Vorschläge für PA Lautsprecher mit sehr guter Sprachwiedergabe

  • Ersteller Backmagic
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Du scheinst noch nicht wirklich bereit für die Erkenntnis, dass HiFi und PA zwei verschiedene Baustellen sind. Die sich, soweit ich das als Anfänger verstanden habe, durch die unterschiedlichen Laufzeiten der Signale ergeben: Wohnzimmer und Halle sind vom physikalischen Ergebnis her einfach nicht zu vergleichen. Natürlich hat man auch bei HiFi manchmal mit Raummoden zu kämpfen - aber die Verzögerung beim Transport des Schalls und seiner diversen Reflexionen ist doch ziemlich anders gestaltet. Die von dir gewünschte Klarheit der Stimme kommt nicht aus der PA-Box, sondern aus dem Raum. Weshalb wir dringend raten, mal einen Tontechniker eine Lösung für euch erarbeiten zu lassen - indem man ihn mal irgendwann für eine Veranstaltung engagiert.

Insofern scheint dein Jagdfieber noch auf das falsche Ziel fokussiert.
 
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also ganz kurz zu mir, ich habe vor über 30 Jahren meine ersten Lautsprecher "gebaut" das war im Ernst ein Westfalia Technica Selbstbauset mir einem kleinen 4cm Konus Hochtöner und einem kleinen 16cm Tiefmitteltöner mit kleiner 6bd Weiche. Das war so ca. 1993 oder so. Und dann fing es harmlos an, erst mal die Weiche upgraden mit diversen anderen Flankensteilheiten und Elkos, diverse Gehäuse Variationen.

Seit dem habe ich etliche Lautsprecher gebastelt, mit inzwischen sehr hochwertigen Chassis und Weichen, mit Saugkreisen und Impendanzkorrekturen usw.
Chassis neu reconen, Neue Schwingspulen rein machen, neue Sicken hin, ich hab schon einige Erfahrungswerte gesammelt

Ich war diese Woche auf einem Kammerkonzert und es hat mich etwas getriggert das die Violinen leider nicht aufeinander abgestimmt waren.

Ich habe aber sicher kein gutes Gehör weil ich nach wie vor keine Klangunterschiede zwischen Lautsprecherkabeln und Chinchkabeln usw raus höre..


Viele Worte um nu kurz zu sagen ich traue mir wirklich zu den grundsätzlichen Klang eines Lautsprechers gut einschätzen zu können ob der nun bei mir zuhause oder in einer Halle auf 2 Ständern stehen.

Ich bin sicher ich kann die Einflüsse der Umgebung ausblenden. Es ist mir völlig bewußt das 2 so Boxen in zweieinhalb Meter Höhe keine TML an ner Röhre sind.

Ich ich habe keine Ahnung von PA wenn in die Profianwendung geht. Aber Quelle, Verstärker, Lautsprecher. Das passt.

@Rockopa, danke für deinen Vorschlag, werde ich mir gleich ansehen

FBT X-LITE 112 und FBT X-LITE 115? Der Preis wäre sehr günstig bei denen.

 
Ich habe aber sicher kein gutes Gehör weil ich nach wie vor keine Klangunterschiede zwischen Lautsprecherkabeln und Chinchkabeln usw raus höre..
da fehlt ein Ironie-Smiley, oder war DAS ernst gemeint?

Ich bin sicher ich kann die Einflüsse der Umgebung ausblenden.
Das kann niemand und deshalb disqualifizierst Dich diese Aussage.

Steh nicht 2 mtr. vor dem Lautsprecher in der großen Halle, sondern geh in die letzten Zuhörer-Reihen, also zu den akustisch ungünstigeren Stellen in der akustisch nicht trockenen Halle.
Und dann blende den Hallen-Anteil des "Mischsounds" mal aus, ...viel Glück.

FBT X-LITE 112 und FBT X-LITE 115

Für hauptsächlich Sprache max. 12" (bei 2-weg), das hast Du bestimmt schon in anderen gutgemeinten Antworten gelesen...
 
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Diese 15" Boxen ploppen immer wieder hoch. :bang: Für Sprachbeschallung würde ich die nie nehmen. Die Boxen taugen für DJs, die keine Subwoofer aufbauen wollen.

Für Sprache würde mir zuallererst so was einfallen
the box pro Achat 804 MKII

Und selbst die gehen bis runter zu 60 Hz, also auch für Musikwiedergabe geeignet.
 
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Das mit dem Kabel war Ernst und Ironie.

Wie haben in der Vergangenheit immer sehr gerne Blindtests gemacht von Hifi Lautsprechern.
Das ist für mich immer sehr eindeutig

Bei Verstärkern tue ich mir schon schwer,

Bei Kabel höre ich praktisch nie einen Unterschied, da finde ich aber auch praktisch keine die einen Blindtest mitmachen würden.

Ich habe bei mir neben an diese Firma ( https://www.blumenhofer-acoustics.com/Products/RD/Wiki/Wiki.php ) als meine Klangrefenz und auch aktuell 4 Hifi Lautsprecher Paare von denen. Eines ist sogar ein Hifi Lautsprecher mit PA Chassis. (sind aber schon ältere, auch alle 4 Sets gebraucht von sehr viel wohlhabenderen Kunden gekauft. (ich hatte auch mal ein neues Pärchen aber das hat meine Ex mit genommen als die ausgezogen ist. Schade das ich die damals aus der Hand gegeben habe, (die LS meine ich)

Der hier hat sogar 2 16 Zoll,



Und da sind oft auch 15er Chassis verbaut, die haben natürlich eine höhere Maße müssen aber bei gleicher Lautstärke weniger Hub machen.
Und ich finde es Wahnsinn wie die klingen, traumhaft.

Darum wollte ich sowohl 10er, 12er und 15er probehören und selber eine eigene Meinung bilden.

Ich habe auch schon in den Klang und Ton und Hobby Hifi oft Boxen mit 12er und 15er Chassis gesehen.

Ich sags nochmal ausdrücklich, ich suche die Lautsprecher ausdrücklich nicht für die normale PA Anwendung.

PS, ich möchte auch auf jeden Fall noch Boxen mit Mitteltöner anhören


Da die in der Firma quasi Werkzeuge sind ist der Grund für PA die Gitter vor den Lautsprechern und eine gute Handhabbarkeit wegen den Griffen und eine hoffenlich längere Lebensdauer. Und es soll halt auf Besuchern einen professionellen Eindruck machen.

Ich möchte nochmal ein ganz ein großes Lob loswerden, die Stimmung in diesem Forum ist sehr freundlich und ich habe schon gute Tips bekommen,
Vielen Dank, ich habe grade Spaß daran mir ein paar PA Lautsprecher anzuhören.

Und nochmal ganz kurz das ist evtl. nicht eindeutig rübergekommen, ich hatte die Möglichkeit mit dabei zu sein als professionelle PA Nutzer Veranstalter Käufer, ich weiß jetzt nicht wie man das nennt und die sind genau die das beruflich machen und da war ich grade zufällig vor Ort weil ich nach der Möglichkeit da was anzuhören gefragt habe udn da waren grade die aufgebaut. Dann wäre ja nach dieser Logik ALLE die da da waren disqalifiziert.

Wie macht Ihr das dann wenn Ihr eine PA Anlage probehören wollt. Ich verstehe nun diese Argumentationskette nicht.
Wie wäre dann das korrekte Setup um Lautsprecher probezuhören. Und in meinem Fall würden die ja sogar ein einer vergleichbaren Räumlichkeit aufgestellt werden. Also ist das ja sogar besser als es auf einer Wiese wäre?

Das ist eine ernstgemeinte Frage, wie sollte ein Profi PA Anlagen Probehören aussehen?
 
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Aber ich höre schon seit Jahrzehnten immer gerne diverse Hifi Lautsprecher und so an, auch in Hifi Workshops.
Nur, diese Erfahrung wird dir nicht viel helfen. Hifi Boden sind idealerweise so konstruiert, dass sie angenehmen Wohlklang ins Wohnzimmer zaubern. Die müssen nicht unverfälscht und gnadenlos ehrlich klingen, der Klang muss geschönt sein. So ein Hifi System soll ja auch Unzulänglichkeiten bei den Aufnahmen ausgleichen und kaschieren.
Eine PA Box muss da anders sein, knallhart, dem Tontechniker ein Werkzeug in die Hand geben, das auf alle, auch kleine Eingriffe in den Sound direkt zu reagieren. Ist wie der Unterschied zwischen weich abgestimmten Reise Limousinen und einem Sportwagen. Von ersterem erwartet man eine angenehme, gemütliche Fahrt, die ruhig etwas länger sein kann. Beim Sportwagen erwartet man ein exaktes Ansprechverhalten und direkte Rückmeldungen, auch im Grenzbereich des Machbaren.
Und Sprachübertragung ist mit typischen Hifi Boden schwierig bis fast nicht machbar, wie du ja selber erfahren hast. Aber dafür gibt es ja geeignete Boxen aus der PA-Ecke.
 
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Deine Bemühungen in allen Ehren, aber irgendwie isses halt schon die Quadratur des Kreises.
Selbst bei den Premiummarken ist bei vielen Serien ein 2-Weg-Konzept im MidHigh-Zweig immer noch gängiger Standard und reicht, um tausende Konzertbesucher mit feinstem Sound zu beglücken.

Hier muss jetzt aber unbedingt noch ein Mitteltöner dazu, damit der brilliante Sound des mit massiver Latenz einmal quer durch die IT genödelten Büro-Headsets auch unverfälscht wiedergegeben wird...ich weiß nich, ich weiß nich... :nix:

Dass du PA-mäßig aus Neugier einfach generell experimentieren willst, sei dir ja gegönnt. Mit der Ausgangsfrage und vor allem auch mit einer sinnvollen Umsetzung deines eigentlichen Vorhabens unabhängig von der sich nur auf die Lautsprecher beschränkenden Ausgangsfrage (denn da gibt es, wie dir ja in beiden Foren schon mitgeteilt wurde, noch ganz andere Baustellen) hat das aber bestenfalls noch am Rande zu tun.
 
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Ohne dir jetzt zu nahe zu treten: Lass die Finger davon. Du hast es immer noch nicht verstanden.
Sag deinem Chef, dass er sich an eine Fachfirma wenden soll, welche das plant, ein Angebot macht, das Material hinstellt, einrichtet und das Event begleitet. Ende der Durchsage (mit einem STI von deutlich über 0,6).

Diese HiFi Boxen (mit 15er drin) sind für Zuhause und sollen das Frequenzspektrum einer vorgefertigten Produktion übertragen, ohne dass dabei auch nur im entferntesten auf der anderen Seite ein Schallwandler noch steht (Mikrofon) und es damit zu einer Aufnahme - Wiedergabe - Aufnahme..... Kette kommt. Das ist etwas ganz anderes als eine Wiedergabe von einem Liveevent, vor allem in einer Industriehalle (schallharte Flächen), welches eine vollkommen andere Anforderung an eine LS Box stellt (Richtwirkung, Bündelung) vor allem wenn da ein oder gar mehrere Mikrofone im Einsatz sind. Im Wohnzimmer steht genügend Kram rum, welches die abgegebene Schallenergie direkt wieder vernichtet.
Bei der Produktion werden z.B. auf dem Vocalkanal die unteren Frequenzen stark bedämpft. Das geht je nach Produktion auch mal bis über 200 Hz. hoch. In der Regel wird zw. 120 - 180 Hz und alles darunter weggeschnitten. Wenn das nicht geschieht, dann rumpelts ordentlich und die Übertragungsqualität der Sprache geht in den Keller, vor allem wenn man dann auch noch Pappen größer 12" nutzen möchte.

Um eine gute Sprachqualität zu erreichen muss der Direktschall deutlich über dem reflektierten Diffusschall liegen. Dies erreicht man, wenn die LS Box gerichtet ist bzw. deren Abstrahlverhalten kontrolliert ist und man dieses auch kennt. Nur so kann man die Box korrekt ausrichten. EIne HiFi Box z.B. kennt das gar nicht und ist quasi ein Kugelstrahler. Sicher wird auch die HiFi Box zu höheren Frequenzen Bündeln doch niemals in der Weise wie es eine PA Box macht. Dafür gibt es Wellenformer und Hörner. Dasselbe erreicht man mit Linienstrahlern (mehrere LS untereinander). Die DInger die in Kirchen hängen, das sind meist Linienstrahler. Die the box pro Achat 804 MKII ist z.B. auch ein Linienstrahler.

Das nächste ist dass HiFi Boxen auf Klang optimiert sind und nicht auf Wirkunsggrad bzw. hohen Schallpegel. Den brauchts aber, wenn man auf Strecke gehen will oder gehen muss. Pro Verdopplung der Entfernung nimmt der Pegel um 6dB ab. Klar soweit? Vor allem die Hochtontreiber einer HiFi Box machen oftmals keine 92 dB. Für das Wohnzimmer reicht das dicke. In 10 m Entfernung kommt da halt weniger als 74 dB noch an und das in einer Industriehalle mit ordentlich Diffusschall und Reflexionen. Sprachverständlichkeit ist dann exakt zero zero. Es ist dann im übrigen vollkommen wurscht ob da ein 10" oder 21" Tieftöner in der Box steckt. Der macht nur den Grundton doch die Präsenz kommt vom Hochtöner und da steckt die meiste Information drin.

Man kann noch soviel HiFi Boxen und Frequenzweichen gebaut haben. Das ist eine komplett andere Welt. Die Physik ist zwar gleich, doch der Anwendungszweck ist vollkommen anders.

Wenn man im PA Bereich 15er in eine Box baut, dann ist das für DJ Anwendungen, also auch vorgefertigte Produktionen. Ja man kann darüber mal "und jetzt alle die Hände hoch" nach Malle Mania ins Mikro brüllen, doch das hat nix mit einer informativen Rede von Geschäftsführung und Betriebsrat zu tun.

Allein schon die Idee da stumpf ein Headset aus dem Consumer/Konferenzbereich direkt dranklemmen zu wollen....
Das wird eine Vollkatastrophe, egal welchen Lautsprecher man da nimmt. Das wird rumpeln und fiepen von der Latenz mal ganz abgesehen. Für so eine Anwendung braucht es neben einer Raumanpassung für den Mikrokanal das korrekte EQing. Lowcutfilter nebst Entzerrung der Mikrofonkapsel inkl. Anpassung an die Rednerstimme. Auch bei einer Produktion wird dies gemacht und da werden durchaus Mikrofone verwendet welche doch ein klein wenig mehr kosten als so ein Jabberdingens.

Das ist eine ernstgemeinte Frage, wie sollte ein Profi PA Anlagen Probehören aussehen?
Dann hier die absolut ernstgemeinte Antwort.
Man mietet sich so ein System an, baut es auf und testet direkt vor Ort in diesem Fall, wenn man kein ausreichendes KnowHow hat. Dann hört man sehr schnell was geht und vor allem was nicht geht. Einfach auf gut Glück und "ja das klingt hier beim Händler toll" eine Kaufentscheidung zu treffen ist mit verlaub dämlich.
Die Kunden in solchen Läden sind im übrigen seltenst Tontechniker mit Erfahrung. Das sind Musiker und die Technikabteilung in solchen Läden ist auch nicht auf Profikundschaft ausgerichtet, sondern auf Musiker die eben in der Kneipe ihre Gigs spielen. Dies als Maß zu nehmen.... naja. Lassen wir es lieber.
Sicher in Treppendorf gibts auch eine Profiabteilung doch da reden wir von ganz anderen Kalibern und Preisen.

Aus dem hohlen Bauch raus (und es wurden hier und im anderen Forum schon zig brauchbare Kisten genannt) würde ich behaupten, dass 2-4 10" Direktstrahler auf guten Stativen (Höhe und anwinkeln) reichen, um das adäquat für die 100 PAX zu machen. Aufbau keine max. 30 Minuten mit Helfer. Je nach dem wie die Leute sitzen/stehen deine angedachten 4 Tonmöbel auf einer Linie an der Front oder 2 vorne und 2 weiter hinten als Delayline. Das bringt eine gute Sprachverständlichkeit und es muss nicht brüllend laut sein. Voraussetzug man weiß was man tut.
Doch es braucht halt auch noch das Gegenstück und Mittelstück, also Mikro (Headset) und kleines Mischpult hauptsächlich für die Entzerrung und den Lowcut in den Mikrokanälen.
Als Headset reicht ne günstige Funke wie ne Shure BLX oder auch LD Krams. Frequenz im Bereich 470 - 690 MHz. Nix 2,4 GHz und auch nix Mittenlücke. Das ist sinnfrei.
Headset selbst ne Kugel weil natürlicher und vor allem verbiegt sich der Klang nicht signifikant, wenn man an der Kapsel rumspielt. Gute Headsets gibts z.B. bei MiPro (MU 55 HNS). Für das Geld gibts fast nix vergleichbares.

Nochmal zum Abschluß: Lass die Finger davon. Du kannst sie dir nur so richtig einklemmen. Übergebt das eine Fachfirma und lernt. Wenn dann immer noch der Drang dazu bestand hat das selbst zu machen, dann hat man zumindest mal ein Grundwissen, doch so ganz ohne. Autsch.
 
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Das mit dem Kabel war Ernst...
Bei Esoterik bin ich raus...
Das ist eine ernstgemeinte Frage, wie sollte ein Profi PA Anlagen Probehören aussehen?
Wenn Du denkst, dass der wichtigste Teil - die Sprachverständlichkeit in einem bestimmten Raum, mit dem Probehören in einem anderen Raum vollständig und bestens bestimmt werden kann, dann mach das Hobby als Boxentesthörer einfach weiter.

Wenn Du jedoch die bestmögliche Verständlichkeit in dem einen Raum erreichen sollst, dann gibt es nur einen Weg, der für Laien mit Halbwissen wirklich zielführend ist.

Teste einige LS exakt dort.
 
Was für Verstärker hat er denn und wieviele ?

Soweit wie Ich das raus gelesen habe,2 Stück davon.

Was für ein Aufschrei hier im Thread.
Letztendlich wird alles hier im Thread empfohlene mehr oder weniger gut spielen und auch funktionieren.
Einzig LS mit 12" bis 15" TT würde Ich nicht unbedingt predestinieren oder besser gesagt absolut nicht in Erwägung ziehen.
Einen brauchbaren Mixer und auch ein brauchbares Mikro(nicht vom China Versender) sollte schon funktionieren.
Natürlich kann man es auch perfekt machen und den örtlichen Verleiher befragen oder beauftragen aber das ist garnicht gewollt und bevor es Internet gab
konnte man auch keinen Fragen und da gab es dann die Methode Ausprobieren und Irrtum und dadurch dazu lernen.
Nicht vorgekautes Wissen führt dazu das man besser wird ,sondern nur Versuch und Irrtum.
Sollt er zufällig nicht das ganz optimale Equipment gekauft haben so wird es dennoch funktionieren und wenn der Chef der ihn ja damit beauftragt hat auch nicht zufrieden ist
dann scheint es mir so als würde es ihn finanzell nicht umbringen und dann wird eine neue Lösung gesucht.

Tut mir bitte einen Gefallen.
Wenn hier User aufschlagen die absolut nicht im Thema stehen geht bitte etwas feinfühliger mit Ihnen um ,auch Ihr habt mal angefangen.
 
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@Backmagic, ich betreue seit einigen Jahren eine Veranstaltungsreihe in der Region, wo professionelle Sprecher (alles ziemlich bekannte und renommierte Schauspieler Texte vortragen, kombiniert mit Musikbeiträgen, ebenfalls alles hochkarätige Musiker.
Publikum etwa maximal 50-60 Personen, entsprechend keine großen Säle sondern eher kleinere Locations, die aber wechseln und von unterschiedlicher akustischer Qualität sind (Foyer-Räume, Gastronomie, einmal ein Second-Hand Möbelgeschäft, kleine Kirche).
Während ich die Instrumente nur selten verstärken muss, soll ich die Sprecher mindestens anheben, damit sie über die Dauer von bis zu 90/120 Minuten einfach entspannter Sprechen und variabler artikulieren können.
Zur Verfügung habe ich ein hochwertiges dpa-Headset und eine professionelle Sennheiser-Sendestrecke (Leihmaterial), gelegentlich ist auch ein Tischmikrofon gewünscht, da nehme ich meistens ein AKG C391 mit Niere oder Hypernierenkapsel.

Nun aber zu den Lautsprechern, die ich für diese Anhebung nutze. Die Anforderung ist hier auch immer zuerst eine gute, besser sehr gute Sprachverständlichkeit, bei gleichzeitiger möglichst unverfälschter Wiedergabe der Stimm-Timbres. Schwerpunkt aber in erster Linie immer die Verständlichkeit, aber aus einem sonoren Basstimbre sollte ich keinesfalls eine Pieps-Stimme machen.
Dazu nehme ich immer zwei dieser Boxen (bzw. vergleichbare, denn meine sind schon älter, aber die verlinkten sollten immer noch nahezu wenn nicht sogar vollständig baugleich sein): LD Systems SAT 62A
Aktives Zweiwegesystem mit (nur!) 6,5" und 1", 200x200x320mm, 5,25 kg, Frequenzgang 55-20000 Hz, SPL max. 108 dB. Ich schätze, dass ich von deren verfügbarer RMS-Leistung von 50 Watt kaum mehr als 10 Watt ausfahre, wenn überhaupt. Wie gesagt, es geht um Anhebung und PAX 50-60.

Als Mischpult kommt ein Behringer X18 Air zum Einsatz, EQ-Einstellungen immer angepasst auf die Raumakustik und der guten Balance zwischen Verständlichkeit und Stimm-Timbre.

Sicher ist das Setup nicht ganz vergleichbar mit den Betriebsversammlungen bei dir. Zutrauen würde ich mir aber, mit eben diesen Boxen und dem restlichen Equipment diesen fraglichen Job gut zufriedenstellend abzuwickeln (wohl sicher ein einfacheres und günstigeres Headset/Funkstrecke, z.B. MiPro und Shure Sendestrecke, oder eben ein Mikro auf Stativ (AKG C1000 oder vergleichbar). Bei 4 dieser Boxen die ich habe, dann wahrscheinlich mit Delay-Line (würde wohl mit dem X18 Air nicht gehen, da müsste ein Mixer mit Delay in den Ausspielwegen her, z.B ein X32 Rack o.ä.). Wäre im Detail zu testen.

Jedenfalls würde ein relativ kleines Equipment ausreichen, darauf wollte ich hinaus. Worauf ich nie verzichten würde, wäre ein ordentliches Mikrofon, am besten mit Kabel/Stativ, und ein Mischpult mit ausreichend umfangreichem und justierbarem EQ. Ohne Delay-Line würde das Behringer Flow 8 ausreichen.
 
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Tut mir bitte einen Gefallen.
Wenn hier User aufschlagen die absolut nicht im Thema stehen geht bitte etwas feinfühliger mit Ihnen um ,auch Ihr habt mal angefangen.
Grundsätzlich gebe ich dir recht. Ich finde das auch nicht gut, wie oftmals Neulinge hier und auch in anderen PA Foren abgeschlachtet werden.
Aber in dem Fall war das schon extreme Beratungs-Resistenz. Und den Aufriss gleich in zwei Foren veranstalten macht es nicht besser.
Ich helfe wirklich gerne und habe zu meinen Anfangszeiten auch viele Fehler gemacht.
Aber ich habe auf Leute gehört, die eine Ahnung haben und habe das nicht ignoriert.
 
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Ohne Worte....
 
... und ewig grüßt das Murmeltier.
 
So, hatte einen anstrenden Tag heute, aber war auch schön, erst mal in Neu Ulm im Edwin-Scharff-Haus auf dem Preisträgerkonzert Jugend musiziert, praktisch fast nur a cappella und reine akustik Musik.

(am Anfang war allerdings erst mal Schlagzeug das kracht, am Ende nochmal Jazzgitarre das scheppert)

Im Gegensatz dazu der Moderatur der sehr sympatisch durch das Program geführt hat. Seine wiedergabe über sein Mikro war halt klanglich wirklich schlimm. Er hätte auch einen alten Trichter von der Esso Tankstelle vor den Mund halten können. Das war halt genau das Paradebeispiel was ich nicht wollte.

Und das ist nochmal gefühlt hundertmal verstärkt zwischen den Instrumenten die alle auf so einem wahnsinnslevel sind. Ich habe heute auch eine Barockvioline mit einem unglaublich schönen Klang gehört.

Danach aber sofort los geheizt, war schon spät dran, ich habe mit einem der in der Gegend auch etwas PA macht eine Art Fahrtgemeinschaft vereinbart, er hat heute bei einem größeren Händler einen Termin ausgemacht, auch telefonisch schon mal durchgesprochen was ich mir so vorstelle (PA- Schaffende) arbeiten wohl oft an Sonntagen? War aber wohl er einzige Tag in der Woche an dem der Zeit hatte für so Aktionen.

Ich hatte einfach Lust da mit zu kommen wenn ich schon mal die Möglichkeit hatte. Gegen eine kleine Beteiligung am Spritgeld.

Ich bin auch eben heimgekommen, es war auch erfolgreich, ich habe ein paar Boxen gehört und eine fand ich völlig ausreichend, hab dann Bilder an meinen Bekannten gemailt und die dann gleich mit eingepackt.

Es sind nun 4 Stück Wharfedale Pro Reason X12 geworden. Ich war jetzt mit dem Klang von denen rundum zufrieden. (und ja, ich konnte das vorab mit einem Mikro testen) Ich hab die gleich mitgenommen, die werden dann in den nächsten Tagen gleich mal intensiv getestet. Und der Preis war absolut in Ordnung. finde ich.

Von meiner Seite aus ist dieses Abenteuer jetzt erst mal erledigt, Nochmal vielen Dank für alle Vorschläge und Tips.


Also vielen vielen Dank nochmal für jeden Vorschlag.
 
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Wharfedale Pro Reason X12
Respekt, 81x35x41 cm und 29 kg! Als günstigsten Preis für 4 Stück habe ich 2.800,- € gefunden (was hast du bezahlt?).
Rein für Sprache werden die Tieftöner-Chassis wohl kaum Arbeit bekommen, bei Musikeinlagen mit Fullrange-Sound kann ich mir bei den Boxen und dem Amps aber gut vorstellen, dass da die Post abgeht (wenn es denn den Anwesenden dann nicht schon zu laut wird).

Bei dem Gewicht brauchst du einen kräftigen Helfer, davon sollten sich im Betrieb aber ausreichend finden lassen. Als Ständer hat sich bei solchen schweren Teilen dieses Kurbelstativ bewährt: K&M 213
Unter allen Umständen aber auf Kippsicherheit achten, am besten einen Bereich um die Boxenständer mit Flatterband sichern!
 
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MiFa1969
  • Gelöscht von Mfk0815
  • Grund: User hat schon gelöscht, da kann der Beitrag auch verschwinden.
Der Preis war runde 2500 inkl. 4 Schutzhüllen aus Nylon, diese waren aber auch ein paar Wochen aufgebaut als Vorführer. Ohne Verpackung aber in einem fast neuwertigen Zustand. Unten halt die Bodenfläche minimal zerkratzt. Minimale Staubschicht drauf, da werd ich noch etwas wischen bevor ich die abliefere, Aber es waren keine komplett neuen da. Ich wollte nicht noch ein zweites mal hin und sonst wären 80 Euro Versand fällig gewesen.


Das aufstellen wird gar kein Problem sein, in der Firma ist ohnehin immer eine schiebbare Treppe. Das ist ja in einer Produktionshalle:


Und die Typen die da arbeiten im Metallbau sind eh Maschinen... Der Besitzer hat grade diverse andere Sachen gekauft, da sind ein paar Werkzeuge dabei, die kosten ein vielfaches von den Lautsprechern.
Die Erwartung ist halt, die sollten nun die nächsten Jahre einfach funktionieren ohne dass man weitere Gedanken daran verschwendet.

Ich habe die aber noch nicht abgeliefert, ich habe die gestern Abend noch bei mit im Heimkino an die Anlage ran, nur haben die Kinder schon geschlafen.
Ich werde mir den Spaß gönnen und die mal da noch richtig laufen lassen. Ich werd die vermutlich erst am Samstag abliefern

Ich würd auch so gern mal einen Blick rein werden aber ich kann jetzt ja nicht Lautsprecher zerlegen die mir nicht gehören. Ich würd halt auch einfach gern mal die Weiche ansehen die da drin ist.

Ich möchte nur nochmal Danke sagen und klinke ich mich erst mal hier aus...
 

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