was sollte man beachten beim amp abnehmen

von SLOGO, 16.03.08.

  1. SLOGO

    SLOGO Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.03.08   #1
    hi

    wir haben uns jetzt ein interface (edirol ua 25) zugelegt und wollen aufnehmen.
    Nun wollte ich fragen was muss ich alles beachten wenn ich meinen amp abnehme...

    soll ich nun über ein gesangsmikro (shure sm 58) oder über den DI-out...

    meine zweite frage ist. soll ich den ausgangspegel möglichst gering halten oder schon etwas aufdrehen am amp .... wir haben das Magix studio programm und ich habe hald dann angst, dass die aufnahme insgesamt zu leise wird ....sagt mir einfach wieviel dB in der leiste sein sollten damit es nicht überzerrt aber auch nicht zu leise klingt
     
  2. kb1

    kb1 HCA Recording HCA

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    Erstellt: 16.03.08   #2
    Wenn du bei der Aussteuerung bei den höchsten Peaks bei etwa -10 bis -6dbfs bist, dann passt es schon in etwa, bzw. ist bei einer 24bit-Aufnahme mehr als genug.

    Bezüglich Mikro und DI-Out würde ich in dem Fall sagen: nimm doch einfach beides und entscheide nachher bzw. verwend beides ;-)

    Du solltest mit der Mikro-Positionierung etwas experimentieren und ausprobieren, wie dir der Sound dann am ehesten zusagt. Am einfachsten schon vor der Aufnahme mit Kopfhörern oder, falls möglich, über Boxen in einem anderen Raum.
    Abstand, Winkel und Position (innen / außen) beeinflußen den Sound noch sehr stark.
    Anfangen könntest du z.b. einmal mit 10cm Abstand, Mikro gerade auf den Amp gerichtet, in etwa bei der Mitte zwischen Mitte und äußerem Rand der Membran.
     
  3. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 16.03.08   #3
    Zeigt Magix Studio dbfs an?

    Topo :cool:
     
  4. SLOGO

    SLOGO Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.03.08   #4
    also es gibt schon so einen ... naja wie soll ich sagen... so ne leiste, die aussieht wie so ne LED leuchte wie bei einen mischpult.... und da bin ich immer so bei -6 ... oder auch darunter
     
  5. gincool

    gincool Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.08   #5
    joar pegel nicht über -6db das passt!

    zum aufnehmen: gitarrenamps per DI ? wüüüäärg !! nimm das sm58 und benutz das !
    bei der positionierung allgemein: relativ nah ran nicht zuu mittig positionieren und das mikro leicht drehen. hier gilt natürlich: ausprobieren:
    noch tip damit sich das ganze im mix gut anhört: lieber zu höhenlastig aufnehmen als zu dumpf. bässe braucht ne gitarre eh nicht und tiefmitten lassen sich meiner erfahrung nach mit nem eq leichter wieder reinholen also die crispen höhen! das klingt solo vllt ein wenig dünn aber der schub kommt im mix dann von bass und bassdrum!
     
  6. SLOGO

    SLOGO Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.08   #6
    meint ihr soll ich eher mehr zerre oder weniger zerre benutzen bei der aufnahme, als wenn ich normal spiele bei der probe oder so ...

    wie klingt es besser und sauberer?
     
  7. gincool

    gincool Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.08   #7
    lieber weniger.
    spiel die git. mindestens 2x ein. manche spielense auch 4x ein. (je nachdem wie gut du halt bist ;) )
    je mehr gitarren dazukommen mit desto weniger gain solltest aufnehmen. also bei 2 gitarren leicht reduziert und bei 4 schon deutlich reduziert!
    => probieren geht über studieren!
     
  8. Navar

    Navar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.08   #8
    Je mehr Mikrofone und je mehr Dopplungen desto weniger Gain. Ich arbeite weiter noch mit einer Faustregel: "so leise wie möglich, so laut wie nötig". Es ist bis auf wenige Ausnahmen ein Gerücht, dass auch hochgezüchtete Röhrenamps nur gut klingen, wenn man sie bis zum Anschlag aufreißt und man braucht auch die vielgerühmte Endstufenzerre oder Sättigung nicht wirklich, das matscht nämlich sehr gerne.
    Mikrofonpositionierung kann man entweder ausprobieren oder berechnen. Berechnen kann ich nicht :-) , also probiere ich es aus, wobei ich mir ein Mikrofon auswähle, dass ich quasi als Basis nehme und dann weitere Mikrofone ergänzend einsetze.
     
  9. gincool

    gincool Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.03.08   #9
    zum thema amp aufreissen: bei den meisten röhrenamps (vor allem die 100watt tops) will man das auch gar nicht haben mit der endstufensättigung (also ich meiner ohren willens net ;) ) aber die speaker haben dann imho nen anderes schwingverhalten. lauter klingt auch auf der aufnahme besser. aber mehr als 12 uhr im master muss bei 100 watt vollröhre nun wirklich nicht sein ^^
     
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