Warwick Sweet 25.2: Kein Ton aus Lautsprecher

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Kisteffki
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Moin,

Habe seit kurzem folgendes Problem:

Mein Bassverstärker (Warwick Sweet 25.2) gibt keinen Ton mehr aus dem Lautsprecher.
Erstmals aufgetreten ist es so, dass während des Spielens plötzlich nichts mehr zu hören war. Einmal ausgeschaltet und wieder an, hat da noch geholfen.

Nun ist es oft so, dass direkt nach dem Einschalten des Amps nur ein Rauschen zu hören ist, vom Bass aber nichts. Ein- und Ausschalten hilft jetzt nicht mehr. Ab und zu kann ich den Amp zum Leben erwecken, wenn ich am Bass eine Saite anschlage und dann Gain vorsichtig ganz aufdrehe. Das funktioniert aber leider auch nicht zuverlässig.

Über den XLR-Anschluss funktioniert übrigens alles normal, das heißt vom Bass her kommt das Signal rein.

Hat jemand eine Vorstellung was sich dahinter verbergen könnte?

Danke schon mal für jede Hilfe!

Stefan
 
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ab zum Amp-doc.
Hier hilft vermutlich nur Erfahrung und ein Oszilloskop/Meßgerätepark.
Die Ursachen können vielfältig sein, muß nichts Großartiges ein, aber kann Zeit kosten.
 
Hallo Stefan,

zur Eingrenzung des Fehlers:
... Über den XLR-Anschluss funktioniert übrigens alles normal, das heißt vom Bass her kommt das Signal rein. ...
Geht das auch am diesem DI-Ausgang, wenn dieser in Post-Stellung ist?

Gruß
Ulrich
 
Hi, Kisteffki, ich habe unseren Elektronikexperten um Rat gefragt und es klingt für ihn so, als ob ein Kontaktproblem der Auslöser ist. Du könntest ganz vorsichtig an den Steckern der Flachbandkabbel zwischen Preamp und Buchsenplatine sowie Preamp und Endstufe wackeln. Sollte ein Stecker hier lose sein, ziehe ihn mehrmals vorsichtig und stecke in dann wieder ein. Zwar handelt es sich hier um vergoldete Kontakte, aber aufgrund von Umwelteinflüssen kann es auch hier zu Kontaktproblemen kommen.

Wir raten Dir auch, bei dieser Gelegenheit am besten die Kontakte mit einem Hochleistungsschmierstoff für Edelmetallkontakte zu pflegen. Die Kontaktoberflächen werden so geschützt und weiteren solchen Erscheinungen wird vorgebeugt. Halte uns auf jeden Fall auf dem Laufenden und teile uns mit, ob Du das Problem so beheben konntest!

Bässte Grüße
Johannes Schaack
Warwick/Framus Social Media-Team
 
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Hallo Johannes,

DAS ist der Kundenkontakt, den wir uns von Herstellern wünschen! - Jetzt habt Ihrs!
Gibt auch gleich mein erstes Like für WW.
 
Hi, Kisteffki, ich habe unseren Elektronikexperten um Rat gefragt und es klingt für ihn so, als ob ein Kontaktproblem der Auslöser ist. Du könntest ganz vorsichtig an den Steckern der Flachbandkabbel zwischen Preamp und Buchsenplatine sowie Preamp und Endstufe wackeln. Sollte ein Stecker hier lose sein, ziehe ihn mehrmals vorsichtig und stecke in dann wieder ein. Zwar handelt es sich hier um vergoldete Kontakte, aber aufgrund von Umwelteinflüssen kann es auch hier zu Kontaktproblemen kommen.

Wir raten Dir auch, bei dieser Gelegenheit am besten die Kontakte mit einem Hochleistungsschmierstoff für Edelmetallkontakte zu pflegen. Die Kontaktoberflächen werden so geschützt und weiteren solchen Erscheinungen wird vorgebeugt. Halte uns auf jeden Fall auf dem Laufenden und teile uns mit, ob Du das Problem so beheben konntest!

Bässte Grüße
Johannes Schaack
Warwick/Framus Social Media-Team

Moin und Danke für alle Tipps bis hierher.

Ich habe jetzt noch mal den Verstärker genau getestet. Es ist so, dass er neben den Eingangs beschriebenen Fehler sehr stark rauscht/brummt. Und das unabhängig davon, ob nichts eingestöpselt ist, nur ein Kabel oder alles komplett mit Bass. Auch wenn der Gain-Regler auf 0 steht.

Was ich auch noch erwähnen will ist, dass der Verstärker knapp 6 Monate alt ist, also noch in der Garantie ist. Da das Geschäft aber nach meinem Umzug knapp 600 km entfernt ist, wollte ich ungern die ganze Kiste durch die Republik schicken. Den Verstärker kann man ja quasi aus dem Lautsprechergehäuse heraus ziehen und einzeln verschicken. Da hat aber der Herr vom Geschäft gemeint, die Garantie würde erlöschen, wenn das Gehäuse geöffnet wird. Kann ich mir aber nicht so Recht vorstellen, man muss ja auch zum Sicherungswechsel das Gehäuse öffnen.

Nun da ja hier direkt jemand vom Hersteller ist, wollte ich mal fragen wie wir es am geschicktesten anstellen könnten.

Gruß
Stefan

- - - Aktualisiert - - -

Hallo Stefan,

zur Eingrenzung des Fehlers:

Geht das auch am diesem DI-Ausgang, wenn dieser in Post-Stellung ist?

Gruß
Ulrich

Da ich den Verstärker nun mit nach Hause genommen habe, kann ich das leider nicht mehr testen. Aber als der Verstärker ausgefallen war habe ich erstmal an allen Knöpfen gedreht und gedrückt und ich meine, dass es egal war in welcher Stellung der Schalter war.
 
Hallo Stefan,
... Ich habe jetzt noch mal den Verstärker genau getestet. Es ist so, dass er neben den Eingangs beschriebenen Fehler sehr stark rauscht/brummt. Und das unabhängig davon, ob nichts eingestöpselt ist, nur ein Kabel oder alles komplett mit Bass. Auch wenn der Gain-Regler auf 0 steht. ...

auch hier wieder die Frage:
Rauscht und brummt es auch am DI-Ausgang? In beiden Stellungen, "pre" und "post".

LG
Ulrich
 
Hi, Kisteffki. Hast Du es geschafft, die Überprüfungen vorzunehmen, die ich Dir vorgeschlagen habe?

Was den Gebrauch Deines Garantieanspruchs betrifft: Hier ist leider die einzige Möglichkeit, den Verstärker(komplett) an den Händler zu senden, bei dem Du ihn gekauft hast. Dieser sendet ihn dann an uns zur Reparatur. Dies kommt daher, dass der Garantievertrag zwischen Dir und dem Händler abgeschlossen wurde, und nicht mit uns.

Viele Grüße
Johannes Schaack
Warwick/Framus Social Media-Team
 
Hi, Kisteffki. Hast Du es geschafft, die Überprüfungen vorzunehmen, die ich Dir vorgeschlagen habe?

Was den Gebrauch Deines Garantieanspruchs betrifft: Hier ist leider die einzige Möglichkeit, den Verstärker(komplett) an den Händler zu senden, bei dem Du ihn gekauft hast. Dieser sendet ihn dann an uns zur Reparatur. Dies kommt daher, dass der Garantievertrag zwischen Dir und dem Händler abgeschlossen wurde, und nicht mit uns.

Viele Grüße
Johannes Schaack
Warwick/Framus Social Media-Team

Hallo Johannes, die Kabel habe ich nun mal überprüft und auch alle mehrfach abgezogen und wieder aufgesteckt. Aber der Fehler ist geblieben.

Dann Versuch ich es nochmal über den Händler. Aber danke für die Hilfe.

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass das überprüfen der Stecker meinen Garantieanspruch nicht beeinträchtigt hat.

Gruß Stefan
 
Mich wundert sowieso, das ein Händler wenn das komplette Teil geschickt haben will. Allein wenn man bedenkt was es kostet, das komplette zu verschicken. Selbst Thomann macht das so nicht. Habe auch schon kaputte Sachen geliefert bekommen. Und zwar hier nach Schweden und dann hiess es nach dem 3. gleichen Exemplar was den gleichen Defekt hatte "ich werde ein passendes Gerät aussuchen was auch funktioniert und schick mir dann bitte mal die Verstärker Einheit zu"
 
Das ist dann aber eher ein unübliches Vorgehen von Thomann oder durch den konkreten Fall bedingt - ich arbeite im technischen Support (andere Branche, andere Produkte), aber dort will man möglichst immer das vollständige Bild haben statt irgendwelcher Ausschnitte. Stell Dir vor, Du schickst ein Einzelteil, und es stellt sich raus, dass dieses vollkommen in Ordnung ist. Dann ist man mit seiner Fehlersuche am Ende und kann weiter Einzelteile durch die Lande schicken. Dann lieber einmal "alles mit scharf". Oder was, wenn der Kunde beim Ausbau was beschädigt? Diese Situation sollte man vermeiden.

Viele Grüße
Jo
 
Hi, Kisteffki wie ist es gelaufen? Hast Du mittlerweile Ersatz bekommen?

Bässte Grüße
Johannes Schaack
Warwick/Framus Social Media-Team
 
Vielleicht wird meiner Antwort noch jemand interessieren...

Also ich habe vor kurzem auch einen Sweet 25.2 zugelegt. Einen gebrauchten. Was mich gestört hat, das gegenüber dem Vorgängermodell summt relativ stark und krachte laut beim Drehen die Potis.

Ich bin Elektroniker und interessiert das Gerät gleich auseinander genommen. Vier Schrauben "on Top" also auf die Gehäuseoberseite müssen gelöst und herausgenommen werden, hinten der Netzstecker vorher natürlich raus, Lautsprecher Stecker ebenso, und dann kann das ganze Verstärker-Einheit nach vorne herausgeschoben werden. Kein großer Akt eigentlich, es gibt wesentlich komplexer Geräte, daher dieser Warwick ist sehr Reparatur-freundlich...

Die Potis kriegt man wieder sauber mit Kontaktspray einsprühen in den kleinen Öffnungen und dann kräftig von Anschlag bis Anschlag hin und her drehen bis zu 20-30 mal. Damit habe ich das Krachen gut wegbekommen. Ich habe aber davor die ganze Vorverstärkerleiste, also die Platine mit die Potis drauf vorerst herausgenommen. Dafür müssen die Knöpfe ab, die mit eine kleine Innensechskant Schraube befestigt sind, und dann die Befestigungs-Mutter an die Frontleiste müssen alle abgeschraubt werden. Hinter die Poti-Knöpfen waren noch je einer Feder angebracht. Die Funktion diese Federn ist mir aber noch nicht ganz klar, vielleicht soll leicht eine gewisse mechanischen Widerstand erzeugen, um das Dreh-Gefühl etwas nobler zu erscheinen zu lassen? Keine Ahnung...

Ich habe das Gerät zusammen gebaut, Gitarre reingesteckt und .... nichts. Es machte keinen Murks. Ich war ganz überrascht... "Was habe ich jetzt schon wieder angestellt", dachte ich mir, denn zeit zu Zeit kommt es mal vor, dass etwas beim Reparieren zu Schaden kommt. Es war nichts zu machen, das Gerät wieder auseinander genommen. Zuerst nur so geschaut, ob alle Leitungen und Verbindungen noch visuell in Ordnung sind, aber nichts Unregelmäßiges entdeckt. So habe ich den Verstärker außerhalb der Gehäuse mit dem Lautsprecher Stecker und Netzstecker verbunden, um an die Leitungen wackeln zu können im Betrieb. Und siehe da, als ich die Flachbandkabel, der die Poti-Leiste mit die Endstufe verbindet, berührt habe, mit einem lauten krachen, war die Summen wieder da, und die Gitarre konnte ich auch hören. Also Kontaktfehler im Stecker des Kabels, was wahrscheinlich auf die Oxidschicht der Kontakte verursacht wurde. Mit Kontaktspray und mehrmals drauf und abstecken, war der Fehler beseitigt.

Tja, was die Summen angeht, ist der Fehler immer noch da. Ich werde demnächst versuchen die Flachbandleitungen abzuschirmen, vielleicht bringt es was. Die Erdungskabel sind OK, ich habe die Verbindungen auch gesäubert an den Gehäuseboden, aber hat nichts gebracht. Was mir nicht ganz gefällt, dass der Ringkerntrafo ohne Abschirmung in der Nähe die Vorstufe platziert ist. Ich weiß, Ringkerntrafos sind Elektromagnetisch relativ unbedenklich, aber in Hifi Einrichtungen werden viel-viel mehr gemacht, um Störungen zu beseitigen, oder vorzubeugen. Ich denke, da hätte Warwick etwas mehr Mühe machen müssen. Sobald ich etwas erreicht habe in diese Richtung, werde ich meiner Post aktualisieren.
 

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