Thread zum Höfner Violin-Bass (Beatles)

Spannend. Mich würde ja mal interessieren, wer noch ohne Effekte spielt. Die meisten haben doch wenigstens ein mittelgroßes Stressbrett vor dem Amp, oder irre ich mich da? Okay, ist hier ein bisschen OffTopic …
nicht unbedingt offtopic, zumindest wenn es sich auf die Verwendung mit dem Violinbass bezieht...
Ich verwende meinen ja praktisch gar nicht mehr bei den Proben, auch die 5 Beatles Songs, die wir im Programm haben, spiele ich genauso mit anderen Bässen. In der Probe hängt der Bass am B3, wo dauerhaft nur die Compressor-Emulation des dbx160 läuft und für den Bedarf zuschaltbar ein Pitch Shifter, mit dem ich für zwei Stücke Drop D spiele. Live hab ich für letzteres einen zweiten Bass und verwende ein Floorboard mit Einzeltretern. Da sind einige Vocal Effects drauf, für den Bass ist nur der EBS Kompressor aktiv und der Empfänger des line6 Relay. Ansonsten geschieht die Klangformung weitestgehend über den Bass selbst und den verwendeten Amp.
 
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Ich hab jetzt Nägel mit Köppen gemacht wie man hier in Westfalen sagt und mich bei einem Swing Duo beworben. Gesang und Piano.
Ich bin da sozusagen der Dritte Mann.
Da nutze ich dann die Vier Saiten des Höfner und hoffe zu bestehen.
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Love me or leave me,The Lady is a Tramp, As Time goes by ... usw

Mal sehen ob ich das alles so schnell hinbekomme. Werde erst mal drei Titel einstudieren und dann in 1,5 Wochen mit Höfner und Lampenfieber zur Probe fahren. :D
 
Ganz anderes Thema:
Wenn ich Standard-Pyramid-Flatwounds auf dem Höfner habe, wie stelle ich Saitenlage und Pickuphöhe korrekt ein? Mir kommt es so vor, als klinge die A-Saite leiser als der Rest und ich tu mich schwer, das aus zu machen. Daher wäre es interessant zu wissen, welche Einstellungen ihr habt.
 
Dreh doch einfach noch das Polstäbchen unter dem A etwas raus. Hatte ich bei meinem HCT auch. Das müsste eigentlich helfen, vorausgesetzt dass die Pickup Höhe und Einstellung das alleine nicht hergibt.
Ich habe da bei Jazz Bässen am meisten Schwierigkeiten. Beim Höfner geht's ganz gut.
Hier mal ein Foto, auch wenn es Dir nicht viel hilft.

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Dreh doch einfach noch das Polstäbchen unter dem A etwas raus. Hatte ich bei meinem HCT auch. Das müsste eigentlich helfen, vorausgesetzt dass die Pickup Höhe und Einstellung das alleine nicht hergibt.
Ich habe da bei Jazz Bässen am meisten Schwierigkeiten. Beim Höfner geht's ganz gut.
Hier mal ein Foto, auch wenn es Dir nicht viel hilft.

Ich dachte auch, dass das geht, aber das geht irgendwie nicht: in eine Richtung sitzt die Schraube ganz fest und in die andere gedreht, löst sie sich und geht raus. Das Polstäbchen ändert sich nicht.

Die Thematik Jazz Bass kommt mir bekannt vor ;)
 
Wenn Du die Schraube näher an die Saite raus schraubst sollte die A Saite schon lauter werden.
Das sind natürlich nur Nuancen. Die Grundeinstellung vom PU muss schon stimmen.
Vielleicht bist Du insgesamt zu dicht an den Saiten?
 
Wenn Du die Schraube näher an die Saite raus schraubst sollte die A Saite schon lauter werden.
Das sind natürlich nur Nuancen. Die Grundeinstellung vom PU muss schon stimmen.
Vielleicht bist Du insgesamt zu dicht an den Saiten?

Da ich hier mit Ausprobieren nicht weiterkomme und Höfner keine Standardmaße für die Werkseinstellung anbietet (jedenfalls konnte ich keine finden - andere Hersteller machen das schon!), wollte ich mich mal an euch wenden :)
 
Und nur A Saite ist zu leise? An den Saiten kann es eigentlich nicht liegen weil ich sie schon auf mehreren Bässen hatte. Es sei denn A Saite wäre kaputt.
 
Und nur A Saite ist zu leise? An den Saiten kann es eigentlich nicht liegen weil ich sie schon auf mehreren Bässen hatte. Es sei denn A Saite wäre kaputt.
Das habe ich jetzt auch spekuliert, da die Saiten ein paar Mal rauf- und runterkamen zwecks Saitenexperimente.

Preisfrage: bei den ploppigen Pyramids bleiben oder in Richtung LaBella (schon arg teuer mit 55) oder Thomastik (ist der Saitenzug nicht viel zu niedrig?) spekulieren? Oder ganz was anderes?
 
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Die Thomastik sind nicht zu weich, keine Sorge. Durch den runden Saitenkern fühlen sie sich weicher (ich finde: angenehmer) an, der Zug ist aber völlig okay. Du musst allerdings die Shortscale-Variante nehmen, da ist die E-Saite etwas dicker. Aber das passt schon.
 
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Die Thomastik sind nicht zu weich, keine Sorge. Durch den runden Saitenkern fühlen sie sich weicher (ich finde: angenehmer) an, der Zug ist aber völlig okay. Du musst allerdings die Shortscale-Variante nehmen, da ist die E-Saite etwas dicker. Aber das passt schon.
Danke für deine Einschätzung. Den Saitenzug der Pyramid finde ich ganz gut für mich.
 
Heyho,

hier gibt es ja sehr viele Experten in Sachen Violinbass & "Pseudoviolinbass", jetzt stell ich meine Frage erstmal hier, bevor ich sie ggf. ins Elektronikforum poste - falls ein Mod dies als falsch platziert empfindet, so bitte ich um Nachsicht, Nevilles Haze trübt meine Sicht etwas.

Zwar geht es um folgendes: Eine Freundin von mir interessiert sich fürs Bass spielen - und hat im Gegensatz zu mir auch ein bisschen Talent ;o) Sie redet immer wieder von nem Shortscale Bass, könnte ergonomisch auch was bringen und wäre vom Sound durchaus ne Bereicherung. Jetzt würd ich mir gern wieder einen kleinen Shorty kaufen, v.a. auch, weil ich das Monat gut Prämie bekommen hab.
Nur fretless soll er sein, weil ihr das an meinem E-Bass sehr gefällt - das schränkt die Sache ein. Und elektrisch... (ich möcht ja lieber nen Akustikfretless:(, aber was sein muss, muss sein).

Jetzt ist die Auswahl noch immer groß, aber relativ beschränkt. V.a. schöne Bässe gibt es da kaum noch.

Einer der wenigen, der sehr gut passen würde, wär der kleine Fretless Beatbass von Harley Benton. Gibt es jetzt wohl schon seit einiger Zeit, aber ich habe noch relativ wenig dazu gelesen. Höfner (der billige wär aber vlt. wenig besser, ein originaler zu teuer und wertvoll) baut den Beatles und den Club Bass wohl nicht mehr in Fretless und Epiphone ebenso nicht.

Gerade der Ephiphone Viola würde mir aber sehr gut gefallen wegen der "2xVolume & 1xTone"-Elektronik. Mag ich einfach wesentlich lieber.
Da wäre ich auch schon bei meiner Frage: Kann mir eventuell jemand sagen, ob man die "einfache" Elektronik nachrüsten könnte? Also können tut man sicher, aber ginge das auch genau so wie beim Epiphone, mit dem Rahmen um die 3 Potis, damit es optisch schön aussieht? Möchte keinen sichtbaren Holzeinschnitt, wenn es denn wäre. Und natürlich die Frage, wie teuer sowas wäre, rentiert sich bei so nem Bass natürlich nur bis zu ner gewissen Grenze, aber ich schätze einmal, rein die Komponenten wären leistbar.
Aber ob ich v.a. die 3 Potis in ihrem Rahmen quasi als Ersatzteil kaufen könnte, wäre halt die Frage, und wie viel Arbeit das für nen Fachmann wäre. Für den Intrumentenbau an sich kenn ich jemanden, aber mit der Elektronik kennt er sich leider auch wenig aus.


Den ganzen Text hab ich v.a. geschrieben, weil ich natürlich auch an Empfehlungen interessiert bin. V.a. natürlich an Fretless-Violin Bässen. Eher nicht massiv und im Low-Preis Segment (würd ich nur mal antesten wollen, wenns misfällt, geht es eh zurück). Gerade der Epiphone Viola gefällt mir aber so auf den ersten Blick am besten, v.a. wegen der Elektronik halt.

Aber natürlich bin ich auch generell interessiert an allen anderen Fretless-Shortscale Empfehlungen (wäre wieder n anderer Thread... egal, hier passt am besten), keine aktive und keine komplizierte Elektronik und kein so moderner Hifi-Sound. Das stört mich mittlerweile so an meinem Bass, mag das nicht so gerne, ist mir zu .... zu rein... Ist als würde man ganz weiße T-Shirts wie in der Waschmittelwerbung tragen.
Ich kann das leider schlecht beschreiben, aber ich glaube, die treffende Beschreibung wäre "Ich suche Vintage Sound" damit sich die meisten was drunter vorstellen können.

Bitte entschuldigt den langen Text und vielen Dank im Vorraus.

//Ahja, falls der Bass was sein sollte: ich hab hier oft von den Pyramid Flats für Shortscales gelesen - wäre mein Versuch dazu, oder spricht da irgendwas massiv dagegen, gerade auf Fretless? Videos sind immer so ne Sache, aber ich glaube, das würde ganz gut passen.
 
Höfner baut den 500/1 de Luxe mW schon als Fretless, aber nur auf Anfrage bzw Sonderbestellung mit entsprechendem Sonderpreis, ich glaube, irgendwas um 2,5T€.
Die Kontrollplatte des Viola ist ja aufgrund der fehlenden Schalter an Einfachheit nicht zu überbieten... mechanisch ist es ein rechteckig gesägtes Stück Pearloid mit drei Löchern drin, elektrisch sind es drei Potis und ein Kondensator, das baut dir jeder halbwegs talentierte Bastler.
Flats sind für Fretless Bässe iaR die richtige Wahl, Rounds greifen wegen der fehlenden Bundierung das Griffbrett zu sehr an.
 
Höfner baut den 500/1 de Luxe mW schon als Fretless, aber nur auf Anfrage bzw Sonderbestellung mit entsprechendem Sonderpreis, ich glaube, irgendwas um 2,5T€.

Hehe, ok, ja, sowas habe ich von vornherein ausgeschlossen, das ist ein zwei (oder 50) Klassen zu viel, nicht nur wegen dem Preis.

Ich sehe in der Bauweise mit Sustainblock irgendwo Vorteile für mich. Hatte mal nen Shorty und der war halt zeitweise recht viel auf Reisen. Ein Harley Benton für nicht mal 200 Euro kann auch mal mit in den Urlaub oder klischeehaft ans Lagerfeuer (wo der Aku ebenfalls verstärkt werden müsste), auch am Fahrrad macht er sicher ein bisschen weniger Mühe. Das wären alles Dinge und noch mehr, wofür mir ein "echter" Höfner zu schade wäre. Auch wenn man sie vom Ton natürlich nicht vergleichen können wird - ich rechne halt mit E-Bass Sound und nicht dieses holzige, "bisschen Rtg. Kontrabass", was ich bisher bei einigen wenigen! Violinbässen gehört habe.

Da erwarte ich mir bei dem Preis generell nicht allzu viel, Bespielbarkeit & Verarbeitung sollte v.a. in Ordnung gehen.


Ok, ich hätt gehofft, man könnte sich das als ganzes kaufen. Lässt sich aber also relativ leicht nachmachen und zumindest ist so der Gestaltung mehr Freiraum gegeben. Notfalls muss ich ins Musikhaus damit.

Aber gibt es eigentlich einen bestimmten Grund, der für die Höfner Kontrollplatte spricht? Das konnt ich bisher nicht in dem Thread herauslesen. Früher war ja der HB auch wie der Epiphone, mir gefällt das viel mehr.
Kann die Elektronik vom Höfner und HB (und andere) irgendwas, was Volume&Tone nicht können?
Ich finde die Schalter irgendwie unsexy ;(
 
Wie der Name schon erahnen läßt, kann man mit den Schaltern umschalten, das ist etwas grundlegend anderes als mit Reglern überblenden.
Man kann schlagartig zwischen den beiden Pickups bzw deren recht unterschiedlichem Klang umschalten und kann mit dem Solo-Schalter eine Art 'volume boost' erzeugen. Für die Zeit, in der der 500/1 entwickelt wurde, war das ein Vorteil, heute gibt es für solche Klangvariationen beliebig viele Pedale, die das vermutlich allesamt besser können. Die Höfner Kontrollplatte ist halt seit den 50er Jahren weitgehend unverändert und insofern Kult, für wen dieser Aspekt gegenstandslos ist, dem bietet sie auch keine Vorteile, wenn er auch mit Reglern klarkommt. In der Praxis spielt man eh einen Song fast immer mit der vorher festgelegten Einstellung, wenn wirklich mal eine Veränderung im Song erforderlich ist, kann man das wie gesagt mit dem Amp oder der Effekt-Pedalerie machen.
 
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Ui Uli, Top Antwort, thx. Jo, von der Bedienung an sich wärs mir auch relativ egal - würd eh einmal und nie wieder eingestellt werden. Find die Schalter einfach ned so schön :rolleyes: Aber vlt. sogar recht interessant - für manche Dinge, mal sehen.

Aber an sich eigentlich auch wurscht... versuchen muss man es mal, mal sehen ob die Basis überhaupt taugt. Aber gut zu wissen, dass man paar Details recht leicht bearbeiten könnte, wenn man Gefallen finden sollte.
 
Ich hätte mir für den Harley Benton Beat Bass mehr Eigenständigkeit gewünscht und finde die schlecht nachgemachte Schaltung eher unpassend weil der Bass als Höfner Kopie nichts taugt, als günstige Version der Gattung Violin Bass aber schon einen Sinn macht.
Ich hatte mir ja mal einen gekauft aber auch da wegen der Schaltung das ältere Modell gebraucht gekauft.
Dass es ihn als Fretless gibt hatte ich gar nicht so auf dem Schirm.
 
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Ehrlich gesagt finde ich den sogar interessant weil ich wieder ein bisschen Fretless spielen möchte aber nicht als Hauptbass. Sollte das dauerhaft gut klappen wäre es natürlich eine Option dann einen entsprechenden Höfner zu kaufen.
Fretless ist bei ganz günstigen Bässen sehr vorteilhaft was den Klang angeht. Dazu habe ich auch noch die Pyramid Nylon Saiten... :gruebel:
Mit Rückgberecht für den Fall dass der Bass schlecht ist und dem Preis kann man eigentlich gar nicht falsch machen. Zudem habe ich noch einen Gutschein.

--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
EDIT:

So. Bestellt. ;)
 
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