Frage zum Thema Bias einstellen

von Reapy, 11.03.16.

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  1. Reapy

    Reapy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.16   #1
    Moin Leute,

    ich wollte meinen JCM900 SL-X von 5881 auf EL34 umbauen und den Bias abgleichen.
    Ich hatte mir dazu die EL34L von JJ besorgt und alle Bauteile, die in dem Dokument hier auf Seite 5 (unter old, ich baue ja quasi in die andere Richtung) aufgeführt wurden: http://www.ghostsauce.net/random/900tubeconvert.pdf

    Jetzt hab ich gestern abend mal den Amp aufgemacht. Elkos wurden gestern entladen, indem der Amp etwa ne Stunde in Spielstellung (ohne Kabel) war, anschließend hatte ich ein Kabel mit der Masse verbunden und die Pole der Elkos abgetastet.
    Mir ist aufgefallen, dass der Amp die Gitterwiderstände R31 bis R34 schon getauscht hatte, die waren also schon für EL34 ausgelegt. Das würde auch erklären, warum der Amp mit den 5881 immer super merkwürdig klang. Der Arbeitspunkt war wohl gewaltig verschoben.
    Allerdings sind die 1k Widerstände vom Gehäuse her kleiner als die, die ich besorgt habe. Meine sehen aus wie dieser 100 Ohm Widerstand rechts daneben.
    IMG_20160311_072432.jpg

    R23, R28 und R29 habe ich getauscht. Alle drei wurden jetzt von Kohleschicht auf Metallschicht gewechselt, aber das sollte ja keinen Unterschied machen. Die Widerstände habe ich vor dem Einbau wegen der Toleranz alle nochmal händisch nachgemessen, die Werte passen auf jeden Fall.

    In dem PFD-Dokument steht desweiteren, dass an den 4 Ohm Anschluss vom Ausgängsüberträger ein 33K Widerstand mit parallel geschaltetem 47N Kondensator angelötet werden müsste. Da ich ja nicht auf 5881 umbaue, sondern zurück auf EL34, musste ich das ja entfernen. Allerdings war dort ein 33k Widerstand mit parallel geschaltetem 470 Ohm Widerstand verbaut. Naja, scheint vorher auf jeden Fall funktioniert zu haben. Ich habs vorher entfernt und das Kabel wieder angelötet.

    Außerdem musste von dem einen großen Elko ein Kabel auf den unbelegten Pin gelegt werden. Bei der 5881-Version sind das braune Kabel vom Trafo und das rote vom PCB beide an einem Pin des Elkos, bei der EL34-Version sind beide separat angeschlossen. Ich habe das rote Kabel umgelötet auf den unbelegten Pin.
    IMG_20160311_072421.jpg


    Soweit so gut. Dann habe ich die Anodenspannung gemessen (440 Volt) und anschließend den Amp ausgeschaltet sowie die neuen Röhren eingesetzt. Rechnerisch ergibt sich bei einem Arbeitspunkt bei 60% jetzt 36mA.
    Also habe ich den Messadapter von TubeTown unter die V5 gesetzt und versucht, mit dem mV Messbereich vom Multimeter zu messen. Und an diesem Punkt bin ich etwas ratlos, da das Multimeter zu Anfang immer 1,5 mV anzeigt und dann immer weiter sinkt, bis auf etwa 0,20 mV. An dem Trimmerpoti für den Arbeitspunkt habe ich jetzt auch garnichts verstellt, da ich ja nichts messen konnte. Den Messadapter habe ich mal auseinandergebaut und überprüft, ob ich den auch richtig zusammengebaut habe (was auf jeden Fall so ist).

    An dem Punkt weiß ich gerade nicht, wo genau ich nach dem Fehler suchen sollte. Wenn mir also jemand irgendwie nen Tipp geben könnte, wäre ich echt dankbar^^
    Ich möchte den Amp ungern zum Techniker geben, da ich das Geld momentan nicht habe und außerdem würde ich das Problem gerne selbst finden. Ich kann auf jeden Fall mit Elektronik und hohen Spannungen umgehen, ich mach das also nicht zum ersten Mal. Vielleicht hat ja jemand ne Idee.

    Grüße
    Reapy
     

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  2. Stratspieler

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    Erstellt: 11.03.16   #2
    Hm, hast Du das Bremsgitter der EL34 mit angeschlossen (Pin 1 an der Fassung)? Bei der 5881 ist es röhrenintern mit der Kathode verbunden, hier ist Pin1 nicht belegt. Bei dene EL34 ist das Bremsgitter separat herausgeführt und muß somit auch beschaltet werden (an die Kathode legen).

    Obacht: manche Hersteller nehmen einen freien Pin einer Röhrenfassung gern als Lötstützpunkt für ampinterne Beschaltungen.

    Und bist Du Dir sicher, dass Dein Multimeter 1:1 (resp. nach Ohmschen Gesetz die Spannung) den Strom mißt und auch anzeigt?

    (Kann pdf und Bilder hier (Firma) nicht einsehen - Zugriff gesperrt...)
     
  3. GeorgeB

    GeorgeB Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.16   #3
    Man kann den Anoden-Ruhestrom Ia auch ohne Bias-Adapter messen und einstellen, dazu gibt es drei verschiedene Möglichkeiten :
    - Ia direkt
    - Ia direkt mit paralleliegenden AÜ
    - Ia indirekt über Spannungsabfall am AÜ

    Und auf jeden Fall halt systematisch vorgehen und nochmals alles prüfen und mit den Schaltplan vergleichen.
     
  4. Reapy

    Reapy Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.16   #4
    @Stratspieler: Okay, gut zu wissen. Das bedeutet, Pin 1 von allen Endröhrenfassungen müsste ich mit Pin 8 (Kathode) verbinden. Ich schau gleich mal, ich glaube, dass tatsächlich irgendwo an Pin 1 ein Kabel dran war. Ich habe mich jetzt voll und ganz auf das PDF-Dokument verlassen.

    @GeorgeB: Danke für den Hinweis, soweit habe ich garnicht gedacht. Allerdings müsste es ja eigentlich auch mit dem Messadapter gehen, daher habe ich das Problem jetzt vorerst wo anders vermutet.
    Ich vergleiche nochmal mit dem Schaltplan. Da ich noch ein wenig unerfahren bin mit etwas größeren Schaltungen, dauert das nur etwas länger :)

    Edit: ich sehe gerade, Pin 1 und 8 sind doch schon verbunden. Oder bin ich blind?
    @Stratspieler: Ja, der Messadapter hat einen 1Ohm Widerstand verbaut, das Multimeter steht auf mV im Gleichsstrombereich.

    Was mich etwas stutzig macht: Ich hatte eben einen Anflug von Wahn und habe vermutet, dass das Problem doch beim Messadapter liegt. Also Adapter raus, Röhre rein und den Verstärker mal zwei Minuten heizen lassen. Röhren werden auch alle geheizt.

    Dann habe ich der Kiste ein ganz zartes Signal in den Input gegeben und hab alle Potis am Amp ganz leicht aufgedreht. Selbst wenn die Röhren ihren Arbeitspunkt nicht haben, hätte doch hier etwas aus der Box kommen müssen? Mir scheint da irgendwas nicht in Ordnung zu sein...

    Mir fällt gerade noch ein, dass gestern abend, als ich die neuen Röhren reingetan habe hat der Messadapter nicht richtig im Sockel gesteckt, sodass die Röhre garnicht geheizt wurde. Der Messadapter geht super schwergängig in den Sockel, daher ist mir das garnicht aufgefallen. Das war etwa eine halbe Minute, in der also nur drei Röhren geheizt wurden und die vierte so gesehen garnicht angeschlossen war. Kann hier der AÜ vielleicht was abbekommen haben?
    Eine Box war zu jedem Zeitpunkt am Amp angeschlossen.

    Außerdem konnte ich die Anodenspannung nicht von oben im Sockel zwischen Pin 3 und 8 messen. Wenn ich an Pin 1 und 4 messe kann ich ohne Röhren 502 Volt messen, bei Pin 3 und 8 messe ich gerade nichts...
     
  5. Reapy

    Reapy Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.16   #5
    Keiner ne Idee?
     
  6. GeorgeB

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    Erstellt: 12.03.16   #6
    Ja, trocken und staubig :
    Halte dich streng an den ersten Satz der Anleitung : 'for qualified service personnel only!' -- also Finger weg wenn du halt doch nicht weißt was du da wirklich machst.
     
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  7. Reapy

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    Erstellt: 12.03.16   #7
    Ach komm schon...irgendwo muss man doch was lernen, was einen interessiert.
    Das Musiker-Board scheint mir da aber - mal wieder - nicht der richtige Ort für zu sein.

    Trotzdem danke.
     
  8. mowsende

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    Erstellt: 12.03.16   #8

    Moin,

    sollte ja auch klar sein, immerhin ist das hier ein Forum für MUSIKER nicht für TECHNIKER.
    Für solche Fragen gibt es andere Foren, zB. die Tube Guitar Amp Builders Group auf Facebook.
    Und solche Fragen werden auch nicht ohne Grund ungern hier diskutiert. Die Gefahr besteht nämlich, dass der durchschnitts Dude der durchs Netz surft solche Threads sieht, und daraus schließt: Kann ja wohl nicht so schwer sein. --> Hohe Spannungen = Gefährlich

    Ob du dich jetzt damit auskennst oder nicht, ist daher völlig irrelevant. Mehr als Bias einmessen wirst du hier im Forum kaum finden, außer du schreibst direkt die User an, die sich damit mehr auskennen, wie Bierschinken z.B.


    Greets
     
  9. OneStone

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    Erstellt: 12.03.16   #9
    Herrlich, einer stellt ne Frage, Stratspieler versucht zu helfen, GeorgeB spielt Polizei und mowsende weist darauf hin, dass hier kein Techniker was schreiben wird...

    Fragt euch mal, warum die Leute hier nichts mehr schreiben. Vielleicht, weil das Klima durch diese "oh das ist gefährlich" und "Wenn du keine Ahnung hast, lass die Finger davon" Beiträge zerstört wurde und seitdem kaputt ist?

    So, @Reapy
    Ich gehe im Folgenden davon aus, dass du weißt, was du da tust. Beachte bitte die Sicherheitsrichtlinien. Falls du keine Elektrofachkraft bist, bitte vorher das Wissen im Umgang mit hohen Spanungen (freischalten, Spannungsfreiheit prüfen, entladen, kurzschließen...) erlernen.

    - was für Messgeräte hast du? Können die 500V wirklich ab oder ist das Spielzeug?
    - Welche Spannung liegt zwischen den beiden Gitterableitwiderständen R26/R27 an? Diese Spannung sollte auch bei Standby AUS anliegen.
    - Pin 1 und Pin 8 der El34 sind miteinander verbunden (k - g3) ?
    - Wie hoch ist die Spannung an den Bremsgittern der EL34? (Standby AN, AUFPASSEN!)
    - Wie hoch ist die Spannung an den Anodenwiderständen der Phasenumkehrstufe?

    Du kannst auch mal die Spannungen an den Elkos messen und hier hinschreiben.

    (Bei den Messungen ist der Minuspol des Messgeräts immer mit Schaltungsmasse / Chassis zu verbinden)

    Und AUFPASSEN, wenn du da danebenlangst, dann knallts, tuts sehr weh und kann im Krankenhaus oder Grab enden.

    MfG Stephan
     
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  10. Reapy

    Reapy Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.16   #10
    Vielen Dank!

    Also, ich komm heute mittag leider nicht mehr zum messen, da ich leider noch für Klausuren lernen muss, das werde ich aber morgen nachholen!

    Zum Multimeter: Das ist ein Beha Unitest Hexagon, genaues Modell weiß ich leider gerade nicht, es ist aber auf jeden Fall für Spannungen bis 1000 Volt ausgelegt.

    Grüße
    Reapy
     
  11. Reapy

    Reapy Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.16   #11
    @OneStone: So, ich hab mal alles gemessen.

    ZWISCHEN den beiden liegt nichts an. Gegen Masse gemessen ergeben sich da bei beiden -50V


    Ja, die sind verbunden. Das war auch schon von Haus aus bei der 5881-Version der Fall. Scheint Marshall wohl immer so gemacht zu haben, soweit ich jetzt mal darüber gelesen habe.


    Da liegen 0,005V an. Das Bremsgitter ist ja nur G3, oder?


    Sind das R22/R23? Da liegen bei beiden 2,0 - 2,1V an.



    Okay, also:


    Elko 1 ist verbunden mit YW3 und BL3. Ich messe an
    YW3 = 478V
    BL3 = 303V

    Elko 2 (RD2 war vorher an dem anderen Pin mit dem Braunen Kabel vom Trafo festgelötet, sodass einer unbelegt war. Jetzt ist beides separat):

    RD2 = 481V
    Braun (Hab die Bezeichung nicht gefunden) = -1,2V


    Was mir eben noch aufgefallen ist, wenn ich von Pin 3 auf Masse messen will (ist ja die normale Vorgehensweise für die Bestimmung der Anodenspannung?) komme ich auf -1,31V, ebenfalls wenn ich von Pin 3 auf 8 messe.
    Wenn ich von G2 auf Masse gehe habe ich 474V.

    Ist das alles okay? Ich habe alles gemessen mit den eingesetzten EL34.
    Sorry für die Ahnungslosigkeit...

    Liebe Grüße
    Reapy :)
     
  12. GeorgeB

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    Erstellt: 13.03.16   #12
    Da läuft was unrund. Netzteilspannungen sind OK, und du hast Spannung an den G2 (bei allen vier?), aber nix auf den Anoden (auf keiner)?
    Wie steht der Power Select Schalter? Steht der auf Pentodenbetrieb und obiges sollte sich erhärten, wäre womöglich dein Trafo hinüber.
    Steht er auf Triode würde man den Fehler nicht im Leerlauf und mit effektiv keinem Anodenstrom (bei -50V für die EL34) nicht sofort bemerken.

    Wenn RD2 Spannung hat (mit Brown geht es zum AÜ), dann MUSS auf RD1 UND WH2 auch Spannung sein (geringfügig weniger), das sind die Anoden.

    Im ausgeschalteten und vollständig entladenen Zustand sollten zw RD1 und RD2, wie auch zw WH2 und RD2, ca 15 Ohm zu messen sein (DC-Widerstand der Anodenwicklungen). Wenn nicht, hamwer'n Scheiß.
     
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  13. bluesfreak

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    Erstellt: 13.03.16   #13
    Ich vermute den Fehler am Elko, er hat Rot und Brown separiert aber keine Verbindung zwischen den beiden Elko + gemacht, die brauchts aber um B+ am AÜ und 100uF Filter zu haben...oder? Ansonsten auch mal F2 und F4 checken, nicht dass da eine Hops ist
     
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  14. Reapy

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    Erstellt: 13.03.16   #14
    @GeorgeB: Jop, auf allen vier. Der Wahlschalter steht ganz normal im Pentodenbetrieb.
    Werde die Spannungen an RD1 und WH2 gleich mal messen, ebenso wie die Widerstandswerte.

    @bluesfreak: Verflucht, du hast recht. Ich hab das im Schaltplan nicht richtig erkennen können :mad:
    Das werd ich gleich nachholen. Ich hoffe, damit hab ich nicht irgendwas gebrutzelt...

    Die Sicherungen passen alle, die bin ich durchgegangen.
     
  15. GeorgeB

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    Erstellt: 13.03.16   #15
    Ja, das muss es sein, d.h. der AÜ hängt an einer Sektion des Elkos, B+ an der anderen, beide aber nicht zusammen, und damit der AÜ effktiv in der Luft.

    Stichwort : "Remove Link on HT...." nicht wieder rückgängig gemacht.

    Es dürfte dabei nichts passiert sein, die Schirmgitter waren ja schon geschützt.
     
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  16. Reapy

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    Erstellt: 13.03.16   #16
    So, immerhin kann ich jetzt die Anodenspannung messen, hab die Anschlüsse am Elko verbunden.
    Trotzdem bekomme ich keinen Wert angezeigt, wenn ich den Ruhestrom zu messen versuche (mittels Adapter).

    @GeorgeB: Okay, also ich messe zwischen RD1 und RD2 sowie zwischen WH2 und RD2 jeweils etwa 17 Ohm im komplett entladenen Zustand (Elkos mit noch ca 14 V).

    Wie genau gehe ich denn am besten vor, wenn ich Ia ohne den Adapter messen will? Vielleicht ist doch der Adapter jetzt das Problem...
     
  17. bluesfreak

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    Erstellt: 13.03.16   #17
    So wie hier unter Shunt Methode beschrieben: https://www.tube-town.net/cms/userfiles/media/bias/bias-einstellung.pdf
    Dabei aber aufpassen! Das DVM wird im mA Bereich benutzt und es liegt die volle B+ an beiden Spitzen an wenn Du misst. Rutscht man mit er Spitze ab macht man einen sauberen Kurzschluß oder (wenn man an die Messspitze kommt) man frittiert sich! Auch ist zu beachten dass man den Strom (da 4 Endröhren) jeweils durch 2 teilen muss, misst Du also 70mA läuft jede Röhre auf 35mA in etwa...
     
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  18. Reapy

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    Erstellt: 13.03.16   #18
    Alles klar, ich lese mir das mal genauer durch. Ich hoffe mal, dass das Messgerät das mit macht, aber normalerweise sind die Beha-Geräte ja nicht soo schlecht.

    Sicherheitshalber klemme ich das dann mit den Krokoklemmen-Messspitzen an, dann sollte ja nichts passieren können.
     
  19. bluesfreak

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    Erstellt: 13.03.16   #19
    Da der SLX meinen grauen Zellen nach eh einen AÜ mit Lötlaschen hat sollte es relativ einfach sein dort direkt mit den Krokos dran zu messen...
     
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  20. GeorgeB

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    Erstellt: 13.03.16   #20
    Ich benutze lieber den Trafo selbst als Meßwiderstand und messe die an ihm abfallende Gleichspannung, und dann I=U/R (besser vorher den Spannungsabfall den man für zB 35mA *pro* Röhre braucht ausrechnen -- also hier U=17Ohm * 70mA = 1.2V, und diesen Wert vorsichtig einstellen).
    Bei 480V B+ sind 35mA pro Kolben ein guter Startwert, ca 17W.

    Hat man den Widerstand genau genug gemessen, dann ist der Fehler idR geringer als mit der Strom-Methode, weil man nicht weiß wie groß der Meßwiderstand des Multimeters in dem Strombereich ist, das können auch mal 10Ohm sein... durch die Parallelschaltung der Wicklung fließt dann nennenswert Strom am Multimeter vorbei und man misst weniger Strom als tatsächlich fließt -- in dem Beispiel nur ca 2/3tel...

    Gefährlich sind beide Methoden....
     
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