassisch.
In den späten 90ern und frühen 2000ern habe ich mit ProTools (damals noch Digidesign) gearbeitet. Damals alternativlos. Ardour / Mixbus sind vom Mixing Konzept ähnlich. Heute würde ich kein ProTools mehr nutzen wollen, wenn ich es selbst finanzieren muss. AVID ist schamlos in ihrer Preisgestaltung. Auch Video Schneiden wollte ich auf keinem AVID mehr (obwohl ich das auf einem AVID-System gelernt habe). Inzwischen sind alle Cutter, die ich kenne, auf Davinci Resolve umgestiegen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
  • #14
Danke für Euere Antworten. Inzwischen hat sich Nathan von Harrison Audio aus Nashville, TN per Email gemeldet und mir hilfe angeboten: Ich solle ihm die problematische Session senden. Vielleicht habe ich gestern in meinem Frust ein wenig überreagiert und war zu schnell beim Suchen nach Alternativen.
Ich will sagen: Ich hoffe, dass die Jungs von Harrison Audio bzw. Ardour das Problem gelöst bekommen. Denn EIGENTLCH will ich nicht umsteigen. Vom Workflow ist Mixbus wie für mich gemacht: Es ist fast wie Mischen auf einer analogen Konsole - so mag ich das.

Das so etwas passiert und sich jemand meldet, um durch Deine Spuren zu gehen, kannst Du nicht zu hoch bewerten. Das ist doch eigentlich total nett. Die Alternative ist sich durch Foren zu fräsen und selbst nachzuschauen. Und wenn Du sagst, dass Du die DAW liebst, dann bleib da und stabilisiere Deinen Workflow

Es ist immer OK, sich bei anderen DAWs umzuschauen, aber da musst Du wirklich für einige Zeit den konsequenten Switch machen und auch die Zeit investieren und ein Projekt umsetzen, ansonsten gewinnt immer dein alter Habit.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
  • #15
Die kannst du aber nach belieben anpassen...
haha lol seh jetzt erst, dass du quasi in der gleichen minute nur etwaws früher als ich gepostet hast :biggrinB:

an sich ist halt immer nutzerabhängig jede DAW unterschiedlich gut oder schlecht, aber @Michael Scratch haste mal drüber nachgedacht einfach die DAWs zu testen?
zumindest Logic pro, Cubase, Ableton*, studio one und Reaper bieten ja die Möglichkeit 30 Tage kostenfrei zu testen, würde schon sinn machen bevor man ins kalte wasser springt.

bei Reaper gibts enorm viele Tutorials online, ebenso eine umfangreiche Community, das hat mir bisher immer sehr gut geholfen, ich schätze aber, dass das auch die Anderen DAWs haben.
 
  • Ersteller
  • #16
Das so etwas passiert und sich jemand meldet, um durch Deine Spuren zu gehen, kannst Du nicht zu hoch bewerten.
Das stimmt allerdings. Der Support bei Ardour / Mixbus ist super!

Und wenn Du sagst, dass Du die DAW liebst, dann bleib da und stabilisiere Deinen Workflow
Oh, mein Workflow ist da inzwischen sehr stabil! Ich arbeite da seit ca. 2,5 Jahren regelmäßig (fast täglich) damit :cool:

aber da musst Du wirklich für einige Zeit den konsequenten Switch machen und auch die Zeit investieren und ein Projekt umsetzen, ansonsten gewinnt immer dein alter Habit.
Wo Du recht hast, hast Du recht. 🫣 Nach einem ersten Blick auf Logic heute dachte ich mir: Ich bleibe doch bei Mixbus. Die Mixing-Oberfläche ist bei Mixbus einfach top!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #17
Hast Du schon eine Idee warum Du die Session nicht mehr öffnen kannst? Ev. neues Plugin installiert? Z.T. reicht das für Instabilitäten aus (zumindest beim Pro Tools und Cubase), selbst wenn man es nicht in der Session verwendet.

Mit dem Workflow scheinst Du ja super zufrieden zu sein, da würde ich mir einen Wechsel gut überlegen. Ich glaube absturzfreie DAWs gibt es nicht, zumindest nicht, wenn man mit 3rd Party plugins unterwegs ist.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
  • Ersteller
  • #18
Hast Du schon eine Idee warum Du die Session nicht mehr öffnen kannst?
Nein. Ich kann Mixbus ohne Plugins hochfahren - aber diese Session nicht.
Ich hatte aber auch schon ein paar Tage beim Aufnehmen von Midi-Drums in den letzten Takes Probleme mit der Session.


Ich muss wohl warten, bis sich Nathan von Harrison Audio meldet ... Oder die Session aus dem Backup holen, was mich aber zurückwerfen würde.
 
  • #19
der Tip mit dem Plugin ist gut (y)

noch ein Tipp zum Thema Projekt nicht mehr öffnen können.
mir ist erst zweimal in zig Jahren passiert, das sich durch einen Programmabsturz beim SPEICHERN der Projektdatei, die Projektdatei zerschossen hat. Aber das war kein grosses Problem, denn ich hab mir schon früh angewohnt alle paar Stunden eine neue Projektdateiversion (xxx - 001, xxx - 002, 003, 004, usw) zu speichern, klar kommen dann ein paar Dateien zusammen aber man kann ja die alten dann wieder löschen.
im schlimmsten Fall gehen also nur ein paar Stunden Arbeit verloren (was eh blöd genug ist) wenn es wieder passiert das die DAW beim speichern abstürzt.
 
  • #20
Beim Pro Tools und Cubase gibt es die Möglichkeit, Tracks mit den ganzen Daten zu importieren. Man erstellt eine neue leere Session und importiert dann die Tracks von der alten. Das geht auch, selbst wenn man die alte Session selbst nicht öffnen kann. Ev. gibt es das bei Mixbus auch?
 
  • Interessant
Reaktionen: 1 Benutzer
Affiliate/Werbung
Image-Line
FL Studio Signature Bundle
299 €
Jetzt kaufen
Zurück
Oben