Verbindung symm.Ausgang auf asymmetr. Eingang

von musiclover3355, 17.11.06.

  1. musiclover3355

    musiclover3355 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.06   #1
    Hi Boardfriends,

    hab da mal eine (wahrscheinlich dumme) Frage:
    Wenn ich einen Mixer mit symmetrischen Ausgängen hab und einen Amp mit unsymmetrischen Eingängen. Wie bring ich die zusammen? Brauch ich da Elektronik dazwischen, oder geht das auch anders?

    Vielen Dank für Eure Tips!
    Herbie
     
  2. Uwe 1

    Uwe 1 PA-Technik/Elektronik HCA

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    Erstellt: 17.11.06   #2
    Dazu brauchst keine Elektronik. Lediglich Cold und Masse sind zu verbinden (bei xlr Pin 1 und 3) bei Klinke Ring und Schaft.
    Schreibe mal was für ein Pult und welche Endstufe und vor allem welche Steckverbindung zur Anwendung kommen soll.

    Grüße aus Oberfranken

    Uwe
     
  3. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 17.11.06   #3
    bei kurzen Kabelwegen ist es möglich (siehe post über mir, da war einer schneller ;) )
    bei langen Kabelwegen solltest du vor dem amp einen 1:1 übertrager setzen, um die lange verbindung pult -> übertrager symmetrisch und nur die kurze vom üt in den amp unsymmetrisch zu haben
     
  4. musiclover3355

    musiclover3355 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.06   #4
    Hi Boardfriends,
    Hab ein Yamaha MG10/2 Mischpult mit Klinken-Ausgängen und eine alte Harmann-Kardon Endstufe mit Chinch - Eingängen. Kabel ist ca. 2 Meter lang.
    Da müsste es ja mit der einfachen Methode gehen.
    Vielen Dank für Eure Tips!
    Herbie
     
  5. bassick

    bassick HCA Bass HCA

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    Erstellt: 27.11.06   #5
    Ich möchte mir auch das MG10 zulegen und an eine Stereoanlage anschließen, also symmetrisch auf unsymmetrisch, Länge ca. 1m. Bedeutet das, dass ich ein Kabel Monoklinke 6,3 auf Cinch hierfür nehmen kann, ohne dass ich im Pult was zerstöre oder muss ich einen Stereostecker benutzen, bei dem Cold und Masse im Stecker zusammengeführt werden?:confused:
     
  6. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.06   #6
    Monoklinke ist ok.
    Da ist auch nur Ring (Cold) und Masse als ein Kontakt ausgeführt, kommt auf's gleiche wie eine im Stereostecker gelötete Brücke raus.
    Und bei der geringen Länge sind mit Sicherheit keine Probleme (Einstreuungen) zu erwarten.

    Ich meine mich zu erinnern, daß sich der Pegel etwas ändert (3dB? 6dB? mehr? weniger?), weiß nicht mehr genau, das ist jedenfalls nichts Kritisches, was man nicht mit dem Pegelsteller / Lautstärkeregler leicht ausgleichen kann...
     
  7. bassick

    bassick HCA Bass HCA

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    Erstellt: 27.11.06   #7
    Danke, dann hab ichs verstanden :). Lautstärke ist kein Problem, der HiFi-Verstärker hat noch Reserve. Hauptsache es brummt oder zerrt mit dieser Lösung nicht.
     
  8. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.06   #8
    Brummen kann passieren, wenn Du die HiFi-Anlage und das Mischpult auf verschiedenen Stromkreisen betreibst. Aber ehe man da weiter theoritisiert, würde ich es einfach mal probieren.

    Verzerren könnte nur der Eingang der HiFi-Anlage, da regelst Du den Masterfader am Pult etwas runter....

    Aber...
    http://www2.yamaha.co.jp/manual/pdf/pa/german/mixers/MG10_2G.pdf
    Seite 9 ein paar informative Tips zu Anschlüssen und Pegeln und auf Seite 26 ist zu sehen, daß parallel zu den (Master-) Klinken-Outs die Cinch-Rec-Outs liegen - also gaaanz einfach: kein Adapterkabel, einfach nur ein normales Cinchkabel tut's auch ;)
     
  9. bassick

    bassick HCA Bass HCA

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    Erstellt: 27.11.06   #9
    Stimmt, seh ich jetzt auch. Aber Rec-Out hatte ich schon für den Line-In der Soundkarte eingeplant...
    Was möchte ich überhaupt? Ich möchte min. zwei Keyboards und einen Bass über V-Amp über eine ausrangierte Stereoanlage betreiben (das hält die aus, Keys und Bass ohne Mixer seit Jahren). Gleichzeitig soll ein Notebook mit dem Mixer verbunden werden, um HD Recording machen zu können (über LineIN/-Out des Notebooks an 2TR und Rec-out des Mischers angeschlossen). Geringe Latenzzeiten und Overdubs, ohne dass das Abgespielte wieder aufgenommen wird, sind wichtig. Kein Livebetrieb.

    Ist das so überhaupt sinnvoll? Vielleicht ist das Soundcraft Compact 4 oder 10 die bessere Wahl, die schreiben was von geringer Latenz. Hätte nie gedacht, wie kompliziert das Ganze sein kann...:o

    P.S. Ich habe auch schon die SuFu benutzt, ein solches Setup aber nicht gefunden (oder übersehen).
     
  10. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.06   #10
    Machen die das? Die Latenz hat doch nichts mit dem (analogen) Mischpult zu tun, das ist ein Problem, das bei den Recordingkarten eine Rolle spielt...
    Aber an diesem Punkt lassen meine Kenntnisse und Erfahrungen nach, da müssen andere weitermachen... :o
     
  11. andreas103

    andreas103 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.12.07   #11
    kleine Ergänzung:

    Das Signal wird um 6 dB abgeschwächt. Das heißt, dass am Eingang deines Amps nur die halbe Leistung zugeführt wird.
    Das beteutet aber nicht, dass es dann nur halb so laut wird! Denn eine Abschwächung von 10 dB wird SUBJEKTIV als halbe Lautstärke empfunden. :great:


    mfg Andreas
     
  12. livebox

    livebox Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 08.12.07   #12
    Anders herum: Das Signal wird nicht um 6 db lauter ;)
    Bei der Symmetrie haben wir ja das "original" Signal und das um 180° gedrehte. Wenn die zusammengeführt werden, addieren sie sich und werden dann also doppelt so laut. Das ist eben bei einer unsym. Verbindung nicht der Fall.

    Aber wie schon geschrieben: Das tut der Sache keinen Abbruch...

    MfG, livebox
     
  13. toeti

    toeti Keys Moderator

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    Erstellt: 09.12.07   #13
    Kann das mal einer klar stellen? Da wird doch nichts lauter? Auch bei einem Symetrischen Signal nicht. Woher denn auch? Wir haben doch gar keine Vor oder Endstufe.
     
  14. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 09.12.07   #14
    Simpel gesagt, sieht die Eingangsschaltung eines Gerätes bei symmetrischem Anschluß das Signal zweimal durch die beiden Signalleiter. Die Phasenlage tut da nichts zur Sache - ist ja ein Differenzverstärker.
    Bei unsymmetrischem Betrieb wird ein Signal-Pin auf Masse gelegt. Somit nur halb so hohe Eingangsspannung; sprich 6dB weniger Pegel.

    Ob diese 6dB letztlich hörbar werden, hängt von der Eingangsschaltung ab. Es gibt auch solche, die bei einer derartigen Zwangs-Unsymmetrierung automatisch 6dB mehr Gain liefern, um den ansonsten auftretenden Pegelverlust zu kompensieren.


    der onk mit Gruß und Gutenachtwunsch
     
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