We braucht 100 Watt???

  • Ersteller hurtiii
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e smüssen ja nur 4 gaaanz kleine endstufen sein 5W oder so nur damit man dort halbwegs in dei sättigung kommt, was da dann rauskommt wird dann noch über dei 150W endstufe gehen.
 
das problem bei der technik die du vorschlägst ist einfach dass das so nicht so funktioniert wie du dir das erhoffst ;)
das eigentlich coole an nem röhrenamp (die gesättigte endstufe) klingt nämlich nur im direkten zusammenspiel mit dem speaker richtig fett. ansonsten könntest ja einfach die vorstufe bisschen weiter aufdrehn das würde imho aufs selbe rauskommen ..
aber vllt hat ja einer von den amp bauern hier ne faktischere meinung ;)
 
hier trotzdem etwas überheblich wirken, da ihr ja auch keine direkte einsicht in die entwicklung der großen firmen habt, oder...?

In die der Gitarrenfirmen nicht, aber eben in die von mir oft zitierten anderen Firmen. Eben daher weiß ich auch, was man machen KÖNNTE, wenn man es denn tun würde. Nur wie ich schon mehrmals schrieb...es ist eine Frage der Einstellung und des Könnens. Denk jetzt nicht, dass ich alles kann oder so, nur wenn ich als ungelernter Mensch etwas sehe und weiß, dass das nicht lange gutgehen kann (Peavey-Toaster z.B.) und Bauteile jenseits der Spezifikation betreibt, dann ist da doch was falsch und die Firmen sollten es besser können?

ich finde es super dass ihr selbst amps entwickelt und baut - und mit euren geposteten ansprüchen, die ihr an einen guten amp habt, lässt es alle vermuten dass eure amps viel besser aufgebaut sind und besser klingen als die "von der stange"-amps.

Ich habe nie etwas gegen den Klang der Marshalls, Mesas usw gesagt, oder? Ich sage nur, dass man den Verstärker eben auch noch anders aufbauen könnte, und dass das eben gleich klingen aber robuster funktionieren würde. Und in Sachen Leerlauffestigkeit usw sind meine Geräte besser, besseren Klang muss man mir erstmal definieren. Wenn ich mal eine ordentliche Box habe, dann mach ich Aufnahmen, mit einem ordentlichen Gitarristen...

ich finds aber schade, dass man von euch jeweils keine soundsamples von euren entwickelten amps anhören kann (zumindest hab ich noch keine gefunden) - sondern stattdessen kommen nur worte wie
"auch ein gut aufgebauter amp kann gut klingen"

Siehe oben :)

hättet ihr gegenbeispiele, wies besser geht? - serienamps mit gutem klang, preislich im rahmen und trotzdem (nach euren kriterien) gutem aufbau? ich denke diese drei faktoren sind die wichtigsten, in absteigender reihenfolge....

Hmmm. Diezel Herbert, wobei der glaub ich beim Bauteile tauschen ein bisschen ekelhaft ist...das sollte aber die nächsten 30 Jahre nicht passieren, so wie die Bauteile da drauf aussehen. Und die Yerasov-Geräte natürlich.
Wer von den Gitarrenverstärkern weggehen und in die "richtige" Röhrentechnik einsteigen will, der sollte sich mal die Aufbauten von Rohde&Schwarz, Siemens und anderen Industrieherstellern der 60er anschauen. Dann aber bitte nicht Omas Röhrenradio sondern eben Industriegeräte als Beispiel nehmen, keine Consumergeräte :)

Selbstbau liegt im Bereich 500-1500€. Da kommt so viel zusammen, vor allem Trafos, Gehäuse, Frontplatten, Tolex..

Oszilloskop, Millivoltmeter, Labornetzteile, Lötausrüstung, Kondensatorsortiment, Widerstandssortiment, Voltmeter, Signalgenerator, Dummyload usw hast du vergessen :D
Also die komplette Laborausrüstung, die man braucht. Wenn man entwickeln will, dann ist das unabdingbar, sonst bekommt man nichtmal eine wirklich gut funktionierende Gegenkopplung hin :D

Auf Mesa Boogie kamen wir glaub ich, weil Onestone anmerkte, das er einen nachweislich straffer klingenden Amp mit 50 watt bauen kann als einen Triple Rectifier

Dazu gibt es zwei physikalische Größen:
1. kurzzeitige Ausgangsleistung (peak power) zum Rumwatschen des Lautsprechers
2. Dämpfungsfaktor
ersteres erreicht man durch Ladekapazität, zweiteres durch ordentliche Gegenkopplung. Es geht also, das sagt schon die Physik :)

das problem bei der technik die du vorschlägst ist einfach dass das so nicht so funktioniert wie du dir das erhoffst ;)
das eigentlich coole an nem röhrenamp (die gesättigte endstufe) klingt nämlich nur im direkten zusammenspiel mit dem speaker richtig fett. ansonsten könntest ja einfach die vorstufe bisschen weiter aufdrehn das würde imho aufs selbe rauskommen ..
aber vllt hat ja einer von den amp bauern hier ne faktischere meinung ;)

Es geht schon, aber eben nicht so, wie 99,9% der Leute, die das versuchen das machen :D . Wenn man eine normale 5W-Endstufe an einer reellen Last betreibt und das dann durch eine normale 150W-Endstufe verstärkt, dann geht das nicht. Man muss eben eine speziell dafür gebaute Endstufe aufbauen - da reichen auch 0,2W Ausgangsleistung mit einer Kleinsignalpentode oder sowas - und die in eine Endstufe schicken, die zwar 150W Leistung, aber eben total andere Parameter (Klirrspektrum, Frequenzgang) als eine normale 150W Endstufe hat. Außerdem muss man den Kleinleistungsverstärker ins Gegenkopplungskonzept usw. mit einbeziehen. Das ordentlich hinzubekommen erfordert viel Geduld und Messmittel sowie eben das Wissen um den richtigen Umgang mit denselben.

Nochmal was zu der Sendersache und dass man da Röhren braucht: Stimmt so nicht mehr. Ich habe mich heute informiert und man kann praktisch alle sinnvollen Sender heute auch mit Halbleitern bauen.

MfG OneStone
 
Ok,

ich wusste nicht das straff eine physikalische Größe ist ;) aber wenn dein Amp mal fertig ist, komme ich gerne vorbei und wenn er dann außer straffer auch noch besser klingt als mein Rectifier und auch noch zwei statt ein Leben lang hält, verspreche ich dir meinen zu verkaufen und dir deinen abzukaufen :D

Aber ich hatte das Thema ja schon ausführlich mit dobse diskutiert und will daher nicht noch mehr spammen, es ging ja in dem von dir zitierten Post auch nur darum, wie man in diesem Threat auf Mesa kam. Ich hätte das nachweislich nicht dick schreiben sollen, da es so aussieht als wollte ich deinen post werten.

viele grüße

Kev

edit: post 1111, sorry musste sein ;)
 
Ich meinte damit, dass "straff" im Wesentlichen durch diese zwei Größen seitens des Verstärkers bestimmt wird :)

MfG OneStone
 
Also ich habe mir vor 3 Monaten den Marshall JVM 410 gekauft, und ich muss sagen, man hat zwar unglaublich viele Knöpfe, wobei man dabei auch sehen muss das der Amp 4 völlig voneinander unabhänige Kanäle hat, sprich man hat nicht mehr als Lautstärke, Bass, Mitten, Höhen, Gain und Hall pro Kanal, und das macht ja bekanntlich bei 4 Kanälen schon 24 Knöpfe und die restlichen 4 sind Presence, Resonance und 2 Mastervolumen. Also es sieht viel aus, ist es aber in wirklichkeit nicht, und die 3 Soundsettings pro Kanal sind ja nicht dafür da das man alle benutzt sondern viel eher das man immer den richtigen Sound hat, so kann man dank der neuartigen Marshallfußleiste auch ohne midi sehr komplexe schaltungen vornehmen wie zb. Orangemode des 3 Kanals mit 2. Mastervoumen, Hall aber Effektloop aus, und auf einen anderen Schalter Redmode des 2 Kanals und Effektloop an, so muss man nicht erst die Effektloop ausschalten und dann den kanal wechseln sondern kann das auf einmal machen, also der Masrhall JVM ist sehr gut durchdacht, es ist zwar viel dran, aber keinenfalls zu viel. Und die 100 Watt braucht man wie oben schon erwähnt zb. für die Cleansounds oder allgemein das man sich auch ohne große Monitorunterstützung hört, ich drehe meinen Amp live bei meinen Crunchsounds knapp auf 9 uhr auf, und den Cleansound spiele ich auf halb 12, als ich einen 50 watt Amp live probegespielt habe musste ich den Cleansound auf fast 3 uhr drehn, geht zwar auch, aber wenn man dann einen dabei hat der denkt er muss seinen amp aufreißen dann kann man da nichtmehr mithalten... und so kann man zwangsweise mitaufdrehn, wobei das den Mischer nicht gerade glücklich machen wird. Aber was macht Mischer überhaupt glücklich?? =))
 

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