Was für eine Hammond?

von Manu85, 27.01.06.

  1. Manu85

    Manu85 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.06   #1
    Hallo!
    Ich möchte gerne Hammond spielen lernen und mir dazu ein passendes Instrument kaufen. Hätte gerne eine Hammond mit elektromagnetischem Tonradgenerator. Könnt ihr mir so eine alte Orgel empfehlen? Sind die zuverlässig oder sehr anfällig? Oder soll ich lieber nicht so eine alte Orgel nehmen sondern was aktuelleres? Was für ein Modell könnt ihr mir denn empfehlen? Für ne B3 wirds nich reichen. Aber gibt ja auch viele Angebote so um 1000 Euro. Man sollte auf jeden Fall später mal ein Leslie anschließen können. Die E Modelle find ich ganz gut. Die haben 2 mal 61 Tasten und sogar ein richtiges Basspedal. Aber man findet nicht so viel im Internet über die E Modellreihe.
    Vielen Dank schonmal.
     
  2. m-brose

    m-brose Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.06   #2
    Naja, ist sone Sache, da Hammonds mit Tonradgenerator nur bis '74/'75 gebaut wurden (manche Serien wurden auch weit früher beendet), musst Du Dir bewusst sein, dass die Orgel, die Du kaufst, mindestens 30 Jahre alt ist. Andererseits: Da gibt es Orgeln, die seit 30 - 40 Jahren ohne Mucken laufen - welches andere elektronische/elektrische Instrument darf sowas von sich behaupten? Meine ca. 40 Jahre alte A-100 macht jedenfalls seit 3 Jahren nicht den geringsten Ärger...

    Naja, kommt auch drauf an, was Du damit machen willst: Wenn Du viele Auftritte und keine Roadies hast, ist das mit ner echten Hammond und echtem Leslie schon ne irre Schlepperei. Da bist du mit nem clone besser beraten, denke ich.
    Ich selber spiele nur hobbymässig in ner Band und trete vielleicht 4 mal pro Jahr auf... aber selbst da nehme ich nicht die A-100 sondern das XM-1 soundmodul, allerdings mit nem echten Leslie (Modell 770 - demnächst dann hoffentlich bald mein DIY Road Leslie).


    Naja, ne B3 ist sowieso nur was für Voll-Freaks... denn ne A-100 ist soundtechnisch das Gleiche und kostet weniger als die Häfte...
    Ich würde Hammond-Einsteigern, die keinen clone wollen, grundsätzlich ne
    L-100 oder besser M-100 oder M3 empfehlen, wobei ich drauf hinweisen möchte, dass in meinen Augen ne Hammond ohne Leslie (sei es original Leslie oder mechanischer clone) allerhöchstens halb so viel Spass macht. Also finanztechnisch den Kauf eines Leslies / oder eines clones / oder einer (guten) Simulation im Auge behalten!

    Naja, dass man über die E-100 nicht so viel findet, liegt daran, dass sie einfach nicht so beliebt ist, wie B3, C3, A-100, M-100 oder M3.

    Auch wenn ich gerade ne E-112 zum Verkauf anbiete, muss ich ganz offen sagen, dass sie sich im Original-Zustand wegen der ausgesprochen schwachen (d.h. nicht b3-mässig klingenden) Percussion eben mehr für Musik in Richtung Klaus Wunderlich etc. eignet, weniger zum jazzen oder rocken.

    Allerdings gibt es Möglichkeiten, die E-100er Serie so zu modifizieren, dass sie sehr nah an den B3 Sound rankommt. Dazu gehören der Bypass des Klickfilters (das ist einfach, trau ich mir sogar zu... - dadurch kommt das "schmatzen" beim Schliessen der Tastenkontakte wieder voll zur Geltung) sowie die Modifikation der Percussion nach B3-type (dass würde ich nem echten Techniker überlassen).

    Ist halt die Frage, was man will... zum rocken würde ich ne M-100 oder M3 empfehlen.... für mehr ne A-100 oder eben ne modifizierte E-100...

    Naja, soviel von meiner Seite dazu.

    Schönen Gruß Martin
     
  3. Manu85

    Manu85 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.06   #3
    Also vielen Dank schonmal für dich ausführliche Antowrt. Also die Hammond wäre eigentlich nur für zu Hause. Sie würde in meinem Musikzimmer stehen. Wenn ich später vielleicht mal ne Hammond auf der Bühne brauch, dann würd ich auch zum Clone greifen. Und Musikstil soll auf jeden Fall Richtung Jazz/Rock gehen. Ein Leslie ist auf jeden Fall auch eingeplant, nur nich jetz sofort.
     
  4. bluebox

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    Erstellt: 28.01.06   #4
    Hi Manu !

    Zuerst mal gratulation zur Entscheidung zu uns Organisten "überzulaufen" :great:
    Ich hoffe du verna´chlässigst dabei aber dein Klavierspiel nicht - denn das ist der Oberhammer !:great:

    Ich bin momentan auch am überlegen mir eine Hammond zu gönnen - würde wahrscheinlich auch in richtung M-100 M-3 gehen, ich bin aber halt so faul das Ding mit mir rumzuschleppen, denn wenn ich so ein Teil hätte, müsste das auch mit au die Bühne.

    Naja - ich werde wohl noch etws in mich gehen müssen.....
    Vieleicht finde ich ja mal eine gechoppte für kleines Geld.

    Micha
     
  5. bobbes

    bobbes Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.06   #5
  6. mnutzer

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    Erstellt: 29.01.06   #6
    @Wenn Du mit Bassisten in einer Band spielst, sind die Spinet-Hammonds schon ganz gut.
    Für mich wäre das nichts. Ich brauche schöne, warme, tiefe Töne auch in den Manualen und da ist mir der Tonumfang zu gering, die Spinets fangen ja erst bei f an und im unteren Manual ist kein 16' und 5 1/3' dabei.

    Ich durfte die M3 von Herrn Reussenzehn mal intensiv ausprobieren und war über die fehlenden Manualbässe sehr unglücklich.

    Im Vergleich zu 'ner ausgewachsenen Hammond klingen die spinets nur wie Knabenchor vor dem Stimmbruch.

    Ketzerischer Gedanke: Hammond-Suzukis XB5 sind momentan ziemlich aus der Mode, klingen aber mit echtem Leslie sehr gut. Versuch mal eine zu hören.

    Viele Grüße!
     
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