Was bringt mir die Theorie

  • Ersteller Heinrich III.
  • Erstellt am
Es reicht aus, wenn man das Notensystem grundsätzlich versteht. Also Notenwerte und Tonhöhen erkennt. Aber das reicht schon!
Einverstanden, mit etwas betonung auf dem wort "versteht" :)

Ich bilde mir ein, dass die schwierigkeit, die gitarristen mit der theorie zu haben meinen, damit zusammenhängen könnte, dass die lehre der akkorde und mehrklänge mehr oder weniger auf terzen aufbaut, während unser instrument in quarten gestimmt ist --> irgendwie schräg. Du kannst als theorie-anfänger lange einen gitarrentab anstarren und versuchen daraus zu erkennen, wie ein x3201x mit einem xx2000 verbandelt ist, viel glück; mir wär das wie gesagt, zu hoch. Schon auf einem instrument, das in quinten gestimmt ist wie z.b. einer mandoline, lassen sich solche zusammenhänge imho viel einfacher "erfingern" und ergucken. Tasteninstrumente, wo alles so schön sichtbar in schwarz und weiss vor einem ausgebreitet liegt, sind den saiteninstrumenten zu diesem zweck noch einemal haushoch überlegen.

Im notenbild sieht man halt zusammenhänge und abweichungen von der "norm" mit recht wenig übung sofort und kann sie bald aus der systematik heraus erklären, auch wenn man sie nicht ganz so sofort auf seinem instrument umsetzen kann, erst recht nicht so leicht auf einer in quarten gestimmten gitarre ;)

Gruss, Ben
 
Ich bilde mir ein, dass die schwierigkeit, die gitarristen mit der theorie zu haben meinen, damit zusammenhängen könnte, dass die lehre der akkorde und mehrklänge mehr oder weniger auf terzen aufbaut, während unser instrument in quarten gestimmt ist --> irgendwie schräg.

Dem stimme ich zu. Mit Dreiklängen ist ja alles noch in Butter, die kann man in allen Lagen und Umkehrungen auch auf der Gitarre spielen, aber bei Vierklängen ist dann ganz schnell Essig in punkto Terzschichtung und enge Lage.

Schon auf einem instrument, das in quinten gestimmt ist wie z.b. einer mandoline, lassen sich solche zusammenhänge imho viel einfacher "erfingern" und ergucken.

Das verstehe ich wiederum nicht. Auf der Gitarre gehen erweiterte Terzschichtungen (auf denen ja weite Teile der Harmonielehre aufbauen, wie du schon sagtest...) schon nur unter Schwierigkeiten, auf einem in Qunten gestimmten Instrument quasi gar nicht mehr, da streiken die Dreiklänge bereits.

Gruß
Sascha
 
Ob die Gitarre nun in Quinten, oder in Quarten gestimmt ist, kommt drauf an von welcher Saite man guckt.;)
 
Ich hab mal eine Gitarrenschule gelesen da stand tatsächlich auf der dritten Seite: "Begeben sie sich nun an ein Klavier"

.... mein Gitarrenlehrer erklärt mir auch vieles mit Hilfe der Tastatur auf dem Klavier, ist für den Schüler anschaulicher als die Gitarre.
 
Das verstehe ich wiederum nicht. Auf der Gitarre gehen erweiterte Terzschichtungen (auf denen ja weite Teile der Harmonielehre aufbauen, wie du schon sagtest...) schon nur unter Schwierigkeiten, auf einem in Qunten gestimmten Instrument quasi gar nicht mehr, da streiken die Dreiklänge bereits.
Sorry für missverständlichkeit. Ich meinte nicht das praktische umsetzen von akkordungetümen, sondern das "sehen und verstehen" von einfachen theoretischen zusammenhängen.

Richtung praxis merkst du vielleicht auch, dass sich z.b. ein fiddle-tune auf einer mandoline ungefähr genau so leicht nach noten wie nach tabs spielen lässt, während du auf der gitarre für dasselbe beim spiel nach noten viel mehr "nachdenken" musst. Aah, vielleicht sollte ich nur nicht zu sehr von mir auf andere schliessen :redface:

+1 fürs klavier :p

Gruss, Ben
 
Für die, die es interessiert, ich hatte nach einem Buch gefragt, dass für den Einstig in Theorie, mit Schwerpunkt Gitarre und für das Selbststudium geeignet ist.
Ich hab eins gefunden, von dem ich sagen muss, dass es mich wirklich begeistert, weil ich es verstehe. Wenn mal eine Frage auftaucht, kann ich sie gleich an den Autor hier im Forum stellen. Ich habe es jetzt zur Hälfte schon durch und wer so wie ich keine oder fast keine Ahnung von der Theorie hat, dem kann ich es empfehlen, es ist ein sehr verständliches und bildlich geschriebenes Buch. Ich freu mich jetzt schon auf das 2. Buch.
http://wolfgang-meffert.de/node/10

..... und wenn selbst Ulli Bögershausen seinen Senf dazu abgibt, dann muss es ja gut sein ;)
 

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