Viel Zeit, was mach ich nun?

von FantomXR, 15.05.07.

  1. FantomXR

    FantomXR Keyboardmanufaktur Berlin

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    Erstellt: 15.05.07   #1
    Heyho Leute!

    Ich habe heute meine letzte AbiPrüfung gehabt und habe jetzt ca. einen Monat Zeit, indem ich rein gar nichts mache. Das heißt, ich bin von der Schule freigestellt, muss da also nicht mehr hin. Die Abi - Ergebnisse bekommen wir erst am 11.6. Bis dahin is nix tun angesagt...ABER!

    Ich würde diese zeit gerne effektiv nutzen. Ich bin Pianist und möchte auch ein bisschen an mir arbeiten. Was schlagt ihr vor, was ich so üben soll? Ich spiele hauptsächlich im Bereich Blues und Jazz & Latin!

    Bin für Vorschläge dankbar :)

    Bis denne...

    Christian
     
  2. pille

    pille Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.07   #2
    Wenn Du an Dir arbeiten willst, dann kram Dir die Chopin Etüden raus oder die Liszt-Rhapsodien. Kann auch nem Jazzer nicht schaden :D
    Herausforderungen im Bereich Jazz gibts massenweise beim Versuch Eugen Cicero nachzuspielen uvm........
     
  3. Limited

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    Erstellt: 16.05.07   #3
    Band suchen und Jam-Session machen. Bissle was aufnehmen (mit Drumcomputer, Bass, und dann ein paar Impros drüber). Viel Spaß.
     
  4. FantomXR

    FantomXR Threadersteller Keyboardmanufaktur Berlin

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    Erstellt: 16.05.07   #4
    Band suchen. Ja, ich hab zwar eine, möchte mich aber noch nach einer zweiten umsehen.
    Ich würde ja gern in ner Funk / Soul / Jazz-Band spielen, doch leider finde ich keine hier in Berlin. Klingt verrückt...ist aber so :)
     
  5. Cuberider

    Cuberider Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.07   #5
    Würde die auf alle Fälle empfehlen improvisieren zu lernen, sofern du es noch nicht können solltest! Das kannst immer brauchen und da kannst auch gut an dir arbeiten!
    Aber denk nicht, dass das Monat so lang ist... War bei mir letztes Jahr der Fall (Abi vorbei, ewig Zeit) - denkste! Schon wars Studium vor der Tür.. ;-)
     
  6. lucjesuistonpere

    lucjesuistonpere Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.07   #6
    Ich weiß ja nicht, wie viel du schon kannst. Auch im Bereich Jazz kann man sich immer noch steigern. Keine Ahnung, dreihundert neue Rootless Voicings auswendig lernen, oder Inside/Outside-Improvisation (Königsdisziplin!). :D

    Und mal einen Blick in die Klassik zu werfen, ist auch nicht verkehrt, denn da haben die Jazzer ne ganze Reihe an harmonischen und melodischen Grundlagen her.
     
  7. Effjott

    Effjott Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 16.05.07   #7
    Und mal in das "Jazz-Piano-Buch" von Mark Levine schauen(vielleicht hast du es ja schon , wenn nicht, ausleihen, jede Unibibliothek wird das haben oder besser noch: Kaufen, es lohnt).
    Da haste etliche gute Anleitungen zum Üben und Improvisieren.

    Beste Grüße
    Effjott
     
  8. FantomXR

    FantomXR Threadersteller Keyboardmanufaktur Berlin

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    Erstellt: 16.05.07   #8
    @lucj:
    das mit dem InSide/OutSide ist ne gute Idee. Hatte sowas schonmal angefangen, ist aber ziemlich heavy :)
    Was bedeutet Rootless Voicing?

    @Effjott:
    Nein, das Buch habe ich nicht. Ich habe aber bald Geburtstag und mir das Buch "Die neue Jazz Harmonielehre" von Frank Sikora (glaub ich) gewünscht..
     
  9. lucjesuistonpere

    lucjesuistonpere Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.07   #9
    Rootless = ohne Grundton.
     
  10. FantomXR

    FantomXR Threadersteller Keyboardmanufaktur Berlin

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    Erstellt: 16.05.07   #10
    Und was genau meinst du damit? Kannst du das näher erläutern?
     
  11. Limited

    Limited Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.07   #11
    Naja, durch das nichtspielen des Grundtons wird ein Vermatschen mit dem Bassisten erreicht und außerdem hat man mehr Finger für Optionstöne frei -> interessanterer, abwechslungsreicherer, "jazzigerer" Sound.

    Wenn man viele Rootless-Voicings auswendig kann, fällt es leichter, für jeden Akkord in der Progression ein geschmackvolles Voicing zu greifen (wird halt automatisiert bzw. dein Repertoire erweitert) und man hat dann die Konzentration für andere Sachen übrig, z.B. besseres Timing, Melodieimprovisation.

    Guck mal hier z.B.: http://www.barpiano-musik.de/html/jazz_improvisation.html
     
  12. stuckl

    stuckl Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.05.07   #12
    Bei rootless spielt man dann eine 2-5-1 Verbindung so (Töne ohne Basston aufgeschr.)

    Dm 7/9 G 7/6/9 Cma7

    f a c e f a h e e g h c


    Korrigiert mich, wenn ich´s falsch wiedergegeben habe (aus dem Gedächtnis heraus)
     
  13. FantomXR

    FantomXR Threadersteller Keyboardmanufaktur Berlin

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    Erstellt: 21.05.07   #13
    @stuckl:

    Tut mir leid, aber damit kann ich gar nichts anfangen, was du mir gegeben hast!
     
  14. stefan64

    stefan64 HCA Tasten HCA

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    Erstellt: 21.05.07   #14
    Code:
    Bei rootless spielt man dann eine 2-5-1 Verbindung so 
    Dm 7/9               G 7/6/9                 Cma7
    
    f a c e                f a h e                   e g h c
    
    
    
    so wirds was verständlicher....

    Das sind allerdings "nur" die klassischen Lefthandvoicings.
    Die braucht man vor allem beim Solieren.
    Es gibt da noch einiges mehr.....

    mein alter Tip: kauf Dir Charlie Parkers Omnibook und spiele dann doch mal drei Stücke von ihm (wie notiert, inklusive soli). Links mit Lefthandvoicing (rootless) und rechts Melodie. Du bekommst es recht günstig bei www.advancemusic.com

    ciao,
    Stefan
     
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