Wahl des Gitarrenlehrers

von Cynic, 26.02.07.

  1. Cynic

    Cynic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #1
    Hallihallo,

    also ich stehe momentan vor dem Problem, dass ich die Auswahl zwischen 3 Gitarrenlehrern habe (empfohlen von nem lokalen Musikaleinhändler), aber von denen leider nur wenig mehr weiß als ihre Namen, Telefonnummer und dass alle drei zumindest die gleiche Ausbildung als Lehrer haben. Nun ist meine Frage nach welchen Kriterien ich nun auswählen könnte, was ich vielleicht am Telefon fragen könnte um mir meine Wahl zu erleichtern oder wie ich das generell handhaben könnte.

    Ich wäre für jeden Hinweis dankbar. :)

    Cynic
     
  2. Shady Wreck

    Shady Wreck Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #2
    Ich würde einfach mal versuchen bei jedem Lehrer ne Probestunde zu bekommen und dann zu dem zu gehen bei dem du dich am wohlsten fühlst, bzw. bei dem du das Gefühl hast am besten zu lernen. So hab ich das zumindest gemacht und bin bis heute sehr zufrieden mit meiner Wahl.
     
  3. kammschott

    kammschott Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #3

    jupp genauso würde ich das auch machen. persönlich angucken, anhören.......und dann entscheiden
     
  4. muemmel_0811

    muemmel_0811 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #4
    Kann mich meine beiden Vorrednern nur anschließen - so hab ich's auch gemacht.

    Nur so ganz nebenbei, viele Lehrer bestehen auch aus reinem Selbstschutz auf Probestunden, denn es muss nicht nur der Schüler mit dem Lehrer klar kommen, sondern auch der Lehrer mit dem Schüler.
    Mein Lehrer (er lebt vom Unterrichten) sagt z.B. selbst, dass er lieber einen Schüler weniger hat, als dass er sich mit ihm/ihr rumplagt, weil einfach die Chemie nicht stimmt oder das Kind gar nicht Git. lernen will, sondern nur da ist, weil die Eltern es wollen oder oder oder.
     
  5. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 27.02.07   #5
    Davon kann ich etliche Lieder singen. Das Schlimmmste ist wirklich, völlig unbegabte Schüler zu haben, hinter denen womöglich noch der Druck der Eltern steht. Oder Vereinsamte, wo der Unterricht eher eine sozialtherapeutische Funktion bekommt. Da können schon mal ungeahnte Verantwortungen und Ansprüche auftreten, die man dann nicht wirklich handhaben kann oder will.

    Ich habe früher sehr viel unterrichtet und es hat überwiegend Spaß gemacht. Wobei ich mich von bestimmten Problemfällen oder im Falle unvereinbarer Chemie immer schnell getrennt habe. Andersrum war es immer faszinierend zu beobachten, wenn Leute, die anfangs eine Oktave nicht in der Tonhöhe auseinanderhalten können (wo Du denkst: Oh nee...) nach 1/2 Jahr ihre Gitarre ohne Stimmgerät stimmen können. Weil eben doch was Starkes da war, was unter Schutt und Asche lag und nur gefördert werden musste. Ich schweife ab... :D
     
  6. BenChnobli

    BenChnobli Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 27.02.07   #6
    Helfen würde sicher auch, wenn du dir im vornherein schonmal Gedanken machst, was du grundsätzlich gern lernen möchtest und dies dem Lehrer auch schon beim ersten Gespräch sagst. Wenn der Lehrer auf Nylongitarre, Fussböckchen und Klassik schwört, dir der Sinn aber mehr nach Hendrix steht oder umgekehrt, dann wird das nix. Wenn die "Chemie" auch musikalisch stimmt, lernt es sich viel leichter.

    Viel Spass
    Gruss, Ben
     
  7. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 27.02.07   #7
    Sehr wichtig. Ist eh schon am klar, dass man keinen "Klassiker" nimmt, wenn man Blues lernen möchte und umgekehrt.

    Allerdings sollte man als Anfänger von seinem Lehrer auch nicht erwarten, in 3 Wochen der perfekte Blues- oder Metal-Gitarrist zu werden. Die Basics sind ohenhin immer dieselben. Wenn ich keine Viertel, Achtel oder Triolen spielen kann oder lernen/üben will, ist eh alles für die Katz.
     
  8. Cynic

    Cynic Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.07   #8
    Ok, nochmals danke für die Antworten.

    Die wurden mir schon als Lehrer empfohlen die eher in die Richtung Rock gehen, da hab ich mich informiert.

    Und dass alles nicht von jetzt auf gleich funktioniert ist eh klar. :)
     
  9. kk

    kk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.07   #9
    Ich würde auf jeden Fall mal mit den Lehrern sprechen, was ihre Pläne angeht. Also ob es bestimmte Kapitel vorbereitet gibt, die er seinen Schülern beibringen will, über welche Schritte er zu welchen Zielen gelangen kann.

    Damit ersparst du dir einen Lehrer, der zwar selber gut ist, aber leider recht unvorbereitet an die Sache rangeht. Mein erster war genauso und hat stellenweise den halben Unterricht improvisieren müssen. Besser ist da mein Lehrer jetzt, der zu allem schon passende Übungen und so weiter parat hat.

    Auch hier gilt natürlich das das war er vorbereitet hat oder vorbereiten kann zu deinen Vorstellungen passen muss.

    Abgesehen davon das für mich fast oberste Argument: Persönliche Sympathie.
     
  10. Slaytanic

    Slaytanic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.07   #10
    So seh ich das auch .........ich und mein Lehrer haben mehr ein freundschaftliches Verhältnis so dass wir auch mal privat auf diverse Veranstaltungen gehen als nicht so eine Lehrer Schüler(komm zur Stunde zahl dein Geld und geh halt wieder) Beziehung....und ich hab meinen jetzigen Lehrer 10 Stunden bei einem Workshop probegespielt.........:great: also ausgiebig getestet den guten.....:great: ....

    Noch etwas ein Profi wird dir anmerken wenn du zum Unterrricht kommst die Gitarre hinter dir herschleifst und eigentlich garkein Bock darauf hast....(wer merkt das nicht) aber Ruck Zuck ist auch seine Stimmung im Keller....er macht es zwar für Geld(wer böses denkt soll sich schämen) trotzdem sollte er auch seine Freude dabei haben....

    Ich würd dir auch empfehlen bei allen dreien mal eine Stunde zu machen und dir evtl vorher ein paar Fragen zu überlegen...........wenn nun Lehrer A zum Beispiel.auf deine Frage antwortet hmm: Kenn ich nicht mach ich nicht was´n das o.ä. versuchs beim nächsten......hör dir alle drei auch mal an, haben sie evtl nebenbei Bands, welcher gefällt dir von der Spielweise am besten e.t.c.

    Achja und Unterrricht ist ja auch nur eine Hilfe zum Weg des Gitarrengurus....denn er gibt dir Tips zeigt dir Übungen e.t.c aber üben (also deine Hausaufgaben musste selber machen ):great:

    in diesem Sinne......viel Spaß beim üben

    MFG:great:
     
  11. Little Beast

    Little Beast Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.07   #11
    Hm.... ich glaube, den universell besten Gitarrenlehrer gibt es nicht, da hat jeder andere Vorstellungen und Präferenzen, natürlich ist die Sympathie zwischen Lehrer und Schüler auch ganz wichtig. Erzähl denen doch, was du so machen möchtest oder frag sie, was sie mit ihren anderen Schülern durchnehmen. Verschiedene Gitarristen haben meist auch verschiedene Spezialgebiete, auch wenn ein Lehrer wahrscheinlich grundsätzlich alles unterrichten wird. Überleg dir einfach, was du willst und vom Lehrer erwartest und mach eine Probestunde klar (das dürfte im Normalfall kein Problem sein, kostet aber wahrscheinlich auch schon Geld). Kannst dich natürlich auch mal bei Bekannten umhören, die vielleicht den ein oder anderen Lehrer vom Hörensagen kennen oder schonmal bei ihm Unterricht hatten. Heißt zwar nicht, dass es dir dann mit ihm genauso ergehen muss, aber es zeigt schonmal eine gewisse Tendenz an .....
     
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