Was als Anfänger spielen?

von Dirki06, 20.12.06.

  1. Dirki06

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    Erstellt: 20.12.06   #1
    Hallo,

    als Anfänger hab ich (nach 14 Tagen) jetzt genug von Smoke on the Water! Und mit den Lektionen aus meinem Bassbuch komm ich jetzt auch halbwegs klar.

    Welche Musikstücke eignen sich eigentlich besonders für Anfänger? Also, am liebsten wäre mir etwas Bekanntes, was sich auf dem Bass auch gut anhört, und wofür es Tabs gibt.

    Bin auch ansonsten für jeden Anfängertip dankbar: Braucht man wirklich ein Metronom? Worauf soll ich beim Üben am meisten achten? (Hab noch genug damit zu tun mich auf die Noten zu konzentrieren, da geht der Takt manchmal unter), und was mach ich beim slappen falsch? Auf meiner Übungs CD klingt das slappen nämlich irgendwie viel besser als bei mir. Und was ist wichtig, wenn ich mit anderen zusammen spielen will, also vielleicht mal in ner Band? :p

    Gruss
    Dirki
     
  2. LeNNyS

    LeNNyS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.12.06   #2
    Hi!
    Ich gehe erstmal auf deine Frage zum slappen ein:
    Inwiefern klingt das bei dir "nicht so gut"?
    Gründe kann es neben evtl technischen Schwierigkeiten noch viele andere haben.
    Z.B. Saiten, PUs, Amp bzw EQ-Einstellung etc... Halt alles was eh schon den sound beeinflusst...
    Songs für Anfänger?
    Also ich würde im prinzip sagen, erlaubt ist, was gefällt... Halt schön langsam anfangen.
    Was ich selber anfangs gelernt hab, und was mir auch gut gefiel war z.B. Under the bridge von den Chili Peppers...
    Auch wenn man dafür hier evtl schläge erntet, finde ich auf Bass und speziell für den Anfang auch net übel: In the shadows von The Rasmus...
    Mehr fällt mir grad leider nicht ein. Aber am besten einfach ein paar deiner Lieblingssongs raussuchen, und z.B. auf www.ultimate-guitar.com nach Tabs suchen ;)
    Im Optimalfall GuitarPro Tabs, vorausgesetzt du hast die Software :D
     
  3. Dirki06

    Dirki06 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.12.06   #3
    Also, warum das Slappen nicht so richtig klingt, weiss ich auch nicht, das muss ich wohl noch rausfinden. Im Moment fällt mir eben nur auf, dass es sich bei Mark King ganz anders anhört als bei mir... aber das ist wohl auch erstmal zu erwarten :p :D

    Guitar Pro hab ich nicht :( das soll ja auch leider recht teuer sein... aber danke für den Tip mit The Rasmus, das Stück gefällt mir nämlich auch prima, da werd ich mal die Tabs suchen.

    Gruss
    Dirki
     
  4. Gioto

    Gioto Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.12.06   #4
  5. Dirki06

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    Erstellt: 20.12.06   #5
    Danke für die Links, ich denke da find ich schon was das ich gebrauchen kann.
    Für 2 Wochen bin ich eigentlich schon ganz zufrieden. Ich denke, der Rest kommt schon mit der Zeit. :)
     
  6. nightwatchman

    nightwatchman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.12.06   #6
    Kleine Ergänzung: Ein Metronom würde ich dir wirklich ans Herz legen!

    Es macht keinen Spaß damit zu spielen, aber es bringt dir enorm viel : ). Ansonsten wirst du später merken, dass du zwar ganz coole Riffs spielen kannst, aber mit dem (sauberen) Zusammenspielen in einer Band massive Probleme hast. Man schätzt sein eigenes Timing nämlich immer viel besser ein als es tatsächlich ist ;).
     
  7. Grind_King

    Grind_King Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.12.06   #7
    seh ich auch so, das stimmt ein Metronom ist unerlässlich. Wenn man mit einem Metronom spielen kann, kann man schliesslich auch mit jedem Drum-Computer oder Schlagzeuger spielen. So ein Metronom ist wirklich enorm wichtig.

    Ganz nebenbei: ich weiß zwar jetzt nicht wie weit du mit deinem Wissenstand nach 2 Wochen bist, aber ich denke, dass es nach 14 tagen ein wenig zu früh ist mit dem Slappen anzufangen. Am Anfang eines Bassistenleben :-)D) gibt es einfach noch viel zu viel zu lernen. Man muss z.B lernen: Timing, sauberes greifen, Finger und/oder Plektrumspiel (natührlich auch mit präziser Technik), gutes abdämpfen , ... da gibt es einiges, was man Anfang lernen sollte. Und bis man all diese sachen drauf hat dauert das schon. Und Slappen ist halt so ne Sache. Da gehört nicht nur halt das Slappen rein. Da gibt es noch Dead-Notes, Hammer-Ons, Pull-Offs, Slides , etc. was man davor auch noch einigiges was es ebenfalls noch gibt zu können -ansonsten macht das keinen Sinn
    Und das du mit deinem Slapsound kann imho auch daran liegen, dass du wichtige Techniken noch nicht optimal beherschst.
    Ich will dich damit sicherlich nicht den Spass damit verderben, keine Angst das wird noch alles --> vielleicht bist du ja auch schon ein kleiner Pastorius, kann ja auch sein;)
    Zum Thema Rockbuch: Rockbass oder Mein 1. erster Bass von Jäcki Recnickec (oder so) sind ganz gut
    Speziell für Slappen: Thumb Games von Frank Itt ist ein super Buch um die Slapsachen zu lernen -leider nur für Anfänger)
    Ach ja Another Brick in the Wall von Pink Floyd ist ein gutes einsteigerlied...und schult Timing ...Neil Young - Heart of Gold könnte auch was für dich sein

    Edit:oder meintest du, dass du jetzt nur 2 Wochen Smoke gespielt hast? Da hab ich hier deinen Beitrag missverstanden, sry...da muss ich wohl auch einige meiner Argumente hier wiederlegen...sorry nochmal
    KOnocking on Heaven`s door von den Guns `n Roses könnte mit etwas Übung auch für dich machbar sein:great:
     
  8. HomerS

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    Erstellt: 20.12.06   #8
    Vergiss den ganzen Technik hick-hack! Am Anfang ist es wichtig, dass du eine saubere linke Hand hast (im übertragenden Sinne :D ) und dein Wechselschlag (mMn der elementarste, aber auch wichtigste Anschlag) sauber, gleichmäßig, etc. ist. Lerne das Grooven!
     
  9. Marc02

    Marc02 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.12.06   #9
    Nö, ein Drumcomputer oder Drummloops auf CD oder Kassette tun es auch.

    Ein persönlicher Rat : Vergiss` das slappen völlig. Erst recht wenn du noch Probleme hast den Takt zu halten. Letzteres ist die absolut minimale Vorraussetzung für eine Band.
    Warum das Geslappe auf deiner CD besser klingt ?? Hm, vielleicht weil die, die das gespielt haben geringfügig länger als 2 Wochen spielen ??
    Ich will dich nicht schief anmachen aber m.M.n. gehst du die Sache völlig falsch an. Wie meine Vorredner schon sagen, mach erstmal die Basics. Wenn du ein Haus bauen willst fängst du auch nicht mit dem Dach an. Nein, auch nicht bei einem Nur-Dach-Haus. :)
     
  10. Dirki06

    Dirki06 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.06   #10
    Danke für eure Antworten!
    Also, ich lerne nach dem Buch Rockbass von Jäcki Recnickec, das find ich auch sehr gut.
    Dass ich die Basics brauche ist mir auch klar, also werd ich das slappen zurückstellen bis die Basics sitzen (schade, aber geht nicht anders).
    Ein Metronom werd ich mir als nächstes zulegen, klingt ja auch einleuchtend dass Takt halten extrem wichtig ist. Ein Bekannter meinte zwar "so ein Ding brauchst du nicht", aber der hatte selbst auch nie in einer Band gespielt, deshalb denke ich nicht dass er das richtig beurteilen kann.
    Naja, ich bin zwar noch ein blutiger Anfänger, aber Bass spielen ist trotzdem einfach geil! :D :great:
     
  11. nightwatchman

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    Erstellt: 21.12.06   #11
    Nein, tun es nicht. Glaub mir, ich hasse mein Metronom wirklich und muss mich auch selbst immer wieder zwingen damit zu üben, aber es ist unerlässlich!
     
  12. Soultrane

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    Erstellt: 21.12.06   #12
    was ist denn so schlimm an drumloops?
     
  13. nightwatchman

    nightwatchman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.06   #13
    Nichts, sie sind nur kein Ersatz für das Üben mit dem Metronom (mit dem du dein Timing eben viel spezieller üben kannst) :).
     
  14. Grind_King

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    Erstellt: 21.12.06   #14
    eben...mit dem Metronom üben ist wirklich um einiges sinnvoller als mit Drum Computer
    und zu deinem Freund: wenn der sagt, dass man kein Metronom braucht hat der wirklich keine Ahnung, also nimm seinen Ratschläge wohl besser nicht ernst
     
  15. magge

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    Erstellt: 21.12.06   #15
    verstehe ich auch nicht so recht ... ob du dir ein tempo vom metronom oder von nem drumloop geben lässt, ist doch vollkommen schnuppe. beim drumloop hast du den vorteil, dass du zeitgleich noch üben kannst, zu einem bestimmten beat was passendes zu spielen. im timing bleiben musst du ja dennoch auch wenns nicht bloß "click, click" macht. wenn man nen rechner hat und der sowieso die ganze zeit läuft, brauche ich fürs daheim üben doch nicht unbedingt ein metronom. wäre erst dann wirklich nötig, wenn der pc als übungsgrundlage wegfällt oder man sowieso mobil bleiben will.

    ich persönlich kann nicht mit dem metronom. ich leg den bass dann nach 10 sekunden wieder weg, weil mir einfach ein beat fehlt ... dann bastel ich mir lieber fix nen kleinen beat zusammen oder nimme einen bereits erstellten, das reicht.
     
  16. Grind_King

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    Erstellt: 21.12.06   #16
    es geht nicht darum, ob man mit einem "beat" spielt, sondern imho eher darum nach einem bestimmten Gruntiming spielen zu können, und das geben einem die Viertel des Metronoms. Es ist einfach auch wichtig sich auf einen simplen click-beat drauflegen zu können, dann kann schliesslich auch mit einem richtigen Schlagzeuggroove mitspielen. So kann innerhalb der band beispielsweise nie etwas schief gehen, solange der Schlagzeuger timinggenau bleibt. Was machst du schliesslich wenn der Schlagzeuger plötzlich ein ganz anderes Pattern spielt, obwohl du dich inzwischen auf ein ganz bestimmtes Pattern eingespielt hast. Naja ist schwer zu erklären. Auf jeden Fall macht dich die gezielte Arbeit mit dem Metronom wesentlich flexilbler.
     
  17. magge

    magge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.06   #17
    naja gut, ob mir die viertel jetzt vom metronom click vorgegeben werden oder von der snare des schlagzeuges, kann mir ja prinzipiell egal sein. das war bei mir schon immer so, aber das ist nunmal von bassist zu bassist verschieden. leute, die jedoch behaupten, ein metronom nicht brauchen, würde ich allerdings nicht als personen darstellen "die einfach keine ahnung haben" ... das ist sehr pauschal und einfach nicht korrekt. ist ja nicht schlimm, aber es gibt nunmal die und die. zu behaupten, die methode mit metronom zu üben sei besser, ist schlichtweg zu pauschal.
    grundtiming kann ich auch mit nem simplen schlagzeug beat üben, ich sagte lediglich, dass die möglichkeit MIT den drums zu spielen noch HINZU kommt, das war ja nicht mein einziges argument, so wie du es darstellst.
     
  18. Grind_King

    Grind_King Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.06   #18
    ja okay hast recht:great:
     
  19. heiligerbimbam

    heiligerbimbam Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.06   #19
    Jo, wenn ihr Bassmaschinen werden wollt, solltet ihr schön viel mit einem Metronom üben :)
    Ich habe in den letzten 16 Jahren wenn es hoch kommt, so ca. 5 Stunden mit einem Metronom geübt, es hat mir nicht geschadet :)
    Unser Ex-Gitarrist Dani (Mathematiker) hat sich mit dem Metronom kaputtgeübt.
    Mit Metronombegleitung hat er unsere Stücke nahezu perfekt gespielt, Bandfeeling hatte er dadurch aber 0. Wenn es darum geht Geschwindigkeit zu trainieren, ist ein Metronom sinnvoll, ansonsten eher nicht.
    Ich weiss, dass ich jetzt wieder scheisse geschrieben habe, weil die Meisten von Euch eh immer alles besser wissen, aber egal.

    Schöne Grüsse,

    Bajo
     
  20. rocking-xmas-man

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    Erstellt: 22.12.06   #20
    ich hab auch noch nie mit metronom gespielt, weil ich immer zu faul bin, das vom klavier im wohnzimmer zu holen...
    ganz am anfang hab ich mir nuendo oder cubase genommen und den bass von disney liedern, wie zum beispiel einem aus aladdin gespielt. bemerkenswert,dass man sich als anfänger lieber nicht an 'unter dem meer' probieren sollte. schon gar nich nach notation einer midi von nuendo...
    aber sonst - ich bin zu meinem jetzigen stand hauptsächlich dadurch gekommen, basslines aus midis nach zu spielen, mit zu spielen usw.

    bezüglich basics:
    ich denke man kann auch slappen für sich als basic definieren und von anfang an nix anders machen als slappen und glücklich werden.:great:
     
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