Unterschiede zwischen den Fender American Standard Strats?

x-man
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Ich würde mir gerne bald eine American Standard Strat kaufen. Hier sind mir zwischen den Modellen jedoch schon recht starke Preisunterschiede aufgefallen. Kommt das tatsächlich nur aufgrund der Lackierung zustande oder übersehe ich etwas bei den Specs? Griffbrett mal außen vor gelassen.

https://www.thomann.de/de/fender_ltd_am_standard_strat_rw_vw.htm
https://www.thomann.de/de/fender_ltd_am_standard_strat_mn_mag.htm
https://www.thomann.de/de/fender_ltd_am_std_strat_vb_rw_dk.htm
https://www.thomann.de/de/fender_am_std_strat_rw_bdm.htm

Zudem würde ich gerne wiessen ob man dieses Modell hier auch einer AM Standard zuordnen könnte? Die reizt mich nämlich von der Optik am meisten https://www.thomann.de/de/fender_fsr_am_rustic_ash_strat_ow.htm

Wie wirkt sich hier der Unterschied zwischen Esche und Erle und den Texas Special Pickups / Custom Shop Fat 50s Strat Single Coils auf den Klang aus?
 
Rocker14
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Ich würde sie im Laden testen. Dann hörst du die Unterschiede :)
 
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Klang ist immer doof zu beschreiben. ;-)

Erle klingt mittiger i.d.R. und bringt ein gutes Attack mit sich. Esche empfinde ich als ausgewogener, was aber absolut nichts mit Positiv/Negativ zu tun hat!

Die Frage ist eher, wonach du klanglich suchst...: Ist es ein klassischer Strat Sound in Richtung der 50/60er Jahre, bist du mMn mit der Am.Std. nicht so gut bedient. Dann würde ich zu den Road Worns, Classics, Classic Playern, Am. Vintage oder CustomShops greifen.

Mut den Features bist du dir auch schon einig? Ob Jumbo oder Vintage Bünde, Griffbrett Radius usw.?

Die Stds. der USAs haben mich damals nicht so überzeugt. Tolle Ausstattung haben sie, aber das haben die Gitarren um die 800,- genauso... Den Mehrpreis würde ich da nicht zahlen.
 
x-man
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Die Entscheidung ist eigentlich schon für die American Standard gefallen da ich diese schon mehr als ausführlich gespielt habe. Meine Frage ist ja woher die Preisunterschieden zwischen den Standards kommen die ich verklinkt hab. Ist es nur das Finish?
 
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Oft ja. Die Läden machen aber auch oft Deal Preise und je nachdem, was diese für ihre eigenen Ltd.Editions pro Gitarre zahlen, profitiert der Kunde u.U. ebenfalls.
 
Zisko
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Unabhängig vom Glaubenskrieg ob Holz bei massiven Gitarren einen Unterschied macht oder nicht, ist es bei Erle und Esche schnurzegal. Sumpfesche ist dafür in der Regel leichter, während "normale" Esche oft schwerer als Erle ist.
So oder so lässt sich Fender Esche normalerweise teurer bezahlen.

Der Unterschied bei den Pickups ist schon größer. Texas Special sind unsägliche Mittenbomber, mit denen man damals versucht hat den Stevie Ray Vaughan Texas Blues Rock Sound (daher der Name) rein über die Pickups zu generieren. Dementsprechend klingen sie auch... aus mir nicht erklärlichen Gründen sind sie jedoch der Verkaufsschlager bei den Fender CS Pickups.
Das Fat50 Set ist ein Allround-Set und macht bei Pop/Country/Rock eine gute Figur. Mit dem Neck geht auch Blues ganz gut. Alles getestet bei Kabellängen <6m.
So oder so haben beide das beknackte Vintage-Staggering. Bei normalen Saitensets ist die G-Saite überbetont und die B-Saite leise.

Insgesamt ist die Qualli der American Standards jedoch sehr hoch. Bespielbarkeit ist gut und lässt sich prima einstellen.

Ske befindet sich preislich so grade noch in dem Rahmen, den ich von der Stange kaufen würde (Strat-Typ Gitarre). Darüber kauft man eigentlich nur noch zusätzliches Bling-Bling oder legt richtig drauf und geht zum Gitarrenbauer.

Ich habe selber das Sienna Sunburst Modell. Würde es mir aber nicht nochmal kaufen. Nicht weil sie schlecht ist, mir jedoch zu sehr Allrounder und ich spiele eher Spezielles ;)
 
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TheButch133
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Die Preisunterschiede sind tats. wg. Finish und Farben (einige sind Ladenhüter).
Die FSR sind in der Regel genauso gut (nur günstiger) als die Grossserien.
Hatte auch vor, mir nochmal ne Am. Std. (weil nix schlecht an den Teilen) zu kaufen. Meine Favoriten lagen alle um die 1.400 Ocken.
Hab dann aber meine Mexiko (auch ne FSR die astrein ist) aufgepeppelt mit 57/62 Pickups sowie schönerem Fretboard und ne Menge Kohle gespart.
Trotzdem ist ne Std. natürlich noch ne Ecke besser was Haptik und Verarbeitung anbelangt.
Klanglich muss man sicherlich abwägen. Die Fat 50ies find ich auch zu "allroundig" und die Texas zu special.
Vielleicht ne Am. Std. in der Wunschfarbe/Holz gebraucht nehmen und dann Custom/Vintage Fender Pickups 54 - 57/62 - 59 - 65 oder 69 (kaufen die meisten) rein und fertig.
Viel Spass noch beim Strat suchen. Ohne geht nicht.
 
Soulagent79
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Qualitativ sind das alle Premium-Instrumente und das Aushängeschild von Fender.
Entscheidende Unterschiede, die eines der Modelle von vornherein ausschließen, gibt es nicht, höchstens leichte Tendenzen in die ein oder andere Richtung.
Die Maple Necks sind ein bisschen mittiger als die Rosewoods, wenn die mit Texas Specials PUs kombiniert werden,
dann hast Du eine eher rockige Strat, die weniger Höhen und weniger Bässe liefert.
Ein Rosewood Neck hingegen verhindert die Mittennase.
Aber:
Das sind alles nur Nuancen. Möglich, dass das in einem Blindtest nicht einwandfrei erraten werden könnte.
Die Pickups sind auch qualitativ gleich, wenn sie Made in USA sind, ob "Custom Shop" oder nicht, da kräht in diesem Fall kein Hahn nach.


Trotz allem ist mein Rat: Kauf dir lieber eine Gebrauchte. Drei, vier oder fünf Jahre alt. Das sparst Du locker 1/3 des Neupreises.
Ich habe mir letztes Jahr eine 2008er American Standard Strat für 650€ bei Ebay geschossen.
Da war natürlich Glück dabei, aber auch zum Festpreis dürftest Du für 750-800€ schon eine bekommen.
 
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x-man
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Danke euch für die vielen Antworten. Ich finde das schon heftig dass die unterschiedlichen Lackierungen solche Preisunterschiede ausmachen. Vor weil da eigentlich kein richtiger ausreißer dabei ist der im Ansatz rechtfertigen könnte meiner Meinung nach. Heute nochmal im Laden die Standard gegen ne 60er Mexico und ne Squier CV gespielt. Was soll ich sagen, bin immer auf die Standard zurück gekommen. Klingt für mich einfach ausgewogener als die anderen Modelle und macht allgemein den wertigsten Eindruck. Auch die Bespielbarkeit ist für mich bei der Standard am angenehmsten. Der Hals spielt sich hier fast wie von selbst. Irgendwie kann ich nicht nachvollziehen wie man die Standard mit der Squier vergleichen kann. Ich empfinde den Unterschied zur Am Standard schon als recht groß. Gebrauchtkauf würde ich in erster Linie vorziehen.
 
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Ich hoff du hast sie auch am Amp gespielt. Die US ist schon etwas dünner im Sound als ne 60er.

Sicher spielt sie sich leichter als alle anderen. Deswegen hört sie sich halt auch moderner an, man spielt automatisch sauberer und alles hört sich flüssiger an. Nicht wirklich das was ich will, von dem her bin ich froh das es ein breites Angebot für jedermann gibt :)

Die Squier kann man auch nicht im Kaufzustand mit einer US Standard vergleichen. Wenn es so wäre wäre es wohl Unsinn. Die eine kostet 380 und die andere 1400... Dann würde Fender sich wohl lächerlich machen. Die Frage die sich aber Leute stellen sollten die auch gerne mal selber Hand anlegen ist was man daraus machen kann. Und dann ist es halt mal so das man weiter unter diesen 1400 Euro bleiben kann wenn man keine US kauft sondern halt ne andere und gegebenfalls modifiziert.
 
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Ich finde gerade auch dem unverbastelten Zustand schon klasse.
Das ist Strat/Tele/usw. pur. Ich denke, für viele wäre ein Blindtest empfehlenswert. Ob sich da sooo viel tut bis zu den US Stds? Klar, der dickere Lack ist bspw. für viele was negatives. Aber ob sowas da wirklich solch einen Preisunterschied rechtfertigt? Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
 
Zisko
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Jeder mag das anders sehen, aber bevor ich eine 400€ Gitarre veredle, würde ich eher eine Part-Caster bauen.

Was anderes ist es, wenn man schon eine Squier hat und diese aufwerten will.

Eine 400€ Gitarre neu zu kaufen und dann die entscheidenden minderwertigen Komponenten gegen bessere zu tauschen... da bezahlt man doch zwei Mal ;)
 
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bist aber meist im Endeffekt billiger weggekommen. Und ehrlich gesagt, zwischen einer MiM Standard und American Standard sehe ich nicht den unendlich großen Unterschied.
 
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oder gleich Edelteile von Warmoth bestellen - die sind besser verarbeited als die Teile jeder aus dem Schaufenster (außer Masterbuilt).
Hals und Body bekommt man für rund $600 bis $1000 - hat dann aber genau das was man möchte - vom Hals-Shaping bis zum Tummycut.
Ich mag nichts anderes mehr - selbst mit Zoll und Einfuhrumsatzsteuer kommt man besser weg und kriegt genau das was man wollte/möchte.
 
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oder gleich Edelteile von Warmoth bestellen

Exakt das wollte ich damit ausdrücken. Das Holz paart man noch mit Schaller und ABM und schon ist die Sache geritzt.

Aber wir sprechen hier ja nicht von Eigenbau/-montage, sondern Stangenware ;)
 
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Ab 2012 gibt es sowieso die besten US-Standard Strats, wie ich finde. Die einzige wirkliche Schwachstelle waren die Tonabnehmer und mit den fat 50s wurde diese beseitigt.

Aber 1400 € sind auch heftig, würde ich nicht zahlen. 1100 für eine shoreline gold ist in Ordnung, wenn man die Farbe mag.
 
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Auf meinem Kassen-Bon steht 1249€ für Sienna Sunburst und das war damals 100€ teurer als die anderen Modelle. Haben den Preis wohl insgesamt angezogen.
 
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Ab 2012 gibt es sowieso die besten US-Standard Strats, wie ich finde. Die einzige wirkliche Schwachstelle waren die Tonabnehmer und mit den fat 50s wurde diese beseitigt.
...also meine ist von 2001 und die hat keine Schwachstelle. ;) Ich hatte einen hochgelobten Fat50 am Hals eingebaut und eine Woche später wieder gegen das Original getauscht. Heißt: Geschmackssache, o,g. Aussage ist mir also zu einseitig, vorsichtig formuliert.
 
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Ja, ist sicher alles Geschmacksfrage und vorher natürlich eine Frage des Budgets. Das man für "geringfügige" Verbesserungen an ne Klampfe so tief in die Tasche greifen muss ist leider so. Den Wunsch was besonders tolles zu besitzen (Custom Shop / Reissue etc.) können die Gitarrenhersteller gut ausnutzen.

Wobei die Am. Std. Modelle (so finde ich zumindest) ja noch vergleichsweise moderate Preise haben.
Das sie mittlerweile fast 3 x so teuer sind wie ne MiM ist natürlich ärgerlich.

Gebraucht ist immer so ne Sache. Wenn würde ich vielleicht ne neue "Fehlkauf" Strat nehmen. Gibt ja einige die mit der Mensur am Ende doch nicht klar kommen.

Null Prozent Finanzierung wird ja auch gerne genommen....

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