[USER THREAD] Eastman Guitars

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Inspiriert durch die Anfrage von @BeWo, der auf der Suche nach einer Eastman war, bin ich selber an meine T59 gekommen....

EASTMAN baut in China, viel per Hand und auch auf einem recht hohen Niveau...

Herstellerlink: https://www.eastmanguitars.com/t59_v
Meine hat bereits ein Vorstellungs-Thread erhalten: https://www.musiker-board.de/threads/gitarre-eastman-thinline-t59-die-es-alternative.739136/
BeWo´s Thema: https://www.musiker-board.de/threads/welches-eastman-thinline-modell-fuer-rockigen-jazzigen-pop-bis-bluesrock.738823/

Gibt es hier noch Eastman-Besitzer?
Welche Modelle habt ihr? Welche Erfahrungen habt ihr machen können?
 
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Dann nehmen wir dies mal als Startpunkt ...

Auf Eastman bin ich schon vor einigen Jahren aufmerksam geworden, da sie ihre Gitarren sowohl auf der NAMM Show, als auch der Summit ausstellen. Nicht verwunderlich, denn die Idee für Gitarrenbau der eigentlich auf Geigen (Stringed Orchestra Instruments) spezialisierten Firma in China (founded 1992) ... kam von Partnern aus LA und Amsterdam. Was sie von vielen Chinesen unterscheidet sind im wesentlichen 2 Dinge. Sehr "altmodische" Arbeit - die Bandsäge ist so mit das modernste in der Firma & sie arbeiten (zumindest 2017, als ich die Info bekommen habe) nicht als OEM. Sie bauen also NUR unter ihrem eigenen Namen.

Eastman baut von Hand und daher sind es alle Unikate. Sie haben es aber aus meiner Sicht geschafft, die Ausreißer nach "unten" leidlich zu begrenzen. Da war in der guten alten G&F Handarbeit mehr Streuung. Als wie gut man ne Gitarre wahrnimmt, steht und fällt ja auch mit dem Spieler selbst. Bei den Sachen die ich in LA und in Mannheim in der Hand hatte, war auch durchaus Streuung vorhanden.

Bei der zuletzt gekauften LP Bauform gab es 2 im Laden. Der etwas leichteren fehlte mir für Clean etwas das Fundament auf der tiefen/warmen Seite. Ich habe also die etwas schwerere genommen (knapp unter 4 kg - darüber verlässt angeblich keine die Werkstadt) und habe immer noch ein sehr klares Rock Brett in den Mitten ... kombiniert mit einem warmen fetten Blues/Swing Tone in den Bässen.

Schon deutlich länger als die LP habe ich eine ES, ebenso in Vintage Violine und bereits etwas "vorgealtert".

P.S. die Idee dazu kam von den oben erwähnten Partnern - und einer von ihnen musste 2 Stunden vor der Dame in der Violinen-Alterungs-Abteilung Probe spielen, damit sie seine Bewegungen verstehen konnte, um die Stellen der Abnutzung festzulegen. Wenn ich mir meine beiden Eastman anschaue, hat sie die richtigen Orte gefunden.

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Von der LesPaul Form gibt es nur die Basis-Bilder ... da muss ich die Tage mal mehr machen ...

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Und mal in der Aservatenkammer suchen, ob es da noch irgendwo ein weiteres ES Video gibt ...

Gruß
Martin

EDIT ... habe was gefunden ... Gerd Vogel hatte sie bei einem Gig mal gespielt. Fender* Deluxe Reverb 1968 (Silverface) ...

 
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Hab eine T386 Semihollow.
Pro:
Tolle Verarbeitung, trocken angespielt sehr resonant und ausgewogen. Hochwertige Hardware, perfekt eingesetzte Bundstäbchen, keinerlei Deadspots, traumhafte Bespielbarkeit. Nitrolack
Con:
billige Potis und Pickups, die der Gitarre nicht im Mindesten gerecht werden.

Hab die Potis ausgetauscht und SD Phat Cats P90er verbaut. Jetzt ist es eine wirklich hochwertige Semi.
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Oh schön! Diesen UT kannte ich noch gar nicht.

Ich bin auch schon vor einer Weile über Eastman gestolpert und meine erste Anschaffung war eine ältere T185mx (oder 186?). Meine ist von 2008 - und man kann sagen, dass es eine tolle Gitarre ist, wenngleich Eastman in den vergangenen Jahren noch mal dazugelernt und aufgesattelt hat.

Da leider BTM Guitars in Nürnberg zum Jahresende das Geschäft einstellt, bin ich Montag, bevor ich Bob Dylan angekuckt habe, dort vorbei und habe mein Spielgeldkonto durch eine AR403CED von 2021 entlasten können.

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Kein Nitro mehr sondern TruTone-Finish oder wie sie das jetzt nennen.
Tut der Schönen aber keinen Abbruch. Darf sich mit der 186 und meiner Epiphone Dot jetzt drum streiten wer die Amber, wer die DBC und wer die VIP Humbucker bekommt.
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Die T186MX sieht so aus
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Ein Freund von mir hat sich vor zwei Wochen auch beim BTM eine SB55/TV-LTD-PB mit einem Lollar P90 (Les Paul Jr. Style) geholt, allererste Sahne!
 
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Wirklich, was Eastman abliefert ist ziemlich beeindruckend. Da ich Fan von ordentlich Sattelbreite bin, kommen sie mir auch spielerisch sehr entgegen.
Neulich habe ich beim Session auch mal Stanford zum Vergleich in die Hand genommen - die ja auch ziemlich gefeiert werden.
Die fassen sich auch recht wertig an, fühlen sich aber vom Halswinkel nicht vergleichbar an. Vielleicht war es auch das Set-Up - aber angefasst war für mich der Preisunterschied durchaus gerechtfertigt.

Interessant war der Vergleich zu Epiphone. Das Finish ist bei Epi viel künstlicher in der Haptik und die Gitarren wirken auch etwas weniger substanziell - abgesehen von der Sheraton, die sich gut geschlagen hat, jedoch entsprechend schwer war.
Das ist immerhin durchaus beachtlich, was die Gibson-Tochter abliefert. Nicht Eastman, aber auch entsprechend günstiger. Wäre für mich die zweite Wahl, bzw. die erste bei schmalem Budget.
 
Weiß eigentlich jemand, welche Hardware Eastman verbaut?
Ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass es Gotoh wäre - was ja schon mal Qualität ist.

Ich frage nämlich, weil ich darüber nachdenke, ob es Sinn macht Tailpiece und Bridge zu tauschen - z.B. gegen ABM oder Faber.
Bei dem Gusszeug von Epiphone macht das richtig viel, finde ich.
Ob man gegenüber Gotoh so viel rausholen kann, lass ich mal offen....
Bzw. ich könnte dann zwischen Eastman und Epi tauschen, weil auf Letzterer schon Faber arbeitet...
 
Wow, ab Werk? Das wäre auch stark.
 
  • #10
Also ich persönlich denke, dass es an einer Eastman absolut nichts gibt, was noch Potenzial nach oben hätte. Bei meiner zumindest ist wirklich alles vom Feinsten. Von den Tunern über den Pickup bis hin zur Bridge.
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  • #13
Also meine bisherige Recherche scheint darauf hin zu deuten, dass zumindest in den letzten zehn, zwölf Jahren schon standardmäßig als OEM Gotoh Teile von Eastman verbaut werden - und auf ein paar speziellen Modellen auch Faber. Nicht übel als Standard, oder?
 
  • #15
So Leute,

aller guten Dinge sind drei...
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Bei Gelegenheit gibt's noch schönere Bilder der T64.
Die Gitarre hat eine schöne Geschichte, weil es genau die Gitarre ist, die ich vor zwei Jahren neu im Session gespielt hatte,, damals aber nicht gekauft hatte.

Bis ich wieder da war, war sie weg. Der Session ist so 50km weit weg von mir.
Einige Zeit später wurde genau die Gleiche bei mir in der Kleinstadt verkauft - und wie sich herausgestellt hat, nicht nur die Gleiche, sondern die Selbe. Und das zu einem sehr guten Preis.

Jetzt gehört sie mir.

Das wollte sie, glaube ich, immer....
 
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  • #16
Eastman Qualität in 2026

Ich wollte mir eine neue Gitarre kaufen und hab sehr viel Gutes über Eastman-Gitarren gehört. Ich habe mir dann im Laden einige Eastmans angeschaut, vor allem die SB58/TV und die T64/TV. Beide so um die 2000 €. Eigentlich wollte ich eine kaufen, aber am Ende hat mich keine der Eastmans überzeugt. Zu viele handwerkliche/optische Fehler, schlecht bespielbar und obwohl der Sound noch das Beste war, entsprach der Gesamteindruck nicht einer 2000-€-Gitarre. Eher einer Epiphone auf 1000-€-Niveau. Schade. Der Wille war da.

Die Fragen sind jetzt für mich. Waren das Montagsmodelle? Ist vielleicht die Qualität in 2026 gesunken? Bin ich zu verwöhnt? Oder ist das Preis-/Qualitätsniveau heute einfach so? Und hat sonst noch jemand in diesem Jahr die Erfahrung gemacht?
 
  • #17
Evtl. ein QS-Problem? (Als in den 2010ern hier bei den akustischen die Eastman-Euphorie los ging, war ich in Shanghai, und fand die Exemplare dort überhaupt nicht überzeugend und zu teuer. Ich führte es damals auf Unterschiede in der QS zurück, dass nur die besten exportiert wurden.)
 
  • #18
Ich weiß nicht genau. Auf dem Summit vor zwei Jahren war ich von den neueren Eastman haptisch auch nicht mehr zu überzeugt wie von den Modellen die ich selbst habe.
Bei den älteren gab es ja auch immer wieder optisch kleinere Mängel, die ich aber nie tragisch fand.
Allerdings muss ich auch zu den Neueren sagen, dass mich die akustischen 00-Modelle echt umgehauen haben. Wird wohl wie bei den meisten Herstellern so sein, dass es eine gewisse Streuung gibt.
Mich würde interessieren, wie sich deren Verkaufszahlen in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Es ist ja zumindest denkbar, dass durch das Hochskalieren bei dem hohen Handarbeitsanteil der Gitarren einfach viele neue Mitarbeitende angelernt werden mussten, die möglicherweise nicht das ursprüngliche Erfahrungs- und Qualitätsniveau halten können. Nur so ein Gedanke. Keine Ahnung.

Oder eben wirklich Montagsmodelle....
 

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