was ist ein kondensatmikrofon?

von white_b, 18.10.05.

  1. white_b

    white_b Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    18.10.05
    Zuletzt hier:
    7.12.05
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 18.10.05   #1
    kondensator mien ich sorry
     
  2. Astronautenkost

    Astronautenkost HCA Mikrofone HCA

    Im Board seit:
    05.11.03
    Zuletzt hier:
    7.12.16
    Beiträge:
    7.659
    Zustimmungen:
    819
    Kekse:
    7.892
    Erstellt: 18.10.05   #2
  3. mikroguenni

    mikroguenni HCA Mikrofontechnik HCA

    Im Board seit:
    29.10.03
    Zuletzt hier:
    6.12.16
    Beiträge:
    526
    Ort:
    Wedemark
    Zustimmungen:
    183
    Kekse:
    4.179
    Erstellt: 20.10.05   #3

    So funktionierts:

    [ Antworten ] [ Ihre Antwort ] [ Forum www.tonstudios.de ]

    Kondensatormikro????? von Nils am 04 Dezember, 2003 um 15:05:16:

    : Hallo,
    : Ich habe mal gehört, dass man aus Dynamischen mikros durch einen Kleinen Trick ein Kondensatormikro bauen kann....
    : Mann muss nur die Membran herausschneiden und dann eine Metallfilie draufkleben. An diese schliesst man den einen der ehemaligen Spulenanschlüsse.
    : Als nächstes bestreicht man die Folie mit einem Dielektrikum welches isoliert und die Kapazität bestimmt.
    : Auf das dieelektrikum kommt dann die zweite Folie die mit dem anderen Spulenanschluss verbunden wird.
    : Fertig ist das Kondensatormikro......
    : So jetzt meine Frage: Was nehme ich als Dieelektrikum??
    : Kann man da einfach das aud herkömmlichen Kondensatoren nehmen die man aufschneidet???
    : Welche Folie ist dafür geeignet?? Alufolie wohl kaum denn die schwingt ja schlecht... das muss irgend etwas ganz dünnes sein.
    : Ist ein Shure SM58 für diesen Umbau geeignet, denn das wäre das einzige Dynamische mikro was ich hier so liegen habe...
    : Danke für eure Antworten

    Abgeschickt von Raffael@sacknase.com am 17 Dezember, 2003 um 19:52:19
    Hallo,
    klar geht das. Also Du gehst wie folgt vor:
    Du nimmst eine Rasierklinge von Gilett und Trennst den Saum der Membran vorsichtig auf. An dem unteren Ende der Quaralachse schneidest Du 1/5 tel des obenen Quadranten heraus. Im unteren Bereich muß das spatialeck dann deutlich sichtbar sein. Allerdings mußt Du vorisichtig sein. Wenn Du den Resusfaktor von einem 10tel erfaßt hast mußt Du das obere Ende des Saumes mit einem Zickzackstich zusammennähen.
    Das geht jedoch nur mit einer Nähmaschine von Steenbeck. Hiebei solltest Du beachten, daß die Spurverbreiterung nicht größer als 13 mm beträgt, da sonst der inner Saum ausfranzt, was zu Kammerflimmerungseffekten führen kann.
    Das macht sich allerdings fast nur bei quadronomieaufnahmen bemerkbar.
    Die Induktionsspule wird mit 3 Nanogramm Patex auf die innere Seite des fertigen Membranes geklebt.
    Die Patex-Schicht darf aber nicht dünner als 3 mikron betragen, da sonst Partialschwingungen den Achsenkörper dehydrieren können.
    Der verwendete Kondensator sollte ein LLKuyay sein, welcher sehr häufig in Bosch Kondenstrocknern verwendet wird. Dieser hat eine Legespannung von 3V bei 763 Ohm negativ. Das hat zur Folge, daß im Bereich des Randquartanten nur sehr leichte Aquaresationseffekte hervortreten.
    Diesen verbindest Du mit dem Aduktor des Laminhemmers. Vorsicht: der schwarze Pol ist negativ.
    Die Warmlaufzeit beträgt im Winterbetrieb lediglich 3 Kölsch.
    Und ganz wichtig: habe in dem Moment, wo Du das Mikrofon an Dein Pult anschließt einen großen großen Feuerlöscher zur Hand.
    Gruß

    :screwy:
     
  4. Jürgen Schwörer

    Jürgen Schwörer Offizieller Produkt-Spezialist SHURE

    Im Board seit:
    18.05.04
    Zuletzt hier:
    7.12.16
    Beiträge:
    1.393
    Ort:
    Eppingen
    Zustimmungen:
    361
    Kekse:
    8.591
    Erstellt: 20.10.05   #4
    Hallo Mikroguenni,

    ein Klassiker in der Mikrofon-Brache :)

    Grüße
     
mapping