Verständnisproblem: Akkordesymbole (Bass)

von KenP, 23.07.10.

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  1. KenP

    KenP Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.07.10   #1
    Hallo Freunde.

    Ich lerne jetzt am Bass Akkorde und Dreiklänge und habe ein paar fragen.


    Beim übermaßigem Dreiklang steht als Akkordsymbol C5+ / C5
    Ich denke:
    C ist der Grundton.
    5+ heißt übermaßige Quinte

    Warum steht da nochmal C5 dahinter.
    C ist der Grundton.


    Beim Quartakkord steht C4 drüber.
    Ich denke:
    C ist der Grundton.
    4 heißt Quarte.


    Dann gibt es noch den Dominatseptakkord (Akkordsymbol C7).
    Was heißt den Dominat?

    und den Major-Septakkord (Akkordsymbol Cmaj / C7+ / Cj7 / C Dreieck)
    Was ist Major und das Akkordsymbol verstehe ich garnicht mehr.


    Infos noch.

    Bei den Akkordsymbolen ist alles außer das C hochgeschrien (z.b C²)

    Was ich hier aufgeschrieben habe steht in Jäcki Reznicek's Buch "Roch Bass" S.48-50.

    Ich hoff ihr könnt mir helfen und versteht mein Problem. Und ich hoffe, ich habe das Thema nicht an der falschen stelle geöffnet.

    mfg

    Ken
     
  2. MaBa

    MaBa HCA Musiktheorie HCA

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    Erstellt: 23.07.10   #2
    Ja, richtig. Es gibt noch eine kürzere Schreibweise: C+

    Das würde ich als Power Chord interpretieren - also ein Akkord ohne Terz.

    Häufiger Csus4 oder nur Csus

    Das ist ein Durakkord mit kleiner Septime.

    Der Name kommt aus der Funktionstheorie. Die Dominante in Dur ist der Akkord auf der 5. Stufe. Zur Steigerung der harmonischen Spannung der Dominante wird ihr oft die (leitereigene) Septime hinzugefügt. Nur bei der Dominante entsteht diese Akkordstruktur - Durakkord + kleine Septime. Fügt man der Tonika oder Subdominante in Dur die leitereigene Septime hinzu, ist sie groß, was schon die nächste Frage beantwortet:

    major steht für "groß" und bezieht sich in der Regel auf die Septime, auch wenn sie nicht explizit dabeisteht.
    Cmaj7 heißt also: C -Durakkord mit großer Septime.
    Die verschiedenen Schreibweisen für diesen Akkord muß man sich merken, es sind alles Abkürzungen von "major". (maj, ma, j, Δ). Auf das + würde ich verzichten, da es leicht zu Verwechslungen mit dem übermäßigen Akkord kommen kann (C+7).

    Gruß
     
  3. KenP

    KenP Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.10   #3
    Der C-Dreiklang besteht ja aus C, E und G
    Ich spiele dann

    G:
    D: --- 2 --- 5
    A: 3-----------
    E:

    Kann ich das so wie bei Tonleitern an einer anderen position spielen? z.B. D

    G:
    D: --- 4 --- 7
    A: 5---------
    E:
     
  4. MaBa

    MaBa HCA Musiktheorie HCA

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    Erstellt: 25.07.10   #4
    Ich weiß jetzt nicht, worauf du hinaus willst. Die Antwort steht ja in deiner Frage.

    C = c e g
    D = d fis a

    Von C nach D wurden alle Töne um einen Ganzton verschoben. Der Akkordtyp bleibt natürlich gleich, weil sich die Abstände der Töne zueinander nicht geändert haben, nur der Grundton ist jetzt eben d.

    Gruß
     
  5. luzil

    luzil Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.10   #5
    Hmm. war auch etwas verwirrt von dieser Slash Schreibweise von Akkorden, also E/C z.B. ist mehrdeutig zu interpretieren, bitte um Berichtigung wenn falsch, das kann ein Polychord sein, das kann ein invertierter Akkord sein, bei Chordprogessions kann das auch heissen das die Bassstimme wohl eher C statt E spielen soll oder beide zur Auswahl hat. Muss man wohl immer nach Kontext entscheiden wie die Schreibweise zu deuten ist (?)
     
  6. möchtegernbach

    möchtegernbach Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.10   #6
    Nur nebenbei bei übermäßigem Dreiklang gibt es keinen grundton (glaube ich)
     
  7. Reeder

    Reeder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.10   #7
    Nein, es gibt nur eine Deutung und das ist E-Dur mit C im Bass, also ein Cmaj7#5 (C E G# B). Ob der Bassist dann tatsächlich C spielt steht auf einem anderen Blatt, warum sollte E verboten sein? Eine Umkehrung kann es nicht sein, weil im E-Durakkord kein C enthalten ist.

    Was hat das eigentlich mit dem Thema zu tun?

    @möchtegernbach

    Kontextabhängig kann man sich oft auf einen Grundton festlegen, isoliert wird man sich allerdings tatsächlich keinen hören können.