Eine Dominante mit dem Zielton im Bass - das ist keine Dominante. Die Tonika wird
nicht verlassen. Andererseits haben wir eine Quarte im Bass (a, also sus4) , die weiteren Obertöne passen zu einer Dominante also ist der Akkord Tonika und (selbstbezügliche) Dominante in einem. Solche Akkordbildungen sind meistens
Mischfunktionen. mu-sig schreibt dazu in :
http://www.mu-sig.de/Theorie/Tonsatz/Tonsatz17.htm :
"Terzlose Dominantundezimakkorde lassen sich als Mischfunktionen deuten, indem D5, D7, D9 und D11 in den Oberstimmen als Töne der Subdominante oder Doppeldominante verstanden werden, die zum Dominantgrundton im Bass erklingen. Die D5< wird zur 2.D9– enharmonisch verwechselt."
(Man rechne nun von Dominante auf Tonika um...)
Die Dominantisierung der Tonika ist auch auf andere weise möglich - als T
7 oder als T
5+ - nur da will man von der Tonika weg, und hier nicht - weswegen ja auf den Mjsus4 - Akkord auch wieder die Tonika folgt. Die Tonika ist und bleibt Em, und für einen Major-Akkord wird die Wendung nach Dur benötigt. Mit der sus-Konstruktion legt der Komponist sich nicht fest. Der Akkord ist tatsächlich als Major-Akkord intendiert.
Also tricky, aber darf man doch machen.