Verständnisfrage(n) "Die neue Harmonielehre"

von Joscha, 14.06.06.

  1. Joscha

    Joscha Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.06   #1
    Moin,
    ich arbeite in letzter zeit mit der neuen harmonielehre von frank haunschild

    Bin im 1. Band, 5. kapitel (vierklänge). Seite 62.

    ---------------------111-----------------------------------
    "die stufenvierklänge einer dur tonleiter"
    er fängt da mit Bbmaj7 an

    ...kann das sein das das irgendwie dumm notiert ist? er fängt mit der notation auf einem B an (als grundton) ...allerdings müsste da doch nen b vorsein weil es ja Bb ist und nicht B? (is bei der 4. stufe auch so)

    ...höchstwahrscheinlich isses ne ganz einfache lösung die ich aber grad irgendwie nich seh...denkblockade:rolleyes:

    ---------------------222-----------------------------------


    und dann nochmal:
    akkordsymbole b5 und #5

    heißt das ich das rahmenintervall (was bei dur und moll ne quinte ist) auf eine verminderte bzw. übermäßige quinte erweitere, richtig?

    wieso schreibt man dann b5 bzw. #5, man kann doch einfach ° und + benutzen, da es ja dann zu einem übermäßigen bzw. verminderten akkord wird:confused:

    ---------------------------333-----------------------------

    auf sus2 akkorde wird in dem buch irgendwie nich eingegangen bei den symbolen...nur auf sus4

    sus2 da pack ich doch statt ne quarte einfach ne große sekunde rein oder?

    und diese große sekunde bzw. die quarte ersetzt dann die dur terz, richtig?

    also im falle von sus2:
    grundton + gr. sekunde + quinte

    --------------------------------------------------------

    zu dumm das mein gitarrenlehrer nichts von theorie hält...sonst hät ich den auch fragen können^^

    gruß
     
  2. Jay

    Jay HCA Piano/Spieltechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 14.06.06   #2
    Hab das Buch nicht, erlaube mir aber trotzdem zu antworten:

    Ich nehme mal den verminderten als Beispiel, für den übermäßigen gilt aber sinngemäß das gleiche: b5 ist nicht vermindert. Vermindert wäre moll b5, solange man nur Dreiklänge betrachtet. Wenn die 7 dazukommt, sieht man den Unterschied, hier am Beispiel C:

    C°: c - es - ges - a
    Cm7b5: c - es - ges - b (auch "halbvermindert")
    C7b5: c - e - ges - b

    Überall mit b5, aber nur in einem Fall vermindert. ;)
     
  3. HëllRÆZØR

    HëllRÆZØR HCA-Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 14.06.06   #3
    Ich bin nicht sicher ob es das ist was du meinst, aber es gibt eine deutsche und eine internationale Schreibweise.
    Das deutsche h heißt international B, das deutsche b heißt international Bb.

    Richtig, sus2 bedeutet, dass die Terz (nicht unbedingt die große Terz) durch eine große Sekunde ersetzt wird.

    Ursprünglich war es wohl so, dass auch Grundton oder Quinte ersetzt werden konnten, aber heutzutage geht man immer von der Terz aus.
     
  4. Joscha

    Joscha Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.06   #4
    danke erstmal!

    das mit dem b und dem h wußte ich

    und mit dem sus...haunschild schreibt in dem buch das man sus akkorde für gewwöhnlich (nur?) auf dur akkorde bezieht

    @jay: danke, das werd ich mir nochma genauer anguckn und dann denk ich is das drin!


    hat denn keiner das buch?

    ich denk ich pack das gleich ma in guitarpro (noten) und dann zeig ich screenshot

    gruß
     
  5. Joscha

    Joscha Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.06   #5
    hab das ding jetzt mal angehänt...so steht es da

    soll Bbmaj7 sein laut buch...mich hat das irgenwdie gestört bzw. verwirrt weil hab mich am wochenende zum 1. mal richtig mit notenlesen beschäftigt...

    ich bin mir inzwischen fast sicher das es was mit dem vorzeichen von dem taskt zu tun hat (bb)...

    aber diese vorzeichen haben doch was mit der tonart zu tun und quintenzirkel etc...der wird aber erst 2 kapitel später oder so behandelt

    gruß
     

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  6. HëllRÆZØR

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    Erstellt: 14.06.06   #6
    Zu dem Bbmaj7: Ich nehme an, da steht noch ein b (das Versetzungszeichen) auf der mittleren Linie am Anfang des ersten Taktes.
    Vorzeichen am Anfang des ersten Taktes gelten nämlich für das ganze Stück, und für alle Oktavlagen dieses Tons.
    Falls tatsächlich keine Vorzeichen oder Versetzungszeichen vorkommen ist das ein Fehler im Buch.

    Für den Akkord selbst ist es eigentlich unwichtig, da er jenseits von Dur und Moll liegt sobald die Terz durch die Quarte oder große Sekunde ersetzt wird.
    Nur aus dem direkten Kontext geht hervor, welche Terz ersetzt wird, und da ist sowohl Dur, als auch Moll üblich.

    Nehmen wir mal das Beispiel "Dust in the Wind". Da kommen die Akkorde Am Asus2 Asus4 Am vor, da wird ganz klar die kleine Terz ersetzt.

    Wir können das ganze auch variieren und A Asus2 Asus4 A spielen, in dem Fall wird die große Terz ersetzt.
     
  7. S.O.D

    S.O.D Guest

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    Erstellt: 14.06.06   #7
    Hab grad nachgeschaut... Neben dem Notenschlüßel haben wird 2 b's stehen.

    Also alles im grünen Bereich und richtig. :)

    Gruß
     
  8. Joscha

    Joscha Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.06   #8
    moin,
    sind die vorzeichen nicht auf den ganzen takt bezogen (also diese tonart quitenzirkel dinger...)

    oO

    wenn nich bin ich echt gut dumm... :p

    wenn doch: quintenzirkel wurd vor dem kapitel noch nicht behandelt...
     
  9. whir

    whir Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.06   #9
    Vorzeichen haben mit dem Quintenzirkel auch gar nichts zu tun, die gehören zur Notenschrift.
     
  10. Joscha

    Joscha Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.06   #10
    wenn das zeug zur standartnotation gehört, hab ich was falsch gemacht...

    ich weiß das wenn ich nen b oder nen # vor ne einzelne note packe diese dann nen halbton höher oder tiefer is...

    aber...was ich meine sind diese hier:
     

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  11. S.O.D

    S.O.D Guest

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    Erstellt: 16.06.06   #11
    Ganz einfach... so siehst Du in welcher Tonart das Stück geschrieben ist.
    Bzw. Die b's brauchen dann nicht mehr an jedes B und E gehängt werden (im Bezug auf Bb Dur). Somit bleibt die Notation auch übersichtlicher.

    Gruß
     
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