USB-Audio unter Linux - Funktion/Latenzfrage

von Crestfallen, 05.07.07.

  1. Crestfallen

    Crestfallen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.07   #1
    Hallo!

    ich hab zum thema linux hier mit der sufu einiges gefunden, aber leider meine frage nicht beantworten können. aber erst mal bisschen vorgeschichte.

    ich hab ne soundblaster live player 1024. bisher aufgenommen habe ich über ein behringer ub1002 über den line-in. das war soweit ok, aber mir kommt der sound vom behringer irgendwie dumpf vor in letzter zeit. entweder hat sich mein gehör verbessert oder das ding geht kaputt :) jetzt hat auch noch der linke kanal meines line-ins einen wackler, was nicht sehr vorteilhaft ist.

    deswegen dachte ich daran, das behringer loszuwerden und mir ein mindprint trio zu kaufen, soll ja ein geniales p/l verhältnis haben. am praktischsten natürlich gleich USB.

    jetzt die frage: ich habe gerade angefangen unter linux zu recorden, finds bisher eigentlich sehr toll. funktionieren solche usb-audio-interfaces mit linux? bekommt man vernünftige latenz-zeiten hin? funktioniert das alles gut mit alsa&co?
    die alternative wäre natürlich das mindprint trio mit spdif ausgang kaufen. allerdings hab ich noch nie den spdif eingang meiner sb live probiert (taugt der überhaupt was?)

    ich danke schon mal für eure antworten!
     
  2. Pfeife

    Pfeife Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.07   #2
    Also von Linux hab' ich null Plan...
    Aber der SPDIF-Eingang der SB sollte durchaus den Anforderungen genügen. Hauptsache, du hast vernünftige Wandler, und die sitzen in dem Falle ja im mindprint.
     
  3. kl

    kl Boardbetreiber, Mitarbeiter

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    Erstellt: 11.07.07   #3
    ...jemand zu finden der kompetent linux-fragen beantworten kann, gestaltet sich oft nicht einfach.

    das ist dann wiederum der vorteil von windows / osx, hier ist es halt immer super einfach kompetente antworten in kurzer zeit zu bekommen.


    kurz gesagt: linux? keine ahnung!
     
  4. beowulf666

    beowulf666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.07   #4
    Hi,

    zu der mindprint trio kann ich dir nicht wirklich was sagen, hab dazu nur recht pessimistisches im INet gefunden. Für sowas ist Google übrigens dein Freund ;-)

    Brauchst du denn wirklich Usb? Als Soundkarte unter Linux empfehle ich eigentlich M-AUdio, entweder die Audiophile 2496 oder die Delta-Reihe mit 44/66/1010. Die werden super unterstützt, und sind vom Preis/Leistungsverhältnis auch recht gut.

    Zum Thema Linux allgemein: Da gibts mittlerweile mit Jack und Ardour nen recht mächtiges, teils an ProTools angelehntes Sequencingtool, Midi und Drum Computer sind auch vorhanden, und Vst klappt auch. Das grösste Problem ist, das die Hardware-Hersteller das Betriebssystem schlichtweg ignorieren.
    Und ja, ich behaupte einfach mal, ich bin einigermassen kompetent in Sachen Linux...
    Mir gehts ehrlich gesagt zur Zeit nen bisschen auf die Nerven, das so ziemlich letzte Totschlag Argument ist (nachdem der Treiber Support immer besser wird) "Nimms nicht, nimmt keiner...", und das ist für mich kein Argument. Natürlich muss man sich einarbeiten, das klappt mit Windows aber auch nur so "gut", weil man an die Macken seit Jahren gewöhnt ist.
     
  5. Crestfallen

    Crestfallen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.07   #5
    danke für eure tipps!

    @beowulf666:
    ich brauch natürlich nicht unbedingt usb, ich dachte mir halt nur dass es am praktischsten ist, da ich dann mit dem usb-gerät nicht an die soundkartenqualität des computers gebunden bin, und es auch überall hin mitnehmen kann (z.b. um bei einem kumpel was schnell zu recorden).
    aber wenn es so ist, wie Pfeife gesagt hat, dass ein billig-spdif-eingang keine qualitätseinbußen produziert, da der a/d-wandler im externen gerät ist (was auch irgendwie logisch ist) dann muss es natürlich kein usb sein. wenn ich mir so ein mindprint mit spdif-out kaufen würde, hätt ich auch kein problem (sb live und der dazugehörige spdif eingang wird soweit auch sehr gut unterstützt bei mir).
    ich hätte halt schon gern ein externes gerät, weil mich die umsteckerei hinten an der soundkarte einfach extrem nervt.

    bin mit jack&ardour soweit auch sehr zufrieden - manchmal wird mein pc zwar verdammt langsam und ich hab noch ein paar probleme mit dem richtigen einpegeln, aber das werd ich auch noch hinkriegen. jedenfalls find ich ardour bequemer zu bedienen als die programme, die ich bisher unter windoof verwendet habe. hydrogen ist auch einfach ein genialer (!) drumcomputer.
    was mich jetzt noch stört ist dass es nicht klappt vsti-instrumente direkt in ardour einzubinden und dort die midi-spuren zu programmieren wie bei logic. mir gehen meine vsti-keyboards und bässe schon ab.
     
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