USB-Mikro für Gitarren-Amp-Abnahme!??

von Layla76, 12.10.07.

  1. Layla76

    Layla76 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #1
    Hallo,
    ich suche ein USB-Mikro, mit dem ich einen Gitarrenamp abnemen kann.
    Die Abnahmequalität muss nicht exorbitant sein, halt einfach recht vernünftig!

    Da ich direkt in ein LAptop gehen möchte, wäre USB-Mikro angesagt, da die Soundkarte von dem Laptop nicht besonders ist und ich nicht noch zusätzlich einen Mikrofonverstärker kaufen möchte!

    MfG
     
  2. 4feetsmaller

    4feetsmaller Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 12.10.07   #2
    Samson C-01U (soll garnicht mal übel sein)

    Ansonsten bringt die SUFU auch noch einige Ergebnisse zu diesen Mikrofonen.
     
  3. Purzel

    Purzel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #3
    Ich hatte mir das CO1U vor nem Jahr als mein erstes Mikrofon gekauft...

    Das Rauschen ist bei leisen Sachen schon ziemlich hörbar, die Software zum aussteuern total schlecht und der Asio-Treiber funktioniert überhaupt nicht...

    Also wenn du Verzerrtes abnimmst, hörst du das Rauschen nicht, aber für cleane Sachen und vor allem für Obertöne etc. total schlecht:mad:

    Hab das Ding dann bei Ebay für 40€ wieder verkauft... Dafür kauft man sich lieber nen schönes Gitarrenkabel=)

    nja.. also das hier: http://musik-service.de/samson-c-03u-prx395756121de.aspx

    hat zumindest mal nen besseren Rauschabstand, aber die Wandler ham trotzdem nur 16bit. Aber das dürfte für deine Zwecke reichen.


    Wenn du aber nur die Zerre im Amp anhast, geht auch das Co1u:D
     
  4. Atomwolle

    Atomwolle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #4
    Ich würde das jetzt nicht unbedingt auf die 16 bit schieben, 16 bit ist zumindest CD-Qualität :rolleyes:
    Viel entscheidender sind da so Sachen wie zB der Frequenzgang des Mikros (stell ich mir nicht so prickelnd vor :o )
    Und vorallem der maximale Schalldruck kann problematisch werden bei Gitarrenamps, wenn du das Teil davorstellst. Also wirklich laute Halfstacks würd ich mit sowas nicht aufnehmen ;)

    Mfg
    Wolle
     
  5. Purzel

    Purzel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #5
    Auf die 16 bit schiebe ich es ja nicht, eher auf die Wandler.. War ein wenig doof ausgedrückt, sorry.

    Also der Wandler ist einfach nicht gut, das Teil übersteuert ziemlich schnell, man kann nichts vernünftig einstellen und das Ding war bei mir nicht Asio4all kompatibel.


    Also ich würde mir lieber ein USB-Interface kaufen Beispiel: Tascan Us-122

    Dazu noch ein Sm57.

    Okay, ich muss zugeben, kostet das 3-fache. ABER: Du hast sehr lange was davon, du hast ne 10mal bessere Qualität (ich spreche aus eigener Erfahrung, habe zwar nicht das Tascam, sondern das hier,
    aber es wird dir mehr Freude bereiten!)
    Und wenn du dann mal Gesang aufnehmen willst oder so, dann kannst du dir nen gutes Großkondensatormikrofon kaufen und schon richtig gute Aufnahmen machen!
     
  6. Layla76

    Layla76 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #6
    Danke für die vielen schnellen Antworten!

    Also ich möchte den Amp bei kleiner Lautstärke abnehmen, eben Zimmerlautstärke oder etwas drüber (wir wissen ja alle, was Gitarristen unter "Zimmerlautstärke" verstehen);)

    Ich würde es gerne nicht direkt vor den Amp stellen, da die Akustik in dem Raum (Wohnzimmer mit 45qm und Steinboden) ganz gut ist (schöner Hall!) und ich den Raumklang gerne "mitnehmen" würde.

    Vor allem kommt aus der Hifi-Anlage der Backingtrack, zu dem ich soliere und der soll auch mit drauf!

    Wird das ein hoffnungsloses Unterfangen, oder klappt das??

    MfG, Layla
     
  7. Purzel

    Purzel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #7
    also... mit der hifi-Anlage wirst du dir alles wieder kaputt machen!

    leg dir den track lieber auf ne spur in deinem Aufnahme-Programm und spiel dann über kopfhörer, so hast du viel bessere Qualität- ganz kostenlos.

    Das mit dem Hall ist auch so eine Sache. Ich würde das Mikrofon lieber nah an die Box stellen, weil du sonst evtl. zu wenig Druck hast, außerdem musst du dir klar machen, dass so ein Kondensatormikrofon sehr empfindlich aufzeichnet, Störgeräusche werden oft mit aufgezeichnet. Den Hall kannst du ja dann immernoch mit der Software einfügen, dann kann man auch viel besser alles einstellen. (hallzeit, pre-delay und so)

    Was willst du maximal ausgeben?
     
  8. Layla76

    Layla76 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #8
    Na ja, alles über 200€ täte weh...

    Hab ich mir gedacht, dass das mit der Hifi-Anlage nur murkst!

    Den Backingtrack direkt auf eine Spur zu spielen ist sicher sinnvoller!

    Du meinst, den Kopfhörer nur als Monitor benutzen, oder?
    Denn ich möchte ja ne echte Amp-Abnahme, sonst könnte ich ja gleich einen POD kaufen und meinen Röhrenamp in der Ecke stehen lassen. Der Gute möchte aber ran, hab ihn schon gefragt;)

    Welches Aufnahmeprogramm ich nehmen sollte, weiss ich auch nicht!
    Habe aber in der SuFu hier so ein Freeware-Programm gefunden:

    http://www.kreatives.org/kristal/

    Ich sehe schon: Aus knapp 200 Flocken werden dann 2000....:eek:

    Gruss, Layla
     
  9. Purzel

    Purzel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #9
    Nein^^

    Quatsch. Mit ca. 230€ inkl. aller Kabel und Ständer kommst du schon hin.

    Du kannst an das Interface deine Kopfhörer anschließen, du hörst dann den Backingtrack vom Programm (z.b. das Kristal, aber bei den meisten interfaces wird Cubase LE beigelegt, das würde ich dann nutzen) + das, was das Sm57 z.b. abnimmt, also deinen Amp! Ist doch toll, oder?:D:)
     
  10. Atomwolle

    Atomwolle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.10.07   #10
    Ja, so würd ichs auch machen.
    Als Alternative beim Mikro gäbs z.B. noch dieses, was ein etwas "offener" ist, als das 57er. Bei einem V30 macht sich das super. Wenn du aber eher Richtung Greenback spieltst macht sich a 57er fast besser als das e606. Beim e606 brauchst du hald auch nicht unbedingt einen Ständer - muss man auch bedenken.
    Es gibt auch relativ gute Nachbauten vom 57er (und als Set)

    Mfg
    Wolle
     
  11. Layla76

    Layla76 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.10.07   #11
    Ja, das hört sich gut an:great:

    Wenn ich mit einem SM57 (oder gute Kopie!) den Amp abnehme und im Kopfhörer vom Interface sowohl den Amp als auch den Backingtrack gleich laut und auch nicht zeitverzögert hören kann, ist es das, was ich mir vorstelle!

    Ich kann ja später im Aufnahmeprogramm (ob Krystal oder Cubase o.ä.!) die Lautstärke der zwei Spuren noch verändern (?).

    Na ja, ich denke so werde ichs machen!
    Ich mache mich dann mal auf die Suche nach einem guten aber günstigen Interface (evtl. mit gutem Programm), wo ich den Kopfhörer anschliessen kann.

    Schönes Wochenende Euch allen!

    MfG
     
  12. Purzel

    Purzel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.10.07   #12
    Ja dir auch ein schönes Wochenende und viel Spaß mit dem Aufnehmen!

    Und viel Erfolg!
     
  13. Layla76

    Layla76 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.10.07   #13
  14. 4feetsmaller

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    Erstellt: 13.10.07   #14
    Wenn Bundle, dann lieber sowas:

    MSA Recording Einsteiger Bundle

    ...und ja, man könnte damit auch einen Amp abnehmen.

    Falls es dir aber um ein reines Instrumenten-Mikrofon geht, dann wohl eher die Komponenten einzeln kaufen.
     
  15. Purzel

    Purzel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.10.07   #15
    Für verzerrtes ist m.M nach das sm57 besser... weil bei mir kratzt das ziemlich schnell mit meinem Rode Ntk, wenn ich mal was mit höherem Gain spiele. Aber für Crunch und extrem clean find ich nen großkondensator besser. also für metal und hardrock und soli ist mM nach das sm57 besser
     
  16. BLurreD

    BLurreD Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.07   #16
    Es muss nicht immer SM57.
    Das t.bone MB75 oder das von DAP sind genausogut.
    Man hört keinen Unterschied raus. und für ein Mikro das 4fache zu bezahlen wegen dem Namen ist rausgeworfenes Geld.
    Hier gabs mal einen User der den Test zwischen SM57 und dem T.bone gemacht hat.
    beim t.bone fehlten nur ein bisschen die Höhen, die man dann am Computer wieder erhöhen kann.
    Ne Sache von weniger als einer Minute.
     
  17. Purzel

    Purzel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.07   #17
    robuster ist das sm57 aber allemale:)
     
  18. Atomwolle

    Atomwolle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.10.07   #18
    So einfach kann man es sich meiner Meinung nach auch nicht machen, denn da fehlt schon noch was "obenrum" bei dem T.Bone. Außerdem kann es dir bei solch einem Mikro leichter passiern, dass das eine anders klingt als das andere.
    ABer ob es sich lohnt ein Shure zu kaufen wenn man daheim bisschen aufnehmen will muss jeder für sich selbst wissen. Ich stand vor der gleichen Frage, hab mich aber dann für ein Shure entschieden, damit hat man einfach "ein Mikro fürs Leben" ;) :)

    Mfg
    Wolle
     
  19. Layla76

    Layla76 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.10.07   #19
    Ja, ich denke ich werde mir auch ein SM57 gönnen, gibts ja billig in der Bucht!;)

    Aber nochmal zurück zum Tascam USB-Interface:
    Auch da gibt es günstige Teile in der e-bucht, aber nur das "US-122" und das "US-122L" gibts nur neu!

    Was ist der Unterschied? Reicht auch das US-122???

    Gruss, Layla
     
  20. andi85

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    Erstellt: 19.10.07   #20
    Du, sei aber vorsichtig mit "neuen" 57ern, die zu billig sind, um wahr zu sein! Vor allem, wenn die Mikros aus Asien verschickt werden, ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass es Plagiate sind.
    Und dann kannst du gleich ein DAP, Fame, t.bone oder Collins kaufen - vermutlich dieselbe Technik und wenigstens ehrlich! Billiger auch :)
     
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