Unser Star für Oslo

  • Ersteller the_reaper93
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Der Satellite war auch nicht mein Favirot, eher schin der letzte von Lena. Am Ende war ich aber schon damit zufrieden, dass es nicht diese "Rock-Hymne" von Jennfer Braun wurde.

Ich stimme zu, die Songs boten keine echten Highlightsn. Aber letzendlich ist ja auch ein Schlagerwettbewerb - zu viel Anspruch wird da auch gern mal abgetraft (ich erinnere an Roger Ciceros BigBang-Song vor zwei, drei Jahren, den ich sehr gut fand).

Edit: Ich habe mir den Siegersong eben nochmal in Ruhe angesehen (gestern beim öffentlichen Fernsehen mit ca. 250 Mitguckern war es etwas unruhig und der Sound mies.).... ich finde ihn nicht so schlecht, wie hier behauptet wird.

Ich hatte den Eindruck, dass die Song allesamt ein bißchen zu tief für die Frauen waren und deswegen etwas drucklos wurden. Vielleicht lässt mit einer Transponierung schon was ausrichten.
 
Zuletzt bearbeitet:
http://www.youtube.com/watch?v=UQyXWPR4hkk

Hmmm, ich hab den ganzen Zirkus bisher nicht verfolgt und mir jetzt nur den Siegersong auf youtube angehoert. (Nur Standbilder.) Kann natuerlich sein, dass sie eine tolle Ausstrahlung hat und ein gewisser Ausdruck und Individualitaet liegt auch in der Stimme. Aber eigentlich fand ich den Gesang unterm Strich eher schlecht. Fuer mich sind das Welten zur "Qualitaet" eines Mutzke. War das ein Ausrutscher oder haben die, die den Gesang mochten, da bei ihr generell keine Probleme damit? Seht ihr die technischen Schwaechen (Intonation, abgewuergter, flacher Ton, nicht immer freiwillig wirkende Atemlosigkeit ab dem ersten Refrain. etc.) als etwas Indivuelles an, das die Stimme interessant macht? Wobei ich ja selber alles andere als ein Freund von langweiligen Standardstimmen bin. Aber die gesangliche Darbietung empand ich weniger geeignet fuer die grosse Buehne.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin auch irgendwie enttäuscht von den Songs. Das Arrangement von Satellite fand ich zwar bei Lena irgendwie interessant, aber auch nichts, was eine Breite Masse begeistern kann. Ich frag' mich, inwiefern der Song vielleicht auch noch umgeschustert wird bis zum Songcontest. Wird Lena dort dann eigentlich auch von den Heavytones begleitet?
 
Seht ihr die technischen Schwaechen (Intonation, abgewuergter, flacher Ton, nicht immer freiwillig wirkende Atemlosigkeit ab dem ersten Refrain. etc.) als etwas Indivuelles an, das die Stimme interessant macht?

Der Punkt ist: Interessiert mich ein Auftritt, oder guck ' ich weg?

Ich bin ja nicht nur Musiker - ich interessiere mich auch für div. Sportarten, Literatur usw. ... mir fällt da immer eines auf: In jedem Fachgebiet gibt es Leute, die auf Technik pochen. Und diese scheitern meist an der Realität, denn im echten Leben zählen nicht die erlernten, sondern die angeborenen Dinge: Charisma, Talent, Entertainer-Qualitäten ...

So ist es auch bei Lena. Gesangslehrer und angelernte Sänger sind erbost, der Rest freut sich über dieses erfrischende Mädel.

... irgendwie interessant, aber auch nichts, was eine Breite Masse begeistern kann.

Die breite Masse wurde bereits begeistert ;)

Heutzutage muss man nicht mehr mit einer Disco-Haudrauf Nummer anstampfen, um gehört zu werden. Und das ist auch gut so.
 
Die breite Masse wurde bereits begeistert ;)

Du hast mit deinem Beitrag natürlich absolut Recht. Was bei uns gewonnen hat muss auch internaitonal die größten Chancen haben.
Umso gespannter bin ich aber echt, wie Lena dann bei Nationen ankommt, die von ihrer flippigen, charmanten Art, von ihrer direkten Ehrlichkeit (Allgemein: Ihrer außermusikalischen Ausstrahlung) nichts wissen. Ich bin nach wie vor skeptisch, würde uns aber eine gute Platzierung und Lena viel Erfolg wünschen.

Hab' mir Satellite nochmal angehört. Eigentlich ein recht guter Song - leider gefällt mir ausgerechnet der Refrain überhaupt nicht.
 
@David_MiS:

Du hast Recht, die deutschen Zuschauer wurden von Lena begeistert. Der Unterschied zu dem internationalen Publikum ist eben, dass es Lena, ihre Art und Weise, ihre außermusikalische Ausstrahlung, nicht kennt. Lena hat sicher nicht gewonnen weil ihr Song gut war.

Nach nochmaligem hinhören finde ich den Song aber doch recht gut. Leider gefällt mir ausgerechnet der Refrain überhaupt nicht.
 
Die refrains scheinen ganz allgemein eine Schwäche der Kandidaten-Songs zu sein. Entweder sind sie banal und langweilig oder sie gehen so spurlos an einem vorbei, dass man hinterher nichts im Ohr hat. Auch war ich gestern von der Instrumentierung der Songs nicht sehr angetan, obwohl ich die Heavytones für eine absolut fähige Combo halte. Aber gerade der eigentlich favorisierte letzte Song von Lena war so unpassend und langweilig arrangiert.
 
So ist es auch bei Lena. Gesangslehrer und angelernte Sänger sind erbost, der Rest freut sich über dieses erfrischende Mädel.


Ich ziehe meinen Hut vor Lenas Talent und das sowohl als Musik-, und Kunstinteressierte Hörerin als auch als Gesangslehrerin. Sie ist ja erst 18 und hat vorher weder Unterricht noch nennenswerte Banderfahrungen gehabt.
Ihre gesangstechnischen Schwächen sind meiner Ansicht nach nicht das Thema. Darum kann sie sich immer noch kümmern, wenn es für sie richtig losgeht.
Entscheidend ist ihre phantastische Musikalität, ihre Natürlichkeit auf der Bühne, ihre Verspieltheit, ihre Extravaganz.
Ein außergewöhnliches Naturtalent auf einem Level, den die meisten nie erreichen werden.

Shana
 
Shana hat recht.

Lena bringt das mit, was man in keinem Gesangsuntericht lernen kann. Sogar en Robbie Williams hat bei seinen ersten Perfomances als Solokünstler die Hälfte der Töne verkackt (ich hab da noch so ein Bootleg rumfliegen). Wenn es also nur darum ginge, hätte er niemals ein Superstar werden dürfen.

Was die kleinen Schwächen bei speziell diesem Satellite-Song angeht: Ich weiß nicht, welche Version ihr gehört habt: aber nachdem sie dann gesiegt hatte, aber den Song noch einmal performen musste, war es bei ihr auch vorbei mit der Selbstbeherrschung. Dementsprechend aufgelöst war die zweite Performanance. Die erste Version war deutlich besser.

Ich denke, bis Mai ist noch genug Zeit zum feilen am Song. Wie ich schon erwähnt habe, muss er meiner Ansicht nach für Lena mindesten einen Ton höher.

...
 
Das Gleiche gilt allerdings für Jennifer im Prinzip auch.

Meine Favoritin war eigentlich Sheryhan, weil sie gesangstechnisch sehr gut war und außerdem mit ihrer eigenen Kreativitität, ihren eigenen Songs, aufgetreten ist.

Lenas großes Talent zeigt sich für mich auch darin, daß bei ihr jedes Cover zu einer Eigeninterpretation wird.

Jennifer ist da noch zu konsevativ, weshalb ich von Lena eine Cover-CD kaufen würde von Jennifer aber nicht.

Für Jennifer waren auch die neuen Songs meiner Ansicht nach zu zahm. Bei dem Gossip Stück sah man, was sie eigentlich drauf hat. Solche Songs entsprechen ihr, sonst kann sie ihre Stimme nicht richtig ausfahren.

Shana
 
Mag sein

Vielleicht hätte ich ebenfalls eine besseren Endruck von Jennifer bekommen, wenn sie am Anfang nicht vorwiegend diese vielen Top-40-Band-Nummern ausgewählt hätte. Bereits mit Anastasia war sie für mich schon "stigmatisiert".

Bei Sharyhan hat mich ihr erster Auftritt - trotz der DSDS-kompatiblen Sogauswahl - umgehauen. Ich habe diesen Song noch nie so gut gehört. Leider fel sie ab: Kreativität mit eigenem Songwriing reicht mir leider dann nicht, wenn ich die Songs einfach gähnend langweilg finde. Was in diesem Fall leider genauso war. Und die Swingnummer war mir viel zu angestrengt und übertrieben interpretiert. Da ich Swing lliebe, hat mich das richtig genervt.

Aber - huch - ich wiederhole mich... das hab ich doch schon mal geschrieben.

..
 
Meine Favoritin war eigentlich Sheryhan, weil sie gesangstechnisch sehr gut war und außerdem mit ihrer eigenen Kreativitität, ihren eigenen Songs, aufgetreten ist.
Freut mich, dass das noch jemand so sieht, auch für mich war Sharyhan die beste Sängerin und als Liedschreiberin sehr talentiert! Ich hoffe, dass sie die Möglichkeit haben wird, ein Album herauszubringen.

Bei Lena erscheint für mich das, was viele als erfrischend und authentisch empfinden, nach wie vor als einigermaßen geschickt zusammengeklaut aber nicht unbedingt eigenständig. Das wird umso deutlicher, als dass sie nach ihrem ersten Auftritt diesen einfach jedesmal nur wiederholt hatte und nichts Neues mehr bieten konnte. Ein One-Trick-Pony. Auch störte mich enorm, dass sie je nach Originalinterpret den jeweiligen Englischakzent imitiert hat. Besonders deutlich wurde das dadurch, dass sie selbst Kate Nashs Cockney nachgemacht hat.
 
***
Entscheidend ist ihre phantastische Musikalität, ihre Natürlichkeit auf der Bühne, ihre Verspieltheit, ihre Extravaganz.
Ein außergewöhnliches Naturtalent auf einem Level, den die meisten nie erreichen werden.

Shana

genau das bringt es auf den Punkt!

...und aus genau diesen Gründen war Lena schon ab ihrem ersten Titel meine Favoritin, ohne zu erwarten, dass sie es bis in's Finale schafft. Umsomehr hat mich ihr Sieg positiv überrascht.

Der Titel für Oslo ist tatsächlich ein Problem und ich würde ihn nicht bringen, denn damit wird Lena nicht in die erhofften Top 10 kommen können...

Unabhängig davon, wie sie in Oslo abschneiden wird, hat sie das Potential von ihrer Musik in Zukunft (sehr gut) leben zu können, davon bin ich überzeugt.

Sie muss allerdings in naher Zukunft noch min. zwei "Affen" besiegen:

1. den zwangsläufig auftretenden Grössenwahn, der sie mit dem aktuellen Hype in Kombination mit ihrem Alter anspringen wird. Ohne stabiles Umfeld kann das sehr schnell ein schmerzhafter Boomerang werden...

2. wäre ich ihr Medienberater, würde ich ihr raten, das Yoda-Deutsch ganz schnell abzulegen, denn das läuft sich im dt. TV schneller tot, als man Piep sagen kann.

*** Auch störte mich enorm, dass sie je nach Originalinterpret den jeweiligen Englischakzent imitiert hat. Besonders deutlich wurde das dadurch, dass sie selbst Kate Nashs Cockney nachgemacht hat.

diese Fähigkeit ist ein bemerkenswertes Qualitätsmerkmal, das Lena eine internationale Karriere eröffnen könnte.
Diese Kritik kann ich daher absolut nicht teilen.

LG
RJJC
 
Wäre ich Lenas Berater, dann würde ich ....

... einen Kaffee trinken und sie mal machen lassen :D
 
Mich erinnert Lena's Gesang bzw. Gesangstil irgendwie ein bischen an Björk, was nichts schlechtes heissen muss aber auf dauer empfinde ich ihre lenas Stimme als nervig.
Nichtsdestotrotz ist sie definitiv die beste Wahl für Oslo, da sie die besten Chancen hat mit ihrem Charakter und ihrer Ausstrahlung das Publikum für sich zu gewinnen.
 
2. wäre ich ihr Medienberater, würde ich ihr raten, das Yoda-Deutsch ganz schnell abzulegen, denn das läuft sich im dt. TV schneller tot, als man Piep sagen kann.

Ich denke, damit würde sie eher leben können, als sich krumm zu machen, nur um zwei Tage länger im TV zu sein. Ich gehe davon aus, dass sie nicht ganz doof ist und ziemlich genau weiß, was sie warum macht. Sie hatte sich ja auch schon zu Beginn der Sendung dem Rat verweigert, andere, bekanntere Songs zu singen ("wenn ich den Song nicht singen soll, dann lieber gar keinen"). Die will Spaß haben.

David_MiS schrieb:
Wäre ich Lenas Berater, dann würde ich ....

... einen Kaffee trinken und sie mal machen lassen

Recht haste. Machen lassen und wenn es nicht klappt: who cares ...! Dann eben studieren.

Eines stell ich mir bezogen auf den Grand Prix allerings noch recht lustig vor: Ihr Cogney-Englisch - aus der Sicht eines native speakers.

Ein englischer Bekannter von mir hat mich darauf gebracht. Er sagte: Ich verstehe nicht, warum ein Mädchen aus Hannover in einem Londoner Dialekt singt, den im Rest von England kaum ein Mensch spricht.

Ich stelle mir dabei den umgekehrten Fall vor: wie skurril fände ich es wohl, wenn der Grand-Prix-Beitrag aus England von einer jungen Britin in Dresdner sächsisch, kölschem oder brunsbüttelndem Deutsch vorgetragen würde.:)

Aber die Engländer sind diesbezüglich wahrscheinlich einiges gewöhnt.



...
 
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Was die kleinen Schwächen bei speziell diesem Satellite-Song angeht: Ich weiß nicht, welche Version ihr gehört habt: aber nachdem sie dann gesiegt hatte, aber den Song noch einmal performen musste, war es bei ihr auch vorbei mit der Selbstbeherrschung. Dementsprechend aufgelöst war die zweite Performanance. Die erste Version war deutlich besser.
Dann hab ich neulich im Radio wohl die zweite gehört. Ich war shocked. :eek:

Kein Ton getroffen und zwischendurch unmotiviert ein paar mal "verdammte Scheiße" u.ä. gerufen. Wollen wir hoffen, dass sie das bis zum Ernstfall noch etwas steigern kann. Ich hab das Zuschauervotum nicht verstanden - außer dieser einen missglückten Geschichte hab ich von ihr allerdings noch nichts gehört. Ich hab auch die Ausscheidungen und Semifinals nicht verfolgt - ich hab eh keinen Fernseher. :D

Alex

edit: Zwei Rechtschreibfehler korrigiert :redface:
 
Zuletzt bearbeitet:
Eines stell ich mir bezogen auf den Grand Prix allerings noch recht lustig vor: Ihr Cogney-Englisch - aus der Sicht eines native speakers.

Ein englischer Bekannter von mir hat mich darauf gebracht. Er sagte: Ich verstehe nicht, warum ein Mädchen aus Hannover in einem Londoner Dialekt singt, den im Rest von England kaum ein Mensch spricht.

Ich stelle mir dabei den umgekehrten Fall vor: wie skurril fände ich es wohl, wenn der Grand-Prix-Beitrag aus England von einer jungen Britin in Dresdner sächsisch, kölschem oder brunsbüttelndem Deutsch vorgetragen würde.:)
Das sage ich doch schon die ganze Zeit, dass das im Grunde albern ist. Dein umgekehrtes Beispiel macht es besonders deutlich. Und dass Raab und Konsorten immer noch ihr hervorragendes Britisch gelobt haben, sprach nicht unbedingt für deren Sprachkenntnisse.

Wirklich extrem trat das Cockney aber in erster Linie bei den beiden Kate Nash Liedern hervor, sowie einem weiteren.

Aber die Engländer sind diesbezüglich wahrscheinlich einiges gewöhnt.
Soweit ich es weiß, sind die in solchen Dingen eigentlich empfindsam und auch wesentlich puristischer als z.B. Amis.
 
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