Volume Pedal, Impendanz?

von viperoo, 04.03.08.

  1. viperoo

    viperoo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #1
    Hallo liebe Musiker Gemeinde.

    Ich habe ein Volume Pedal (Boss FV-50 L) mit niedriger Impendanz geschenkt bekommen. Jetzt habe ich gelesen, das dies wegen seiner "niedrigen" Impendanz für Keyboards geeinet ist.
    Kann ich das nicht für meine Gitarre benutzen?
    Oder was kann ich daran verändern, dass es die erforderliche "hohe" Impendanz hat?

    Würde mich freuen, wenn mir da jemand helfen kann. Vielleicht hat ja der ein oder andere sogar einen Schaltplan zur Hand ;)

    Danke im Voraus
     
  2. J.B.Goode

    J.B.Goode Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #2
    Pedale mit hohre Impenanz verwendet man vor dem Preamp, Pedale mit niedriger im Effekt Loop also zwischen Vor und Endstuffe.

    Vorteil von Volumepedalen mit niedriger Impendanz zwischen Vor und Endstuffe ist dass du die Vorstuffe voll anfahren kannst was dem Sound zugute kommt. Bzw. da die meisten die Verzerrung in der Vorstuffe produzieren, der Verzerrung zugute kommt.
     
  3. viperoo

    viperoo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #3
    Das wusste ich wohl schon mal nicht :)
    Aber hast Du denn eine Idee, ob ich da vielleicht nur den Poti austauschen müsste?
     
  4. Chaos-Black

    Chaos-Black Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #4
    Ich habe das anders verstanden. Hohe Impendanzen nutzt man direkt nach der Gitarre, bzw auch später in der Effektkette wenn kein Impendanzwandler dazwischen liegt (z.B: Boss TU-2). Ich hab das TU-2 an erster Stelle der Kette, irgendwann später kommt dann ein niederohmiges Volume Pedal (Boss FV-50 L). Klappt gut ;)
    Der Loop des Verstärkers ist auch niederohmig, von daher passt da auch ein Pedal mit niedriger Impendanz super rein ;)

    Liebe Grüße

    Alex
     
  5. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 04.03.08   #5
    So habe ich das auch verstanden und BOSS beschreibt das exakt so.
    Die hochohmigen H-Modelle sind für den Einsatz direkt hinter einem passiven Pickup gedacht.
    Sobald der Pickup aktiv ist (z.B. auch Tonabnehmersysteme bei ak. Instr.), wird zur Verwendung eines L-Modells geraten.
    Das L-Modell ist insofern flexibler, da leicht ein Padal davor gesetzt werden kann und es eben auch in den Effekt-Loop kann.
    Für das H-Modell ergibt sich eigentlich nur eine sinnvolle Position hinter einem passiven Instrument, außer vielleicht noch ein Pedal ohne Inpedanzwandler davor. Ist das Instrument aktiv ist es auch nicht mehr optimal.
     
  6. J.B.Goode

    J.B.Goode Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #6

    ja, so ist es. Wenn du ein passenes (von der Form) findest. Ich würde es nicht tun...
    Hast du keinen FX Loop an dem Amp?

    @ all
    Wußte nicht das TU2 das Signal niedderohmig macht. Ich hatte in meiner Kette
    Gitarre -> TU2 -> Hochohmiges Volumepedal und es funktioniert ohne Problemme. :confused:
     
  7. Chaos-Black

    Chaos-Black Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #7
  8. viperoo

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    Erstellt: 05.03.08   #8
    Da danke ich doch mal allen, die mir hier geholfen haben!!!

    Ich habe heute noch in einem Guitarshop nachgefragt, und was soll ich sagen...die haben mir dort das selbe erzählt, was ihr mir hier geschrieben habt! Was die wohl nicht erwähnten, ist die Tatsache, das die "low" Version besser zu aktiven Pickups passen. Das passt mir auf jeden fall, weil ich welche spiele :)
    @ J.B.: Ich habe einen aktiven Loop, und werde es auch hier mal reinhängen.

    Morgen kann ich es endlich mal an meinem Setup ausprobieren, dann weiß ich mehr.

    Danke Euch ;)
     
  9. viperoo

    viperoo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.08   #9
    So, nun sind alle Zweifel beseitigt :)
    Ich habe das Volumepedal in den Loop gehangen. Und was soll ich sagen...? Es fuktioniert einwandfrei ;)
    Vor dem Preamp, klaut es mir bei Verringerung der Lautstärke, Verzerrung. Aber im Loop ist das kein Problem.
    Möchte mich nochmlas bei allen bedanken, die mir hier tatkräftig unter die Arme gegriffen haben...
     
  10. Orkfäller

    Orkfäller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.05.08   #10
    Ich hätte da noch eine Frage zum dem was über aktive Pickups gesagt wurde?
    Warum genau sollte man die hochohmige Version nicht vor den Amp hängen wenn man ein aktiven Tonabnehmer System ind der Gitarre hat (in meinem Fall Emg 81).

    Sollte ich dann auf jeden Fall zur niedrigohmigen Version greifen und die in den loop hängen?
    Und wo genau müsste ich das Pedal dann in der kette anbringen?

    Danke schonmal für die antworten
    Gruß
    Lukas
     
  11. Steelwizard

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    Erstellt: 12.05.08   #11
    Allerdings kann es vor dem Preamp doch den Volpoti ersetzen, dann hat man die Hand zum spielen frei.
     
  12. Coachinger

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    Erstellt: 12.05.08   #12
    Habe auch längere Zeit das FV-500H, also die hochohmige Version vorm Amp in Verbindung mit EMG 81 genutzt und konnte keinerlei Einschränkungen feststellen. Die Lautstärke bzw der Zerrgrad liess sich schön gleichmäßig senken, kein Ruckeln o.ä.. Auch das Poti um die Minimallautstärke einzustellen hat einwandfrei funktioniert, von daher kann ich dir da deine Bedenken nehmen. Ob du zur hoch- oder zur niederohmigen Version greifst solltest du also in erster Linie vom Einsatzgebiet und der gewünschten Funktion abhängig machen:
    - vorm Amp als Äquivalent zum Poti an der Gitarre um den Zerrsound auf Clean-/Crunchniveau zu bringen: hochohmig
    - im Loop zur Lautstärkeregulierung: niederohmig
     
  13. nighthawkz

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    Erstellt: 12.05.08   #13
    Bei aktiven Pickups würde ich generell zur niederohmigen Version raten - die kann man dann ÜBERALL hintun.
     
  14. Orkfäller

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    Erstellt: 13.05.08   #14
    Vielen Dank erstmal für die schnellen Antworten. Dennoch glaube ich das ich zur hochohmigen Version greifen werde weil mir der Tuner-Out sehr wichtig ist da ich keine Tu-2 oder ähnliches habe und somit mein billiges Zoom-Multi als Stimmgerät verwenden möchte.
    Wenn ich jetzt allerdings das L-modell in den Loop bringe dann bekommt der Tuner ja wenn ich im verzerten Kanal bin auch ein verzerrtes Signal, oder?
    Ich hab mal gehört das das nicht so gut sei. (Warscheinlich weil der Tuner dann den Ton nicht richtig erfassen kann o.ä)
    Was meint ihr dazu?
    Gruß
    Lukas
     
  15. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 13.05.08   #15
    Hallo Lukas, ich weiß nicht, ob Du das Problem ganz verstanden hast. :confused:
    Das hochohmige Pedal ist fast ausschließlich nur für die Position hinter einem passiven Pickup.
    Da Du aber einen aktiven Pickup hast (oder doch nicht?), dann nimmst Du das niederohmige Pedal und setzt es (wie Du es wünscht) an dieselbe Stelle hinter die Gitarre.

    Dass Du das niederohmige Pedal zusätzlich auch im Effektloop oder sonstwo hinter Pedalen verwenden kannst ist sozusagen ein Bonus, weil das mit dem hochohmige Pedal nicht so gut geht. Das ist es glaub, was die anderen noch bemerken wollten.
     
  16. Orkfäller

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    Erstellt: 13.05.08   #16
    Also kommt es auf das selbe hinaus wenn ich das hochohmige oder das niedrigohmige vor den Verstärker klemme? Wenn ich das so richtig verstanden habe
     
  17. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 13.05.08   #17
    Weiß nicht? :D
    Entscheidend ist, was vor dem Pedal kommt.
    Das hochohmige Pedal ist für das schwächere Signal des passiven Pickups besser geeignet.
    Und das niederohmige Pedal ist günstiger für das stärkere aktive Signal.
     
  18. Orkfäller

    Orkfäller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.08   #18
    Vor dem Pedal kommt eig dann nur meine Gitarre...
     
  19. nighthawkz

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    Erstellt: 08.07.08   #19
    Und ide hat aktive Tonabnehmer. Von daher kaufst du dir am besten ein niederohmiges (die es übrigens auch mit tuner out gibt, z.B. von Roland), das hat erstens in Verbindung mit deinen Tonabnehmern einen gleichmäßigeren Regelweg, zweitens klingen hochohmige manchmal nicht allzugut in Verbindung mit niederohmigen Signalen.

    Zur Erklärung: Entscheidend ist nur, ob das ins Volumepedal reingehende Signal hochohmig oder niederohmig ist. Hochohmig ist es nur dann, wenn es direkt von einer Gitarre mit passiven Tonabnehmern kommt oder zwischen Volumenpedal und Gitarre nur ein paar ausgeschaltete Pedale mit True Bypass liegen. Sobald du aktive Pickups hast oder irgendein impendanzwandelnder Teil vor dem Pedal ist (Pedale mit Buffer <Boss, Ibanez, Digitech,...> oder eine Ampvorstufe), ist ein niederohmiges IMMER die bessere Wahl.
     
  20. Hans Overdose

    Hans Overdose Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.08   #20
    Und was würde passieren, wenn man ein hochohmiges Volumepedal in den Effektloop hängt? Funktioniert es dann nicht wie es soll oder ist das sogar ungesund für den Verstärker?
     
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