Mod-Paul
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- 22.04.17
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- One step beyond
Dann ist mein Gitarrenbauer wohl eine AusnahmeUnd ihr werdet KEINEN finden, der nur ein gutes Wort über Gibson verliert.
Er ist nämlich schon in der Lage eine gute von einer nicht ganz so guten Gitarre zu unterscheiden
Und wie wir alle wissen, gibt es gute Gitarren und nicht ganz so gute. Und somit gibt es auch gute Gitarren von Gibson. Sehr viele gute sogar
Aber es gibt genauso viele gute Gitarren von anderen Herstellern. Wir - die Gitarristen - schauen sich alles an (die meisten jedenfalls), probieren rum und entscheiden uns dann für eine. Und wenn man dann feststellt, dass die Gitarre einen Fehler hat, so muss der Gitarrist in der Lage sein können darauf hinzuweisen. Wenn er dies nicht tut, ist es seine eigene Schuld. Ich kann obiger These, dass Qualitätsdefizite bei Gitarren entschudligt werden, nicht zustimmen. Ich schon mal gar nicht, aber auch in meinem Umfeld gibt es niemanden, der sich mit einer "fehlerhaften" Gitarre zufrieden geben würde. Dabei ist es unerheblich, ob ich die Gitarre von meinem Gitarrenbauer oder von einem anderen Hersteller bezogen habe. Das es vorkommen kann, dass selbst bei höherwertigen Instrumenten (egal welcher Hersteller) gewisse Qualitätsstreuungen geben kann, ist ja wohl den meisten inzwischen klar. Deswegen schauen wir uns ja auch alle ganz intensiv um und probieren alles aus, damit wir nicht ein Montagsmodell erwischen.

müssen, bevor sie zum Kunden gehen ... was ich für eine gute Idee halte. Bei einer Serienproduktion ist dies natürlich etwas schwerer umzusetzen, mir wäre es aber lieber, die Endkontrolle bevor die Gitarre zum Kunden geht, würde beim Händler passieren, da die Gitarre durch Transport und Lagerung bis zu diesem Zeitpunkt zumindest etwas "gereift" ist ...