Was sollte man nach 2 Jahren beherrschen? Frust..

  • Ersteller Iommic Life
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Das nehm ich Dir nicht ab, da müsstest du uns nochmal erläutern, was die eigentlich auf der Bühne so machen ;) und was Du mit überdurchschnittlich meinst. Ich nehme mal an, wir reden hier nicht von Sängern .. :) *duck* Und wenn, sind solche Leute doch die absolute Ausnahme und nichts, woran sich ein Lernender orientieren sollte.
Bringt ja nix Dir da jetzt zig Beispiele aufzuzählen. Freund von mir, am Bass, spielt in in einer ZZ Top Tribute, NULL Harmonielehre, NUll Theorie .....
Spielt von Lynyrd Skynyrd Deep Purple, Funk, alles mögliche .... 40 jahre auf der Bühne .....
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Das die Anforderung der Unterstufe des Rahmenlehrplans (in Auszügen). Für diese werden 4 Jahre angesetzt.
Ojeoje ...... Rahmenlehrplan ;)

Schau Dir einen aus der Musikschule an und einen der 4 Jahre lang Songs nachspielt , da kannst den Lehrplan in die Tonne tretten.

ich gebe INDIVIDUAL Unterricht, das Lerntempo ist aufgrund des Eingehens auf den Schüler ein ganz anderes. In einer Musikschule hätte ich nach Vorgaben unterrichten sollen _ NO WAY!

Hier wird "bewusst" das Tempo ausgebremst, teils völliger Blödsinn vermittelt, damit die "angehenden Musiker" lange an der Stange gehalten werden.
 
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@OliverT
Du bist nicht zufällig aus Südhessen? 😅
 
Freund von mir, am Bass
Ja am Bass sag ich ja geht das. Genau so ein Beispiel hatte ich ja oben geschrieben, guter Bekannter von mir, Vollblutmusikant aber nur auf einem Gebiet.

Hier gehts doch in dem Thread aber um Gitarre, und welcher - wie du schreibst - überdurchschnittliche Gitarrist kann das nicht

- keine Grundakkorde spielen können?
- kein Dur-Moll-System kennen?
- keine Töne mit Versetzungszeichen kennen?
- keine Intervalle kennen? keine Dreiklänge? keine Septakkorde?

Weiß ja nicht, wo dein Durchschnitt ist :) (sorry, den musste ich jetzt bringen, nicht böse gemeint)

Dass es Ausnahmetalente gibt, steht sicher außer Frage. Aber es ging ja drum, was man so normalerweise können sollte, dh. wo das Ziel ist.
Dann zu sagen, ich kenne ja einen in xy, der kann das nicht, ist glaub ich für die 99,9% Normalgitarrenschüler die falsche Message.

Du hast natürlich recht, wer supermusikalisch ist und täglich x Stunden spielt wie vielleicht manche Gypsygitarristen kann das auch. Nur sehe ich keinen Grund, die obigen Kenntnisse sich nicht anzueignen. Schon für die Kommunikation in der Band, das Erarbeiten von Stücken usw., und vieles davon lernt man doch quasi nebenbei.
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aber den gottverdammten Quintenzirkel konnte ich auch nur zur Prüfung vor ca. 44 Jahren aufmalen
Kommt halt drauf an, was man spielt. Wenn Du immer nur Am und G benutzt, brauchst Du den freilich nicht ;)
Es gibt natürlich ne große Spanne zwischen "hab ich mal im Unterricht gehört" (Rockmusiker) und "kann ich ohne Nachdenken anwenden" (Jazzgitarrist) ;)

Am Ende sind das alles Hilfsmittel, um die Musik zu machen, die man machen möchte, und das bestmöglich, und dort auf dem schnellsten Weg hinzukommen.
Gewisse Dinge haben sich halt seit Generationen bewährt und werden deshalb unterrichtet, anderes fällt weg (zB Generalbass). Kann ja jeder selbst entscheiden bzw mit dem Lehrer besprechen, was sinnvoll ist. Und auch die Lehrer haben unterschiedliche Wege.
 
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@opa_albin
Das ist doch egal ob Bassist oder Gitarrist, ich kann auch zig Gitarristen aufschreiben.

Die Frage die sich mir stellt? Mit wem diskutiere ich gerade? Kann der Mensch der hier anonym ist etwas auf der Gitarre? Was ist sein Skill? Ist er glaubhaft?

Da ich Dich nicht kenne, kannst Du viel schreiben.

Schreiben tust Du wie ein Profi - Sind es nur Worte oder kannst Du das mit Praxis auf der Gitarre unterstreichen? Danach schätze ich Deine Worte gerne neu ein.

Ansonsten sind die Diskussionen sinnlos ......
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@OliverT
Du bist nicht zufällig aus Südhessen? 😅
Neeee ;) Weshalb? ;) Gerne auch PM ;)=
 
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Was sind das für Vorgaben?
kein Einzelunterricht, dadurch ergeben sich für den Lehrer weniger Möglichkeiten auf den Einzelnen einzugehen.
Zudem eine Zielsetzung, die für alle gleich ist, weil am Ende steht eine Art Prüfung. Mit etwas Nachdenken kommt man dann drauf, wo das hingeht.

Das ist doch egal ob Bassist oder Gitarrist, ich kann auch zig Gitarristen aufschreiben.
ist es auch, worauf du wohl hinaus willst, ist, das vor 40Jahren und noch früher bei den Musikern mehr das Spiel mit anderen, in Bands usw., im Vordergrund stand. Da waren dann andere Dinge wichtig, als das was man als Lernender heute so macht.
Wie ich schon schrieb, seit etwa den achtzigern ist das alles zunehmend immer mehr akademisiert worden. Ich für mein Teil denke mir, daß durch die Praxis mit anderen auch das theoretische Verständnis wächst, eben nicht darauf fokussiert, sondern rein empirisch.
Von daher ist die Frage, was sollte ich nach 2Jahren können, unsinnig. Jeder entwickelt sich anders, jeder hat einen anderen Anspruch an sich selbst, und leider spielen viele nur noch in ihrem Kämmerlein und nehmen sich dadurch einerseits die Möglichkeiten eines praxisnahen
Feedbacks und andererseits die Möglichkeiten, Dinge zu lernen, die neben dem reinem Gitarrespielen, genauso wichtig sind, um gute Musik zu machen. (nmM.)
 
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Meine Liste ist keine Wunschliste. Das die Anforderung der Unterstufe des Rahmenlehrplans (in Auszügen).
Das bedeutet letztlich auch nur, dass dieser „Rahmenlehrplan“ eben nicht viel mit der gelebten Realität zu tun hat!
E-Gitarre ist für 99% der Gitarristen kein Prüfungsfach (zum Glück); wie auch? Daher orientiert sich auch niemand an diesem Rahmen. Autodidakten schon mal gar nicht und Lehrer haben -wie man hier lesen kann auch durchaus ihre eigenen Lehr-Pläne.
Letztlich setzen sich die „realen“ Notwendigkeiten durch, die man erlernen muss, um Spass zu haben. Notenlesen gehört da z.B. scheinbar für Mehrzahl an Gitarristen nicht dazu…
Diejenigen, die diesen Rahmenlehrplan erstellt haben, habe natürlich eine klare (und vielleicht gar nicht so falsche!) Vorstellung, was man nach ihren didaktischen Kenntnissen und musikalischer Bildung, können sollte. Es bleibt aber eine Wunschvorstellung, weil können muss das niemand, wie eben auch viele Beispiele zeigen.
 
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Das ist doch egal ob Bassist oder Gitarrist, ich kann auch zig Gitarristen aufschreiben.
Na, ich seh da schon nen Unterschied. Ein Bassist spielt einen Ton, ein Gitarrist meistens Akkorde ... wie der das macht, ohne zu wissen, was ein Akkord ist, kann ich mir nicht erklären. ;)

Ist ja am Ende auch egal, wer was wie weiß, am Ende zählt wie Du sagst, was man spielen kann und ob es Dir selbst und den Leuten gefällt.

Erfahrungsgemäß geht es bei den meisten halt ohne Theorie irgendwann nicht über ein gewisses Level hinaus. Und ich denke, dass es mit den oben beschriebenen Grundkenntnissen deutlich leichter vorwärts geht. Aber das hängt natürlich auch vom Musikstil ab. Vielleicht bin ich da auch zu verkopft unterwegs oder gehe zu sehr von dem aus, was ich so kenne.
 
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Immer wenn ich Straßenmusiker sehe frage ich mich: "Kannst du das auch?"
Ich muss es immer verneinen.
Obwohl ich regelmäßig einen Gitarrenlehrer aufsuche und täglich mit meine Gitarre spiele.
Ich mache es für mich. Ist ein gutes Training fürs Gehirn.
 
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Bei all dem, was hier auf den letzten Seiten so geschrieben wurde, überkam mich der Wunsch, meine Gitarren und Amps zu verbrennen. Als Fanal meines Scheiterns.

10+ Jahre an der Gitarre. Nichts erreicht, was hier gefordert wird. Eine Schande.
Was ein Glück, dass ich ohnehin große Mengen Antidepressiva schlucke.

Nun höre ich gerade das grandiose Album Tracker und lese den unaufgeregten Artikel in der SZ über den Schöpfer unvergleichlicher Harmonien selbst. Und prompt weiß ich wieder, warum ich vor mich stümpere. Ohne Leistungsdruck. Ohne permanenten Schw@nzvergleich.
Als Balsam für die Seele. Cheerio…
 
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....können wir uns nicht einfach darauf einigen, dass es sehr individuell ist, wo man nach 2 Jahren an der Gitarre oder welchem Instrument auch immer steht??

Die ersten Jahre verliefen bei mir von der Lernkurve her ungefähr so flach wie eine Briefmarke....irgendwann hat es bei mir dann "Klick" gemacht und ich habe innerhalb von 2-3 Jahren alles gelernt, was ich heute kann...die Lernkurve ging echt "steil"...ich habe auch ehrlich gesagt keinen Plan mehr, was da jetzt der Auslöser war??

Also, ich hatte es ja schon gesagt - alles was man nach 2 Jahren an der Gitarre beherrschen muss ist die Einsicht, dass man trotz aller vermeintlichen Defizite Spaß daran hat, Gitarre zu spielen...mit ein wenig Übung und Glück kann es passieren, dass der Rest von ganz alleine kommt....
 
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Macht hier doch endlich :zu:
Kommt doch nichts neues mehr.
Womöglich werden noch Anfänger wie ich verschreckt.
Ach ne, das schafft ihr bei mir nicht, zu hohe Frustrationstoleranz nach 30 Jahren Architektendasein.
 
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Als Ich mit üben anfing (13 Jahre alt)konnte Ich nach etwa 2 Jahren "Ein Loch ist im Eimer,Oh Henry" spielen,kurz danach auch
noch "Tom Dooley".
Kurz gesagt,die Klampferei ging mir auf den Keks.
Jetzt fast 45 jahre später kann Ich schon einiges von Status Quo,bis auf den 4.Akkord,aber Ich bin glücklich und mir genügt es.

Was Ich damit sagen will:
Was soll der Zeitdruck,den manche sich auferlegen?
:thumb_twiddle:
 
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kein Einzelunterricht, dadurch ergeben sich für den Lehrer weniger Möglichkeiten auf den Einzelnen einzugehen.
Zudem eine Zielsetzung, die für alle gleich ist, weil am Ende steht eine Art Prüfung. Mit etwas Nachdenken kommt man dann drauf, wo das hingeht.
Das ist nicht in allen Musikschulen so. Meist bei den privaten... Und wenn solche nur größere Gruppen unterrichten, geb ich dir Recht !
 
Kurz gesagt,die Klampferei ging mir auf den Keks.
Jetzt fast 45 jahre später kann Ich schon einiges von Status Quo,bis auf den 4.Akkord,aber Ich bin glücklich und mir genügt es.

Was Ich damit sagen will:
Was soll der Zeitdruck,den manche sich auferlegen?
Wenn Du damit zufrieden ist, ist doch für Dich alles in Ordnung.

Der Ausgangspunkt des Threads war aber ein Fragesteller, der täglich zwei Stunden übt und eben nicht mit dem zufrieden ist, was er nach zwei Jahren kann. Also ne andere Situation als bei dir.
Zeitdruck ... naja, irgendwann will man halt mal richtig was spielen können. Das verstehe ich schon gut. Du konntest ja immerhin zwei richtige Hits. Vielleicht macht der Lehrer aber auch zu schnell, die Grundlagen sitzen nicht, gibt viele Möglichkeiten.
 
Liebe Kindergarten Gitarristen... Ich hab doch lediglich nur das wiedergegeben, was da drin steht. Herrausgeben wird dieser vom VdM. Den kann sich auch jeder beim Bosse Verlag selbst kaufen. Die diesen mal entwickelten waren keine Foren Mitglieder, sondern aktive Lehrer.

Jetzt frag ich euch mal, was denn da genau in diesem Plan abseits der Realität sei.
Ist es unrealistisch das man nach 2 Jahre kleine Melodien spielt? Manche sagen dazu sogar gleich Solo :eek2:
Es also auch unrealistisch dass man nach 2 Jahren im Takt spielen kann? und zumindest einfache Viertel oder Achtel spielen kann?
Und es ist unrealitisch dass man laut/leise kann? Ach ja... stimmt. Man kann den Amp leise drehen. :geek:
Und freilich die Grundakkorde innerhalb von 2 Jahren zu lernen, kann man auch nicht schaffen?

Hier jammern doch nur wieder diese, welche keinen Bock auf Notenlernen haben :ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO: Ich kann euch aber beruhigen. Es geht beim Notenlernen nicht nur um spielen der schwarzen Punkte. Es ist die Sprache der Musik. Das seit mehreren Jahrhunderten. Und werden Auch keine Gitarristen, welche vorwiegend in heimischen Räumen spielen ändern.

Wer aber mit dem was er kann zufrieden ist, der soll das auch sein. Und es ist auch klar, dass die Zeiten sehr realtiv sind. We Familie, Job, Hund, Katze, Pferd, Geliebte :LOL:und co hat... Da kann nicht so viel machen wie n Kind (machen könnte).

Ja, es ist ein Rahmenlehrplan. Der ist relativ. Dennoch stehen da genau die Dinge drin, die man braucht um weiterzukommen. (steht da noch viel mehr drin). Jeder der sich Lehrer nennt, sollte den vllt lesen, bevor er sagt, dass des alles Schwachsinn sei...


So zum Abschluß meines Ironischen Beitrags der Vorschlag an den Threadinhaber hier:
Vllt brauchst du doch mal wen, der dir ganz klar sagt, was du machen musst um wieder in die vorwärts Welle zu rutschen. Jeder hat solche Phasen. Neuer Imput aus neuen Quellen hilft. Mehr als Threads wo sich Leute nicht ans Thema halten können.
 
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Ich bin kein Profi und spieltechnisch längst auf dem absteigenden Ast, aber den gottverdammten Quintenzirkel konnte ich auch nur zur Prüfung vor ca. 44 Jahren aufmalen, danach nicht mehr:ROFLMAO:
Ist sicherlich ein Scherz, aber falls nicht: rechts rum folgt immer eine Quinte (5), links rum immer eine Quarte (4). (man kann auch die Fingerchen zum Zählen nutzen falls man keine Gitte zur Hand hat und das Griffbrett nicht visualisieren kann)

Wer 2 Jahre lang, täglich zwischen 1-2 Stunden spielt, sollte nach dieser Zeit schon lange Songs fehlerfrei nachspielen können. Das wäre ein wichtiges Erfolgsziel.
Wenn man verstehen will was man da nachspielt und auch mal selbst etwas hörbares erschaffen will schadet die Liste von @viertoener aber sicher nicht.
Mir würde es auf den Geist gehen immer nur Nachzuspielen, egal wie gut ich das könnte. Selbst zum Improvisieren über Backingtracks kommst du so kaum, bzw. dauert es viel länger.
Ich bereue es jedenfalls sehr mich nicht eher tiefer mit der theoretischen Seite beschäftigt zu haben. Ist ja nun auch kein Hexenwerk.

Ich würde die Liste aber ändern. Notenkenntnisse halte ich immer noch nicht für unbedingt notwendig für Gitarristen. Wenn ich sie meinem früheren ich geben könnte würde ich als erstes aufschreiben:
- Lerne die Töne auf dem Griffbrett und die C-Dur-Tonleiter!
 
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Ich empfehle unbedingt sich selbst aufzunehmen. Dann kann man Fortschritte nachvollziehen und leidet nicht so sehr darunter immer mehr zu wissen was man alles nicht kann.
 
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