Unterschied zwischen Dur/Moll ?

von Darkninja, 26.04.06.

  1. Darkninja

    Darkninja Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.06   #1
    Hallo zusammen.
    Immer höre ich Sachen von wegen molltonarten klingen trauriger als Dur usw.
    Aber ich verstehe nicht warum.......wenn ich z.B. Akkorde aus C-Dur spiele und nach a-moll wechsle höre ich doch keinen unterschied weil beide die gleichen stufenakkorde haben,oder ?
    Wie oder besser woran höre ich dass es eine Moll oder eine Dur tonart ist? :confused:
    Wäre nett wenn ihr mir weiterhelfen könntet. :)
     
  2. Amade

    Amade Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.06   #2
    Also eigentlich hören sich die beiden akkorde ziemlich unterschiedlich an .C-Dur heiter a-Moll traurig.a-Moll ist ja die Paralelltonart von C-Dur.Die Grundstellung des C Akkord besteht aus c e g . Der a Akkord aus a c e
     
  3. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.04.06   #3
    Tja - so recht kann ich mit der Frage nix anfangen.

    Hörst Du echt keinen Unterschied?
    Dann hilft keine Theorie und keine Pillen.
    Oder fragst Du Dich, wie im kompositorischen Sinn Dur und Moll verwendet werden?
    Dann hilft Theorie.

    Grüße,

    x-Riff
     
  4. Amade

    Amade Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.06   #4
    Wenn du keinen unterschied erkennst,und das ist ein bisschen merkwürdig,könntest du es mit gehörbildung probieren .Das könnte helfen um dir die unterschiede bewusst zu machen
     
  5. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 26.04.06   #5
    Dur-moll, anders im klang, ja, - - heiter oder traurig, nein! Das ist ein anscheinend unausrottbares vorurteil, was vielleicht mit "durum"=hart, "mollis"=weich zu tun hat, aber abwegig ist, denn das "b-durum", unser deutsches "h" war eckig wie unser auflösungszeichen, das "b-molle" rund, wie ein "b" halt heute noch ist.
    Ich kann elegisch dahinschmelzen in Dur und ein kraftvoll/heroisches moll zuwege bringen, und moll kann nicht nur heiter, sondern humorvoll sein.
     
  6. Darkninja

    Darkninja Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.06   #6
    Also.....natürlich höre ich einen unterschied zwischen C-dur und a-moll :rolleyes:.
    Wie x-riff schon sagte interessiert mich der kompositorische Zusammenhang.
    Was bringt es ein Lied in e-Moll zu schreiben wenn man es auch in G-Dur schreiben kann :confused: .
    Oder bringe ich da was durcheinander?
    Oft höre ich zum beispiel , mach mal nen Wechsel in die Parallel(moll)tonart,aber was bringt das,wenn man doch die selben Töne (Akkorde) hat ?
     
  7. sebi10

    sebi10 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.06   #7
    Ganz einfach: Die Akkorde haben in 2 Tonarten mit denselben Vorzeichen andere Funktionen. Der a-Moll Dreiklang liegt in C-Dur z.B. auf der 6. Stufe, in a-moll liegt er auf der logischerweise auf der ersten, deswegen heißt a-moll ja auch a-moll *gg*

    Es gibt einfach einen Unterschied, bei welchem Ton man beginnt zu "zählen". Probier einfach mal aus die Kadenz I-IV-V-I jeweils in C-Dur und danach in a-moll zu spielen.

    Natürlich hast du in beiden Tonarten denselben Tonvorrat (solange die moll-Tonart eine natürliche ist, also ohne künstlich erhöhte 7. und ggf. 6. Stufe bleibt), er wird aber unterschiedlich eingesetzt (die C-Dur Hauptstufen: C F G; bei a-moll a d e, wobei Großbuchstaben für Dur-, und Kleinbuchstaben für Moll-Dreiklänge stehen) :)

    MfG
    Sebastian
     
  8. silent

    silent Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.06   #8
    Hi Darkninja,

    Ja, durchaus. Spiele mal "Hänschen klein" zunächst in seiner Originalfassung in Dur und dann in Moll.

    ... na? Hörst du etwas?

    Standart Akkord-Material aus der klassischen Harmonielehre:
    für C-Dur

    C - d - e - F - G - a - h°

    für a-Moll

    a - h° - C - d - E - F - G

    Spiele mal damit etwas herum und du wirst einen kopositorischen Unterschied erkennen müssen.

    *Großbuchstaben sind Dur-Akkorde und Kleinbuchstaben sind Moll-Akkorde.

    lg silent
     
  9. Darkninja

    Darkninja Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.06   #9
    Cool danke für die Super erklärungen habs jetzt endlich verstanden :great: .
    und Btw Hänschen Klein kann ich net.........:D
     
  10. Cleptomanics

    Cleptomanics Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.11   #10
    wie unterscheide ich dur von moll und wie sehe ich oder wie unterscheide ich eine kleine terz von einer großen auf dem Tasterturblatt

    Danke !
     
  11. turko

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    Erstellt: 05.01.11   #11
    Was ist ein Tasterturblatt ?
    Meinst Du eine Klavier-Tastatur ?

    Kleine Terz ist ein Intervall mit einer "inneren Weite" von 3 Halbtönen (z. B. von E nach G)
    Große Terz ist ein Intervall mit einer "inneren Weite" von 4 Halbtönen (z. B. von E nach Gis)

    LG, Thomas
     
  12. Cleptomanics

    Cleptomanics Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.11   #12
    Ja, ich meine die Klavier Tastertur :D ich habe aber gelesen, dass ein Dur Akkord (Dreiklang) aus einer Großen +kleinen Terz besteht und ein Moll Akkord aus einer kleinen und Großen Terz. Die Große und kleine = 7 Halbtonschritte und die kleine und Große auch 7 Halbtonschritte. Wie unterscheide ich die nun auf dem Klavier ?

    Danke
     
  13. Funkeybrother

    Funkeybrother Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.01.11   #13
    Indem Du ganz einfach die Halbtonschritte zählst.
    Kann es sein, daß Dich einfach die Tatsache verwirrt, daß die Griffbilder für kleine/große Terz auf der Klaviatur nicht immer gleich sind? Daß also beispielsweise die Abstände C-E (große) und E-G (kleine Terz) optisch zunächst gleich erscheinen?
     
  14. Cleptomanics

    Cleptomanics Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.11   #14
    Ja, genau das verwirrt mich, wie muss ich denn vorgehen und das zu verstehen ?
     
  15. turko

    turko Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.01.11   #15
    Erstens - ganz am Rande - heißt es TastAtur ...

    Durdreiklang: Große und kleine Terz HINTEREINANDER (bzw. übereinander). Zuerst große Terz, dann darüber noch die kleine Terz. GEMEINSAM ergibt das 7 Halbtonschritte.

    Molldreiklang: Zuerst KLEINE Terz, erst DANN bzw. DARÜBER noch eine große Terz. GEMEINSAM ergibt das wieder 7 Halbtonschritte.

    Nur ist es einmal 4+3, beim anderen Mal ist es 3+4.

    Da die Summe jedes Mal 7 Halbtöne sind, ist der DRITTE Ton im Dreiklang in beiden Fällen der SELBE. Nur der "Mittelton" (also der zwischen Grundton und Quint-Ton) ändert sich bzw. verschiebt sich um einen Halbton.

    Wenn Du jetzt, zum Beispiel, die Dreiklänge G-Dur und G-Moll miteinander vergleichst, sind der jeweils erste und dritte Ton, also die Außentöne, ident. Nur der Mittelton ändert sich, von H (Dur) nach B (Moll).

    Alles klar ?

    LG, Thomas
     
  16. Cleptomanics

    Cleptomanics Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.11   #16
    okay, vielen Dank erstmal so sachte verstehe ich das
     
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